Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenStraßen- und Kanalbaumaßnahme an der Landesstraße L 409 im Bereich Hopfau bis Sulz (Baden-Württemberg). Umfasst Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Erdarbeiten, Straßenentwässerung, Kanalbau (Mischwasserkanal), Asphaltbau (Belastungsklassen BK 1,8 und BK 3,2), Borde und Pflaster, Straßenausstattung (Schutzeinrichtungen, Geländer) sowie Fahrbahnmarkierung. Daneben sind umfangreiche Entsorgungsleistungen für ca. 3.520 t Ausbaumassen, Kontrollprüfungen und ein Testfeld Bestandteil.
Angebote müssen bis zum 12.08.2026 um 10:00 Uhr eingereicht werden. Die Bauausführung ist vom 21.09.2026 (spätester Beginn) bis 30.11.2026 (späteste Vollendung) vorgesehen. Auftraggeber ist das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 47.2.
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A (National). Keine Losaufteilung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H. auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den Vergabeunterlagen01 – Baustelleneinrichtung, Sicherheit und Vorarbeiten
Einrichten und Räumen der Baustelle einschließlich Bauzaun (ca. 30 m, zzgl. 10 m umsetzen), Büro- und Sozialcontainer, Lager- und Stellplätze.
01 – Kontroll- und Qualitätsprüfungen
Vom Auftragnehmer durchzuführende bzw. zu unterstützende Prüfungen:
01 – Verkehrssicherung und Umleitung
Längerdauernde Verkehrssicherung im Bereich Station 0+280 bis 0+560 aufbauen, vorhalten und abbauen (Bauabschnitte BA 2a–2d, ca. 80 Tage Vorhaltedauer).
01 – Entsorgung
Beprobung, Bereitstellung und Abfuhr aller anfallenden Ausbaumassen, insgesamt ca. 3.520 t, unter Beachtung der abfallrechtlichen Nachweisführung nach Unterlagen des AG:
02 – Erdarbeiten und Planum
02 – Straßenentwässerung
02 – Schichten ohne Bindemittel
02 – Asphaltbauweisen
02 – Pflaster und Borde
02 – Straßenausstattung
02 – Fahrbahnmarkierung
03 – Kanalbau: Wasserhaltung, Erdarbeiten und Aufbruch
03 – Kanalbau: Rohrverlegung
Lieferung und Verlegung von PP-Rohren (statische Berechnung für SLW 60 ist aufzustellen und zu liefern):
03 – Kanalbau: Schächte
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und persönliche Zuverlässigkeit
Keine Teilnahme von Bietern, bei denen Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen. Erwartet werden u. a.:
Registereintrag und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Fachliche Eignung und Referenzen
Technische Leistungsfähigkeit (Personal und Geräte)
Qualitäts-, Umwelt- und Lieferkettenmanagement
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Tariftreue und Mindestentgelt (LTMG BW)
Verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes Baden-Württemberg (LTMG):
Vergleichbare Bauleistungen (Straßen- und Kanalbau) der letzten 5 Kalenderjahre
Vorgelegt werden Bezeichnung der Leistung, Anteil des Bieters am Auftragswert, Ausführungszeitraum und Name des Auftraggebers. Detaillierte Anforderungen sind im Formular Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB 107) hinterlegt; Vorlage Referenzbescheinigung auf Verlangen der Vergabestelle.