Leichtmetallarbeiten_215110-096100-337
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas offene Verfahren umfasst die Leichtmetallarbeiten für den zweiten Bauabschnitt der Generalsanierung des Erweiterungsbaus I der Realschule Hauzenberg.
Leistungen sind unter anderem vier nicht thermisch getrennte Aluminium-Türinnenelemente, zwei thermisch getrennte T-30/F-30-Aluminium-Brandschutzelemente, Verglasung, Aufdopplung, Feststellanlagen, Zubehör, Inbetriebnahme, Wartung und Stundenlohnarbeiten. Die Ausführung ist für den 22.02.2027 bis 09.07.2027 vorgesehen.
Das Angebot ist elektronisch über das Staatsanzeiger-Portal bis zum 12.11.2026 um 09:00 Uhr einzureichen. Die Leistungsbeschreibung enthält außerdem umfangreiche Produkt-, Umwelt- und Nachweisanforderungen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Berücksichtigt werden nachgerechnete Angebotssummen, insbesondere Nachlässe, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAluminium-Türelemente und Verglasung
Herstellung, Lieferung und Montage von:
Glasscheiben und Aufbauten sind zu liefern, einzusetzen und abzudichten.
Feststellanlagen und Zubehör
Lieferung, Montage und elektrischer Anschluss von 6 elektromechanischen Feststellungen einschließlich Wandtaster sowie 2 Magnetschaltersets für die Öffnungsüberwachung und 2 Riegelschaltkontakten für die Verschlussüberwachung.
Ergänzend sind 6 Edelstahl-Bodentürpuffer mit 58 mm Durchmesser und 18 mm Höhe sowie 4 gefederte Edelstahl-Türpuffer für Türen bis 100 kg Eigengewicht zu liefern und einzubauen.
Planung, Bemusterung und Baustelleneinrichtung
Erbringung der Glasbemessung nach DIN 18008, Ausführungsplanung, örtlicher Aufmaße, Konstruktions- und Detailplanung sowie Bereitstellung von Originalmustern. Die Pulverbeschichtung ist nach RAL abzustimmen und zu bemustern.
Erforderlich sind außerdem Schutz der gelieferten Bauteile durch rückstandslos ablösbare Schutzfolie, Schutz des laufenden Schulbetriebs, Lärmminderung, Berücksichtigung erhöhter Transportwege sowie Straßenreinigung und wöchentliche gemeinschaftliche Baustellenreinigung.
Inbetriebnahme, Prüfung und Wartung
Inbetriebnahme und Abnahmeprüfung der Feststellanlagen durch autorisierte Fachkräfte oder eine benannte Prüfstelle, einschließlich Abnahmeschild und Betreiberbescheinigung.
Danach sind die Feststellanlagen in Abständen von maximal zwölf Monaten zu prüfen und zu warten. Die Türelemente sind jährlich zu warten und zu pflegen, einschließlich Kontrolle und Einstellung von Dichtungen, Türabschluss, Bändern, Schlössern, Griffen, Zylindern, Türschließern und Gesamtfunktion. Prüfbücher und Protokolle sind zu erstellen; An- und Abfahrt für Wartungsarbeiten sind zu berücksichtigen.
Stundenlohnarbeiten
Bereitstellung von 5 Stunden Vorarbeiter, 5 Stunden Facharbeiter und 3 Stunden Helfer.
Elektroanschluss und elektrische Erstprüfung
Lieferung und Abstimmung der elektrischen Komponenten einschließlich Verkabelung im Element und bis zur Übergabedose. Die elektrische Erstprüfung ist durchzuführen und zu protokollieren. Für RWA-Anlagen, Motorschlösser und Feststellanlagen sind Prüfbücher auszufüllen und dem Planungsbüro zu überlassen.
Dokumentation und Baustellenorganisation
Führen eines Bautagebuchs und Erstellung der Dokumentationsunterlagen in zweifacher Ausfertigung. Die Unterlagen müssen vor Stellung der Schlussrechnung vorliegen und umfassen unter anderem verwendete Materialien und Systemangaben, Datenblätter, Zulassungsbescheide, Prüfbücher und Produktbeschreibungen.
Aufmaßblätter sind mit Positionsbezug, Mengenermittlung und zugehörigen Zeichnungen vorzubereiten, vor Ort zu prüfen und gegenzeichnen zu lassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Ausführungsfähigkeit
Das Unternehmen muss die ausgeschriebenen Metallbau-, Verglasungs-, Brandschutz- und Elektroanschlussarbeiten ausführen können. Erforderlich sind die Fähigkeit zur Werkstatt- und Montageplanung, zur eigenverantwortlichen Aufmaßnahme sowie geeignete Fachkräfte oder eine benannte Prüfstelle.
Eigene Leistungen und Nachunternehmer
Leistungen, für die der Betrieb eingerichtet ist, sind grundsätzlich im eigenen Betrieb auszuführen; mindestens 70 v.H. dieser Leistungen müssen im eigenen Betrieb erbracht werden. Beabsichtigte Nachunternehmerleistungen sind im Verzeichnis 233 zu benennen und den Leistungsbereichen zuzuordnen.
Produkt- und Gleichwertigkeitsnachweis
Für Produkte, Konstruktionen oder Materialien, die von den Vorgaben abweichen, ist die Gleichwertigkeit nachzuweisen. Brandschutz- und Türsysteme müssen bauaufsichtlich zugelassen und für die geforderte Gebrauchstauglichkeit geeignet sein. Das Brandschutzsystem muss nachträglich um- und nachrüstbar bleiben, ohne seine Zulassung zu verlieren.
Nachhaltigkeit und Systemverfügbarkeit
Recyclingfähigkeit der Aluminiumbauteile und ein GWP-Wert von höchstens 3,84 kg CO₂eq/kg Aluminiumprofil sind nachzuweisen. Relevante Systemkomponenten müssen mindestens zehn Jahre nach Endabnahme verfügbar sein; für besondere beziehungsweise designrelevante Bauteile ist eine mindestens zehnjährige Nachkaufgarantie mit Bestätigungsschreiben des Systemlieferanten zu gewährleisten.
Wirtschaftliche und organisatorische Eignung
Das Eignungsformblatt verlangt Angaben zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, zur Ausführung vergleichbarer Leistungen im maßgeblichen Zeitraum und zur Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte. Zudem sind Registereintragungen, Insolvenz- und Zuverlässigkeitserklärungen sowie Angaben zu Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft zu erklären.
Ein Mindestumsatz wird nicht genannt.
Erklärungen zu Drittanbietern
Bei Nutzung anderer Unternehmen sind Art und Umfang der übernommenen Leistungen oder Kapazitäten anzugeben. Soweit ein anderes Unternehmen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit genutzt wird, kann eine Verpflichtungserklärung mit gemeinsamer Haftung verlangt werden.
Das Eignungsformblatt sieht drei Referenznachweise für vergleichbare Leistungen vor, sofern das Angebot oder der Teilnahmeantrag in die engere Wahl kommt. Der Datensatz zu Los 1 selbst nennt dagegen keine konkrete Referenzanforderung.
vergleichbare Leichtmetall-, Metallbau-, Verglasungs- und Brandschutzleistungen; je Projekt Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Zeitraum, Leistungsumfang, Personal, technische und gerätespezifische Anforderungen, Bautyp, vertragliche Rolle und möglichst Bestätigung des Auftraggebers
Wettbewerb & Angebotsprognose
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