Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) des Regierungspräsidiums Freiburg für die Erneuerung der Fahrbahndecke der Landesstraße L132 zwischen dem Ortsausgang Kandern und dem Ortseingang Sitzenkirch.
Der Auftrag umfasst im Wesentlichen:
Angebotsfrist: 15.09.2026, 10:00 Uhr (elektronische Abgabe über Vergabeplattform). Zuschlag nach reinem Preis-Kriterium. Keine Nebenangebote zugelassen. Die Vergabe erfolgt in einem einzigen Los.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertungssumme aus nachgerechneter Angebotssumme unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Bonus von 15 v.H. für Werkstätten für Behinderte.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 v.H.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Vorbereitung
Einrichten und späteres Räumen der Baustelle inkl. Zufahrt, Strom- und Wasserversorgung sowie sämtlicher Vorbereitungsleistungen. Erstellung und Übermittlung der Vorankündigung gemäß Baustellenverordnung spätestens 2 Wochen vor Baustelleneinrichtung (sichtbar auf Baustelle aushängen). Probenahme, Herstellen einer Bestandsdokumentation (lag- und höhenmäßig, Papier und digital als .DWG/.DXF). Mobile Endgeräte, Maschinensteuerung Asphalt-Fertiger und Walzen, dynamische Logistiksteuerung sowie mobiler Vernetzung gemäß QSBW 4.0.
Positionen für Nacht- und Wochenendarbeitszulagen sind einzurechnen.
Verkehrssicherung und Umleitung
Auf-, Ab- und Vorhalten der Verkehrssicherung über die gesamte Bauzeit inkl. Kontrolle, Verkehrsschilder, Absperrgeräte, mobile Lichtsignalanlage (LSA Typ C), Umleitungsbeschilderung, Verkehrsposten, Metallzäune und Behelfsüberfahrten. Aufstellen eines Umleitungskonzepts für LKW und PKW (überörtliche Umleitung ab Badenweiler; lokale Umleitung im Abschnitt Sitzenkirch–Badenweiler).
Vollsperrung der L132 vom 26.10.2026 bis 01.11.2026 (Herbstferien BW). Erstellung verkehrstechnischer Unterlagen (Signallageplan, Zwischenzeitenmatrix, Signalzeitenplan) und Einholung der verkehrsrechtlichen Anordnung.
Erdarbeiten, Baufeld und Entwässerung
Baufeld räumen: Leitpfostenfundamente ausbauen, Schutzplanken ausbauen, Granitrandsteine aus- und wiedereinbauen, Granitsteine entsorgen.
Erdarbeiten: Oberboden abtragen/andecken, Bodenaushub (Homogenzone 1, Bodenklasse 3–6), Mulden-/Grabenprofile herstellen, Rohrgräben für Dränage und Rohrleitungen.
Entwässerung: Erneuerung der Drainagenleitung mit Drainpackung 16/32, Querschläge DN 400 in Stahlbeton, Teilsickerrohre PVC-U DN 160 (ca. 120 m) und Stahlbetonrohre DN 400 (ca. 30 m), drei kombinierte Einlauf-/Einsteigschächte und Umbau eines weiteren Schachtes, Verfüllungen mit Splitt, Geotextil und Kies-Sand.
Teilweiser Bodenaustausch in Bereichen mit stärkeren Setzungen/Rissen.
Tragschichten und Asphaltbau (QSBW 4.0)
Bankette vorbereiten, Grobschotter-Stabilisierung, Planum und Lastplattendruckversuch, Frostschutzschicht 0/45 (ca. 150 m³).
Asphaltarbeiten:
QSBW-4.0-Anforderungen: Maschinensteuerung Fertiger und Walzen, dynamische Logistiksteuerung, Prozessmanager, mobile Vernetzung mit Dashboard und Echtzeit-Kartendarstellung, Schnittstelle zur Asphaltintegrator-App des AG, erhöhte Eigenüberwachung.
Nachtarbeit für Fräs- und bituminöse Arbeiten (ca. 20:00 – 5:30/6:00 Uhr); Wochenendarbeit für Einbau Trag- und Deckschicht.
Nacharbeiten (Randabdichtung), Fundamente für Leitpfosten, Bankette, Modellierung von Mulden und Gräben sowie Fahrbahnmarkierung.
Qualitätssicherung und Dokumentation
Eigenüberwachungsdokumentation gemäß QSBW 4.0 (laufend während Bauzeit, Abschlussdatenübergabe nach Anlage 5). Ergebnisse der Eigenüberwachung spätestens 2 Wochen nach Baufertigstellung. Lieferscheine und Materialnachweise für alle verwendeten Materialien. Bilddokumentation angefahrener Granitsteine. Entsorgungsnachweise dem AG unaufgefordert vorlegen. Beweissicherung auf eigene Kosten (nicht gesondert vergütet). Aufmaße gemeinsam mit dem AG erstellen, DA11-Format bei Abschlagsrechnungen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsanforderungen (Ausschlussgründe)
Präqualifikation und Nachweise
Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) nach. Nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die vollständig ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (HVA B-StB 107) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die PQ-Voraussetzungen erfüllen.
Bei engerer Wahl: Nachweise durch Bescheinigungen zuständiger Stellen (z. B. Unbedenklichkeitsbescheinigungen Sozialkasse/Finanzamt/Berufsgenossenschaft, Handelsregisterauszug, testierte Jahresabschlüsse).
Alle Nachweise müssen in deutscher Sprache vorgelegt werden.
Fachliche Anforderungen
Sonstige Anforderungen
Referenzen über Ausführung von Bauleistungen der letzten 5 Kalenderjahre (auf Verlangen der Vergabestelle)
Mit Bezeichnung der Leistung, Auftragswert (Anteil Unternehmen), Ausführungszeitraum, Auftraggeber