Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt lobt einen nicht-offenen Realisierungswettbewerb für Kunst am Bau aus. Gesucht wird ein zeitgemäßes künstlerisches Projekt für die neu gestaltete Eingangshalle des Lutherhauses in Lutherstadt Wittenberg (UNESCO-Weltkulturerbe, weltweit größtes reformationsgeschichtliches Museum). Die Maßnahme ist Teil der energetischen Sanierung und touristischen Erschließung des Lutherhauses.
Der/die Sieger:in erhält den Auftrag zur Umsetzung des Kunstwerks mit einem Gesamtbudget von 116.000 EUR brutto (inkl. Honorar, Herstellung, MwSt.). Die Realisierung erfolgt im 2. Quartal 2027 und muss bis zum 30.06.2027 (bzw. 30.07.2027 laut Terminliste) abgeschlossen sein.
Zunächst werden aus den Bewerbungen bis zu 12 Teilnehmer:innen ausgewählt (Teilnahmewettbewerb). Diese werden anschließend zur Abgabe eines Wettbewerbsbeitrags eingeladen. Die Auswahl erfolgt ausschließlich nach Qualität; kein Preisgebot.
Geeignet auch für KMU.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Künstlerische Qualität, Stimmigkeit und Überzeugungskraft des künstlerischen Konzeptes und der gestalterischen Lösung50%
Beurteilung der künstlerischen Qualität, Stimmigkeit und Überzeugungskraft des Konzeptes sowie der gestalterischen Lösung zur Umsetzung der inhaltlichen Aufgabenstellung
- Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und der Barrierefreiheit5%
Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher Belange und Barrierefreiheit
- Einhaltung des Kostenrahmens, Plausibilität der Kostenkalkulation und Überschaubarkeit der Folgekosten10%
Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens, Plausibilität der Kostenkalkulation (Honorar, Herstellungskosten, Nebenkosten, MwSt.) und Überschaubarkeit der Folgekosten
- Beachtung der technischen Anforderungen, Instandhaltungsaufwand, Robustheit und Resilienz bei Nutzung und gegenüber Vandalismus5%
Technische Anforderungen, Instandhaltungsaufwand, Robustheit und Resilienz bei Nutzung sowie gegenüber Vandalismus
- Realisierbarkeit des Entwurfs, Berücksichtigung der infrastrukturellen Gegebenheiten20%
Realisierbarkeit des Entwurfs unter Berücksichtigung infrastruktureller Gegebenheiten, z.B. bei Lieferung und Montage
- Beitrag zur Nachhaltigkeit – Auswirkungen auf die Umwelt10%
Beitrag des Kunstwerks zur Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf die Umwelt
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWettbewerbsaufgabe und Ort
Es handelt sich um einen nicht-offenen Realisierungswettbewerb für Kunst am Bau. Zu entwerfen ist ein künstlerisches Projekt für die neu gestaltete Eingangshalle mit Eingangsbereich des Lutherhauses in der Lutherstadt Wittenberg (UNESCO-Weltkulturerbe, weltweit größtes reformationsgeschichtliches Museum). Die konkrete Verortung des Kunstobjekts innerhalb der Eingangshalle ist Teil der Wettbewerbsaufgabe. Das Vorhaben ist eingebettet in die energetische Sanierung und touristische Erschließung des Lutherhauses.
Umfang des Realisierungsauftrags
Der/die Preisträger:in übernimmt folgende Leistungen:
Die Gesamtkostengrenze beträgt 116.000 EUR brutto inklusive Honorar, Herstellungskosten und Mehrwertsteuer.
Anforderungen an das Kunstwerk
Das Kunstwerk muss folgende Rahmenbedingungen erfüllen:
Zeitrahmen
Die Umsetzung des Kunstwerks erfolgt im 2. Quartal 2027 und muss gemäß Bauablaufplan bis zum 30.06.2027 abgeschlossen sein. In der Terminübersicht der Auslobung wird zusätzlich der 30.07.2027 als Fertigstellungstermin genannt (vermutlich Korrektur).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung / Bewerberkreis
Teilnahmeberechtigt sind freischaffende oder professionelle Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland oder EU-Staaten. Möglich sind Einzel- oder Gemeinschaftsbewerbungen.
Fachliche/künstlerische Qualifikation
Die Professionalität ist nachzuweisen durch:
Mit dem Teilnahmeantrag muss mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:
Junge Künstler (bis Vollendung 30. Lebensjahr) sind von der Referenz-Anforderung befreit.
Rechtliche Anforderungen
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Eigenerklärung gemäß EU-Verordnung Nr. 833/2014 (Russland-Sanktionen) abzugeben, dass kein Bezug zu Russland besteht (Anlage 3).
Eignungsnachweise und Nachforderung
Eignungsnachweise (z. B. wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit) können vom Auftraggeber nachgefordert werden und sind dann zu einem späteren Zeitpunkt einzureichen.
Verfahrensart und Wertung
Nicht-offenes Verfahren: Aus den Bewerbungen werden bis zu 12 Teilnehmer:innen für die Wettbewerbsphase ausgewählt. Zuschlagskriterium ist ausschließlich die Qualität (kein Preisgebot). Das Los ist als geeignet für KMU gekennzeichnet.
Drei realisierte Referenzprojekte (Kunst am Bau oder vergleichbar) mit Text und Bild als Nachweis der Eignung und Befähigung für Entwicklung und Umsetzung künstlerischer Projekte am Bau
Referenzen sollen vergleichbare Kunst-am-Bau-Projekte belegen. Junge Künstler (bis Vollendung 30. Lebensjahr) sind von dieser Anforderung befreit.