Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Wilhelmsthal sucht ein Architekturbüro für die Objektplanung (Leistungsphasen 2–8 nach HOAI, § 34) eines neuen Feuerwehrhauses mit drei Fahrzeugstellplätzen an der Hesselbacher Straße.
Das Verfahren ist zweistufig:
1. Teilnahmewettbewerb (Stufe I): Bewerber reichen einen Teilnahmeantrag mit Unternehmensdaten, Umsatz- und Beschäftigtenzahlen der letzten drei Jahre sowie drei Referenzprojekten ein.
2. Verhandlungsverfahren (Stufe II): Ausgewählte Büros (3–5) geben ein schriftliches Konzept und ein Honorarangebot ab, danach finden Verhandlungsgespräche statt.
Die anrechenbaren Baukosten betragen rund 1,7 Mio. € netto (Kostengruppen 300/400 nach DIN 276).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Schriftliches Konzept (qualitativer Teil)700%
Qualitative Bewertung des schriftlichen Konzepts mit insgesamt max. 700 Punkten (70% der Gesamtbewertung)
- Honorarangebot (preislicher Teil)300%
Preislicher Teil des Angebots mit max. 300 Punkten (30% der Gesamtbewertung)
Punkte Honorar = (niedrigstes Angebot / zu bewertendes Angebot) × 5; qualitative Kriterien werden mit 0-4 Punkten bewertet und gewichtet (Multiplikator)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Standort
Neubau eines Feuerwehrgerätehauses mit drei Fahrzeugstellplätzen für die freiwillige Feuerwehr Wilhelmsthal.
Standort: Hesselbacher Straße, nördlicher Bereich des Ortsteils Wilhelmsthal (Gemeinde Wilhelmsthal).
Hintergrund: Das bestehende Feuerwehrhaus ist alt und mangelhaft; das neue Gebäude soll eine leistungsfähige, zeitgemäße Infrastruktur für die Gefahrenabwehr sicherstellen und nach der Feuerwehrzuwendungsrichtlinie (Förderkonformität) geplant werden.
Kostenrahmen (KG 200–600): ca. 2,3 Mio. € brutto; anrechenbare Kosten (KG 300/400): 1.700.000 € netto.
Leistungsphasen (Grundleistungen)
Beauftragung der Leistungsphasen 2–8 gemäß § 34 HOAI (Leistungsbild Gebäude und Innenräume), stufenweise:
Der Honorarsatz richtet sich nach Honorarzone III, Basissatz gemäß § 35 Abs. 1 HOAI.
Besondere Leistungen
Zusätzlich zu den Grundleistungen sind folgende besondere Leistungen zu erbringen und im Angebot zu bepreisen:
Raum- und Funktionsprogramm
Das Gebäude muss folgende Bereiche umfassen:
Freiflächen und Nachhaltigkeit
Planungsrechtliche Kennwerte:
Koordination und Schnittstellen
Der Objektplaner koordiniert folgende Fachplaner/Sonderfachleute:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmewettbewerb Stufe I – Auswahlkriterien (Punktesystem)
Die Bewertung in Stufe I erfolgt über ein Punktesystem (insgesamt max. 100 Punkte); Mindestpunktzahl für die Einladung zu Stufe II: 50 Punkte.
a) Durchschnittlicher Jahresumsatz (2023–2025, Hochbau):
| Umsatz | Punkte |
|---|---|
| unter 0,15 Mio. € | 0 |
| 0,15 – 0,20 Mio. € | 5 |
| 0,20 – 0,25 Mio. € | 10 |
| 0,25 – 0,30 Mio. € | 15 |
| ab 0,30 Mio. € | 20 |
b) Durchschnittliche Beschäftigtenzahl (2023–2025):
| Mitarbeiter | Punkte |
|---|---|
| unter 2 | 0 |
| 2–3 | 5 |
| 4–5 | 10 |
| 6–7 | 15 |
| ab 8 | 20 |
c) Referenzen (3 Projekte, max. 60 Punkte):
Je Referenz max. 20 Punkte, je Kriterium 4 Punkte:
Mindestvorlaufzeit zur Aufforderung Angebotsabgabe: 10 Kalendertage vor Angebotsfrist.
Persönliche Eignung und rechtliche Anforderungen
Verfahrensrahmen
Je Referenz: Leistungsphasen 2–8 nach § 34 HOAI abgeschlossen, Fertigstellung nach 01.01.2021
Bewertet je 4 Punkte: Neubaumaßnahme, Feuerwehrhaus, öffentlicher Auftraggeber (§ 98 GWB), Baukosten ≥ 1,75 Mio. €, LP 2–8 abgeschlossen – max. 20 Punkte pro Referenz, max. 60 Punkte gesamt