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LVR-Schülerbeförderung zur Dst. 441, LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Bedburg-Hau, 441-TL1

LVR-Fachbereich Zentraler Einkauf und DienstleistungenDienststellen des Landschaftsverbandes Rheinland, verteilt über das Verbandsgebiet des LVR, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 2 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) sucht ein Taxiunternehmen, das Kinder mit Behinderung täglich zur LVR-Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Bedburg-Hau und wieder nach Hause befördert. Das ist der 1. Teil der Rahmenvereinbarung (Los 441-TL1).

Was zu tun ist:

Tägliche Hin- und Rückfahrt der Schülerinnen und Schüler laut Beförderungsplan.Pro Schultag einen Pauschalpreis anbieten (564 Fahrtage insgesamt).Passende Fahrzeuge einsetzen (z.B. PKW, Van, Kleinbus, Rollstuhlfahrzeug) – inklusive Begleitperson, falls nötig.Fahrer mit Personenbeförderungsschein und erweitertem Führungszeugnis schicken.Eine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung vorweisen können.

Wichtige Frist: Angebote müssen bis spätestens 2. September 2026, 12:00 Uhr über die Vergabeplattform des LVR eingereicht werden. Der Vertrag läuft bis Ende Juli 2029 (mit Verlängerungsoption um ein weiteres Jahr).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 2 Tage bis zur Angebotsfrist — 18. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Bieterfragen-Frist18. Aug. 2026
Angebotsfrist2. Sep. 2026
Bindefrist2. Sep. 2026
Vertragslaufzeit / Leistungszeitraumca. 2. Sep. 2026 – 31. Juli 2029
Kündigungsfrist Verlängerung31. Dez. 2028
Verlängerung 1ca. 1. Aug. 2029 – 31. Juli 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Angebotspreis auf Basis der Nettopreise. Bewertung erfolgt nach der einfachen Richtwertmethode. Der Tagespauschalpreis umfasst die Beförderung der Kinder zur Schule und wieder nach Hause gemäß der jeweiligen Beförderungspläne.

Einfache Richtwertmethode (Z = L/P), Bewertung auf Basis der Netto-Preise. Da 100% Preis das einzige Kriterium ist, erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert: 100% Preis mit einfacher Richtwertmethode als Bewertungsverfahren.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Beförderung und Preismodell

Tägliche Beförderung der Schülerinnen und Schüler mit Behinderung von der Wohnadresse zur Schule und zurück nach dem vom Auftraggeber vorgegebenen Beförderungsplan.Pro Los ist ein Tages-Pauschalpreis für Fahrzeug und Fahrer anzubieten.Falls im Beförderungsplan vorgesehen, ist zusätzlich ein Tages-Pauschalpreis für eine Begleitperson als Aufpreis zu hinterlegen.Geschätzte Vertragsmenge: 564 Fahrtage über die Mindestlaufzeit (entspricht rund 188 Fahrtage pro Schuljahr).Außerplanmäßiger Bedarf (z. B. zusätzliche Begleitperson oder Zusatzlinie) wird einzeln angefragt und unter Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten verhandelt.Schülerinnen und Schüler sollen ca. 10 Minuten vor Schulbeginn an der Schule eintreffen; Wartezeiten von 15–20 Minuten an den Einrichtungen sind einzuplanen.Es gibt keinen Abnahmeanspruch; der Bedarf ist lediglich geschätzt.

Einsatzarten und Linien

Klassische Tageslinien (Hin- und Rückfahrt).Ggf. zusätzlich Wochenendlinien, Vorschullinien, Unterrichtslinien und Z-Linien für abweichende Hin- oder Rückfahrten.

