L648 Hochbau, SM Iserlohn, Neubau Werkstatthalle - Architekt, Tragwerkplanung und techn. Gebäudeausstattung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Straßenbau NRW plant für die Straßenmeisterei Iserlohn den Neubau einer Werkstatthalle (Fahrzeughalle mit integrierter Kfz-Werkstatt und Waschhalle) und sucht dafür ein Planungsbüro.
Was zu tun ist:
Wie man sich bewirbt:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar/Preis30%
Der Preis (in EUR, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme). Lineare Interpolation: 5 Punkte für niedrigsten Preis, 0 Punkte ab dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises.
- Projektorganisation und Projektablauf zur Erbringung der geforderten Leistungen20%
1. Struktur des Projektteams, Koordination zwischen den Projektbeteiligten (Kommunikationskultur in der Planungsphase insb. bei BG, Zusammenarbeit mit Dritten). 2. Personaleinsatz über die Zeit (insb. Projektleitung, Vertreterregelung), Aufzeigen von Möglichkeiten der Zeitersparnis. 3. Aufschlüsselung und Darstellung aller Leistungen (Architektur/Ingenieur/TGA) in einem Terminplan, Benennen von Meilensteinen und Zeiträumen.
- Herangehensweise und Lösungskompetenz bei der Planung50%
Bewertung anhand des vom Bieter vorgelegten Konzepts zur Bewältigung der geforderten Leistungen in den Bereichen Objektplanung, Tragwerksplanung und Technische Gebäudeausrüstung (TGA). Maßgeblich sind Projektbezogenheit der dargestellten Herangehensweisen. Bewertet werden: grundsätzliche Herangehensweise unter Berücksichtigung der Schnittstellen, Identifikation projektspezifischer Problemstellen/Risiken/Herausforderungen mit Lösungsansätzen, einschlägige Erfahrungen aus bereits durchgeführten Projekten und Übertragbarkeit auf das vorliegende Projekt.
Preis (Kriterium 1): Lineare Interpolation auf einer Punkteskala 0-5. 5 Punkte = niedrigster Preis, 0 Punkte = fiktives Angebot mit 2,0-fachem des niedrigsten Preises, darüber ebenfalls 0 Punkte. Qualitätskriterien (Kriterien 2 und 3): Bewertung mit vollen Punktwerten 0-5 nach Erkenntnis der Aufgabenstellung und erwarteter Bewältigung der Problemstellungen. Gesamtpunktzahl = Summe der gewichteten Einzelpunkte. Bei Punktgleichheit erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtumfang der Planungsleistung
Vollständige Planung (HOAI 2021, Leistungsphasen 1–9) für den Neubau einer Werkstatthalle mit Kfz-Werkstatt (ca. 355 m²), LKW-Garage (5 Stellplätze, ca. 425 m²) und Waschhalle (ca. 130 m²) am Standort Dortmunder Straße 220, 58638 Iserlohn.
Geplant sind Effizienzhaus-40-Standard und DGNB-Silber-Zertifizierung, eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher auf dem Dach sowie Wallboxen für Transporter (E-Mobilität). Die vorhandene Gerätehalle wird vor dem Neubau abgebrochen.
Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahme: 2029. Leistungszeitraum: 20 Monate ab Vertragsbeginn, Beginn ca. 30 Werktage nach Zuschlag.
Architektur / Objektplanung
Objektplanung Gebäude gemäß § 35 HOAI, Leistungsphasen 1–9, anrechenbare Kosten 3.375.000 EUR, Honorarzone III (Basissatz 338.420,44 EUR).
Inhalte u. a.:
Tragwerksplanung
Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 1–6 (zzgl. 7–9 für die Kranbahn), anrechenbare Kosten 2.430.000 EUR, Honorarzone III (Basissatz 154.027,91 EUR).
Schwerpunkt: statische Berechnung und Bemessung der Kranbahn.
Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
TGA-Planung gemäß § 56 Abs. 1 HOAI, Leistungsphasen 1–9, alle 8 Anlagengruppen.
Freianlagenplanung
Freianlagenplanung, Leistungsphasen 1–9, anrechenbare Kosten 234.000 EUR, Honorarzone III (Basissatz 42.138,24 EUR).
Inhalte (gemäß Kostenschätzung KG 500):
Software- und Schnittstellenanforderungen
Vom Planungsteam werden folgende Software-Werkzeuge verlangt:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit – Personal
Mindeststandards § 46 (3) Nr. 2 VgV (Wichtung 70%):
Objektplanung:
Tragwerksplanung:
Technische Gebäudeausrüstung:
Technische Leistungsfähigkeit – Referenzen
Mindeststandards § 46 (3) Nr. 1 VgV (Wichtung 30%):
Technische Leistungsfähigkeit – Ausstattung
Mindeststandards § 46 (3) Nr. 9 VgV:
Berufliche Qualifikation / Registereintragung
Übliche berufliche Qualifikation: abgeschlossenes Studium (Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master) an einer Universität oder Fachhochschule oder vergleichbare Berufserfahrung auf dem jeweiligen Fachgebiet.
Ausschlussgründe und Selbstreinigung
Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB:
Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB (Erklärung zu Maßnahmen).
Rechtsform und organisatorische Anforderungen
Bewertung der Eignung (Wertungssystem)
Eignungswertung gemäß § 46 VgV mit folgenden Gewichtungen:
Bewertet wird mit Punkten 1–3 (0 = nicht erfüllt, 1 = teilweise, 2 = überwiegend, 3 = vollumfänglich).
Neubau/Erweiterung einer Straßenmeisterei oder vergleichbares Gebäude (Werkstätte, Feuerwehrgebäude, Gewerbetrieb); Planung Werkstattausstattung, Abgasabsaugung, Waschhalle; Auftragsdatum ab 01.01.2016
Projektdatenblatt mit Bestätigung des Auftraggebers (Ansprechpartner, Kontaktdaten); Zuordnung zur Mindestanforderung
Planung einer LKW-Werkstatt mit Hebebühne/Kranbahn oder vergleichbar; Erfahrung Werkstatt-, Hebe- und Fahrzeugtechnik; Erstellung Ausschreibungsunterlagen
Projektdatenblatt mit Bestätigung des Auftraggebers
Statische Berechnung Kranbahn (Tragwerksplanung)
Projektdatenblatt mit Bestätigung des Auftraggebers
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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