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Lieferung von 54 Firewalls für Bereitschafts-Praxen

Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen01099 Dresden, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Auftraggeber: Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, Schützenhöhe 12, 01099 Dresden

Gegenstand: Lieferung von Firewall-Hardware und Firewall-Software mit 5 Jahren Hard- und Software-Support für die Bereitschaftspraxen, das ÄVZ Leipzig und die Zentrale Dresden. Dazu kommt ein zentrales Management, das On-Premise betrieben wird.

Mengen laut Preisblatt und Mindestanforderungen:

50 Firewalls Klasse S für die Praxen2 Firewalls Klasse L für die Zentrale Dresden (Cluster)2 Firewalls Klasse M für das ÄVZ Leipzig10 Security Subscription Bundles für Klasse S und 2 für Klasse M, jeweils 5 Jahre1 Management-Software für mindestens 75 Geräte, inkl. 5 Jahre Support

Was ist wichtig: Die Angebote müssen die Muss-Kriterien der beiden Mindestanforderungsblätter erfüllen. Wer ein Muss-Kriterium nicht erfüllt, wird ausgeschlossen. Die Erfüllung muss mit öffentlich zugänglicher Herstellerdokumentation und einer Fundstelle je Kriterium belegt werden. Installation und Konfiguration sind nicht Teil der Ausschreibung und können nur optional angeboten werden.

Fristen: Rückfragen bis 06.11.2026, Angebotsabgabe bis 10.11.2026 um 11:00 Uhr, Bindefrist bis 21.12.2026.

Hinweise zu Widersprüchen in den Unterlagen: Die Verfahrensart wird einmal mit § 3 VOL/A und einmal mit § 3 VgV angegeben. Die Angebotsaufforderung nennt 10 Praxisgeräte mit Security Suite, das Preisblatt führt 10 Bundles für 50 Praxisgeräte. Die Anzahl der Geräte im Zentral-Cluster wird nicht genannt. Die Stammdaten nennen als Ausführungsort nur Dresden.

Ausschreibung ansehen ↗

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 10. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist6. Nov. 2026
Angebotsfrist10. Nov. 2026
Bindefristca. 10. Nov. – 21. Dez. 2026
AngebotsbearbeitungszeitDatum offen21 Tage Bearbeitungszeit aufgrund der Dringlichkeit; der Bezugspunkt ist nicht genannt.
ZuschlagDatum offenZeitpunkt der Zuschlagserteilung ist nicht angegeben.
AusführungsbeginnDatum offenLeistungszeitraum beginnt direkt nach Zuschlagserteilung; Enddatum ist nicht genannt.
Laufzeit Hardware-SupportDatum offen5 Jahre (60 Monate) je Gerät ab Inbetriebnahme; das Datum der Inbetriebnahme ist offen.
Laufzeit Security-SubskriptionsbundleDatum offen5 Jahre je Firewall; ein Startzeitpunkt ist nicht angegeben.
Laufzeit Management-Software SupportDatum offen5 Jahre Support; ein Startzeitpunkt ist nicht angegeben.
Einrichtung Managementserver und TemplatesDatum offenDauer 8 Tage inklusive Test; ein Beginn ist nicht festgelegt.
Austausch defekter HardwareDatum offenHersteller tauscht defekte Hardware am nächsten Arbeitstag (NBD) aus.
Verteilung neuer SchutzinformationenDatum offenNeue Schutzinformationen müssen innerhalb weniger Minuten allen Firewalls zur Verfügung stehen.
SkontofristDatum offenSkonto bei Zahlung innerhalb von 10 Kalendertagen; der Bezugspunkt ist nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Wertungspreis100%

    Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem insgesamt niedrigsten Wertungspreis erteilt (Gesamtangebotssumme brutto abzgl. Skonto).

