Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBeschafft wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 in drei Losen:
Los 1 und Los 2 müssen gemeinsam angeboten werden. Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. Es umfasst neben dem vollständig ausgefüllten Angebot auch Eignungsnachweise, technische Unterlagen, Referenzen, Preisangaben und eine verbindliche Lieferzeit.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis70%
Angebotspreis. Niedrigster Preis erhält 50 Punkte (gewichtet 35,0 Punkte = 70%). Lineare Interpolation: doppelter Preis = 0 Punkte.
- Leistungskriterien30%
Summe der Punkte aller Leistungsunterkriterien (max. 50 Rohpunkte, gewichtet 15,0 Punkte = 30%).
Preis: lineare Interpolation. Niedrigster Angebotspreis erhält 50 Punkte, doppelter Preis 0 Punkte. Dazwischen lineare Interpolation: x% teurer = x% weniger Preispunkte. Leistung: Summe der Punkte aller Unterkriterien (max. 50 Punkte). Gesamt = Preispunkte + Leistungspunkte (gewichtet).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Anforderungen
Die Leistung muss den Vorgaben der DIN 14530-5, DIN EN 1846-1 bis -3 und DIN 14502 Teil 1-3 entsprechen. Es dürfen nur neue Gegenstände beziehungsweise Fahrzeuge angeboten werden. Vorführfahrzeuge sind nur als zweites Hauptangebot unter den genannten zusätzlichen Anforderungen zulässig.
Die Lieferung erfolgt nach Maxhütte-Haidhof. Die Lose 1 und 2 sind zwingend gemeinsam anzubieten; Los 3 kann separat angeboten werden.
Technische und betriebliche Anforderungen
Die Ausführung muss die einsatztaktischen Vorgaben der Feuerwehr berücksichtigen. Gewichte, Achslasten und Energiebilanz sind nachzuweisen. Bei Fahrzeugen mit integrierten Stromaggregaten und/oder Pumpen ist der Nebenantrieb auf den Pumpentyp abzustimmen. CAN-Bus-Steuerungen und Schnittstellen sind technisch aufeinander abzustimmen.
Für das Fahrzeug gelten sicherheitstechnische Anforderungen, einschließlich der Unfallvorschriften für Feuerwehren, der Herstellervorgaben für den Einbau von Funkgeräten und der CE-Kennzeichnung der Funkgeräte.
Übergabe, Dokumentation und Einweisung
Bei der Auslieferung sind die geforderten Abnahme-, Prüf-, Konformitäts-, Funkeinbau- und Farbgebungsnachweise vorzulegen. Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Ersatzteillisten, Schaltpläne, Energiebilanz, Zulassungsbescheinigung Teil II und weitere fahrzeugbezogene Unterlagen sind in der geforderten Form zu übergeben.
Die Einweisung des Bedienpersonals beziehungsweise der Maschinisten und Gerätewarte muss innerhalb von vier Wochen nach Auslieferung erfolgen. Für den Aufbau sind mindestens zwei Baubesprechungen im Herstellerwerk vorgesehen.
Service und Ersatzteile
Für Fahrgestell und Aufbau sind eine autorisierte Servicestelle, eine Reparaturmöglichkeit, ein Ersatzteillager und Angaben zu Kundendienst sowie Wartung zu benennen. Die Ersatzteilversorgung muss mindestens 20 Jahre ab Lieferung gewährleistet sein. Ersatzteile müssen innerhalb von 24 Stunden geliefert werden können.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung und Zuverlässigkeit
Die Bieter müssen erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere keine relevanten Verurteilungen oder schweren Verstöße gegen Berufspflichten. Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten müssen ordnungsgemäß erfüllt sein. Es darf kein Insolvenzverfahren eröffnet worden sein und das Unternehmen darf sich nicht in Liquidation befinden.
Die Zuverlässigkeitserklärung umfasst auch die Erklärung, dass das Unternehmen in den letzten zehn Jahren nicht an kartellrechtswidrigen oder wettbewerbsbeschränkenden Absprachen bei der Vergabe von Feuerwehrlöschfahrzeugen beteiligt war. Bei einer entsprechenden Vorbelastung sind Selbstreinigungsmaßnahmen darzulegen.
Berufliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder einen anderen Nachweis der erlaubten Berufsausübung erbringen. Eine Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft beziehungsweise eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ist erforderlich oder auf Verlangen vorzulegen.
Für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit sind der Mindestjahresumsatz und der Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags gefordert; konkrete Mindestbeträge sind in den vorliegenden Unterlagen nicht eingetragen. Für Personenschäden ist eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens 2.000.000 € und für Sach- und Vermögensschäden von mindestens 1.000.000 € nachzuweisen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Es sind mindestens drei Referenzen über vergleichbare Liefer- und Dienstleistungen der letzten höchstens drei Jahre vorzulegen; ältere Referenzen werden akzeptiert. Zusätzlich sind technische Fachkräfte und Führungskräfte mit Name, Funktion und Qualifikation, die technische Ausrüstung, Maßnahmen zur Qualitätssicherung, die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl und die Zahl der Führungskräfte der letzten drei Jahre sowie beabsichtigte Unteraufträge anzugeben.
Eignungsunterlagen und Nachweise
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die Eigenerklärung zur Eignung oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen. Je nach Fall können Registerauskünfte, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Berufsgenossenschaft, testierte Jahresabschlüsse, Versicherungsnachweise und Qualifikationsnachweise nachgereicht werden. Für Lieferleistungen können Muster, Beschreibungen oder Fotografien der Güter sowie Qualitätskontrollbescheinigungen anerkannter Institutionen oder amtlicher Stellen verlangt werden.
Sprache, Abgabe und Unterauftragnehmer
Alle Unterlagen und der Schriftverkehr sind in deutscher Sprache abzufassen. Fremdsprachige Dokumente müssen übersetzt werden. Die Angebotsabgabe erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.
Unterauftragnehmer müssen geeignet sein. Art und Umfang der Leistung sowie Name und Adresse des Unterauftragnehmers sind in Textform bekanntzugeben. Bei Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder Erklärungen abgeben, einen bevollmächtigten Vertreter bestellen und die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklären.
Besondere Anforderungen an Lose und Lieferanten
Los 1 und Los 2 müssen gemeinsam angeboten werden. Für den Einbau des digitalen Funkgeräts im Los 2 ist eine entsprechende Zertifizierung erforderlich; gegebenenfalls sind die Vorgaben der zuständigen TTB der jeweiligen Integrierten Leitstelle einzuhalten.
Subunternehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher mit Russland-Bezug dürfen bei einem Auftragswert von mehr als 10 % nicht eingesetzt werden, sofern nicht die im Formular genannten Ausnahmen greifen. Der Bieter hat das Vorliegen von Russland-Bezügen im Sinne des Formulars zu erklären.
Vergleichbare Lieferungen und Dienstleistungen der letzten drei Jahre; in einer Eignungserklärung werden mindestens drei Referenzen verlangt.
Bezeichnung der Leistung, Auftragswert, Liefer- oder Erbringungszeitpunkt, Auftraggeber und Ansprechpartner mit Kontaktdaten; für Los Aufbau werden zusätzlich Gemeinden in Bayern mit gleichem Fahrzeugtyp und Lieferungen in den letzten 24 Monaten verlangt.