Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) in Seeland OT Gatersleben sucht ein Ingenieurbüro für Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI.
Worum es geht: Planung der technischen Gebäudeausrüstung für den Ersatzneubau eines Forschungsgewächshauses (ca. 1.880 m²), die Sanierung des angrenzenden Trakts G sowie die Erneuerung der zentralen Kälte- und Medienversorgung am IPK-Campus. Das Projekt liegt in einem Flächendenkmal und Hochwasserschutzgebiet; der laufende Forschungsbetrieb muss aufrechterhalten werden. Budget: 15,28 Mio. € brutto (Kostengruppe 400). Gesamtkosten anrechenbar (KG 400): 12,8 Mio. € netto.
Was zu tun ist: Planung der Anlagengruppen HLS, Elektrotechnik und Gebäudeautomation in stufenweiser Beauftragung (zunächst LPH 1–4 genehmigungsfähig; weitere Stufen optional). Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb; Vergabe nach wirtschaftlich günstigstem Angebot.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium 1 – Erfahrungshintergrund Planung §55 HOAI HLS15%
Darstellung der projektbezogenen Anwendung/Verwertung der Erfahrungshintergründe für Planungsleistungen nach §55 HOAI HLS für ein Forschungsgewächshaus oder vergleichbare Pflanzenforschungseinrichtung in Bestandsliegenschaft (Neubau Technische Anlagen Anlagengruppen HLS) ab 2016. Vermittlung der Arbeitsweise: Analyse der Planungsaufgabe, Schwerpunktsetzungen, Besonderheiten Neubau in Bestandsliegenschaft, Herangehensweise mit Referenzvorhaben.
- Zuschlagskriterium 2 – Erfahrungshintergrund Planung §55 HOAI ELT15%
Darstellung der projektbezogenen Anwendung/Verwertung der Erfahrungshintergründe für Planungsleistungen nach §55 HOAI ELT für ein Forschungsgewächshaus oder vergleichbare Pflanzenforschungseinrichtung in Bestandsliegenschaft (Neubau Technische Anlagen Anlagengruppen ELT) ab 2016. Vermittlung der Arbeitsweise: Analyse der Planungsaufgabe, Schwerpunktsetzungen, Besonderheiten Neubau in Bestandsliegenschaft, Herangehensweise mit Referenzvorhaben.
- Zuschlagskriterium 3 – Erfahrungshintergrund Einbindung Forschungsgebäude in Campus mit öffentlichen Fördermitteln15%
Darstellung der projektbezogenen Anwendung/Verwertung der Erfahrungshintergründe für Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung der Einbindung eines spezialisierten Forschungsgebäudes in einen bestehenden Forschungscampus ab 2016 unter Verwendung öffentlicher Fördermittel. Inhalte: Analyse, Schwerpunktsetzungen, Besonderheiten Integration in Bestandsliegenschaft unter Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes, Umsetzung mit Fördermitteln, Herangehensweise mit Referenzvorhaben.
- Zuschlagskriterium 4 – Interne Organisation, Planungsablauf, Zusammenarbeit20%
Darstellung der internen Organisation/des Planungsablaufs/Zusammenarbeit mit Planungsbeteiligten und dem AG: Personal-/Kapazitätsplanung für LPH 1-3 (anteilig LPH 4), zeitliche Abläufe mit Terminierung von Projektmeilensteinen (mögliche Beauftragung 14.12.2026, Z-Bau 31.03.2027), organisatorische Maßnahmen zur Koordination der Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8 sowie Einbindung AG/Nutzer. Bewertung als Gesamtergebnis ohne Einzelgewichtung der Punkte 4.1-4.3.
- Zuschlagskriterium 5 – Planungs-, Kosten- und Terminmanagement sowie Objektüberwachung25%
Darstellung des vorhabenbezogenen Planungsmanagements (Koordinierung, Abstimmung, Vor-Ort-Präsenz, Informations-/Kommunikationswege, Dokumentation), Kostenmanagements (Einhaltung Kostenrahmen, Kostensicherung, Nachtragsmanagement), Termin-/Fristenmanagements (Einhaltung Ablaufplan) und der vorhabenbezogenen Objektüberwachung (Koordinierung, Inbetriebnahmeprozess, Abnahmen). Bewertung als Gesamtergebnis ohne Einzelgewichtung der Punkte 5.1-5.4.
