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Stadtwerke Barsinghausen: Neubau des Wasserwerks Eckerde - VE 2 Tief- und Rohrleitungsbau (LV05)

Stadtwerke Barsinghausen GmbH | DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Vergabekammer NiedersachsenBarsinghausen, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das einzige Los umfasst die Tief- und Rohrleitungsarbeiten für den Neubau des Wasserwerks Eckerde in Barsinghausen. Gefordert sind unter anderem Baustelleneinrichtung, Erdarbeiten, Trinkwasser- und Abwasserleitungen, Schacht- und Bauwerksarbeiten, Kabelschutz und Verkabelung, Stahlrohrvortriebe sowie der spätere Rückbau und Umschluss des Bestandsnetzes.

Das Angebot ist vollständig ausgefüllt und elektronisch über die Vergabeplattform DTVP bis zum 30.11.2026 um 10:00 Uhr einzureichen. Das Leistungsverzeichnis umfasst 46 Gruppen und 320 Positionen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 30. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Ausgabedatum30. Okt. 2026
Veröffentlichung1. Nov. 2026
Bieterfragen-Frist20. Nov. 2026
Fragenfrist laut Verfahrensbedingungen22. Nov. 2026
Angebotsfrist30. Nov. 2026
Rügefrist bei erkennbaren Verstößen30. Nov. 2026
Angebotsöffnung30. Nov. 2026
Bindefristca. 30. Nov. 2026 – 30. Jan. 2027
Vertragslaufzeit20. Jan. – 30. Okt. 2027
Inbetriebnahme Wasserwerkca. 1. Jan. 2029
Umschluss und Rückbau Phase 2ca. 1. Okt. 2030
Verlängerung max.Datum offen0 Verlängerungsoptionen vorgesehen.
HaftpflichtnachweisDatum offenNachweis der Haftpflichtversicherung vor einem möglichen Zuschlag, danach jederzeit auf Verlangen.
Rügefrist allgemeinDatum offenRüge innerhalb von 10 Kalendertagen ab Erkennen des Verstoßes (§ 160 Abs. 3 GWB).
Entscheidung auf RügeDatum offenAuftraggeber entscheidet innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Rüge.
NachprüfungsantragDatum offenInnerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
ZuschlagDatum offenErst nach Ablauf der gesetzlichen Wartefrist, Datum nicht angegeben.
BaustelleneinrichtungsplanDatum offenVorlage innerhalb von 4 Wochen nach Auftragserteilung, digital als PDF und 2-fach in Papier.
Erster TerminplanDatum offenMeilensteinplan für Lieferung und Montage innerhalb von 4 Wochen ab schriftlicher Auftragserteilung.
Baustelleneinrichtung VorhaltungDatum offen90 Wochen Vorhaltung, Beginn voraussichtlich mit Baubeginn.
Pumpen-VorhaltungDatum offen12 Wochen (6 Stück je 1 Woche), Beginn nicht angegeben.
BestandspläneDatum offenÜbergabe spätestens 2 Wochen nach Fertigstellung des jeweiligen Bauabschnitts.
Stundenlohnzettel VorlageDatum offenTäglich einreichen, spätestens 3 Werktage nach Ausführung, zweifach.
ProbebetriebDatum offenProtokollierter Probebetrieb von mindestens 2 Stunden bei Inbetriebnahme der Pumpstation und des Koaleszenzabscheiders.
Einweisung BetriebspersonalDatum offenTechnische Einweisung von mindestens 4 Stunden bei Inbetriebnahme.
FachbetriebsbescheinigungDatum offenNachweis der ordnungsgemäßen Verlegung aller Rohrleitungen, nach Verlegung, kein Datum angegeben.
SchweißzertifikateDatum offenNachweis der Schweißer nach DIN EN ISO 9606-1 vor Baubeginn.
DVGW-HygieneschulungsnachweisDatum offenFür das gesamte Personal vor Baubeginn, die Schulung darf höchstens 2 Jahre zurückliegen.
