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Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen-Erweiterung Institut (Neubau): Förderanlagen

Max-Planck-Gesellschaft Abt.III | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern | BieterkommunikationTübingen, MPI für biologische Kybernetik, Max-Planck-Ring 8, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 34 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung, Montage und Inbetriebnahme von Förderanlagen für den Neubau des MPI für biologische Kybernetik in Tübingen.

Im Institutsgebäude sind ein Personen-/Lastenaufzug (PA1) und ein Lastenaufzug (LA1) einzubauen, im Hochhygienelabor ein Lastenaufzug (LA1), ein weiterer Personen-/Lastenaufzug (LA2), eine Scherenhebebühne sowie eine Einschienenkatze (Kranbahn). Hinzu kommen ein gebäudeübergreifendes Notstrom-Managementsystem, Stundenlohnarbeiten, Inbetriebnahmemanagement sowie Wartungs- und Serviceleistungen über 5 Jahre.

Produktvorgabe: Putzroboter Kärcher KIRA B 50 (mit Schnittstelle VDA 5050).

Verfahren: Offenes Verfahren (EU) nach VOB/A; Angebotsabgabe ausschließlich elektronisch über die eVergabe-Plattform.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 34 Tage bis zur Angebotsfrist — 18. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB
Veröffentlichung7. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist11. Sep. 2026
Angebotsfrist18. Sep. 2026
Angebotsöffnung18. Sep. 2026
Bindefrist18. Sep. – 27. Nov. 2026
Aufforderung zum Ausführungsbeginnca. 2. Dez. 2026
Vertragsbeginnca. 20. Dez. 2027
Vertragslaufzeitca. 20. Dez. 2027 – 15. Mai 2029
Wartungszeitraum Jahr 1-2ca. 15. Mai 2029 – 15. Mai 2031
Wartungsvertrag Laufzeitca. 15. Mai 2029 – 15. Mai 2034bis 2034
Gewährleistungsverlängerung Baubetriebca. 15. Mai 2029 – 15. Mai 2030
Wartungszeitraum Jahr 3-5ca. 15. Mai 2031 – 15. Mai 2034bis 2034
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) ist im Formblatt 211 EU Abschnitt 7 angekreuzt; Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt Zuschlagskriterien ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Pflichten für alle Anlagen

Für alle Aufzüge, die Scherenhebebühne, die Einschienenkatze und das Notstrom-Managementsystem gelten folgende gemeinsame Pflichten:

Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme der Anlagen.Werkplanung (Maßstab ≥ 1:25) innerhalb 10 Arbeitstagen, vollständige Werkstatt-/Detailzeichnungen innerhalb 20 Werktagen nach Auftrag.Kabinenbemusterung sichtbarer Materialien (Wände, Decke, Türen, Handlauf, Beleuchtung, Bodenbelag).Führungsschienenberechnung, Gegengewichtsausgleich 40–45 %, Nachweis Querbeschleunigungen ≤ 10 mg (auf Verlangen).Stromlauf- und Klemmenpläne je Anlage, Brandschutz- und Konformitätsnachweise (z. B. DIN EN 81-58, RL 2014/33/EU).Sicherheitstechnische Bewertung und Gefährdungsbeurteilung nach BetrSichV.Prüfung vor Inbetriebnahme (PVI) durch zugelassene Überwachungsstelle inkl. aller Gebühren.Vollständige Dokumentation in deutscher Sprache, digital als PDF und bearbeitbar, Übergabe 14 Tage vor den Einweisungen.Einweisung des Personals des Auftraggebers in Funktion, Bedienung und Störungsbehandlung mit Protokoll.Einsatz der verpflichtenden Projektkommunikationssysteme Poolarserver und Koppla, Teilnahme am Lean-Construction-System.Baubestandsdokumentation (3-stufig) in Papier und digital, elektronische Bautechnische Prüfakte (ELBA).Abdichtungs- und Schnittstellenkoordination mit Dachabdichtungs- und RAS-Gewerken; 10 Stunden Montageunterstützung im Fahrschacht durch Fremdgewerke sind einzuplanen.Aufzug LA1 im Institutsgebäude und LA1 im Hygienelabor sind nach Fertigstellung als Bauaufzug zu nutzen (inkl. Interimsbaugruppen, Vollwartung 1×/Monat).

