Neubau einer 3-fach Sporthalle Gymnasium Arnoldinum - Los 12 PR-Fassade (Holz-Alu), AL-Außentüren, Verglasungsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenIm Rahmen des Neubaus einer 3-fach-Sporthalle am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt (Pagenstecherweg 1) wird die Pfosten-Riegel-Fassade in Holz-Aluminium-Bauweise einschließlich Aluminium-Außentüren und Verglasungsarbeiten ausgeschrieben.
Der Auftrag umfasst die Lieferung und Montage der Fassade an West-, Süd- und Ostseite mit integrierten Lamellenfenstern, Außentüren, Einfachfenstern sowie alle zugehörigen Werkzeichnungen und statischen Nachweise. Auftraggeberin ist die Kreisstadt Steinfurt (Vergabestelle: FD 61 – Zentrale Vergabestelle, Vergabenummer 202611021100).
Angebote müssen bis spätestens 02.11.2026 um 11:00 Uhr eingereicht werden. Die Bindefrist endet am 30.11.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Vorgaben und Pflichten
Es gilt das Standard-Vergabeverfahren nach VOB/A (offenes Verfahren). Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen und dokumentenecht. Bieter müssen die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke verwenden.
Preise sind in Euro ohne Umsatzsteuer mit maximal drei Nachkommastellen anzugeben; Preisnachlässe ohne Bedingung als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme.
Nebenangebote sind nur unter den im Teilnahmebedingungen-Formblatt 212 genannten Voraussetzungen zulässig (eindeutige Beschreibung, Mengenansätze, Einzelpreise).
Vor Ausführungsbeginn ist ein Ortstermin mit der Bauleitung wahrzunehmen (2 Wochen vor dem vertraglich vereinbarten Baubeginn). Wöchentliche Baubesprechungen sind verpflichtend – der Ansprechpartner des Auftragnehmers muss teilnehmen.
Werkplanung, Nachweise und Muster
Mit Angebotsabgabe sind die Konstruktionsbeschreibung für das vorgesehene Pfosten-Riegel-System sowie Hersteller- und Produktangaben für alle Hauptkomponenten (Pfosten-Riegel-Holzsystem, Aluminium-Einsatzelemente, Türen, Fenster, Lamellenfenster) einzureichen.
Nach Auftragserteilung, vor Fertigungsbeginn zu erbringen:
Das System Pfosten-Riegel aus Holz ist z.B. RAICO THERM+ H-I (oder gleichwertig), Aluminium-Einsatzelemente z.B. Wicona/Schüco, Türelemente Schüco ADS 75.SI, Lamellenfenster Hahn (oder jeweils gleichwertig).
Pfosten-Riegel-Fassade (Holz-Aluminium)
Herstellung, Lieferung und Montage einer vorgehängten Pfosten-Riegel-Glasfassade in Holz-Aluminium-Bauweise an drei Gebäudeseiten:
Holz-Unterkonstruktion aus Douglasie Brettschichtholz GL 24c, Aluminium-Aufsatzkonstruktion mit thermischer Trennung, Verglasungssystem mit EPDM-Dichtungen und „warmer Kante". Anschlüsse an den Baukörper mit Wärmedämmung, Dampfsperre, EPDM-Folie und Alublechen; Verankerung mit rostgeschützten Stahlwinkeln. Eckverbindung als Stufenglas Süd/Ost, H = 2,85 m.
Abdichtung des unteren Riegels an der StB-Sohle mit 70 lfm EPDM-Folie. Optionale Zulagen: 3-fach Verglasung (Uw ≤ 1,00) und Sonnenschutzglas West mit g-Wert 0,30.
Öffnungselemente (Fenster, Türen, Lamellenfenster)
Folgende Öffnungselemente sind in die Fassade zu integrieren:
Holzprodukte und Umweltanforderungen
Für alle verwendeten Holzprodukte (z.B. Fassadenholz, Holzfassade, Holzfassade-Unterkonstruktion) ist die Erklärung Formblatt 248 abzugeben:
Aluminium-Recycling: Nachweis A/U/F-Mitgliedschaft (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ODER gleichwertiger Recycling-Nachweis. Chromfreie Oberflächenvorbehandlung der Aluminiumprofile ist zu bestätigen.
Baustelleneinrichtung, Stundenlohn und Abnahme
Enthaltene Leistungen:
Bauseits gestellt: WC- und Aufenthaltsräume, Fassadengerüst außen (Lastklasse 3), Schlösser für Türen, RWA-Anlage.
Mit Abnahme sind U-Wert-Bescheinigungen für Verglasungen und Profile vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsnachweise
Vorzulegen ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Präqualifizierte Unternehmen können alternativ den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. mit der PQ-Nummer im Formblatt 213 angeben.
Bei Einsatz von Nachunternehmen: Diese müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für Präqualifikation erfüllen; alternativ sind deren Eigenerklärungen beizubringen. Bei präqualifizierten Nachunternehmern ist die PQ-Nummer anzugeben.
Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Bei engerer Auswahl werden folgende Unterlagen nachgefordert:
Implizite technische Anforderungen
Aus den Vertragsbedingungen und dem Leistungsverzeichnis ergeben sich folgende technische Fähigkeiten als Eignungsvoraussetzung:
Bevorzugte Bieter
Folgende Bieter erhalten gemäß den Zusätzlichen Vertragsbedingungen einen Abschlag von 15 % bei der Wertungssummenberechnung, sofern die Herstellung zu einem wesentlichen Teil durch sie erfolgt (Wertschöpfung > 10 % des Nettowerts):
Referenznachweise gemäß Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung
Konkrete Anforderungen sind im Formblatt 124 definiert (im vorliegenden Ausschnitt nicht im Detail enthalten); werden auf Verlangen der Vergabestelle nachgefordert
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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