Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Fassadenarbeiten für den Neubau einer Kindertagesstätte in Reichenbach an der Fils.
Das zweigeschossige Gebäude wird in Holzrahmenbau-/Holzmassivbauweise errichtet. Zu erbringen sind rund 461 m² Holzfassade aus Weißtanne (Nut und Feder) auf hinterlüfteter Unterkonstruktion mit Wärmedämmung, Aluminium-Bekleidungen an Dachrand und Attika, Holzlamellen (kurze und lange) am Dachrand sowie an Balkon- und Treppenabsturzsicherungen sowie der Bau eines kleinen Außen-WCs unter der Treppe.
Das Angebot wird elektronisch über das Deutsche eVergabe-Portal abgegeben. Es gibt nur ein Los, keine losweise Vergabe.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – einziges Wertungskriterium gemäß Nr. 5.5 der Aufforderung zur Angebotsabgabe
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkontext und Designvorgabe
Neubau einer zweigeschossigen Kindertagesstätte in Reichenbach an der Fils, Karlstraße 49, in Holzrahmenbauweise (Außenwände) und Holzmassivbauweise (Innenwände); begrüntes Flachdach mit PV-Anlage und Oberlichtern. Geplant zunächst 4 Gruppen (2x U3, 2x Ü3), maximal 6 Gruppen. Die Holzfassade der Kita ist in Material, Profilierung, Farbton und Oberflächenoptik auf die Fassade der gegenüberliegenden Sporthalle abzustimmen. Keine losweise Vergabe – die Fassadenarbeiten werden als Gesamtleistung in einem Los vergeben.
Bauherr/Auftraggeber: Gemeinde Reichenbach an der Fils. Architektur: härtner architekten PartGmbB, Stuttgart. SiGe-Koordination: Mr. Sicher GmbH & Co.KG (vom AG).
Planung und Bemusterung
Unterkonstruktion und Wärmedämmung
Holzfassade Weißtanne
Aluminium-Bekleidungen und Holzlamellen am Dachrand
Balkon- und Treppenbereiche mit Holzlamellen
Außen-WC unter der Treppe
Sonstige Leistungen
Stundenlohnarbeiten
Reservierung von Stundenlohnarbeiten für Meister, Facharbeiter und Helfer (je 20 h). Tagesrapporte sind fortlaufend nummeriert, täglich und getrennt mit Name, Beruf, Lohngruppe, geleisteten Stunden (aufgegliedert in Normal-, Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit), Gerätekenngrößen sowie Material- und Maschinenverbrauch vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, insbesondere für vergleichbare Leistungen. Auf Verlangen: Vorlage der Urkalkulation und weiterer Nachweise gemäß Rubrik D der Angebotsaufforderung.
Fachliche Eignung und Referenzen
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Fassadenbauleistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren. Bei 'engerer Wahl' sind schriftliche Bestätigungen der Referenzauftraggeber sowie Ansprechpartner nachzureichen. Präqualifizierte Unternehmen können ihre PQ-Nummer angeben; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung (KEV 179) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ein.
Registereintragung und Zuverlässigkeit
Eintragung in Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht). Kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt, keine Ablehnung mangels Masse, nicht in Liquidation. Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A (keine schweren Verfehlungen, keine relevanten Verurteilungen/Freiheitsstrafen/Geldbußen in den letzten 2 Jahren).
Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft
Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft. Bei Auftragswert ≥ 30.000 € erfolgt Abfrage beim Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt, § 6 WRegG).
Sprachanforderungen und Schlüsselpersonal
Tariftreue und Mindestlohn
Verpflichtung zur Einhaltung des Landestariftreue- und Mindestlohngesetzes Baden-Württemberg (LTMG-BW) sowie der Mindestentgelte nach AEntG und MiLoG. Verpflichtungserklärung Mindestlohn (KEV 179.3) ist mit dem Angebot abzugeben. Für Nachunternehmer gilt die Stammpersonalklausel: Nachunternehmer müssen mindestens 70 % mit eigenen Stammarbeitskräften erbringen; auf Anforderung ist ein Verzeichnis des Stammpersonals vorzulegen.
Qualitätssicherung und Normen
Anwendung von VOB Teil B und Teil C in der neuesten Fassung. Einhaltung der einschlägigen DIN-Normen, Richtlinien und Regeln der Technik (u. a. DIN 18201, DIN 18202, DIN 18302, DIN 18533, DIN EN 1995-1-1, DIN EN 14080, DIN 18516, DIN 18542, LBO Baden-Württemberg), Herstellerverarbeitungsrichtlinien und UVV. Erstellung von Prüfnachweisen/Güteüberwachungsnachweisen, Materialproben und Probemontagen auf Verlangen der Bauleitung.
Sicherheit und Gesundheitsschutz
Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung durch den Unternehmer. Einhaltung von ArbSchG, BGV A1 und BaustellenVO; persönliche Schutzausrüstung (S3-Schutzschuhe, Schutzhelm, Warnweste); arbeitsmedizinische Untersuchungen (Lärm, Fahr-/Steuertätigkeiten, Stäube). Übergabe der SiGe-Koordinator-Unterlagen (Personaleinsatz, Geräteeinsatz) an den SiGeKo.
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen zu Fassadenbauleistungen (KEV 179 AngErg Eignung, Erklärung zu vergleichbaren Leistungen). Schriftliche Bestätigungen der Referenzauftraggeber erst bei 'engerer Wahl'.
Vergleichbare Leistungen im Bereich Fassadenbau; je Referenz: Baumaßnahme/Ort/Bauherr, Leistung/Ausführungszeit, Auftragswert gesamt und eigener Anteil, Rolle (Haupt-/ARGE-/NU), eingesetzte Arbeitskräfte, besondere technische/gerätespezifische/zeitliche Anforderungen.