Spezifische Anlagen – Übersicht

Institutsgebäude:

PA1 – Personen-/Lastenaufzug, Förderhöhe 29,10 m, 10 Haltestellen, Nennlast 1.600 kg / 21 Personen, Geschwindigkeit 1,6 m/s, Maschinenraum oben.LA1 – Personen-/Lastenaufzug, Förderhöhe 21,69 m, 6 Haltestellen, Nennlast 3.550 kg / 48 Personen, Geschwindigkeit 0,8 m/s, Maschinenraum oben neben.

Hochhygienelabor:

LA1 – Personen-/Lastenaufzug, Förderhöhe 21,69 m, 6 Haltestellen (eine hinten), Nennlast 3.000 kg / 40 Personen, Geschwindigkeit 1,0 m/s, Maschinenraum oben neben.LA2 – Personen-/Lastenaufzug, Förderhöhe 17,40 m, 5 Haltestellen, Nennlast 3.250 kg / 43 Personen, Geschwindigkeit 1,0 m/s, Maschinenraum oben über.

Alle vier Aufzüge erhalten Gefahrguttransport-Steuerung (Schlüsseltaster, Sonderfahrt-Anzeige), LTE/5G-Notruf mit Aufschaltung auf eine 24/7 besetzte Notrufzentrale sowie USV-Evakuierung in die nächste Haltestelle bei Netzausfall. PA1 verfügt zusätzlich über eine Putzroboter-Schnittstelle für den Kärcher KIRA B 50 (VDA 5050).

Scherenhebebühne im Hygienelabor: Nennlast 2.000 kg, Nutzfläche ca. 2.470 × 1.260 mm, Hubhöhe ca. 2.850 mm, Geschwindigkeit < 0,15 m/s, elektrisch-hydraulischer Antrieb mit Doppelschere, Sicherheitsleiste (IP 65), Faltbalk umlaufend, elektrisch verriegelte Handdrehtüren, NOT-AUS, ölfester Schachtgrubenanstrich, Korrosionsschutz nach DIN ISO 12944-5.

Einschienenkatze (Kranbahn) im Hygienelabor: Hublast 500 kg, Hubhöhe ca. 3 m, Kranbahnlänge ca. 6,65 m, Elektrokettenzug, Funksteuerung mit zwei Handgeräten, drehbarer Lasthaken und Kreuztraverse für Bigpacks, stufenlos einstellbares Fahrwerk mit Absturzsicherung.

Zentrale Schnittstelle ist ein gebäudeübergreifendes Notstrom-Managementsystem für alle vier Aufzugsanlagen, das Netzausfall erkennt, Anlaufströme priorisiert, Aufzüge freigibt/sperrt, Evakuierung und Rückkehr in den Normalbetrieb steuert sowie eine deutschsprachige Visualisierung mit frei parametrierbarer Prioritätenmatrix bereitstellt. Erweiterungsmöglichkeit für Bestands- und zukünftige Anlagen ist einzuplanen.

Service, Inbetriebnahme & Stundenlohnarbeiten

Systemwartung und Vollwartung über insgesamt 5 Jahre (4× jährlich, inkl. jährlicher Wartung des Schachtüberwachungssystems mit Funktionstest), Fernnotruf 24/7 mit SIM-Karte (GSM/LTE/5G) und Pauschale für Personenbefreiung gemäß TRBS 3121 Abschnitt 3.4. Preisbasis 2026.

Zusätzlich sind Inbetriebnahmemanagement (Checkliste Vorfunktionsprüfungen, 5 IBM-Besprechungen, Vorbereitungsgespräch, 2 Tage gewerkeübergreifende Funktionsprüfungen mit Personal und 6 Wochen Vorlaufzeit) sowie Stundenlohnarbeiten (20 Stunden, Obemonteur, Monteur, Helfer, nur auf schriftliche Anordnung) anzubieten.

