Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Gummersbach schreibt die Tiefbauarbeiten für den Bau eines unterirdischen Löschwasserbehälters (48 m³) am Standort Hömel in Gummersbach-Dieringhausen öffentlich aus. Der Auftrag umfasst die Herstellung der Baugrube, Wasserhaltung, Drainage- und Entwässerungsleitungen, Lieferung und Einbau des 2-teiligen PE/PP-Behälters (DN 2300, 12,5 m lang, vor Ort verschweißt), Oberflächenwiederherstellung (Asphalt, Pflaster, Rasen, Zaun) sowie die gesamte Verkehrssicherung für eine längerdauernde Arbeitsstelle im Bereich beengter Wohn- und Ortsverbindungsstraßen. Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland einzureichen, Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Ein- und Aufräumen der Baustelle (je 1 Pauschale) sowie kontinuierliche Verkehrssicherung für eine Arbeitsstelle von längerer Dauer inkl. Aufstellen, Vorhalten (30 Tage), Warten und Betreiben; Kontrolle der Arbeitsstellensicherung zweimal täglich, an arbeitsfreien Tagen einmal täglich. Ein detaillierter Bauzeitenplan ist vor Baubeginn in Abstimmung mit der AG-Bauleitung vorzulegen. Die Verkehrsgenehmigung ist spätestens 4 Wochen vor Baubeginn beim Ordnungsamt der Stadt Gummersbach zu beantragen, inkl. verkehrsrechtlicher Anordnung gem. StVO § 45 Abs. 6 und vorherigem Ortstermin mit Straßenverkehrsbehörde, Versorgungsunternehmen und AG-Bauleiter.
Stundenlohnarbeiten
Auf besondere Anordnung des AG sind Stundenlohnarbeiten für folgende Gewerke vorzuhalten (je ca. 5–10 h): Baufacharbeiter, Bauhelfer, LKW-Fahrer 12–20 t, Radlader-Fahrer 37–55 kW, Hydraulikbagger-Fahrer mit Tieflöffel 1–1,5 m³, Minibagger bis 2 t, Kompressor bis 3 m³/min.
Oberflächenvorbereitung und Wiederherstellung
Erdarbeiten und Baugrube
Herstellung einer geböschten Baugrube bis 5,0 m Tiefe mit Gesamtaushub ca. 605 m³ (445 m³ wiederverwendbar, 160 m³ Verwertung/Deponierung). Lieferung und Einbau von Frostschutzmaterial und Rheinkies. Wasserhaltung mit Pumpenanlage (offene Wasserhaltung) für Schichten-/Grundwasser – Einrichten, Vorhalten und Betreiben je 20 Tage. Leitungsgraben mit Verbau nach Wahl des AN. Verbau für Baugruben und Leitungsgräben ebenfalls nach Wahl des AN.
Drainage und Entwässerung
Löschwasserbehälter – Lieferung und Einbau
Entsorgung
Nachweis der Deponierung von Bauschutt, Bodenaushub und teerhaltigem Material; Abfallentsorgungsnachweise (X) werden angefordert. Wasser- und Energieanschlüsse können vom AG nicht gestellt werden – der AN sorgt eigenverantwortlich für Anschlussgenehmigungen, Leitungsanfragen bei AggerEnergie, Stadtwerke Gummersbach (Wasser/Kanäle) und Deutsche Telekom.
Technische Regelwerke und Besonderheiten
Maßgeblich u. a. DIN EN 13476, DIN 14230, DIN 16961, DIN EN 1610, ATV-DVWK A 127, DVS 2207-4, ZTVA StB 12, ZTV E-StB 09, ZTV Ew-StB 14, ZTV SoB-StB 04/07, ZTV Asphalt-StB 07/13, ZTV Pflaster-StB 20, ZTV-SA 97, RSA 21, REB 23.003. Samstag zählt nicht als Werktag bei der Bemessung der Ausführungsfristen. Erschwernisse (ohne gesonderte Vergütung): Tiefbau in beengten Wohn-/Ortsverbindungsstraßen, 2-teilige Behälteranlieferung, Überkopfarbeiten bei eingeschränkten Lagerflächen, offene Wasserhaltung, provisorische Zugänge für Anlieger.