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen legen explizit fest, dass ausschließlich der niedrigste Wertungspreis Zuschlagskriterium ist; weitere Zuschlagskriterien werden nicht genannt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zentrales Management (On-Premise)

Ein zentrales Management wird als virtuelle Appliance im Rechenzentrum des Auftraggebers betrieben. Cloud-Lösungen sind ausgeschlossen.Die Lizenz muss mindestens 75 verwaltbare Geräte ermöglichen.Management-Software mit 5 Jahren Support: 1 Stück.Für die externe Verbindung des Management-Servers müssen die verwendeten Ports und Protokolle offengelegt werden. Eine zuverlässig erreichbare externe IP-Adresse ist vorhanden.Die Management-Verbindung zu den Geräten muss unabhängig von einem VPN-Daten-Tunnel nutzbar sein.Zu den Funktionen gehören hierarchische Gerätegruppen mit Vererbung, Trennung von Gerätekonfiguration und Regelwerk, Zero-Touch-Provisioning, Versionshistorie, rollenbasierte Administration, Konfigurationsprüfung und zentrale Log-Sammlung mit SIEM-Schnittstellen (Syslog, API).

Firewalls in den Praxen (Klasse S)

50 Firewalls der Klasse S für die Bereitschaftspraxen, jeweils mit 19-Zoll-Rackmontage und Netzkabel.Die Geräte müssen mit wechselnden, vorhandenen und teilweise mobilen Internetverbindungen funktionieren.VPN-Tunnel werden vom Praxisgerät initiiert und bauen sich nach einer Unterbrechung selbst wieder auf.Für 10 dieser Praxisgeräte ist eine Security Suite anzubieten (siehe Abschnitt Security Subscription Bundles).Laut Angebotsaufforderung betreiben die Praxen Local Breakout nur bei den Geräten mit Security Suite.

Firewall-Cluster in der Zentrale Dresden (Klasse L)

2 Firewalls der Klasse L mit redundanten Netzteilen, 19-Zoll-Rackmontage und Netzkabel.Alle VPN-Tunnel der Praxisgeräte terminieren auf diesem Cluster.Unterstützt werden OSPFv2 und OSPFv3, BGP, regelbasiertes Forwarding sowie IPv4 und IPv6.In-Service-Firmware-Updates müssen möglich sein, ebenso der temporäre Betrieb unterschiedlicher Softwarestände im Cluster.Laut Angebotsaufforderung führt der Cluster keine Filterfunktion aus; Trafficanalyse und Sicherheitsfunktionen laufen über eine zweite, vorhandene Perimeter-Firewall.Die Mindestanforderungen beschreiben für Klasse L dagegen Schutzfunktionen am Gerät. Dieser Widerspruch ist zu klären.

Firewalls im ÄVZ Leipzig (Klasse M)

2 Firewalls der Klasse M mit redundanten Netzteilen, 19-Zoll-Rackmontage und Netzkabel, im Clusterbetrieb (Active/Passive oder Active/Active mit Sitzungsabgleich).Die Geräte sind laut Angebotsaufforderung ebenfalls mit einer Security Suite auszustatten (siehe Abschnitt Security Subscription Bundles).Die Stammdaten nennen als Ausführungsort nur Dresden. Der Standort Leipzig ergibt sich aus den Mindestanforderungen und dem Preisblatt.

Security Subscription Bundles

10 Security Subscription Bundles für Firewalls Klasse S (Praxen), jeweils 5 Jahre inkl. Software-Support.2 Security Subscription Bundles für Firewalls Klasse M (ÄVZ Leipzig), jeweils 5 Jahre inkl. Software-Support.Die Security Suite umfasst laut Angebotsaufforderung Anwendungserkennung, Benutzerzuordnung, Inhaltsprüfung, Schutz vor Schadsoftware, DNS-Analyse, Advanced SD-WAN und Gerätesicherheit.Schutzfunktionen müssen ohne zusätzliche Appliance, Agenten oder separate Cloud-Konsole im Lizenzbundle enthalten sein.Unklar ist, ob für die übrigen Praxisgeräte kein Bundle vorgesehen ist. Die Angebotsaufforderung nennt nur 10 Praxisgeräte mit Security Suite.

