Neubau Hortgebäude, St.-Jantzen-Ring 3-6, 18106 Rostock - Los 306 - Fassadenarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenFassadenarbeiten für den Neubau des Hort- und Mensagebäudes am St.-Jantzen-Ring 3–6 in Rostock.
Das Angebot umfasst ein geschlossenes, bauaufsichtlich zugelassenes WDVS-System mit Untergrundprüfung und -vorbereitung, mineralischer Sockel- und Fassadendämmung, EPS-Attikadämmung, Verdübelung, Armierung, Profile und Anschlüsse, Oberputze und Fassadenbeschichtungen. Ebenfalls gefordert sind unter anderem Montageelemente, Anschlüsse an Einbauten, 115 m Aluminium-Außenfensterbänke, Gerüstankeröffnungen, drei Musterflächen sowie die vollständige Dokumentation.
Das Angebot ist elektronisch über das Vergabeportal einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertung des Angebots anhand der ermittelten Wertungssumme; Werkstätten für Behinderte werden gemäß § 224 SGB IX und den geltenden Bevorzugungsrichtlinien bevorzugt berücksichtigt.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Angebote von Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei Gleichstand wird der Zuschlag auf das Angebot der Werkstätte für Behinderte erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Vorbereitung
Baustelle für die gesamte Bauzeit einrichten, vorhalten und räumen. Dazu gehören Maschinen, Geräte, Werkzeuge, Schutzgerüste, Betriebsmittel, Personaleinrichtungen, Container, Anlieferung, mehrfaches Umsetzen, Abfuhr und Entsorgung. Das Fassadengerüst wird durch den Auftragnehmer des Gerüstbaugewerks gestellt.
Untergrund und Planung
Verlege- und Montagepläne einschließlich Detail- und Konstruktionszeichnungen erstellen und zur Freigabe vorlegen. Eine prüffähige Windlastberechnung nach DIN EN 1991-1-4 einschließlich Nationalem Anhang erstellen. Die Fassadenflächen auf Ebenheit prüfen, Untergrund vorbereiten, Hochdruckreinigung, Ausgleichsputz bis 20 mm und Grundierung saugfähiger Wandflächen ausführen.
WDVS und Dämmung
Ein geschlossenes, allgemein bauaufsichtlich zugelassenes WDVS-System eines Herstellers verwenden. Mineralische Sockeldämmung und Fassadendämmung sowie EPS-Dämmung im Dach- und Attikabereich ausführen. Mineralische Dichtschlämme im Sockel- und Dachbereich, Dämmung von Leibungen und Kleinstflächen, systemgerechte Verklebung und Verdübelung einschließlich erforderlicher Dübelzuschläge ausführen.
Armierung, Profile und Anschlüsse
Sockel-, Flächen- und Diagonalarmierung sowie Panzereckwinkel ausführen. Sockelprofile, Dichtbänder, Attika- und Fensterbankanschlüsse, Gewebeeckwinkel sowie Anschlussprofile an Fenster- und Türrahmen und Fensterbankabschlüsse herstellen. Fensterbankunterbauten und Anschrägungen an Fensterbankunterseiten einschließlich der erforderlichen Dichtung ausführen.
Oberputz und Beschichtung
Mineralischen Oberputz als Reibeputz, Glattputz und auf Leibungen ausführen. Die mineralischen Oberputzflächen zweimalig mit matter Silikat-Fassadenfarbe beschichten und Leibungen sowie Nischen entsprechend beschichten. Farbton und Struktur sind mit der Bauleitung abzustimmen; eine Bemusterung des Oberputzes ist etwa vier Wochen vor Arbeitsaufnahme durchzuführen.
Einbauten und weitere Leistungen
An Attika-Notentwässerungen, Rohrdurchführungen, Montagequadern und weiteren Einbauten anarbeiten. Montageelemente für Fallrohrschellen sowie Befestigungspunkte für Geländer, Attika-Überstiege und Steigleitern herstellen. Gerüstankeröffnungen schließen, 115 m Aluminium-Außenfensterbänke mit Gleitabschlüssen liefern und einbauen sowie drei WDVS-Musterflächen herstellen und dokumentieren.
Prüfungen, Nachweise und Dokumentation
Haftzugprüfung des Untergrunds durchführen und die Ergebnisse in dreifacher Ausfertigung übergeben. Eignung und Zulassung des WDVS-Systems sowie die Verwendbarkeit der Oberputze nachweisen. Baubegleitende Dokumentation übergeben und mit der Schlussrechnung vollständig einreichen, einschließlich ABZ/ABP, Konformitätszertifikaten, Herstellerbescheinigungen, Fachbauleitererklärung, Wartungs- und Pflegehinweisen, Materialangaben, Lieferscheinen, brandschutzbezogenen Unterlagen und Inbetriebnahmeprotokollen. Die Schlussdokumentation ist zweifach in Papierform sowie digital als PDF und DWG einzureichen.
Stundenlohn
Je 20 Stunden für Facharbeiter und Helfer einpreisen. Die Stundenlohnarbeiten werden ausschließlich auf besondere Anordnung des Auftraggebers ausgeführt; Stundenlohnsätze für Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit enthalten keine Zuschläge.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenUnternehmenseignung
Die berufliche Qualifikation ist maßgeblich. Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung oder alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung einzureichen. Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nachweisen.
Vergleichbare Leistungen
Es ist zu erklären, dass vergleichbare Bauleistungen innerhalb des maßgebenden Zeitraums ausgeführt wurden. Bei Eingang in die engere Wahl sind drei vollständige Referenznachweise vorzulegen. Ein Mindestauftragswert ist nicht angegeben.
Personal und Kapazitäten
Das Unternehmen muss über die zur Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte verfügen. Bei Eingang in die engere Wahl ist die jahresdurchschnittliche Zahl der Beschäftigten der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre nach Lohngruppen und mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.
Register, Zuverlässigkeit und Steuern
Angaben zur Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle beziehungsweise bei der Industrie- und Handelskammer sind erforderlich. Erklärungen zu Insolvenz, Liquidation, Ausschlussgründen, Zuverlässigkeit, Steuern, Abgaben, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft sind abzugeben.
Technische Ausführungsfähigkeit
Das Unternehmen muss Fassaden- und WDVS-Arbeiten nach den einschlägigen technischen Anforderungen ausführen können, ein geschlossenes zugelassenes WDVS-System anbieten, Montage- und Verlegeplanung sowie Windlastberechnung erstellen, Haftzugprüfungen durchführen und die erforderliche Dokumentation erstellen können.
Tariftreue und Sanktionserklärungen
Die Erklärung nach TVgG M-V und MinArbBV M-V sowie die Verpflichtung nach §§ 15, 16 TVgG M-V sind einzureichen. Die Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen ist verbindlich. Bei Nutzung fremder Kapazitäten oder Beteiligung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Verzeichnisse und Erklärungen vorzulegen.
Bietergemeinschaft und Eignungsleihe
Bei einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung aller Mitglieder mit Vertretungs- und Gesamtschuldnerhaftung einzureichen. Werden Kapazitäten oder die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens genutzt, sind das Verzeichnis der Leistungen und gegebenenfalls eine Verpflichtungserklärung vorzulegen.
Vergleichbare Fassadenarbeiten beziehungsweise vergleichbare WDVS-Leistungen; drei vollständige Referenznachweise bei Eingang in die engere Wahl.
Nachweis über Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, Art der Baumaßnahme, vertragliche Einbindung und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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