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Neubau einer 3-fach Sporthalle Gymnasium Arnoldinum - Los 12 PR-Fassade (Holz-Alu), AL-Außentüren, Verglasungsarbeiten

Kreisstadt Steinfurt48565 Steinfurt-Burgsteinfurt, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Im Rahmen des Neubaus einer 3-fach-Sporthalle am Gymnasium Arnoldinum in Steinfurt-Burgsteinfurt (Pagenstecherweg 1) wird die Pfosten-Riegel-Fassade in Holz-Aluminium-Bauweise einschließlich Aluminium-Außentüren und Verglasungsarbeiten ausgeschrieben.

Der Auftrag umfasst die Lieferung und Montage der Fassade an West-, Süd- und Ostseite mit integrierten Lamellenfenstern, Außentüren, Einfachfenstern sowie alle zugehörigen Werkzeichnungen und statischen Nachweise. Auftraggeberin ist die Kreisstadt Steinfurt (Vergabestelle: FD 61 – Zentrale Vergabestelle, Vergabenummer 202611021100).

Angebote müssen bis spätestens 02.11.2026 um 11:00 Uhr eingereicht werden. Die Bindefrist endet am 30.11.2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 02. November 2026
Termin / FristOKT2026NOV
Frist für zusätzliche Informationen26. Okt. 2026
Angebotsfrist2. Nov. 2026
Angebotsöffnung2. Nov. 2026
Bindefrist2. Nov. – 30. Nov. 2026
VeröffentlichungDatum offenVeröffentlichung des Vergabeverfahrens im Vergabeportal Westfalen (CXPWYD9LKMW); konkretes Veröffentlichungsdatum nicht in den Unterlagen angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Vergabeunterlagen (Formblatt 211) und Bekanntmachung benennen übereinstimmend 'Niedrigster Preis' als einziges Zuschlagskriterium. Kästchen 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Formblatt' ist nicht angekreuzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Vorgaben und Pflichten

Es gilt das Standard-Vergabeverfahren nach VOB/A (offenes Verfahren). Die Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen und dokumentenecht. Bieter müssen die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke verwenden.

Preise sind in Euro ohne Umsatzsteuer mit maximal drei Nachkommastellen anzugeben; Preisnachlässe ohne Bedingung als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme.

Nebenangebote sind nur unter den im Teilnahmebedingungen-Formblatt 212 genannten Voraussetzungen zulässig (eindeutige Beschreibung, Mengenansätze, Einzelpreise).

Vor Ausführungsbeginn ist ein Ortstermin mit der Bauleitung wahrzunehmen (2 Wochen vor dem vertraglich vereinbarten Baubeginn). Wöchentliche Baubesprechungen sind verpflichtend – der Ansprechpartner des Auftragnehmers muss teilnehmen.

Werkplanung, Nachweise und Muster

Mit Angebotsabgabe sind die Konstruktionsbeschreibung für das vorgesehene Pfosten-Riegel-System sowie Hersteller- und Produktangaben für alle Hauptkomponenten (Pfosten-Riegel-Holzsystem, Aluminium-Einsatzelemente, Türen, Fenster, Lamellenfenster) einzureichen.

Nach Auftragserteilung, vor Fertigungsbeginn zu erbringen:

Ausführungs- und Detailzeichnungen im Maßstab 1:5 bis 1:1 als CAD (dxf) und PDFMindestens 2 Korrekturschleifen mit AG/ArchitektPrüffähige statische Nachweise für alle Fassadenkonstruktionen und Bauanschlüsse, in 2-facher AusfertigungOriginal-Muster der Fenster- und Fassadenprofile zur FreigabeMessprotokoll/Aufmaßprotokoll vor Beginn der WerkplanungGgf. Zustimmung im Einzelfall bei besonderen Konstruktionen

Das System Pfosten-Riegel aus Holz ist z.B. RAICO THERM+ H-I (oder gleichwertig), Aluminium-Einsatzelemente z.B. Wicona/Schüco, Türelemente Schüco ADS 75.SI, Lamellenfenster Hahn (oder jeweils gleichwertig).

