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Neubau Grundschule und Sporthalle Markdorf Süd - Gebäudeautomation

Stadt Markdorf | Vergabekammer Baden-Württemberg Regierungspräsidium KarlsruheMarkdorf, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Markdorf vergibt die Gebäudeautomation für den Neubau einer zweizügigen Grundschule mit Mensa und Einfeldsporthalle.

Gefordert wird eine herstellerneutrale, frei programmierbare und browserbasierte Gebäudeautomation für vier Bereiche: Heizzentrale, Sporthalle sowie Erd- und Obergeschoss der Schule. Das Angebot umfasst unter anderem Automationsstationen, Schaltschränke, Feldgeräte, Anbindungen an die Haustechnik, Visualisierung, Programmierung, Inbetriebnahme, Prüfung, Dokumentation, Einweisung und Nachhaltigkeitsnachweise.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL
Versand Vergabeunterlagen20. Okt. 2026
Anzeigedatum eForms-Ausschreibung22. Okt. 2026
Veröffentlichung24. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist13. Nov. 2026
Auskunft des Auftraggebers17. Nov. 2026
Rügefrist vor Angebotsabgabe23. Nov. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Angebotsöffnung23. Nov. 2026
Bindefrist23. Nov. 2026 – 20. Jan. 2027
Aufklärungsgespräche27. Nov. 2026
Zuschlagca. 14. Dez. – 20. Dez. 2026
Kabelzugliste an Gewerk Elektro26. Juli 2027
Kabelzugliste Sporthalle26. Juli – 23. Aug. 2027
Kabelzugliste Schule6. Sep. – 4. Okt. 2027
Werkstattzeichnungen Schaltschränke8. Nov. 2027
Schaltschrankfreigabe8. Nov. 2027
Detailterminplan an Bauleitung13. Dez. 2027
Ausführungszeitraum Gebäudeautomation10. Jan. – 4. Aug. 2028
Geplante Ausführungsdauerca. 10. Jan. – 9. Sep. 2028bis 2028
G1: ISP1 Heizzentrale10. Jan. – 11. Feb. 2028
S1: Schaltschrankmontage ISP2 Sporthalle12. Jan. – 25. Jan. 2028
Ausführungszeitraum Sporthalle12. Jan. – 31. März 2028
S2: Feldgeräte und Anschlussarbeiten ISP214. Feb. – 10. März 2028
S3: Inbetriebnahme Sporthalle13. März – 31. März 2028
G2: Schaltschrankmontage ISP3/ISP45. Apr. – 20. Apr. 2028
G3: Feldgeräte und Anschlussarbeiten 1. OG8. Mai – 2. Juni 2028
G4: Feldgeräte und Anschlussarbeiten EG12. Juni – 14. Juli 2028
GA1: Inbetriebnahme Gesamtanlage10. Juli – 4. Aug. 2028
Schaltschrank-Aufbau- und StromlaufpläneDatum offenAbweichend in Abschnitt 10 geregelt: 4 Wochen vor Auslieferung der Schaltschränke, Auslieferungsdatum nicht genannt.
Z3: Betriebsbereitschaft ISP1 HeizzentraleDatum offenVor Beginn der Inbetriebnahme der Heizung; der konkrete Termin ist im Dokument noch zu prüfen.
Probebetrieb GesamtanlageDatum offenMindestens 2 Wochen nach erfolgreicher Funktionsprüfung.
VorleistungsprüfungDatum offenMindestens 10 Arbeitstage vor dem geplanten Ausführungstermin, spätestens am Ausführungstermin.
Angemessene Frist nach § 5 VOB/BDatum offenGrundsätzlich 10 Arbeitstage, bei Gefahr im Verzug höchstens 3 Arbeitstage.
Abklärungsfrist nach § 15 EU VOB/ADatum offenIn der Regel 10 Arbeitstage, bei Gefahr im Verzug ggf. 3 Arbeitstage.
Revisionsunterlagen vor AbnahmeDatum offenSpätestens 10 Arbeitstage vor dem Abnahmetermin vorlegen.
Produkt-Deklarationsliste NAKR 9Datum offenBinnen 14 Tagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen.
Vorlage StundenlohnzettelDatum offenSpätestens am 3. Werktag nach Ausführung der Stundenlohnarbeiten.
Anerkennungsfrist StundenlohnzettelDatum offenInnerhalb von 6 Werktagen nach Zugang, danach gelten sie als anerkannt.
Jour fixeDatum offenWöchentlich dienstags um 11:00 Uhr, Teilnahme mit Weisungsbefugnis.
BaustellensicherheitsbegehungenDatum offenVoraussichtlich vierteljährlich, etwa 3 Stunden je Termin.
GewährleistungDatum offen4 Jahre ab Abnahme, Beginn der Abnahme ist noch nicht bekannt.
Verlängerung VerjährungsfristDatum offenOptional auf 5 Jahre ab Abnahme, nur bei ausdrücklicher Beauftragung.
Vertragslaufzeit GewährleistungswartungDatum offenErstes bis viertes Betriebsjahr ab Endabnahme, nur bei gesonderter Beauftragung.
WartungsintervallDatum offenMindestens einmal jährlich während der Gewährleistungswartung.
Reaktionszeit KundendienstDatum offenWerktags innerhalb von 6 Stunden vor Ort oder per Fernzugriff.
Speicherung TrenddatenDatum offenTrenddaten mindestens 12 Monate speichern.
Betriebsoptimierung Termin 1Datum offenVor-Ort-Termin nach der ersten Heizperiode, nach Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Betriebsoptimierung Termin 2Datum offenVor-Ort-Termin nach dem ersten Sommerbetrieb, nach Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Entscheidung WartungsvertragDatum offenSpätestens zur Abnahme entscheidet der Auftraggeber über den Wartungsvertrag.
Rügefrist nach KenntnisnahmeDatum offenRüge innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme eines Vergabeverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offenInnerhalb von 15 Kalendertagen nach Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen werden soll.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Angebotspreis ist das einzige Zuschlagskriterium und wird mit 100 % gewichtet.