Technische Mindestanforderungen der Geräteklassen

Klasse S: mindestens 0,8 Gbit/s Appmix-Durchsatz, 0,5 Gbit/s Bedrohungsabwehr, 0,2 Gbit/s IPsec-VPN, 30.000 gleichzeitige und 5.000 neue Sitzungen je Sekunde, 6 x 1G RJ45 plus Management, externes Netzteil max. 25 W, max. 1 HE.Klasse M: mindestens 6,0 Gbit/s Appmix, 4,0 Gbit/s Bedrohungsabwehr, 3,5 Gbit/s IPsec-VPN, 350.000 gleichzeitige und 60.000 neue Sitzungen je Sekunde, 10 x 1G RJ45, 2 x 1G SFP, 2 x 10G SFP+, zweites redundantes Netzteil max. 60 W, 1 HE.Klasse L: mindestens 10 Gbit/s Appmix, 5 Gbit/s Bedrohungsabwehr, 5 Gbit/s IPsec-VPN, 1.000.000 gleichzeitige und 120.000 neue Sitzungen je Sekunde, 8 x 1G RJ45, 4 x 10G SFP+, dedizierte HA-Ports, im Betrieb tauschbare Netzteile, 1 HE.Appmix-Werte müssen mit aktivierter Anwendungserkennung, IPS, Virenschutz, Anti-Spyware, Sandbox-Weiterleitung, Dateiblockierung und Logging nachgewiesen werden.Alle Geräteklassen nutzen dasselbe Betriebssystem mit identischem Funktionsumfang.Ein integriertes TPM (Secure Boot, Schlüsselschutz) ist erforderlich. Lokaler nicht-flüchtiger Logspeicher muss nach Verbindungswiederherstellung die Logs vollständig nachübertragen.Anwendungsbasierte Regeln, Bedrohungsabwehr (ML- und Deep-Learning-Erkennung, Sandbox, DNS-Schutz, Sinkhole), passive Geräteidentifikation inkl. Medizingeräte (DICOM, HL7), SD-WAN mit Hub-and-Spoke-VPN und Post-Quanten-Kryptografie (ML-KEM) sind gemäß Mindestanforderungen Management und Regelwerke zu liefern.

Support und Betrieb

Hard- und Software-Support für jedes Gerät: 5 Jahre ab Inbetriebnahme.Deutschsprachiger First-Level-Support rund um die Uhr (24/7) per Telefon, E-Mail oder Support-Portal.Support durch einen herstellerzertifizierten Partner sowie eine zweite Supportstufe beim Hersteller.Austausch defekter Hardware durch Vorabaustausch am nächsten Arbeitstag (NBD) für jedes Gerät.Feature-Releases und Software-Updates sind im Support enthalten.Projekt-, Korrespondenz- und Schulungssprache ist Deutsch.

Nicht Bestandteil der Ausschreibung (optionale Dienstleistungen)

Einbau und Konfiguration der Geräte und Lizenzen sind nicht Teil der Ausschreibung. Sie erfolgen durch Netzwerkadministratoren und Rahmenvertragspartner der KV Sachsen.Für die Vergleichbarkeit werden im Preisblatt 10 Tagessätze angesetzt: 8 Tage Einrichtung (Managementserver, Templates, Firewall-Cluster, Sicherheitsrichtlinien, Ausrollen ohne physische Installation, Test) und 2 Tage Schulung.Ein zusätzlicher Dienstleistungstag und Fahrtkosten nach Dresden sind als Einheitspreis anzugeben.Optionale Dienstleistungen werden nur beauftragt, wenn sie notwendig sind.

