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L162 Mödrath Baugrundgutachten

Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-Eifel50171 Mödrath, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW (Regionalniederlassung Ville-Eifel) schreibt für den geplanten Ersatzneubau der Brücke L162 über den Erftflutkanal in Kerpen-Mödrath ein Baugrundgutachten inklusive Erkundungsbohrungen aus.

Im Rahmen des Auftrags sind geotechnische Untersuchungen vorzunehmen, Bohrungen und Sondierungen durchzuführen, Bodenproben zu entnehmen, Laboruntersuchungen zu veranlassen und ein geotechnisches Gutachten mit Gründungsempfehlung zu erstellen. Während des späteren Neubaus soll der Auftragnehmer die Baumaßnahme zudem geotechnisch begleiten.

Die Angebotsfrist endet am 13.10.2026 um 10:30 Uhr. Die Leistung wird nicht in Lose aufgeteilt.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 13. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEB
Bieterfragen-Frist5. Okt. 2026
Angebotsfrist13. Okt. 2026
Vertragsende28. Feb. 2027
AusführungsbeginnDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Zuschlagserteilung (Teil B nennt zusätzlich: Baubeginn ca. 2 Wochen nach Zuschlag).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Honorar/Preis100%

    Der Preis (in €, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in €, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig: Es ist ausschließlich Kriterium 1 'Honorar/Preis' mit 100% Wichtung angekreuzt; weitere Kriterien sind nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baugrundgutachten

Grundlagenermittlung: Sichtung vorhandener Unterlagen, Beschaffung von Bestandsunterlagen, Ortsbegehung.Auswertung der Erkundungsergebnisse in ein 3D-Baugrundmodell mit Gründungsempfehlung, Angaben zum Setzungsverhalten und zur Grundwasserhaltung.Erstellung des geotechnischen Gutachtens nach DIN 4020.Mitwirkung bei der späteren Ausschreibung der Bauarbeiten.Geotechnische Baubegleitung während des Ersatzneubaus, inklusive Abnahme der angetroffenen Bodenverhältnisse.

Erkundungsbohrleistungen & Bohrarbeiten

Baustelleneinrichtung und -räumung, Vorarbeiten (Einmessung, Genehmigungen, Beweissicherung).Verkehrssicherung nach RSA 21, Regelplan CI/5, mit transportabler Lichtsignalanlage.2 Kampfmittelbohrungen als Schneckenbohrungen (je 8 m Tiefe) mit magnetometrischer Bohrlochmessung und Freigabebescheinigung.2 Suchschürfe bis 1,25 m Tiefe zur Leitungssuche.2 Maschinenbohrungen mit Einfachkernrohr bis 20 m unter Geländeoberkante (GOK), durchgehende Kerngewinnung ≥ 95 %.Entsorgung von Bohrkernen und Bohrgut.

Sondierungen

Je 2 Bohrlochrammsondierungen (BDP) pro Bohrung in festgelegten Tiefenstufen.2 schwere Rammsondierungen (DPH), jeweils bis 20 m unter GOK.

Grundwassermessstellen, Probenahme & Versickerungsversuche

Ausbau einer Bohrung zur temporären Grundwassermessstelle (DN 75) inklusive Filterrohr, Aufsatzrohr, Klarpumpen, späterem Rückbau und Dokumentation.2 Versickerungsversuche nach USBR (Ost- und Westseite).Entnahme von Sondierproben, Schwarzdeckenbohrkernproben und Grundwasserproben.Verfüllung der Bohrlöcher mit Sand-Kies-Gemisch und Tonpellets.

Laboruntersuchungen

Bodenmechanische Laboruntersuchungen: Wassergehalt, Glühverlust, Kornverteilung, Konsistenz, Wasseraufnahmefähigkeit, Betonaggressivität, Abrasivität.Umwelttechnische Laboruntersuchungen nach EBV, DepV sowie PAK-Bestimmungen.Labor muss nach DIN EN ISO/IEC 17025 oder 17020 akkreditiert sein.Mischprobenherstellung nach LAGA PN 98 (Sachkundenachweis erforderlich).

Liefer- und Übergabepflichten

Gutachten sind in 2-facher Papierform sowie digital an den Auftraggeber zu übergeben.Schichtenverzeichnisse und Lageplan sind an den Geologischen Dienst NRW zu übersenden.Einmessdaten sind als ASCII-Datei digital und als Ausdruck in 2-facher Ausfertigung zu übergeben.Sämtliche Kosten für Genehmigungen, Entsorgung, Baustelleneinrichtung, Kernlager (≤ 50 km), Wasser- und Stromversorgung sind in die Einheitspreise einzurechnen.Arbeiten auf der L162 dürfen nur in der Zeit von 9:00 bis 15:00 Uhr durchgeführt werden (verkehrsberuhigte Zeiten).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und fachliche Eignung

Studienabschluss als Bauingenieur/in, im geotechnischen Ingenieurwesen, in angewandten Geowissenschaften oder in Geologie/Ingenieurgeologie (oder vergleichbar).Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Erstellung von Baugrundgutachten.Für Geräteführer: Qualifikationsnachweis 'Fachkraft nach DIN EN ISO 22475-1'.Leitung der geotechnischen Arbeiten durch Sachverständige für Geotechnik ab Geotechnischer Kategorie 2.

Zertifizierungen & Nachweise

Zertifizierung des Unternehmens (oder eines Nachunternehmers) nach DVGW-Arbeitsblatt W 120-1 (Bohrtechnik, Brunnenbau).Befähigungsschein nach § 20 SprengG und ggf. Erlaubnis nach § 7 SprengG für Kampfmitteluntersuchungen.Eignungsnachweis für Filtersand und Filterkies durch Prüfungszeugnis vor Ausführung.

Haftpflichtversicherung

Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 1.500.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Ausschlussgründe & rechtliche Anforderungen

Keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB (kein Insolvenzverfahren, keine schweren Verfehlungen, keine Verurteilungen nach Schwarzarbeitsbekämpfungs-, Arbeitnehmerentsende- oder Mindestlohngesetz).Ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen.Eintragung im Handelsregister bzw. Nachweis der Freiberuflichkeit (Ingenieur/Architekt).Verpflichtung nach Verpflichtungsgesetz (§ 1 Verpflichtungsgesetz, § 11 Abs. 1 Nr. 4 StGB).

Fachkunde & Vorschriftenkenntnis

Kenntnis und Einhaltung u. a. von BBodSchG, BBodSchV, DepV, ErsatzbaustoffV, GeolDG, DIN-Normen, DIN EN ISO 22475-1, DIN 4030 sowie einschlägiger VOB/C ATV.Sachkundenachweis für Mischprobenherstellung nach LAGA PN 98.
Referenzprojekte
1 Referenzprojekt (für die nachzuweisende Person) ReferenzenZeitraum: nicht weiter konkretisiertVolumen: nicht weiter konkretisiert

Für mindestens eine ausführende Person: Nachweis über abgeschlossenes Studium (Bauingenieurwesen, Geotechnik, angewandte Geowissenschaften, Geologie/Ingenieurgeologie oder vergleichbar), mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Erstellung von Baugrundgutachten sowie Nennung eines Referenzprojekts mit kurzer Beschreibung.

Referenzprojekt mit kurzer Beschreibung sowie Studien- und Berufserfahrungsnachweis

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 71%4–10 · 26%11+ · 4%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 21 erledigt
Formale Angebotsunterlagen
Eignung & Qualifikation
Technische Konzepte & Kalkulation
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-Eifel
Ort
50171 Mödrath, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
50171 Mödrath
Nordrhein-Westfalen

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