Fahrzeuge und Sicherheit

Mögliche Fahrzeugtypen laut Beförderungsplan: PKW (4 Fahrgastplätze), Van (bis 6 Plätze), Kleinbus (bis 8 Plätze), Rollstuhlspezialfahrzeug gem. DIN-Norm, R-Bus, Rollstuhl-PKW mit Heckausschnitt, sowie Kraftomnibus (KOM) bei bestimmten Linien.Alle Sitzplätze mit Kopfstützen und Gurten gem. § 20 StVZO; PKW/Van/Kleinbus mit 3-Punkt-Gurten, KOM mit Zweipunkt-Gurten je Sitzplatz gem. § 21a Abs. 1 S. 1 StVO.Rollstuhlrückhalte- und Rollstuhlsicherungssysteme sind gem. DIN-Norm vorzuhalten (u. a. 4-Punkt-Verankerung, Becken- und Schultergurt); Hebebühnen für Rollstuhlbusse nach DIN 75078.Fahrzeuge müssen StVZO- und BOKraft-konform, als Schulbus nach § 33 Abs. 4 BOKraft gekennzeichnet und mit Linienschildern mit der Dienststellennummer ausgestattet sein.Fahrzeuge müssen klimatisiert und wintertauglich bereift sein; Rauchverbot gemäß Bundesnichtraucherschutzgesetz.Fahrzeugalter bei Angebotsabgabe: max. 9 Jahre (PKW/Van/Kleinbus/Rollstuhlfahrzeuge) bzw. max. 14 Jahre (KOM). Während der Vertragslaufzeit: max. 10 Jahre bzw. 15 Jahre – ältere Fahrzeuge sind zwingend auszuwechseln.

Fahr- und Begleitpersonal

Fahrer benötigen eine gültige Fahrerlaubnis für das eingesetzte Fahrzeug, den Führerschein zur Fahrgastbeförderung gem. § 48 FeV (beschränkt auf Schülerspezialverkehr / Behindertenbeförderung) und ein erweitertes Führungszeugnis gem. §§ 30a, 32 BZRG (Belegart OE), das bei Einstellung und alle 5 Jahre erneuert wird.Begleitpersonen werden vom Auftragnehmer gestellt; sie zählen nicht zu den Fahrgastplätzen.Fahr- und Begleitpersonal müssen Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.Personal ist jährlich in Verhaltenskodex und Merkblatt Schülerbeförderung zu unterweisen; Datenschutzverpflichtung nach EU-DSGVO.

Betriebliche Pflichten und Erreichbarkeit

Tägliche telefonische Erreichbarkeit Mo–Fr von 06:30 bis 16:00 Uhr.Ausfall einer Begleitperson oder Fahrt ist spätestens 5 Werktage im Voraus zu melden; bei kürzerer Frist drohen Vergütungskürzungen (gestaffelt bis max. 50 % bzw. 70 % je nach Fall).Schulung des Fahrpersonals zu den standortspezifischen Anfahrts- und Abfahrtsregelungen ist sicherzustellen.

Anfahrt und Abwicklung am Schulstandort DST 441

Anfahrt am Morgen und Ein-/Ausstieg gemäß den für DST 441 in den Anfahrtshinweisen beschriebenen Regeln (u. a. Zwei-Runden-/Touren-System: Tour 1 ca. 15 Min. vor Schulschluss, Tour 2 zum regulären Schulschluss; konkrete Touren werden jährlich neu mitgeteilt).Wartezeiten an der Einrichtung sind einzuplanen; ein- und ausgestiegen wird an den vom Auftraggeber vorgegebenen Stellen auf dem Schulgelände.

Tariftreue und Mindestlohn

Verpflichtung zur Zahlung der einschlägigen Mindestentgelte (TVgG NRW / Mindestlohngesetz) an die eingesetzten Beschäftigten (ohne Auszubildende) bei Leistungen im öffentlichen Personenverkehr auf Straße und Schiene in NRW.Nachunternehmer sind gleichermaßen zu verpflichten; Verstöße können Vertragsstrafen und Kündigung aus wichtigem Grund nach sich ziehen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignung des Unternehmens

Vordruck 'Bietereignung' und Vordruck 'Eigenerklärung Personenbeförderung' vollständig ausgefüllt und unterzeichnet einreichen.Auf Anforderung: Kopie der Gewerbeanmeldung sowie – falls vorhanden – Handelsregisterauszug und Konzession zur geschäftsmäßigen Personenbeförderung. Liegt keine Konzession vor, genügt die Bestätigung per Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen gem. § 13 PBefG erfüllt werden.Bieter muss über die zur Leistungserbringung erforderlichen Kapazitäten verfügen.

