Neubau Rathaus Herzebrock-Clarholz - 09 Gewerk Lüftungsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Herzebrock-Clarholz schreibt die Lüftungsarbeiten (Gewerk 09) für den Neubau ihres Rathauses aus. Es handelt sich um ein einziges Gewerk (keine Losaufteilung) im offenen Verfahren nach VOB/A.
Was zu tun ist:
Wichtigste Fristen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis (Wertungssumme)
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Eine Gewichtung in Prozent ist in den Unterlagen nicht angegeben.
- Bonus für Werkstätten für Behinderte
Bei der Berechnung der Wertungssumme wird Werkstätten für Behinderte ein Bonus von 15 Prozent eingeräumt; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erfolgt der Zuschlag an die Werkstatt für Behinderte. Nachweis mit dem Angebot erforderlich.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Vorgaben für die Ausführung
Das Verwaltungsgebäude wird viergeschossig mit teilweiser Unterkellerung, barrierefrei und mit Klinkerfassade errichtet. Es wird nach Energiestandard KFW-40 gebaut und soll klimaneutral im Betrieb sowie nach DGNB-Silber zertifiziert werden. Energieversorgung über Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaikanlage, extensive Dachbegrünung.
Für die Baustelle gilt: Erstellung von Baustelleneinrichtungs- und Bauzeitenplan innerhalb von 14 Arbeitstagen nach Auftragvergabe, tägliche Bautagesberichte (wöchentlich übergeben), wöchentliche Baubesprechungen mit bevollmächtigtem Vertreter, Schadstoff- und Müllentsorgung nach Ortsvorschriften, DGNB-konforme Ausführung inklusive Lieferkettennachweisen, CO2-Bilanz und Nachhaltigkeitsdokumentation. Die Ausführung erfolgt im Zeitraum 01.03.2027 bis Dezember 2027 gemäß Bauzeitenplan.
Zentrale Lüftungsanlage (Gerätetechnik)
Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines modularen, wetterfesten Zentrallüftungsgerätes für Zu- und Abluft (7.000 m³/h je Strang) als Dachaufstellung. Ausstattung: Wärmerückgewinnung über Sorptionsrotor, Filter (ePM10 65 % + ePM1 80 %), Schalldämpfer, Klappen, DDC-Regelung, Elektroanschlüsse, EnEV-konforme Isolierung, Rauchschutz- und Brandmelder (z.B. Hekatron LRS 01).
Inbetriebnahme durch herstellerzertifizierte Service-Techniker. Unterkonstruktion z.B. mit Walraven Yeti®, Erdung, Aufstellung auf Dach inkl. Kranstellung (Hydraulikkran ca. 10 h).
Luftkanalsystem und Rohrleitungen
Rechteckkanäle (Profile L1–L3) sowie Rundrohre DN 100 bis DN 315 aus verzinktem Stahl, inklusive Formstücke (Bögen, Abzweige, Übergänge, Muffen), Revisionsdeckel und Dachdurchführungen.
Dämmung 20 mm Mineralwolle alu-kaschiert im Innenbereich, 50 mm Mineralwolle mit Blechmantel für Außenbereiche. Dichtheitsklasse C, Druckstufe M. Rohr- und Kanalkennzeichnung nach DIN 2403.
Mengen: ca. 1.000 m² Blechkanal und ca. 600 m Rundrohr für die Luftverteilung. Dichtheitsprüfungen nach DIN EN 1507 für 4 Teilabschnitte und das Gesamtgebäude.
Einbauteile und Regelung
Schalldämpfer (Kulissen-, Rohr- und Telefonie-Typ), elektronische variable Volumenstromregler (eckig und rund, z.B. Wildeboer VKE1) in den Etagenabgängen, Brandschutzklappen (wartungsfrei nach EN 15650, bis EI 120 S, teils mit Rauchauslöseeinrichtung, z.B. Wildeboer FK92) nach Vorgabe des Brandschutzkonzeptes. Steuerung über Wildeboer-Kommunikationssystem mit Subnetz-Controller, Motor- und I/O-Modulen, BMZ- und VR-Modul sowie Panel-PC, Verkabelung in Twisted-Pair-Technik, MSR-Kabelkanäle.
Luftaus- und Einlässe
Tellerventile (DN 100–160, Zu- und Abluft), runde Luftauslässe für Büros (z.B. DN 125, ca. 30 Stück), Schlitzauslässe (1-schlitzig, Längen 1000 und 2000 mm), Drallauslässe (quadratisch/rund 500x500 und 600x600) sowie Wetterschutzgitter (z.B. 900x1220 mm). Einmessung der Luftmengen inklusive Messprotokoll mit Soll-/Istwerten und Angabe der Messgeräte.
Kältetechnik für Serverräume
Split-Klimaanlagen zur Kühlung von 3 Serverräumen:
Besondere Installationen und Dokumentation
Kernbohrungen in Massiv- und Trockenbau (Durchmesser 100 bis 210 mm, auf Anweisung der Bauleitung), Profileisen-Unterkonstruktionen (ca. 200 kg, z.B. Walraven Yeti), Stundenlohnarbeiten (Facharbeiter/Helfer/Azubi je ca. 20 h).
Dokumentationspflichten: Konformitäts- und Prüferklärungen, Eignungsnachweise, Bauartzulassungen, statische Berechnungen, Verlegepläne, Datenblätter, Bedienungs-/Wartungs-/Reinigungsvorschriften, Ersatzteillisten, Bestandszeichnungen, ASI-Plan – 2-fach im Ordner bei Abnahme.
DGNB-Zusatzleistung und Nachhaltigkeitsdokumentation
Für die angestrebte DGNB-Silber-Zertifizierung sind folgende Unterlagen zu erstellen bzw. bereitzustellen:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsanforderungen
Die Eignungsprüfung erfolgt über Präqualifikation (PQ-Verzeichnis) oder alternativ über die Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck 124) bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind Nachweise/Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen.
Zusätzlich dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen (insbesondere keine Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wird über Präqualifikation oder Vordruck 124/EEE nachgewiesen. Weitere konkrete Anforderungen (z.B. Mindestumsatz, Haftpflichtversicherung) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht detailliert beschrieben.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis über Präqualifikation oder Vordruck 124/EEE. Die Stammdaten verweisen auf den Auswahlkriterium-Code `slc-abil-ref-work` (Fähigkeits- und Referenznachweis), ohne dass Anzahl, Zeitraum oder Auftragswert der Referenzen in den verfügbaren Unterlagen konkretisiert sind.
Einsatz von Unterauftragnehmern und Eignungsleihe
Bei Einsatz von Nachunternehmern: Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten (Formblatt 235) abgeben; Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236) auf Verlangen vorlegen. Bei Eignungsleihe über Nachunternehmer gilt eine gemeinsame Haftung mit dem Bieter.
Sprache und Verfahrensart
Verfahrensart: Offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2 EU (keine losweise Vergabe, keine Nebenangebote zugelassen).
Sprache: Deutsch. Alle Angebotsunterlagen sind in deutscher Sprache einzureichen.
Referenzprojekte/Referenzarbeiten als Fähigkeitsnachweis
Detaillierte Anforderungen (Anzahl, Art, Zeitraum, Auftragswert) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht spezifiziert. Eignung wird über Präqualifikation (PQ-Verzeichnis) oder Eigenerklärung zur Eignung (Vordruck 124) bzw. EEE nachgewiesen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
2 Bekanntmachungen- 19.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
- Abgabefrist: 10.11.2026 → 24.11.2026
- 06.10.2026Ausschreibung
Auf einen Blick
Erfüllungsort
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