Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Hochsauerlandkreis beschafft eine standortübergreifend vernetzte Industrie-4.0-Produktionsanlage mit Digital-Twin-Konzept für drei Berufskollegs (Berliner Platz/Arnsberg, Meschede, Olsberg). Die Anlage muss ein Werkstück über alle drei Standorte hinweg fertigen, autarke cyber-physische Lernsysteme bereitstellen und an MES sowie SAP S/4HANA angebunden sein.
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU-weit).
Wichtigste Fristen:
Für die Bewerbung mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: Eigenerklärungen (u.a. VVB 124 LD, 314 EU, 521 EU, 523 EU, 526 EU), Nachweis der Haftpflichtversicherung (mind. 3 Mio. €) sowie mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte aus Mitte 2021 bis Mitte 2026. Einreichung elektronisch über den Vergabemarktplatz des Landes NRW.
Eignung: Auch für KMU geeignet. Eignungsleihe und Bewerbergemeinschaften sind möglich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtpreis50%
Wertung nach dem niedrigsten Gesamtpreis
- Technische Merkmale50%
Gesamtwertung der technischen Merkmale, zusammengesetzt aus mehreren Unterkriterien
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜberblick & Standorte
Gegenstand: Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von drei Smart Factories an drei technisch ausgerichteten Berufskollegs des Hochsauerlandkreises.
Standorte:
Konzept: Standortübergreifend vernetzte hybride Industrie-4.0-Produktionsanlage mit Digital-Twin-Konzept für die Ausbildung von Fachkräften in digitalisierter industrieller Produktion.
Standortübergreifende Produktions- und Digital-Twin-Anforderungen
Standortübergreifender Produktionsprozess:
Digitaler Zwilling (für alle Standorte):
Anforderungen an jede Produktionsstation
Jede Produktionsstation muss über folgende Funktionen verfügen:
Autarke cyber-physische Lernsysteme (je Standort)
An jedem Standort sind zusätzlich autarke cyber-physische Lernsysteme bereitzustellen:
Lieferzeitraum
Auftragserteilung spätestens Mitte März 2027. Lieferung, Inbetriebnahme und vollständige Abrechnung müssen bis spätestens 31.12.2027 abgeschlossen sein (GRW-Förderfrist). Die Lieferung erfolgt in Absprache mit dem Auftraggeber nach Auftragserteilung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe & Zuverlässigkeit
Keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB (z.B. schwere Verfehlung, einschlägige Verurteilungen, Geldbußen > 2.500 €) und § 124 GWB (z.B. Insolvenz, Liquidation, fehlende Beitragszahlungen).
Möglichkeit der Selbstreinigung nach § 123 GWB.
Sanktionspaket 5 EU: Bestätigung, dass weder der Bieter noch Unterauftragnehmer/Lieferanten mit > 10 % des Auftragswerts einen Bezug zu Russland aufweisen (über die gesamte Vertragslaufzeit).
Eignungsleihe, Bewerbergemeinschaften & Unteraufträge
Verfahrensrahmen
Mindestens 3 erfolgreich realisierte Referenzprojekte aus Mitte 2021 bis Mitte 2026, vergleichbar in Art, Umfang und Komplexität
Erfahrung in Planung/Lieferung/Installation/Inbetriebnahme von Industrie-4.0-Produktionsanlagen (Bildung oder Industrie), cyber-physischen Produktionssystemen (CPPS), standortübergreifend vernetzten Produktionsanlagen, Digitalem Zwilling (synchron und im Verbund), MES-Integration mit SAP ERP/S/4HANA, OPC UA/IO-Link/RFID-Kommunikation. Pro Referenz: Auftraggeber + Ansprechpartner, Bezeichnung/Kurzbeschreibung, eigener Leistungsumfang, Zeitraum.