Betriebshaftpflichtversicherung

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindest-Deckungssumme: 3.000.000 € Personenschäden und 1.000.000 € Sachschäden ODER pauschal 4.000.000 €.Der Nachweis ist auf Nachfrage und vor Zuschlagserteilung zu erbringen; eine Reduzierung unter die Mindestdeckung ist nicht zulässig und kann zur fristlosen Kündigung führen.

Eignung des Fahr- und Begleitpersonals

Erweitertes Führungszeugnis gem. §§ 30a, 32 BZRG (Belegart OE) – bei Einstellung und alle 5 Jahre zu erneuern; keine Eintragungen u. a. nach §§ 171, 174–184f, 225, 232–236 StGB.Gültige Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (Personenbeförderungsschein) gem. § 48 FeV, beschränkt auf Schülerspezialverkehr / Behindertenbeförderung.Gültige Fahrerlaubnis für das jeweils eingesetzte Fahrzeug.Deutsch in Wort und Schrift für Fahr- und Begleitpersonal.

Referenzen

Mindestens eine Referenz (max. 3 Jahre alt) aus dem Bereich Schülerbeförderung ist dem Angebot beizufügen, wenn der Bieter innerhalb der letzten 5 Jahre nicht Vertragspartner des LVR im Bereich Schülerbeförderung war. Einreichung über Vordruck 'Bietereignung'.Freiwillig können weitere Referenzen beigelegt werden.

Anforderungen an Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen; die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.Alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft müssen Eigenerklärung und Haftpflichtversicherungs-Nachweis erbringen; pro Partner ist eine genaue Aufstellung nach Aufgabengebiet vorzulegen.Für Nachunternehmer sind dieselben Eignungsnachweise vorzulegen (Vordruck Bietereignung, Eigenerklärung, Nachhaltigkeit des Fuhrparks); der Hauptauftragnehmer haftet für Leistungsstörungen durch Nachunternehmer.

Rechts- und Verhaltensanforderungen

Angaben gemäß UVgO: keine Änderungen an Vergabeunterlagen, keine eigenen AGB, ggf. Erklärung zu Wettbewerbsbeschränkungen/Korruption.Verpflichtungserklärung nach TVgG NRW (Tariftreue und Mindestlohn).Eigenerklärung zur Umsetzung von Art. 5ki Abs. 1 der Vertragsbedingungen.Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (über Eigenerklärung zu erklären).
Referenzprojekte
1 (Mindestanzahl) ReferenzenZeitraum: Referenz darf nicht älter als 3 Jahre seinVolumen: nicht spezifiziert

Mindestens eine Referenz aus dem Bereich Schülerbeförderung, wenn der Bieter innerhalb der letzten 5 Jahre kein Vertragspartner des LVR war

Art und Umfang müssen als Referenz für die ausgeschriebene Leistung geeignet sein; Einreichung über 'Vordruck Bietereignung'; auf Anforderung weitere Nachweise; freiwillig können weitere Referenzen beigelegt werden

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 29%11+ · 31%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Kernunterlagen Angebot (immer einreichen)
Unterlagen für Bietergemeinschaften / Nachunternehmer
Nachweise auf Anforderung (vom Bestbieter)
Verfahrens-Formelles
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Auf einen Blick

Auftraggeber
LVR-Fachbereich Zentraler Einkauf und Dienstleistungen
Ort
Dienststellen des Landschaftsverbandes Rheinland, verteilt über das Verbandsgebiet des LVR, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
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