Pfosten-Riegel-Fassade (Holz-Aluminium)

Herstellung, Lieferung und Montage einer vorgehängten Pfosten-Riegel-Glasfassade in Holz-Aluminium-Bauweise an drei Gebäudeseiten:

Westfassade (Turnhalle): ca. 46,5 m × 4,75 m, 2-fach Isolierverglasung Uw ≤ 1,30 W/m²K (optional 3-fach Uw ≤ 1,00), 32 Pfostenlagen, 3 Riegellagen, 24 integrierte Lamellenfenster. Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3.Südfassade (Eingang/Foyer): ca. 5,25 m × 2,85 m, 2-fach Sonnenschutzglas Uw ≤ 1,30, inkl. Eingangstür und Kippflügelfenster.Ostfassade (Eingang): ca. 17,80 m, gestufte Höhe 2,85 m bis 6,25 m, 2-fach Sonnenschutzglas Uw ≤ 1,30, 11 Pfostenlagen, 6 Riegellagen, inkl. 1 Eingangstür, 1 Revisions-Drehflügel, 8 Kippflügelfenster.

Holz-Unterkonstruktion aus Douglasie Brettschichtholz GL 24c, Aluminium-Aufsatzkonstruktion mit thermischer Trennung, Verglasungssystem mit EPDM-Dichtungen und „warmer Kante". Anschlüsse an den Baukörper mit Wärmedämmung, Dampfsperre, EPDM-Folie und Alublechen; Verankerung mit rostgeschützten Stahlwinkeln. Eckverbindung als Stufenglas Süd/Ost, H = 2,85 m.

Abdichtung des unteren Riegels an der StB-Sohle mit 70 lfm EPDM-Folie. Optionale Zulagen: 3-fach Verglasung (Uw ≤ 1,00) und Sonnenschutzglas West mit g-Wert 0,30.

Öffnungselemente (Fenster, Türen, Lamellenfenster)

Folgende Öffnungselemente sind in die Fassade zu integrieren:

24 Stück Lamellenfenster (Westfassade): Aluminium, je 3 Lamellen, motorisch angetrieben (12 Elektroantriebe mit Doppelansteuerung), RWA-Funktion. Richtprodukt Hahn S9-iVt-05 RWA oder gleichwertig.1 Stück Außentürelement Süden: 2-flügelig, Aluminium, Panikfunktion nach DIN EN 179, mit Panikschloss, automatischer Bodendichtung, Türschließer (Dormakaba TS93 o. F.), Drückergarnitur FSB, Stangentürgriff. Richtprodukt Schüco ADS 75.SI oder gleichwertig.1 Stück Außentürelement Osten: wie Süden, jedoch vollautomatisiert mit Drehflügelantrieb (Dormakaba ED ESR 1/2 o. F.).2 Stück provisorische Bautüren inkl. PZ-Schloss und 4 Schlüsseln.1 Stück Einfachfenster 1860×390 mm (Süden), 6 Stück 2370×390 mm und 2 Stück 1050×390 mm (Osten) als Kippflügel, Richtprodukt Schüco AWS 75.SI+.1 Stück Einfachfenster 925×2450 mm als Drehflügel (Osten) mit Edelstahlgriff FSB.7 Stück Zulage mechatronischer Kipp-Beschlag mit Motor statt Handhebel (NRWG-/Lüftungsfunktion, Silent Mode).35 Stück Bohrungen d ≤ 20 mm für Elektrokabel und Fensterantriebe.2 Stück elektrische Schließbleche für Zutrittskontrolle mit Rückmeldekontakt.2 Stück Türpoller mit integriertem Türstopper (KWS Türpuffer 2008 oder gleichwertig).

Holzprodukte und Umweltanforderungen

Für alle verwendeten Holzprodukte (z.B. Fassadenholz, Holzfassade, Holzfassade-Unterkonstruktion) ist die Erklärung Formblatt 248 abzugeben:

Holz muss FSC-, PEFC-zertifiziert oder gleichwertig zertifiziert seinNachweis durch Produktkettenzertifikat (CoC) oder gleichwertiges Zertifikat (Prüfung Thünen-Institut / Bundesamt für Naturschutz)Alternativ: Einzelnachweis durch Sachverständigen oder akkreditierten Zertifizierungsdienstanbieter (Mengen-, Zeit- und Produktbezug)Alternativ: Direktkauf-Lieferschein mit Baumaßnahmen-Bezug, FSC-/PEFC-Aussage, Zertifizierungsnummer, Lieferdatum, Art/MengeOriginal-Nachweis vor Einbau (Bauleistungen) bzw. bei Anlieferung (Lieferleistungen)

Aluminium-Recycling: Nachweis A/U/F-Mitgliedschaft (Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau) ODER gleichwertiger Recycling-Nachweis. Chromfreie Oberflächenvorbehandlung der Aluminiumprofile ist zu bestätigen.