KI-Hinweis: Die Aufforderung zur Angebotsabgabe kreuzt das Zuschlagskriterium Preis mit einer Gewichtung von 100 % ausdrücklich an.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Systemaufbau und Informationsschwerpunkte

Das GA-System wird dezentral und nach DIN EN ISO 16484 aufgebaut. Vier Informationsschwerpunkte sind vorgesehen:

ISP1 Heizzentrale und Technik AllgemeinISP2 SporthalleISP3 Grundschule ErdgeschossISP4 Grundschule Obergeschoss

Jeder Informationsschwerpunkt erhält einen eigenen Schaltschrank und eine Automations- beziehungsweise Unterstation. Die Stationen werden über Ethernet vernetzt und in eine gemeinsame Management- und Bedienebene integriert.

Heizzentrale

Die Automationsstation ISP1 regelt und überwacht die Wärmeerzeugung mit zwei Luft-/Wasser-Wärmepumpen von jeweils etwa 32 kW. Angebunden werden Pufferspeicher, Heizgruppen für Fußbodenheizung, Lüftung und Trinkwarmwasser, Umwälzpumpen, M-Bus-Zähler, Hebeanlage und RLT-Anlage.

Erforderlich sind unter anderem Schaltschrank, Automationscontroller, Software, Visualisierung, LTE-Fernzugang, M-Bus-Anbindung, Regelventile, Sensorik, Anschlussarbeiten und Inbetriebnahme.

Schule Erdgeschoss

ISP3 umfasst die Raum- und Anlagenautomation für Einzelräume und Funktionszonen. Vorgesehen sind Raumtemperatur- und Feuchtefühler, CO₂-/Raumluftqualitätssensoren, Anbindungen von Volumenstromreglern und motorischen Brandschutzklappen sowie die Ansteuerung von durch das Gewerk Heizung gelieferten 230-V-Stellantrieben.

Die Feldgeräte werden beidseitig angeschlossen; Steuer-, Melde- und Kommunikationsleitungen sind zu verdrahten, zu kennzeichnen, zu prüfen und zu dokumentieren. Für die Spülküche ist ein Bedienpanel mit Integration in den Schaltschrank vorgesehen.

