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L 360, Baugrunderkundungen beim Bhf Eyach

Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 4372184 Eutingen in Gäu, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Das Regierungspräsidium Karlsruhe (Referat 43 – Ingenieurbau, Erhaltung) lässt Baugrunduntersuchungen für den geplanten Ersatzneubau von zwei Brücken sowie einen Radwegneubau an der Landesstraße L 360 beim Bahnhof Eyach (Gemeinde Eutingen im Gäu) durchführen.

Was ist zu tun?

Ein geotechnisches Erkundungsprogramm muss umgesetzt werden: Kernbohrungen, Kleinrammbohrungen, schwere Rammsondierungen, Baggerschürfe, der Bau einer Grundwassermessstelle, Probenahmen (Boden- und Wasserproben) sowie Kampfmittelsondierungen. Dazu kommen Leitungserkundung, Verkehrssicherung als Wanderbaustelle, Baustelleneinrichtung und die komplette Dokumentation der Aufschlüsse nach den einschlägigen DIN-Normen.

Wer kann mitmachen?

Bewerben können sich Bauunternehmen mit Erfahrung in Baugrunderkundungen für Straßen- und Brückenbaumaßnahmen. Für die Kampfmittel-Arbeiten ist eine Erlaubnis nach § 7 SprengG erforderlich, das eingesetzte Personal benötigt einen Befähigungsschein nach § 20 SprengG.

Was ist noch wichtig?

Die Bohranzeige beim Landesamt für Geologie (LGRB) muss innerhalb einer Woche nach Auftragseingang erfolgen. Eine Kabeleinweisung bei der Deutschen Bahn ist mindestens 15 Arbeitstage vor Beginn zu beantragen. Die Ausführung muss bis spätestens 27.11.2026 abgeschlossen sein. Die Angebote sind bis zum 07.10.2026 um 10:00 Uhr einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 07. Oktober 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOV
Veröffentlichung16. Sep. 2026
Angebotsfrist7. Okt. 2026
Angebotsöffnung7. Okt. 2026
Bindefrist7. Okt. – 20. Okt. 2026
Vertragsende27. Nov. 2026
VertragsbeginnDatum offenBeginn der Vorbereitung der Erkundungsmaßnahmen: 1 Werktag nach Zuschlagserteilung (genauer Zuschlagszeitpunkt nicht genannt).
AusführungsbeginnDatum offenBohrarbeiten ab Herbst 2026 geplant; Anzeige Bohrarbeiten und Mitteilung an AG mindestens 2 Wochen vor Bohrbeginn.
Rahmenvertrag LaufzeitDatum offen12 Monate ab Zuschlagserteilung; endet früher, falls Vertragssumme zuvor erreicht wird.
Verlängerung 1Datum offenEinmalige Verlängerung um 3 Monate nach Ablauf der 12-monatigen Rahmenvertragslaufzeit, sofern Vertragssumme noch nicht erreicht.
Bohrkernlager BetriebDatum offenBetrieb des Bohrkernlagers für 4 Wochen; konkreter Zeitpunkt hängt vom Ausführungsbeginn ab.
Kernkisten vorhaltenDatum offenVorhaltung der Kernkisten bis ca. 3 Monate nach Abschluss der gesamten Erkundungsmaßnahme.
VerkehrssicherungDatum offenVerkehrsführung als Wanderbaustelle mit bis zu 7 Umsetzungen, Gesamtdauer bis 10 Werktage.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.

KI-Hinweis: Es ist nur das Zuschlagskriterium Preis angekreuzt; 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß HVA B-StB Gewichtung der Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitende Arbeiten & Behördenabstimmungen

Genehmigungen und Anzeigen

Leitungserkundung: Kabelpläne aller Versorgungsträger einholen, örtliche Leitungseinweisung (ca. 36 Punkte)Bohranzeige beim Landesamt für Geologie, Bergbau und Rohstoffe Baden-Wüberttemberg (LGRB) über das Anzeigeportal nach Geologiedatengesetz – spätestens 1 Woche nach AuftragseingangInformation der Grundstückseigentümer mindestens 3 Wochen vor BeginnAnzeige Bohrbeginn beim Landratsamt Freudenstadt (Amt für Bau, Umwelt und Wasserwirtschaft) mindestens 2 Wochen vor BohrbeginnMeldung Bohrabschluss an das Landratsamt Freudenstadt innerhalb von 1–2 Werktagen nach FertigstellungUnterlagen nach wasserrechtlicher Erlaubnis beim LRA Freudenstadt gemäß Nebenbestimmung 22

DB / Deutsche Bahn

Kabeleinweisung mit DB InfraGo AG, Netz Stuttgart – Antrag mindestens 15 Arbeitstage im Voraus über Formblatt der DB (Bearbeitungs-Nr. 202619933)Ggf. Baudurchführungsvereinbarung (BDV) 8 Wochen vor Beginn, ggf. Kranvereinbarung 8 Wochen vor KranaufstellungBeachtung der Ril 406 und des DB-Kabelmerkblattes