Mengenübersicht

Praxen: 50 Firewalls Klasse SZentrale Dresden: 2 Firewalls Klasse L (Cluster)ÄVZ Leipzig: 2 Firewalls Klasse MInsgesamt 54 FirewallsSecurity Subscription Bundles: 10 x S, 2 x MManagement-Software für mindestens 75 Geräte: 1 StückAnzahl der Geräte im zentralen Cluster laut Angebotsaufforderung nicht angegeben; die Preisblätter setzen 2 Geräte der Klasse L an.Ein vollständiges Leistungsverzeichnis mit Positionsnummern liegt nicht vor.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale und rechtliche Eignung

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Erklärung Anlage A).Eintragung im Handels- oder Berufsregister bzw. Gewerbenachweis oder AV-PQ-Eintragung.Keine Beteiligung russischer Unternehmen (Erklärung Anlage B). Dies gilt auch für Unterauftragnehmer und Lieferanten mit mehr als 10 % Auftragsanteil.Angaben zu Steuern, Sozialabgaben, Insolvenz und Berufsregister im Formblatt L 1240.Auf Anforderung: Angaben zu wirtschaftlichen und rechtlichen Verbindungen zu anderen Unternehmen.

Herstellerbezug und Qualitätsnachweise

Zertifizierung als Systempartner des Herstellers der angebotenen Firewall-Komponenten.ISO 9001 oder vergleichbare Qualitätsmanagement-Zertifizierung.ISO 27001 oder vergleichbare IT-Grundschutz-Zertifizierung. Bei Tochterfirmen oder Standorten ist der Nachweis der Erfassung durch das Zertifikat zu führen.BSI-C5-Nachweis, soweit Security Services teilweise cloudgestützt erbracht werden.

Haftpflichtversicherung

Nachweis einer Haftpflichtversicherung oder Bereitschaftserklärung zum Abschluss.Mindestdeckung: 5.000.000 Euro für Personenschäden und 1.000.000 Euro für sonstige Schäden.

Muss-Kriterien der Mindestanforderungen

Die Muss-Kriterien sind Ausschlusskriterien. Die Verletzung eines Muss-Kriteriums führt zum Angebotsausschluss.Zu erfüllen sind: Mindestwerte aller Geräteklassen, Plattformanforderungen, Serviceanforderungen, Support durch Partner und Hersteller, NBD-Vorabaustausch, deutschsprachiger 24/7-Support, einheitliches Betriebssystem und die Management- und VPN-Anforderungen.Der Nachweis erfolgt durch öffentlich zugängliche Herstellerdokumentation (zum Beispiel Datenblatt und Administrationshandbuch) mit Fundstelle je Kriterium.Die Management-Anforderungen (Mindestanforderungen Management und Regelwerke) sind ebenfalls als Muss-Kriterien zu bestätigen, soweit als 'Muss' gekennzeichnet.

VPN-Anbindung der Praxen

Das Angebot muss sicherstellen, dass der VPN-Tunnel vom Praxisgerät aufgebaut wird, ohne feste IP-Adresse, und nach einer Unterbrechung selbstständig wieder aufgebaut wird.Die Managementverbindung muss unabhängig vom VPN-Daten-Tunnel nutzbar sein und ebenfalls vom Clientgerät initiiert werden.Bei Nichteinhaltung erfolgt die Rückabwicklung der gesamten Lieferung.

Referenzen und sonstige Nachweise

Im Ausschnitt werden keine Referenzprojekte verlangt.Mindestumsatz, Personalqualifikation und Referenzumfang sind nicht separat aufgeführt.Das Formblatt L 1240 enthält Felder für Referenzen, Umsatz, Haftpflicht und Fachkräfte. Diese sind nur auszufüllen, wenn die Vergabestelle sie verlangt; das ist derzeit nicht festgelegt.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 84%4–10 · 16%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Formale Abgabe
Ausgefüllte Anforderungsblätter und Preisblätter
Erklärungen
Eignungsnachweise
Technische Erklärungen
Bietergemeinschaften, Partner und Nachunternehmer
Fristen und Rückfragen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen
Ort
01099 Dresden, Sachsen
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
01099 Dresden
Sachsen

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