Schule Obergeschoss

ISP4 umfasst die Raum- und Anlagenautomation für Heizkreise, Raumregelung, Lüftungszonen und Raumluftqualität im Obergeschoss. Angebunden werden Raumtemperatur-/Feuchtefühler, CO₂-/Feuchte-/Temperatursensoren, Volumenstromregler, motorische Brandschutzklappen und Stellantriebe.

Die Integration erfolgt in die gemeinsame Management- und Bedienebene mit einheitlichen Datenpunktbezeichnungen, Raum- und Anlagenzuordnungen, Bedienbildern, Alarm- und Meldungsklassen, Sollwertbereichen sowie Betriebsarten und Zeitprogrammen. Energiesparende Betriebsarten, zentrale Bedien- und Übersteuerbarkeit, Frostschutz sowie Grenzwert- und Betriebszustandsüberwachung sind umzusetzen.

Sporthalle

ISP2 steuert und überwacht Heizung, Lüftung und Raumregelung in der Sporthalle. Vorgesehen sind Stellantriebanbindungen, Raumluftqualitätsüberwachung, Volumenstromregler, motorische Brandschutzklappen, Hebeanlage sowie Trinkwassererwärmung.

Unterstützt werden die Betriebsarten Komfort, Standby, Nacht-/Absenkbetrieb, Frostschutz und Handbetrieb. Die Lüftung wird bedarfsabhängig anhand von Raumluftqualität, Raumtemperatur, Betriebsart und Zeitprogramm geführt. Angebunden werden ein 9-kW- und ein 15-kW-Elektro-Einschraubheizkörper sowie eine Trinkwasserstation mit Zirkulationspumpe über Modbus RTU.

Management- und Bedienebene

Die Bedienung erfolgt browserbasiert ohne zusätzliche herstellerspezifische Clientsoftware. Die Lösung zeigt Anlagenzustände, Mess-, Soll- und Istwerte, Betriebsarten sowie Betriebs- und Störmeldungen und enthält Alarmmanagement, Trends, Historisierung sowie Hand- und Automatikfunktionen.

Eine rollenbasierte Benutzer- und Rechteverwaltung protokolliert Bedienhandlungen, Sollwertänderungen und Störmeldungen. Dargestellt werden Heizzentrale, Lüftungsanlagen, Sporthalle, Erdgeschoss und Obergeschoss. Vorgesehen sind ein Hydraulikschema, ein Lüftungsschema und webfähige Grundrissvisualisierungen.

Offene Kommunikation und IT-Sicherheit

Das System ist offen, herstellerneutral und frei programmierbar. Die geforderten Schnittstellen umfassen insbesondere BACnet/IP, BACnet MS/TP beziehungsweise B-BC, Modbus TCP/RTU, M-Bus, potentialfreie Kontakte sowie 0–10-V- und 24-V-AC/DC-Anbindungen.

Die Kommunikation ist verschlüsselt. Die IT-Sicherheit folgt IEC 62443 und BSI-Grundschutz. Erforderlich sind rollenbasierte Benutzerverwaltung, Passwortregeln, Protokollierung, Netzbereichstrennung sowie dauerhaft nutzbare, zeitlich unbefristete Softwarelizenzen ohne Betreiberabhängigkeiten.

Planung, Montage und Prüfung

Die Ausführungsplanung umfasst Datenpunktlisten, Funktionsbeschreibungen, Schaltschrankkonzepte, Kommunikations- und Netzwerkstruktur, Adress-, Teilnehmer- und I/O-Listen sowie ein Visualisierungskonzept.

Eine Kabelzugliste mit Quell- und Zielbezeichnungen, Kabeltypen, Aderzahlen, Reserveadern, Verlegehinweisen sowie Klemmen- und Anschlussbezeichnungen wird erstellt und mit dem Elektrofachbetrieb koordiniert. Vor Fertigung werden Schaltschrank-Werkstattzeichnungen, Aufbau- und Stromlaufpläne zur Freigabe vorgelegt.