Kampfmittel

Kampfmitteltechnische Freimessung an 14 Aufschlusspunkten (gemäß Gutachten vom 20.02.2026; im Norden Kategorie 2, übrige Fläche Kategorie 1)Sondierung / Bohrungen durch Fachfirma mit Zulassung nach § 7 SprengG, Personal mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG

Vermessung

2-fache Einmessung der Aufschlusspunkte (Ersteinmessung vor dem ersten Ortstermin, Endmessung nach Fertigstellung)Koordinatensystem ETRS89/UTM, Höhen DHHN16 (mNHN)Zulässige Standardabweichung: Lage ≤ 0,1 m, Höhe ≤ 0,01 mDatenübergabe als ASCII-Datei, DXF-Datei und 2-facher Ausdruck

Baustelleneinrichtung & Verkehrssicherung

Baustelleneinrichtung

Aufbau inkl. Bohrgerät mit Kettenfahrwerk und BaggerMobile Absetzanlage für Spülflüssigkeiten, ca. 21 Tage BetriebZufahrten zu Bohrpunkten (ca. 50 m)Bereitstellung Wasserwagen nach Erfordernis

Verkehrssicherung als Wanderbaustelle

Beantragung der verkehrsrechtlichen Anordnung bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde inkl. Verkehrszeichenplänen, mindestens 2 Wochen vor BeginnGeltungsbereich L 360, ca. bis 500 m Länge, bis 10 WerktageWanderbaustelle bis zu 7-mal umsetzen (jeweils bis zu 3 Erkundungsstellen gleichzeitig)Sonderpläne im Kreuzungsbereich L 360 / L 370

Bohrkernlager

Betrieb des Bohrkernlagers Stauffenbergstraße 36, 72184 Eutingen im Gäu, ca. 4 WochenVorhaltung der Kernkisten bis ca. 3 Monate nach Abschluss der gesamten Erkundungsmaßnahme

Schutzgebiete

Innerhalb der Schutzgebiete gemäß Schutzgebietskarte (wasserrechtliche Erlaubnis vom 07.09.2026) sind Lagerung/Einrichtung unzulässig

Erkundungsarbeiten – Bohren, Sondieren, Schürfen

Kernbohrungen (04.00)

Rammkernbohrverfahren: 42 Stück bis 28 m Tiefe, 4 Stück über 28 bis 35 m TiefeRotationskernbohrverfahren: 110 Stück bis 28 m Tiefe, 4 Stück über 28 bis 35 m TiefeBohrlochdurchmesser 178–324 mmBohrlochrammsondierungen (DPH): 30 Stück, Tiefen 5/10/15/20/25 mBohrlochverfüllung mit Tonpellets, Sand, Kies 8/16; Bohrlochverschluss in Verkehrsflächen

Kleinrammkernbohrungen (04.01)

42 Stück, Durchmesser 40–80 mm, Tiefe 5–10 m

Rammsondierungen DPH (04.02)

16 Stück, Tiefe 5–10 m10 Stück, Tiefe 10–15 m144 Stück, Tiefe 15–20 mGesamt rd. 170 m Rammsondierungen

Baggerschürfe (04.03)

5 Stück, Tiefe bis 5 mInkl. Wasserwagen für Versickerungsversuche (bis zu 2 Std. je Versuch, ca. 2,5 m³ Wasser je Schurf)

Grundwassermessstelle (04.04)

1 Stück herstellen (bis 25 m)8 Rammkernbohrungen + 10 Rotationskernbohrungen, Ø 324 mm (5" Ausbau)Aufsatzrohr DN 150 (PVC), Filterrohr DN 150Oberflächenausbau mit Stahl-Schutzrohr und Betonfundament, Anfahrschutz, RingraumverfüllungÜbergabe der Ausbaudokumentation 2 Wochen nach Abschluss (dxf + pdf)

Bohrlochverfüllungen

Sämtliche Aufschlussbohrungen sind nach Erkundungsabschluss standsicher und grundwasserverträglich zu verfüllen und zu verschließen

Probenahme & Laboruntersuchungen

Wasserproben

4 Stück (bis 20 m Tiefe), Untersuchung auf betonangreifende StoffeDurchführung in akkreditiertem Labor nach DIN 4030Übergabe der Befunde als 3-facher Ausdruck + PDF

Kernproben

170 Stück, Ø 178 mm, 1,00 m Kernlänge

Schichtproben

100 Stück in 1,0-l-Kunststoffbechern (je 1 Probe/Schicht/m)100 Stück in 5,0-l-Eimern

Probengewinn

Überschüssiges Bohrgut und Probengewinn fachgerecht entsorgen

Probenübergabe

Übergabe der Proben an Ingenieurgruppe Geotechnik, Lindenbergstraße 12, 79199 Kirchzarten