- Zuschlagskriterium 6 – Kostenangebot (Preis/Honorar)10%
Eingereichtes Honorarangebot auf Grundlage des Formblatts Kostenangebot (Honorar Grundleistungen LPH 1-3, Zuschläge Bestand, Nebenkosten, optionale Besondere Leistungen). Günstigstes Angebot erhält 10 Punkte, 1 Punkt bei ≥50% über dem günstigsten Angebot, dazwischen lineare Interpolation. Abschläge unter Auskömmlichkeitsschwelle führen nicht zu höherer Wertung.
Preiswertung (ZK 6): Günstigstes Angebot erhält 10 Punkte, 1 Punkt bei ≥50% über dem günstigsten Angebot, dazwischen lineare Interpolation. Qualitätskriterien (ZK 1-5): Bewertung mit Noten 3,0 (überzeugend) bis 5,0 (herausragend); unter 3,0 = Mindestqualität nicht erreicht. Endwertung: Gewichtete Summe aller Zuschlagskriterien.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsaufgabe im Überblick
Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI für die Anlagengruppen 1, 2, 3 (HLS – Heizung, Lüftung/Klima, Sanitär), 4 und 5 (ELT – Elektrotechnik, Fernmelde-/Informationstechnik) sowie 7 und 8 (Gebäudeautomation/MSR, nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen).
Die Planung bezieht sich auf:
Anrechenbare Kosten (vorläufig, KG 400 DIN 276): 12.800.000 € netto; vorläufige Honorarzone III (Basissatz).
Leistungsphasen und Beauftragung
Stufenweise Beauftragung:
Geforderte Mindest-Leistungsphasen je Anlagengruppe: LPH 2–6 (Planung, Entwurf, Genehmigung) sowie LPH 8 (Bauüberwachung).
Besondere Randbedingungen
Projektrahmen und Termine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe und rechtliche Anforderungen
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Projektteam
Gesamtprojektleitung und Stellvertretung:
Weitere Teammitglieder (je Anlagengruppe HLS, ELT, GA):
Spezialisten Leistungsbilanzen (HLS / ELT):
Referenzprojekte (Kompetenzen A, B, C)
Drei Referenzkategorien mit folgenden Mindestanforderungen – ein Projekt kann gleichzeitig für A, B und C eingereicht werden, sofern es alle Anforderungen erfüllt:
Pro Referenzprojekt: Projektdarstellung max. 2 Seiten A4 und Referenzbestätigung des Auftraggebers (mit Termin- und Kostentreue) oder gleichwertige Eigenerklärung.
Strukturelle Anforderungen (Bewerbergemeinschaft / Nachunternehmer)
Bewerbergemeinschaften:
Nachunternehmer:
Vertragliche Pflichten nach Auftragserteilung
Kompetenz A: Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung (LPH 1–7 + 8) der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 1, 2, 3 (HLS) eines Forschungsgewächshauses oder funktional vergleichbarer kontrollierter Pflanzenforschungseinrichtung innerhalb einer Bestandsliegenschaft; mind. LPH 2–6 + 8 selbst bearbeitet; Bauliche Realisierung (LPH 8) mind. 50 % abgeschlossen ODER Übergabe an AG/Nutzer ab 2016; Nachweis spezieller Planungsanforderungen (wissenschaftl. Nutzung, reproduzierbare Umweltbedingungen, präzise Klima-/Bewässerungsregelung)
Referenzbestätigung des Auftraggebers mit Termin- und Kostentreue oder gleichwertige Eigenerklärung; Projektdarstellung max. 2 Seiten A4
Kompetenz B: Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung (LPH 1–7 + 8) der Technischen Ausrüstung Anlagengruppen 4 + 5 (ELT) eines Forschungsgewächshauses oder vergleichbarer Einrichtung in einer Bestandsliegenschaft; hochpräzise Lichtregelung; Übergabe/Realisierungsabschluss ab 2016
Referenzbestätigung mit Termin- und Kostentreue; Projektdarstellung max. 2 Seiten A4
Kompetenz C: Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung für die Einbindung der technischen Anlagen eines spezialisierten Forschungsgebäudes in ein bestehendes Forschungscampus-Versorgungssystem (Medien, Kälte/Wärme, Elektro, GA, Brandmelde-/Gefahrenmeldetechnik, TK) unter Verwendung öffentlicher Fördermittel; LPH 2–6 + 8 erbracht; Abschluss/Übergabe ab 2016
Referenzbestätigung mit Termintreue; Projektdarstellung max. 2 Seiten A4