AusführungsbeginnDatum offenOhne vereinbarte Frist innerhalb von 12 Werktagen nach Aufforderung des Auftraggebers.
BauprotokolleDatum offenWöchentlich bis Freitag der laufenden Woche, spätestens Montagmorgen der Folgewoche.
Projektleiter vor OrtDatum offenProjektleiter des Auftragnehmers mindestens einmal wöchentlich für Rücksprachen vor Ort während der Montagearbeiten.
Fachbauleiter erreichbarDatum offenTäglich telefonisch erreichbar von 08:00 bis 16:00 Uhr.
Arbeiten an BestandsleitungenDatum offenArbeiten an bestehenden Trinkwasserleitungen nur zwischen Mitte April und Oktober nach Abstimmung mit dem Auftraggeber; Jahr nicht angegeben.
Abnahme auf VerlangenDatum offenDurchführung innerhalb von 12 Werktagen nach Verlangen des Auftragnehmers, andere Frist vereinbar.
Fiktive AbnahmeDatum offenGilt nach 12 Werktagen ab schriftlicher Fertigstellungsmitteilung, falls keine Abnahme verlangt wurde.
Fiktive Abnahme bei BenutzungDatum offenGilt nach 6 Werktagen ab Benutzung der Leistung, falls keine Abnahme verlangt wurde.
SchlussrechnungDatum offenSpätestens 12 Werktage nach Fertigstellung bei Ausführungsfrist bis 3 Monate, Verlängerung um 6 Werktage je weitere 3 Monate.
Stundenlohnzettel RückgabeDatum offenAuftraggeber gibt Zettel innerhalb von 6 Werktagen zurück, sonst gelten sie als anerkannt.
StundenlohnrechnungDatum offenVorlage nach Abschluss der Stundenlohnarbeiten, spätestens in Abständen von 4 Wochen.
Abschlagszahlung fälligDatum offenFälligkeit 21 Tage nach Zugang der prüffähigen Aufstellung.
SchlusszahlungDatum offenSpätestens 30 Tage nach Zugang der Schlussrechnung, verlängerbar auf höchstens 60 Tage.
Vorbehalt SchlusszahlungDatum offenVorbehalt innerhalb von 28 Tagen nach Zugang der Mitteilung über die Schlusszahlung, Nachweis innerhalb weiterer 28 Tage.
Zahlungsverzug AuftraggeberDatum offenVerzug spätestens 30 Tage nach Zugang der Rechnung ohne besondere Nachfrist.
Sicherheitseinbehalt SperrkontoDatum offenEinzahlung eines einbehaltenen Betrags auf Sperrkonto innerhalb von 18 Werktagen nach Mitteilung.
Sicherheitsleistung AuftragnehmerDatum offenVertragserfüllungssicherheit innerhalb von 18 Werktagen nach Vertragsschluss, sofern nichts anderes vereinbart.
Rückgabe MängelsicherheitDatum offenRückgabe der nicht verwerteten Sicherheit nach 2 Jahren, offene Ansprüche können zurückgehalten werden.
Mängelhaftung BauwerkeDatum offenRegelfrist 4 Jahre ab Abnahme der gesamten Leistung.
Gewährleistung TiefbauleistungenDatum offen4 Jahre ab Abnahme.
Gewährleistung Maschinen- und ElektrotechnikDatum offen4 Jahre ab Abnahme, sofern ein Wartungsvertrag besteht.
UnterhaltungsverpflichtungDatum offenEndet mit Ausfertigung der Schlussabnahmebescheinigung.
Einspruch gegen BescheidDatum offenSchriftlicher Einspruch innerhalb von 3 Monaten nach Eingang des Bescheids der vorgesetzten Stelle.
Unterbrechung der AusführungDatum offenSchriftliche Kündigungsmöglichkeit bei Unterbrechung von mehr als 3 Monaten, sofern die Leistung nicht dauernd unmöglich wird.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Angebotspreis100%

    Das wirtschaftlichste Angebot wird allein nach der geprüften Angebotsnettosumme aus dem ausgefüllten Leistungsverzeichnis ermittelt; der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der niedrigsten Angebotsnettosumme.