Dokumentation & Übergabe

Zeichnerische Darstellung

Bohrprofile nach DIN 4023 (farbiger Papierausdruck + PDF + DXF)Sondierprotokolle nach DIN EN ISO 22476-2Schichtenverzeichnisse nach DIN EN ISO 22475-1

Fotodokumentation

JPG-Format, mindestens 10 Mio. Pixel4 Bohrmeter pro Bild, mit 1-m-Maßstab und Farbskala

Digitale Daten

Übergabe der Mess-/Bohrdaten an das LGRB nach AbschlussDatenübergabe der Einmessung als ASCII, DXF und 2-facher Ausdruck

Behördliche Unterlagen

Vollständige Unterlagen gemäß Nebenbestimmungen der wasserrechtlichen Erlaubnis an das LRA Freudenstadt und LGRB übergeben

Geltende Normen (Auszug)

DIN EN ISO 22475-1 (Bohr- und Probenahmetechnik)DIN EN ISO 22476-2 / -14 (Rammsondierungen)DIN EN ISO 14688 / 14689 (Boden- und Felsbeschreibung)DIN 4023 (Bohrprofildarstellung)DIN 4094-2 (Bohrlochrammsondierung)DIN 4124 (Baggerschürfe)DIN 4030-2 (Betonaggressivität)DVGW W 121 (Grundwassermessstellen)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe & Rechtliche Eignung

Der Bieter darf keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A aufweisen. Verlangt werden Erklärungen, dass

keine schweren Verfehlungen vorliegen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen,Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß entrichtet werden,kein Insolvenzverfahren / keine Liquidation anhängig ist,eine Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK) besteht,eine Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft besteht.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Mindestjahresumsatz

Vom Auftraggeber festzulegen (im Formular als Platzhalter 1.000.000 €).Mindestjahresumsatz im spezifischen Tätigkeitsbereich (Baugrunderkundung) ebenfalls festzulegen.Nachweis durch testierte Jahresabschlüsse, Gewinn- und Verlustrechnungen oder Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers / Steuerberaters.

Eignungsleihe wirtschaftlich/finanziell

Andere Unternehmen können Kapazitäten zur Verfügung stellen; dann gemeinsame Haftung mit dem Bieter bei Auftragsausführung.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen

Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren.Vergleichbar: Baugrunderkundung für Straßen- und Brückenbaumaßnahmen.Jede Referenz enthält: Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf den Bieter entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber.Auf Verlangen Referenzbescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung.

Personal

Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte (mit Erklärung zur jahresdurchschnittlichen Anzahl der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit Leitungspersonal – auf Verlangen).Verfügbarkeit technischer Fachkräfte und Leitungspersonal.

Technische Fachkräfte und Geräte

Angaben zu technischen Fachkräften, Ausrüstung und Maßnahmen zur Qualitätssicherung können verlangt werden.

Spezifische Qualifikationsnachweise (zwingend)

Diese Qualifikationsnachweise sind im konkreten Leistungsumfang gefordert und zwingend einzureichen:

Erlaubnis nach § 7 SprengG für das ausführende Unternehmen (Kampfmittelbohrungen/-sondierungen)Befähigungsschein nach § 20 SprengG für das eingesetzte Personal (Kampfmittelsondierung)Qualifikation gemäß DVGW Arbeitsblatt 129 für Vorschachtungspersonal an unterirdischen Leitungen (insbesondere Gasleitungen)

Weitere mögliche Eignungsnachweise (auf Verlangen)

Folgende Nachweise können vom Auftraggeber ergänzend verlangt werden (in den Vergabeunterlagen als optional markiert):

Studiennachweise / berufliche BefähigungsnachweiseUmweltmanagementmaßnahmenLieferkettenmanagementMaßnahmen zur QualitätssicherungGeräte und technische AusrüstungBeabsichtigte Unterauftrags-/Nachunternehmerleistungen
Referenzprojekte
mindestens 3 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Baugrunderkundung für Straßen- und Brückenbaumaßnahmen (vergleichbare Bauleistungen)

Bezeichnung der Leistung, Auftragswert des auf den Bieter entfallenden Anteils, Ausführungszeitraum, Auftraggeber; auf Verlangen Referenzbescheinigung über ordnungsgemäße Ausführung; weitere Referenzen auf separater Anlage möglich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 67%4–10 · 31%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 31 erledigt
Vertragliche Angebotsunterlagen
Eignung & Unternehmensnachweise
Bietergemeinschaft & Unterauftragnehmer
Technisches Konzept & Bauablauf
Sicherheit, Gesundheit, Compliance
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 43
Ort
72184 Eutingen in Gäu, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
72184 Eutingen in Gäu
Baden-Württemberg

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