Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Der Kreis Offenbach sucht ein Architekturbüro für die vollständige Objektplanung Gebäude (Leistungsphasen 1–9 nach HOAI) für den Neubau einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Rodgau-Dudenhofen.
Was muss ich tun?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektteam/Projektorganisation35%
- Projektanalyse/Herangehensweise55%
- Honorar10%
Bewertung anhand des Gesamthonorars netto und einem Stundenkontingent von 400 Stunden zum durchschnittlichen Stundensatz. Angebote ≥20% unter Durchschnitt = Faktor 5, ≥20% über Durchschnitt = Faktor 0, lineare Interpolation dazwischen.
Punktzahl = Gewichtung × Faktor (0-5). Maximal 500 Punkte. Zuschlag auf das Angebot mit der höchsten Punktzahl (mind. 160 Punkte im fachlichen Teil). Honorar: Angebote ≥20% unter Durchschnitt = Faktor 5, ≥20% über Durchschnitt = Faktor 0, dazwischen lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand
Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI für den Neubau einer Förderschule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung in Rodgau-Dudenhofen (südlich der Claus-von-Stauffenberg-Schule).
Auftraggeber: Kreis Offenbach – Fachdienst Gebäudewirtschaft.
Geplantes Bauvorhaben:
Leistungsphasen und Beauftragung
Vollständige Objektplanung, Leistungsphasen 1–9 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung/Bauüberwachung, Objektbetreuung).
Stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Besondere Leistungen:
Vertragslaufzeit: ca. 4 Jahre (voraussichtlich 01.03.2027 – 28.02.2031). Verlängerung max. 2× möglich, sofern zur Auftragserfüllung erforderlich.
Projektbudget (KG 200–600)
Gesamtbudget: rd. 35,15 Mio. € netto
Besondere Anforderungen und Rahmenbedingungen
Nutzungsspezifika:
Verfahrensrahmen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZulassung und Präqualifikation
Präqualifikationsnachweise (HPQR/PQ-Verfahren) werden zugelassen und anerkannt, wenn sie in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit, VgV).
Eignungsprüfung wird durchgeführt; Auswahlkriterium: slc-abil-ref-services (referenzbasierte Eignung für Dienstleistungen).
Rechtliche Eignung (Ausschlussgründe)
Keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV, §§ 123, 124 GWB.
Bei Eignungsleihe: Verpflichtung zur Bereitstellung erforderlicher Kapazitäten und gemeinsame Haftung mit dem Hauptauftragnehmer.
Keine unzulässige gesellschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen (sonst Handelsregisterauszug erforderlich).
Bieter mit vergaberechtsrelevanten Mehrfachbeteiligungen müssen nachweisen, dass kein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb vorliegt; sonst Ausschluss beider Angebote.
Berufliche Eignung
Berufszulassung/Kammereintragung als Architekt/in (oder gleichwertige ausländische Zulassung) bei mindestens einer angestellten Person.
Berufshaftpflichtversicherung bestehend; Erklärung zur ggf. Erhöhung der Deckungssummen auf in der Bekanntmachung genannte Werte.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mindestumsatz: 1,0 Mio. € netto im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (vergleichbare Leistungen Objektplanung Gebäude).
Angaben zum Jahresumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre erforderlich.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Anzahl qualifizierter Fachkräfte: mindestens 8.
Mindestreferenz: mindestens 1 Referenz mit:
Fehlender Nachweis der Mindesteignung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Bewertungsmatrix Referenzen (max. 100 Punkte)
Vergleichbare Nutzung I – Allgemeinbildende Schulen (≥75% HOAI-Grundleistungen, ≥5,0 Mio. € netto KG 300+400): max. 2 Referenzen à 15 P. = 30 P.
Vergleichbare Nutzung II – Förderschulen o.ä. (≥20% HOAI-Grundleistungen, LPH 1–4, ≥3,0 Mio. € netto KG 300+400): max. 1 Referenz = 20 P.
Öffentlicher Auftraggeber (≥75% HOAI-Grundleistungen, ≥5,0 Mio. € netto KG 300+400): max. 2 Referenzen à 15 P. = 30 P.
Architektursprache und Gestaltung (≥75% HOAI-Grundleistungen, ≥3,0 Mio. € netto KG 300+400): gestaffelt 20/13/7/0 P. – für volle Punktzahl mindestens 3 Referenzen erforderlich.
Mindestreferenz (Mindestanforderung): mindestens 75% HOAI-Grundleistungen §§33ff., Förderschwerpunkt oder vergleichbar
Mindestens 75% HOAI-Grundleistungen gem. §§ 33 ff.; Abnahme nach 2018
Vergleichbare Nutzung I – Allgemeinbildende Schulen
≥75% HOAI-Grundleistungen §§33ff.
Vergleichbare Nutzung II – Förderschulen o.ä.
≥20% HOAI-Grundleistungen §§33ff., LPH 1–4
Öffentlicher Auftraggeber
≥75% HOAI-Grundleistungen §§33ff.
Architektursprache und Gestaltung
≥75% HOAI-Grundleistungen §§33ff., gestaffelte Bewertung