KI-Hinweis: Preis als einziges Zuschlagskriterium mit 100 Prozent sowie die Bewertungsmethode sind in Bekanntmachung und Anlage A02 übereinstimmend vollständig geregelt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Erdarbeiten

Baustelle einrichten, für 90 Wochen vorhalten und am Ende räumen. Enthalten sind unter anderem Container, mobile Toilette, Bürocontainer, Abfallbehälter, Lagerplatz, Baustrom, Bauwasser und Abwasserentsorgung.Bestandskabel zerstörungsfrei orten und Bestandsvermessung durchführen. Die Rohdaten sind vor dem Verfüllen der Gräben zur Freigabe vorzulegen.Aushub für Trinkwasserleitungen, Abwasserleitungen, Schächte, Erdkabel, Kabelschutzrohre, Regenrückhaltebecken und Startbaugruben des Stahlrohrvortriebs ausführen. Graben- und Schachtverbau, Untergrundverdichtung, Hinterfüllung, Seitenverfüllung und Rohrabdeckung einschließen.Boden im Trinkwasserschutzgebiet Zone 2 auf Einbaufähigkeit untersuchen und Aushub sowie schadstoffbelastete Böden ordnungsgemäß entsorgen. Entsorgungs- und Begleitnachweise sind zu erbringen.Vorbereitung der Baumfällarbeiten, 15 Baumfällungen und 100 m Heckenentfernung einbeziehen.

Trinkwasser- und Abwasserdruckleitungen

PE-100-RC-Druckrohre für Trinkwasser und Abwasser liefern und verlegen. Im Leistungsverzeichnis sind unter anderem DN/OD 110, 160, 225, 315 und 355 sowie insgesamt rund 1.080 m PE-Druckrohre ausgewiesen.Heizelementstumpfschweißungen ausführen, innere Schweißwülste mechanisch entfernen und Rohrbuch sowie Schweißnachweisbuch führen.Formstücke, Kupplungen, Reduzierstücke, Vorschweißbünde, Armaturen, Absperrschieber, Unterflurhydranten und Leitungsmarkierungen einbauen.Druckprüfungen nach den im Leistungsverzeichnis genannten Verfahren durchführen und digital erzeugte Druckprotokolle von Auftragnehmer und Bauüberwachung unterzeichnen lassen.Trinkwasserleitungen spülen, desinfizieren und mikrobiologisch sowie chemisch untersuchen lassen. Die Probenahme und Untersuchung erfolgen durch eine akkreditierte und gelistete Untersuchungsstelle. Personal und Prüfausrüstung für Trink- und Abwasser sind strikt zu trennen.Asbesthaltige Faserzementrohre durch geschultes Personal nach TRGS 519 zurückbauen und mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung entsorgen.

Freispiegelleitungen, Schächte und Entwässerungsanlagen

PP-MD-Regenwasserkanäle liefern und verlegen; das Leistungsverzeichnis weist insgesamt 600 m aus. Gefälle, Breite und Ebenmäßigkeit sind nach den Ausführungsplänen einzuhalten.Schachtbauwerke S 02 bis S 06, Kontrollschächte, Siphonschacht S 11, Koaleszenzabscheider mit Probenahmeschacht und Abwasserhebeanlage als anschlussfertige Doppelpumpstation herstellen beziehungsweise liefern und einbauen.Koaleszenzabscheider und Pumpstation grundsätzlich mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung, auftriebsicher und grundwasserdicht ausführen.Abwasserkanäle nach DIN EN 1610 auf Dichtheit prüfen, hochdruck spülen und anschließend über insgesamt 600 m optisch mit TV-Inspektion kontrollieren.Rückstauklappen, Auslaufstücke mit Froschklappe, Schachtabdeckungen, Auflageringe und Gerinne nach den Detailplänen einbauen.

Kabelschutz, Erdung und Verkabelung

Kabelschutzrohre DN 90, DN 110 und DN 160 sowie sieben Kabelschächte und 23 Systemdeckel liefern und einbauen. Die im Leistungsverzeichnis ausgewiesene Kabelschutzrohrlänge beträgt 3.770 m.1.500 m Erdungssammelleitung aus nichtrostendem Stahl verlegen und 20 Erdungsfestpunkte anschließen.Energiekabel für die Energiezentrale und die Zuleitungen zu Wasserwerk, Brunnen, Aufbereitung, Aktivkohle- und PV-Anlagen, Schacht S01 und weiteren Anlagen liefern und verlegen.Kabelprüfungen nach DGUV Vorschrift 3 mit Prüfprotokoll und Kabelbild durchführen. Kabelmuffen nach der Montage einmessen.Kabelliste mit Kabelnummer, Länge, Start- und Endpunkt, Anschlüssen und Querschnitt sowie digitalen Bestandsplan mit Koordinaten und Verlegetiefe erstellen.