Baustelleneinrichtung, Stundenlohn und Abnahme

Enthaltene Leistungen:

Einrichten und Räumen der BaustelleBaustelleneinrichtungSchutz- und Arbeitsgerüste (soweit nicht bauseits gestellt)Lieferung, Transport und MontageEntsorgung Bauschutt gemäß KreislaufwirtschaftsgesetzBenutzerinformationen (Produktinformation, Bedienungsanleitung, Wartungsanleitung)Gefährdungsbeurteilung gemäß BaustellenverordnungBenennung ständiger Ansprechpartner, Sicherheitsbeauftragter, Ersthelfer16 Stunden Mittellohnstunden auf Anweisung der örtlichen Bauleitung

Bauseits gestellt: WC- und Aufenthaltsräume, Fassadengerüst außen (Lastklasse 3), Schlösser für Türen, RWA-Anlage.

Mit Abnahme sind U-Wert-Bescheinigungen für Verglasungen und Profile vorzulegen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignungsnachweise

Vorzulegen ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Präqualifizierte Unternehmen können alternativ den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. mit der PQ-Nummer im Formblatt 213 angeben.

Bei Einsatz von Nachunternehmen: Diese müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für Präqualifikation erfüllen; alternativ sind deren Eigenerklärungen beizubringen. Bei präqualifizierten Nachunternehmern ist die PQ-Nummer anzugeben.

Fremdsprachige Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.

Auf Verlangen vorzulegende Nachweise

Bei engerer Auswahl werden folgende Unterlagen nachgefordert:

Referenznachweise gemäß Formblatt 124Erklärung zur Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit LeitungspersonalGewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolleneintragung/HWK-KarteRechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls zutreffend)Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (falls beitragspflichtig)Unbedenklichkeitsbescheinigung Finanzamt / Bescheinigung in SteuersachenFreistellungsbescheinigung nach § 48b EStGUnbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit LohnsummenBei Bietergemeinschaften: Angabe der Gründe zur BildungDatenblätter, Beschreibungen, Prüfzeugnisse, Nachweise, ggf. Originalmuster zur Erfüllung der Mindestanforderungen

Implizite technische Anforderungen

Aus den Vertragsbedingungen und dem Leistungsverzeichnis ergeben sich folgende technische Fähigkeiten als Eignungsvoraussetzung:

Fachbetrieb für Fenster-/Fassadenbau mit Erfahrung in Holz-Alu-SystemenFähigkeit zur Erstellung prüffähiger statischer NachweiseVorlage von Mustern und Werkzeichnungen zur FreigabeCE-Konformitätserklärung für ProdukteKenntnisse in DIN-/VOB-RegelwerkA/U/F-Mitgliedschaft oder gleichwertiger Nachweis zum Aluminium-RecyclingprozessBeschichtungsbetrieb idealerweise GSB International oder QUALICOAT zertifiziert (oder gleichwertig)Mitgliedschaft in einer Zertifizierungsorganisation für nachhaltige Holzprodukte (FSC/PEFC oder gleichwertig)

Bevorzugte Bieter

Folgende Bieter erhalten gemäß den Zusätzlichen Vertragsbedingungen einen Abschlag von 15 % bei der Wertungssummenberechnung, sofern die Herstellung zu einem wesentlichen Teil durch sie erfolgt (Wertschöpfung > 10 % des Nettowerts):

Anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (§ 219 SGB IX)Blindenwerkstätten (§ 226 SGB IX)Inklusionsbetriebe (§§ 215, 224 Abs. 1 S. 1 und Abs. 2 SGB IX)
Referenzprojekte
nicht spezifiziert ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Referenznachweise gemäß Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung

Konkrete Anforderungen sind im Formblatt 124 definiert (im vorliegenden Ausschnitt nicht im Detail enthalten); werden auf Verlangen der Vergabestelle nachgefordert

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 23%4–10 · 59%11+ · 18%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Formblätter (Pflicht)
Technische Anlagen zum Angebot
Auf Verlangen der Vergabestelle
Nach Auftragserteilung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisstadt Steinfurt
Ort
48565 Steinfurt-Burgsteinfurt, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
48565 Steinfurt-Burgsteinfurt
Nordrhein-Westfalen

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