Nach Montage sind Stückprüfprotokolle nach DIN EN 61439, Erstprüfprotokolle nach DIN VDE 0100-600 sowie Funktions-, Kommunikations-, Netzwerk-, VPN- und BACnet-Tests durchzuführen. Je Informationsschwerpunkt erfolgen Punkt-zu-Punkt-Tests und Funktionsprüfungen.

Inbetriebnahme, Probebetrieb und Brandfallsteuerung

Die Gesamtanlage wird inbetriebgenommen, eingereguliert und auf ihre Funktion geprüft. Nach erfolgreicher Funktionsprüfung folgt ein Probebetrieb von mindestens zwei Wochen.

Die Brandfallsteuerung wird gemeinsam mit Lüftung, Elektro und Brandmeldetechnik geprüft. Die Leistung umfasst die Mitwirkung an der Wirk-Prinzip-Prüfung, die Prüfung aller über die GA angesteuerten Brandschutzeinrichtungen, ein Funktionsprüfprotokoll mit allen geprüften Absperrvorrichtungen und die Beseitigung festgestellter Mängel.

Übergabe, Dokumentation und Einweisung

Die Übergabe umfasst Prüf- und Inbetriebnahmeprotokolle, Datenpunkt-, Adress- und Netzwerklisten, Software- und Parametriersicherungen, Funktions- und Bedienbeschreibungen sowie Wartungs- und Servicehinweise.

Übergeben werden Anwenderprogramme im editierbaren und kommentierten Quellformat, Projekt- und Konfigurationsdaten, Bedienbilder, BACnet-Objektlisten, Netzwerkkonfiguration, eine Datensicherung mit Wiederherstellungsanleitung und einem Rücksicherungstest, sämtliche Lizenzschlüssel und Lizenznachweise sowie verschlüsselte oder versiegelte Zugangsdaten. Ein Übergabeprotokoll und die Einräumung der Nutzungsrechte sind Bestandteil der Übergabe.

Das Betreiberpersonal wird praxisorientiert in Bedienung, Störungsbehebung, Alarmquittierung, Sollwerte, Betriebsarten, Zeitprogramme, Kalenderfunktionen sowie Management- und Visualisierungsebene eingewiesen.

Revisionsunterlagen und Nachhaltigkeit

Die Revisionsunterlagen sind spätestens zehn Arbeitstage vor der Abnahme dreifach in Papierform und digital vorzulegen. Sie umfassen Anlagen- und Funktionsbeschreibungen, Stromlauf-, Aufbau- und Klemmenpläne, Datenpunkt- und BACnet-Objektlisten, das Netzwerk- und IP-Adresskonzept, Kabellisten, Parametrierlisten, Prüf-, Inbetriebnahme- und Probebetriebsprotokolle, Bedienungsanleitung, Herstellerunterlagen, Wartungsanweisungen, Lizenzübersicht, Datensicherungen und verschlüsselte Zugangsdaten.

Digital zusätzlich in bearbeitbarer Form als DWG/DXF beziehungsweise XLSX.

Die Nachweise NAKR 8 und NAKR 9 werden geführt. Für NAKR 9 ist das Nachweisformular auszufüllen und nach Aufforderung innerhalb von 14 Tagen eine Produkt-Deklarationsliste mit Produktbeschreibungen, technischen Datenblättern, REACH-Sicherheitsdatenblättern, Herstellerbestätigungen und GISCODE-Einstufungen vorzulegen. Alternativ kann ein Listungsnachweis bei baubook, Blauer Engel, EMICODE oder natureplus vorgelegt werden. Abweichungen sind zu dokumentieren und mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Betriebsoptimierung und Gewährleistungswartung

Nach der Übergabe sind zwei Vor-Ort-Termine zur Betriebsoptimierung nach der ersten Heizperiode und nach dem ersten Sommerbetrieb durchzuführen. Je Termin ist ein Kurzbericht mit Ergebnissen und Empfehlungen zu erstellen.