Stahlrohrvortrieb und Medienrohre

Unbemannte Stahlrohrvortriebe DN 500 über 40 m und DN 200 über 60 m ausführen. Startbaugruben, Empfangsgruben, Pumpensümpfe, Vortriebsrohre, Schweißnähte und wasser- beziehungsweise gasdichte Ringraumabschlüsse einbeziehen.Trinkwasser-, Abwasser- und Kabelschutzrohre in die Schutzrohre einziehen. Die im Leistungsverzeichnis ausgewiesenen Medienrohreinzüge umfassen je 20 m in DN 500 und DN 200.

Rückbau und Umschluss des Bestandsnetzes

Nach Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks die Altanlagen demontieren, Schieber, Hydranten, Kupplungen, Festpunkte, Fundamente und vergleichbare Bestandsteile rückbauen und die Materialien nach Abstimmung lagern.Die endgültigen Umschlüsse und Einbindungen in das Bestandsnetz herstellen. Die Leistung umfasst 25 m PE-100-RC-Druckrohre für Trinkwasser sowie Formstücke und Leitungsmarkierung.Nach dem Umschluss Innendruckprüfungen, Desinfektion und mikrobiologische Probenahmen wiederholen.Diese zweite Phase ist zeitlich getrennt und wird auf Abruf voraussichtlich ab Oktober 2030 ausgeführt.

Prüfung, Inbetriebnahme und Dokumentation

Pumpstation und Koaleszenzabscheider in Betrieb nehmen, Aggregate prüfen, Niveausteuerung einstellen, Pumpendrehrichtungen kontrollieren und die MSR-Einrichtung einregulieren.Einen protokollierten Probebetrieb von mindestens zwei Stunden durchführen und das Betriebspersonal mindestens vier Stunden technisch einweisen.Bestands- und Revisionsunterlagen für Pumpen- und Abscheideranlagen dreifach in Papierform und digital übergeben. Erforderlich sind unter anderem Bedienungs- und Pflegeanleitungen, Datenblätter, Werkszeugnisse, Konformitätserklärungen, Schalt- und Klemmenpläne sowie Prüfprotokolle.Geprüfte und korrigierte Bestandspläne in DWG/DXF, weitere Vermessungsdaten als DWG/DXF, SHP und koordinierte Punktlisten sowie Kabellisten und Prüfprotokolle liefern.Fachbetriebsbescheinigung über die ordnungsgemäße Verlegung aller Rohrleitungen vorlegen. Stundenlohnzettel nach Ausführung täglich, spätestens innerhalb von drei Werktagen, in zweifacher Ausfertigung einreichen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Für 2023, 2024 und 2025 sind der Gesamtumsatz netto sowie der Umsatz aus dem Bau und der Sanierung von Trinkwasser- und Gasversorgungsleitungen einschließlich zugehöriger Tiefbauarbeiten anzugeben. Der Durchschnitt der drei Jahre muss mindestens 2,0 Mio. EUR netto betragen.

Referenzleistungen

Mindestens zwei vergleichbare Referenzaufträge aus den letzten drei Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist sind nachzuweisen. Sie müssen die Verlegung von Trinkwasserleitungen aus PE 100 oder PE 100-RC einschließlich Erd- und Tiefbauarbeiten betreffen, mindestens OD 315 mm aufweisen und mit Heizelementstumpfschweißung oder Heizwendelschweißung ausgeführt worden sein. Der Netto-Auftragswert des Tief- und Rohrleitungsbauanteils muss je Referenz mindestens 800.000 EUR betragen. Die Angaben sind über Anlage C02 einzureichen.

Unternehmensqualifikation und Materialnachweise

Für die offene Bauweise von Trinkwasserleitungen ist eine gültige Zertifizierung nach DVGW GW 301 mindestens Gruppe W2 für PE oder eine gleichwertige Qualifikation nachzuweisen.Für angebotene PE-Rohre und Formstücke sind Werkszeugnis 2.2 nach DIN EN 10204, Konformitätsnachweis nach DIN 8074 und DIN 8075, DVGW-Zertifikat beziehungsweise gültiges Prüfzeichen und lückenlose Produktkennzeichnung vorzulegen.Für die PE-Rohrproduktion ist ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 des Herstellers nachzuweisen.