Bauseits werden Aufzugsschächte in Ortbeton, Einlegeteile (Lieferung AN), Baustrom/-wasser, elektrische Zuleitung, Fundamenterder, Dachanschluss der Wetterschutzhaube und RAS-System zur Branddetektion bereitgestellt.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer. Präqualifizierte Unternehmen weisen dies durch das PQ-Verzeichnis und die PQ-Nummer nach; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen Formblatt VHB 124 ein.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung Formblatt VHB 124 (bzw. PQ-Nummer) zu:

Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen).Kein eröffnetes oder beantragtes Insolvenzverfahren, kein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (außer mit Vorlage).Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.

Bei Zuschlag: Angabe der in den letzten 3 Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit Leitungspersonal.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

3 Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen, eingereicht auf dem verbindlichen Formblatt VHB 444 (Ansprechpartner beim Auftraggeber, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, eingesetzte eigene Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung, ggf. koordinierte Gewerke). Die Anforderung gilt auch für präqualifizierte Bieter. Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte ist nachzuweisen.

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A; insbesondere keine Verurteilung wegen Verstößen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren. Ausschlussgründe können durch Selbstreinigungsmaßnahmen überwunden werden.

Versicherungen und Erklärungen

Eigenerklärung Betriebshaftpflichtversicherung (Anlage 1 zu WBVBs); Nachweis der Versicherung bzw. Bestätigung des Versicherers erst vor Zuschlagserteilung.

Mindestdeckung: 10 Mio. € pauschal, 2-fach maximiert für Personen-/Sachschäden (inkl. Tätigkeitsschäden); 500.000 € für Vermögensschäden – alternativ bestehende Versicherung mit 2-facher Maximierung je Versicherungsjahr.

Eigenerklärung LkSG (Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz): Nachweis der Einhaltung oder Erklärung über Ausnahmetatbestand.Eigenerklärung Zuschlagsverbot Russland-Sanktionen.

Bietergemeinschaft / Nachunternehmer

Bietergemeinschaften in Form GbR, oHG oder vergleichbarer EU-Rechtsformen sind zulässig; alle Mitglieder sind zu benennen, ein verantwortlicher Ansprechpartner ist zu benennen, gesamtschuldnerische Haftung jedes Mitglieds ist zu erklären; die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung ist darzulegen.Für Nachunternehmer: PQ-Nummer bzw. Eigenerklärung VHB 124, auf gesondertes Verlangen Formblatt VHB 236 (Verpflichtungserklärung).

Vertragliche und verfahrensspezifische Anforderungen

Akzeptanz der VOB/B-Regelungen, insbesondere § 5 Abs. 2 VOB/B (Ausführungsbeginn).Elektronische Angebotsabgabe verpflichtend (Textform § 126b BGB); keine Fax-, E-Mail- oder Post-Abgabe.Berücksichtigung möglicher Störungen durch Pandemien, kriegerische Ereignisse o. Ä. bei der Kalkulation; Bieterfragen ausschließlich über das Nachrichtensystem der eVergabe-Plattform.Eine Garantie gemäß VHB 214 ist vorzulegen.Keine Skonto-Gewährung.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

3 Referenzen aus den letzten 5 Jahren über nach Art und Umfang vergleichbare Leistungen (z. B. Aufzugs-/Förderanlagen); Angaben gemäß VHB-Formblatt 444

Vergleichbare Aufzugs-/Förderanlagenprojekte; Bestätigung des Referenzgebers nicht zwingend erforderlich; bei präqualifizierten Bietern genügt Bestätigung, dass AG PQ-Verzeichnis prüfen kann

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 35%4–10 · 45%11+ · 20%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsform & Preisblätter
Eignungsnachweise
Bietergemeinschaft / Nachunternehmer
Technische Unterlagen & Dokumentation
Vertrags- und Serviceunterlagen
Logistik & Baustellenzugang
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Max-Planck-Gesellschaft Abt.III | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern | Bieterkommunikation
Anschrift
80538 München
Ort
72076 Tübingen, MPI für biologische Kybernetik, Max-Planck-Ring 8
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.mpg.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
72076 Tübingen, MPI für biologische Kybernetik, Max-Planck-Ring 8
Baden-Württemberg

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