Die gesondert beauftragte Gewährleistungswartung umfasst das erste bis vierte Betriebsjahr für ISP1 bis ISP4, Management- und Bedienebene, Feldgeräte und Schnittstellen zu Fremdsystemen. Sie umfasst einen Kundendienst mit werktäglicher Reaktionszeit von sechs Stunden sowie kleine Instandsetzungen bis 30 Minuten je Anlage. Wartungsprotokolle und die Bestätigung auf der Arbeitskarte nach VDMA 24186 sind zu erstellen und die Unterlagen jährlich zu übergeben.

Nicht zum Leistungsumfang gehörende Geräte und Leistungen

Nicht zu liefern beziehungsweise zu montieren sind unter anderem Stellantriebe der Fußbodenheizung, Wärmepumpen, Pumpen, Puffer und hydraulische Komponenten, soweit sie nicht ausdrücklich als zu regelnde Ventile oder Fühler beschrieben sind.

Ebenfalls nicht enthalten sind RLT-Geräte mit geräteintegrierter Regelung, Brandschutzklappen, Volumenstromregler, Kanalrauchmelder, Hebeanlagen und Trinkwasserstationen als Geräte. Die Einspeisung der GA-Schaltschränke sowie Leistungs-, MSR-, Bus- und Netzwerkkabel außerhalb der Schaltschränke sind nicht Gegenstand.

Brandmeldeanlage, IT-Infrastruktur, Internetanschluss und Server des Auftraggebers sind ebenfalls nicht enthalten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale Eignung

Die Angebotsqualifikation richtet sich nach den Vergabeunterlagen KEV 110.2 Abschnitt 3 ff. Je nach Nachweisstand sind die Eigenerklärung zur Eignung oder eine PQ-Nummer beziehungsweise die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorzulegen.

Konkrete Anforderungen an Mindestumsatz, Mindestauftragswert, Referenzprojekte, Bonität oder Personal sind in den lesbaren Unterlagen nicht ausgewiesen. Das Los ist ausdrücklich für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.

Technische Systemkompetenz

Erforderlich ist die Fähigkeit zur Ausführung eines offenen, herstellerneutralen und frei programmierbaren GA-Systems. Die angebotenen Systemkomponenten müssen aufeinander abgestimmt sein. Für die Kombination unterschiedlicher Systeme ist die Kompatibilität durch Herstellerangaben, Konformitätserklärungen oder Zertifizierung nachzuweisen.

BACnet-Komponenten sind grundsätzlich mit BTL-Zertifizierung beziehungsweise Listung und PICS anzubieten. Die offenen Kommunikationsprotokolle sind nachzuweisen und zu dokumentieren.

Produkt- und Sicherheitsnachweise

Für die verwendeten Schaltgerätekombinationen sind EU-Konformitätserklärung, CE-Kennzeichnung, Stückprüfprotokoll und Bauartnachweis nach DIN EN 61439 vorzusehen. Die technischen Mindestanforderungen an Automationsstationen, Schaltschränke, Feldgeräte, Visualisierung, Software und IT-Sicherheit sind zu erfüllen.

Auf Anforderung ist die Eignung der eingesetzten Systeme für öffentliche Gebäude und Dauerbetrieb nachzuweisen. Die Sicherheitsmaßnahmen umfassen IEC 62443 und BSI-Grundschutz, verschlüsselte Kommunikation, rollenbasierte Benutzerverwaltung, Passwortregeln, Protokollierung und Netzbereichstrennung.

Personelle und organisatorische Anforderungen

Der Auftragnehmer muss eine deutschsprachige Fachbauleitung nach VOB und LBO bereitstellen. Eine Anwesenheitspflicht während der Arbeitszeit sowie die Benennung eines Ansprechpartners, eines Sicherheitsbeauftragten und eines Ersthelfers werden verlangt.

Bei Einsatz von Nachunternehmern bleibt der Auftragnehmer für die Einhaltung der Anforderungen verantwortlich.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 25%4–10 · 65%11+ · 10%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Angebotsformalien
Bieterfragen und Planungsprüfung
Technische Angebotsangaben
Auf gesonderte Aufforderung vorzulegende Nachweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Markdorf | Vergabekammer Baden-Württemberg Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
88677 Markdorf
Ort
88677 Markdorf
Kategorie
Verkabelung & Stromversorgung
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.markdorf.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
88677 Markdorf
Baden-Württemberg

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