Qualifikation des eingesetzten Personals

Mindestens eine qualifizierte Schweißaufsicht nach GW 331 oder gleichwertig und mindestens ein für die Ausführung vorgesehener PE-Schweißer nach GW 330 oder gleichwertig sind namentlich zu benennen. Gültige Nachweise sind beizufügen.Für Arbeiten an asbesthaltigen Faserzementrohren ist mindestens eine sachkundige verantwortliche beziehungsweise aufsichtsführende Person nach TRGS 519 zu benennen und nachzuweisen.Für Bestandsvermessung, Kabelprüfungen, Prüfung, Desinfektion und Inbetriebnahme ist geeignetes qualifiziertes Personal beziehungsweise eine qualifizierte Vermessungsorganisation bereitzustellen.Das gesamte eingesetzte Personal benötigt einen DVGW-Hygieneschulungsnachweis W 291, der höchstens zwei Jahre zurückliegt.Vorarbeiter und Nachunternehmer müssen fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift besitzen.

Haftpflichtversicherung

Es ist zu erklären, dass eine den Anforderungen entsprechende Haftpflichtversicherung besteht oder im Auftragsfall abgeschlossen wird. Je Schadensfall sind mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, Sachschäden sowie Vermögensschäden einschließlich Umweltschäden abzudecken.

Technische Ausstattung und Geräte

Die für den Auftrag verfügbare technische Ausstattung ist anzugeben. Erforderlich sind mindestens ein prozessgesteuertes Heizelementstumpfschweißgerät für PE-Rohre bis DN/OD 355 und ein Heizwendelschweißgerät, jeweils mit Protokollierung der verfahrensrelevanten Schweißparameter. Außerdem sind geeignete Geräte für Vortrieb, Vermessung, Pressen, Spülung, Inspektion, Kabelprüfung, Heben und Entsorgung nachzuweisen.

Erklärungen und Nachunternehmer

Die Abgabe der verlangten Erklärungen zu gesetzlichen Ausschlussgründen, zur Zahlung von Mindestentgelten und zum Bezug zu Russland ist erforderlich. Gegebenenfalls sind Nachweise zu Selbstreinigungsmaßnahmen beizufügen.Vorgesehene Nachunternehmer sind mit Leistungsbereich, Name, Anschrift und übernommenen Teilleistungen in Anlage C03 zu nennen. Die erforderlichen Eignungs- und Personalnachweise sind auch für Nachunternehmer vorzulegen.Bei Bietergemeinschaften ist eine gemeinsame Erklärung aller Mitglieder mit Angabe des bevollmächtigten Vertreters und gesamtschuldnerischer Haftung beizufügen.Eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG ist vorzulegen.
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: Leistungen der letzten drei Jahre vor Ablauf der AngebotsfristVolumen: mindestens 800.000 EUR netto je Referenz für den Tief- und Rohrleitungsbauanteil

Vergleichbare Aufträge über die Verlegung von Trinkwasserleitungen aus PE 100 oder PE 100-RC einschließlich zugehöriger Erd- und Tiefbauarbeiten; Rohrdimension mindestens OD 315 mm; Verbindung durch Heizelementstumpfschweißung oder Heizwendelschweißung.

Angaben zu Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Leistungsort, Leistungszeitraum, Art und Umfang, Rohrleitungsdimension, Herstellungsverfahren und Netto-Auftragswert; Nachweis über Anlage C02.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 53%4–10 · 46%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 27 erledigt
Angebotsformulare und Leistungsverzeichnis
Eignungsnachweise und Eigenerklärungen
Erklärungen zur Bietergemeinschaft und zum Nachunternehmereinsatz
Erklärungen zu Ausschlussgründen und Verpflichtungen
Kalkulation und Vollständigkeit
Abgabe und Rückfragen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtwerke Barsinghausen GmbH | DAGEFÖRDE Öffentliches Wirtschaftsrecht Rechtsanwaltsgesellschaft mbH | Vergabekammer Niedersachsen
Anschrift
30890 Barsinghausen
Ort
30890 Barsinghausen
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
30890 Barsinghausen
Niedersachsen

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