Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBei dieser Ausschreibung handelt es sich um Los 4 – Gerüstarbeiten im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung und des Umbaus von Schloss Droyßig (Schloss 2, 06722 Droyßig).
Auftraggeber: Verbandsgemeinde Droyßiger-Zeitzer Forst
Verfahren: EU-weites offenes Verfahren nach VOB/A, Zuschlag nach dem niedrigsten Preis.
Kernleistung: Aufbau, Vorhaltung (ca. 2 Jahre) und Abbau von Fassadengerüsten, Treppenturm, Dachfanggerüsten, Material- und Bauaufzügen, Schutz- und Innengerüsten für ein denkmalgeschütztes Schloss, das zu einem Behördenzentrum umgebaut wird. Die Gerüste werden von mehreren Gewerken (Natursteinarbeiten, Putz, Dachdecker, Zimmerer etc.) gemeinsam genutzt.
Wichtige Fristen:
Einreichung: Elektronisch über https://www.evergabe.de
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Baustelleneinrichtung
Erfüllungsort: Schloss Droyßig, Schloss 2, 06722 Droyßig.
Projekt: Denkmalgerechte Sanierung und Umbau des Schlosses Droyßig zu einem Behördenzentrum mit ca. 45 Arbeitsplätzen, Konferenz- und Veranstaltungsräumen (BGF ca. 3.500 m²).
Baustelleneinrichtung (vom AN zu stellen):
Verankerung und Standsicherheit
Probebelastung / Auszugsversuch Gerüstverankerung: ca. 50 Stück, je 5,00 kN.
Verankerung umsetzen: ca. 30 Stück.
Gerüstdübel entfernen/versenken: ca. 500 Stück.
Klebeanker (bei schlechtem Verankerungsgrund, z. B. Naturstein, Hohlräume im Mauerwerk): ca. 50 Stück.
Standsicherheitsnachweise und Verankerungsnachweise sind prüffähig zu erstellen – mind. 2 Wochen vor Ausführung des jeweiligen Gerüstes vorzulegen.
Verankerungspläne (LK3 SW06 und LK4 SW09) sind 2 Wochen nach Auftragserteilung vorzulegen (1× Papier, 1× digital).
Fassadengerüst – Hauptgerüst umlaufend (LK4 SW09)
Fläche: ca. 3.354 m², alle Fassaden und Innenhof umlaufend, 16 Ecken.
Spezifikation: Gerüst EN 12810-4D-SW09/200-250-H2-B-LS.
Höhe: ca. 9,56–21,80 m.
Vorhaltedauer (Gebrauchsüberlassung): ca. 104 Wochen (2 Jahre), entspricht ca. 348.816 m²Wo.
Zulagen / Sonderleistungen:
Fassadengerüst auf Steildach hinter Ziergiebel (LK4 SW06): ca. 144 m², Vorhaltung ca. 14.976 m²Wo.
Fassadengerüst – Nordflügel Artenschutz (LK3 SW06)
Fläche: ca. 729 m².
Spezifikation: Gerüst EN 12810-3D-SW06/200-250-H2-A-LA.
Höhe: ca. 18,80–21,80 m.
Vorhaltedauer (Gebrauchsüberlassung): ca. 12 Wochen (ca. 7.596 m²Wo).
Zulagen: Polygonaler Mehrpreis (729 m²).
Hinweis: Wird als vorgezogene Leistung für Artenschutzmaßnahmen ausgeführt – Gerüststellung Artenschutz ab Januar 2027.
Treppenturm, Überbrückungen und Konsolen
Treppenturm für Baustellenerschließung: 1 Stück, LK4, Höhe ca. 7,50 m (Aufbau, Gebrauchsüberlassung 104 Wochen, Abbau). Inkl. Verbindungssteg zwischen Wallmauer und Treppenturm, LK4 SW09, ca. 3 m (312 mWo Vorhaltung).
Gerüstüberbrückungen:
Gerüstverbreiterungen mit Konsolen:
Aufzüge, Absetztplattformen und Dachfanggerüst
Materialaufzug mit Dachdeckerpritsche: 2 Stück, 250 kg Tragfähigkeit, Förderhöhe 11–21 m, inkl. Mietgebühr 104 Wochen.
Gerüstverstärkung für Aufzug: 2 Stück.
Bauaufzugsanlage: 1 Stück, 500 kg Tragfähigkeit, 2 Haltestellen, Förderhöhe ca. 7 m, inkl. Mietgebühr 104 Wochen.
Absetztplattformen:
Dachfanggerüst: an Fassadengerüst, 0,60 m Breite, DN 43–45°, Fanglage FL1, Schutzwand SWD1, ca. 54 lfm, Vorhaltung ca. 52 Wochen.
Sonstige Außenpositionen und Innengerüst
Außen – Sonstiges:
Innengerüst (Pos. 03):
Stundenlohnarbeiten (Pos. 04):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZuverlässigkeit und rechtliche Voraussetzungen
Bewerber/Bieter (Hauptunternehmer, Nachunternehmer und alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft) müssen gemäß Bewerbererklärung RdErl MW 21.11.2008 erklären:
Nachweismethoden (Präqualifikation vs. Eigenerklärung)
Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.), ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Vorlage einer ausgefüllten Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Eignungsleihe / Unteraufträgen: Benennung der Leistungen/Kapazitäten, ggf. Verpflichtungserklärungen und Haftungserklärungen.
Bei Zuschlag in engere Wahl: Vorlage der in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen; nichtdeutsche Bescheinigungen sind übersetzt vorzulegen.
KMU-Status: Eigenerklärung zum KMU-Status ist abzugeben (< 250 Beschäftigte und ≤ 50 Mio. € Jahresumsatz bzw. ≤ 43 Mio. € Jahresbilanzsumme). Bei Bietergemeinschaften nur, wenn der überwiegende Teil des Auftrags von KMU-Partnern erbracht wird.
Technische und personelle Eignung (anforderungsbezogen)
Referenzen: Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle gemäß den Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen (konkrete Anforderungen wie Anzahl, Zeitraum oder Volumen sind im vorliegenden Ausschnitt nicht definiert).
Personelle Eignung:
Fachliche Eignung: