Modernisierung GS Dorschbergschule - Aufzüge
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadtverwaltung Wörth am Rhein schreibt im offenen Verfahren (VOB/A-EU, Vergabenummer WOE-2026_81) die Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines Personenaufzugs (630 kg, 8 Personen, 2 Haltestellen) einschließlich selbsttragendem Stahl-Schachtgerüst an der Grundschule Dorschbergschule aus. Der Aufzug dient der barrierefreien Erschließung des neuen Obergeschosses über die Aula und wird im Rahmen einer größeren Schulmodernisierung in 3 Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb errichtet. Optional sind Wartungsleistungen für bis zu 4 Jahre nach AMEV-Vertragsmuster ausgeschrieben. Angebote sind elektronisch bis spätestens 5. November 2026 um 10:30 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufzugsanlage
Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und schlüsselfertige Übergabe einer Personenaufzugsanlage mit folgenden Eckdaten:
Schachtgerüst und Schachtausrüstung
Selbsttragende Stahl-Pfosten-Riegel-Konstruktion (Vierkantstahlhohlprofile) mit Teil-Verglasung an der Schmalseite (VSG) und ISO-Sandwich-Paneelen an den Längsseiten. Lichte Schachtmaße ca. 1,65 m × 1,80 m, Schachtgrube mindestens 1,10 m tief. Farbiger Korrosionsschutz nach DIN EN ISO 12944-5, Korrosivitätskategorie C2, Schutzdauer >15 Jahre, RAL-Farbton nach Bemusterung. Inklusive Schachtausrüstung (Führungsschienen, Aufsetzpuffer, Rollenträger), Auflagerplatten und Befestigungsmitteln.
Elektrische Ausrüstung, Steuerung und Schnittstellen
Komplette elektrische Ausrüstung ab Übergabestelle, EMV-konform, einschließlich Steuerung, Kabinen- und Außentableaus sowie Kabinen- und Schachtbeleuchtung. GLT-Anschlussfähigkeit (Schnittstelle zur Gebäudeleittechnik).
Abnahme, Dokumentation und Einweisung
Abnahmeprüfung durch eine zugelassene Überwachungsstelle (ZUS) einschließlich Fang- und Lastproben sowie Prüfung der Brandfallsteuerung. Übergabe der Dokumentation in mindestens 2-facher Papierform und 3-fach auf CD: Bedienungs- und Wartungsvorschriften nach AMEV 2017 Pkt. 7.13, Revisions- und Schaltpläne, geprüfte statische Unterlagen, EG-Konformitätserklärung. Mitlieferung von Spezialwerkzeug und Zubehör (Diagnosegerät, Handlampe, Notentriegelungsschlüssel, Beschilderung). Einweisung/Schulung des Betreiberpersonals (2 Termine kostenfrei) sowie eine separate Nutzereinweisung.
Optionale Wartung (Bedarfsposition)
Pauschale Wartung für die Jahre 1 bis 4 ab Abnahme nach AMEV-Vertragsmuster (Aufzug – Service 2024). Umfasst wahlweise Inspektion/Wartung, Instandsetzung/Verbesserung, Störungsbehebung mit definierten Reaktions- und Lösungszeiten, Notrufentgegennahme gemäß DIN EN 81-28, Personenbefreiung und regelmäßige Kontrolle nach TRBS 3121/BetrSichV. Die Beauftragung ist optional, es besteht kein Anspruch auf Abruf.
Bauphase, Logistik und Bauablauf
Die Aufzugsmontage erfolgt in 3 Bauabschnitten bei laufendem Schulbetrieb. Zeitlich begrenzte Mitbenutzung des bauseitigen Krans durch den Auftragnehmer für zwei definierte Phasen (Rückbau Spannbetondecke ca. 6 Wochen; Holzbau/Verglasung Dach ca. 6 Wochen). Bauphase 2 schließt an die Inbetriebnahme von Bauphase 1 an, Bauphase 3 an die Inbetriebnahme von Bauphase 2. Interim-Container-Rückbau nach Abschluss Bauphase 1. Wochenweise Übergabe von Bautagesberichten, wöchentlicher Jour Fixe, Baustelle besenrein jeweils freitags, Bauschutt mindestens 1× wöchentlich entsorgen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Aufzugsinstallation)
Der Bieter muss seine Eignung über eine Eigenerklärung (Formblatt 124) nachweisen, ersatzweise durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Nummer). Gefordert werden:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens drei Referenznachweise über vergleichbare Leistungen (Installation von Aufzügen oder vergleichbare Bau-/Installationsarbeiten) aus den letzten 5 Kalenderjahren. Je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, kurze Beschreibung des eigenen Leistungsumfangs (inkl. Mengen und durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer) und ggf. koordinierte Gewerke. Bei engerer Wahl Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Rechtsform und Bietergemeinschaften
Drei Referenzen über vergleichbare Leistungen (Installation von Aufzügen oder vergleichbare Bau-/Installationsarbeiten)
Tabellarisch mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Leistungsumfang (inkl. Mengen und durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke. Bei engerer Wahl zusätzlich Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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