Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb Wald und Holz NRW (Regionalforstamt Hochstift) schreibt den Neubau von zwei befestigten Stellflächen für die Waldbrandabwehr im Stadtwald Warburg öffentlich aus. Jeder Standort erhält eine Pumpenstellfläche am bestehenden Feuerlöschteich mit Zuwegung sowie eine Logistikfläche am Forstweg für Löschwassercontainer. Die Arbeiten umfassen Rodung von Baumstubben, Herstellung von Planum, Tragschicht (0/100) und Deckschicht (0/45) aus regionalem Gestein.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (VMPConnector) bis zum 27.08.2026 um 10:00 Uhr einzureichen. Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis). Ausführungszeitraum: 01.10.2026 – 30.11.2026 (Verlängerungsoption bis 31.03.2027 bei widrigen Bodenverhältnissen).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Günstigster Preis (Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektbeschreibung
Neubau von befestigten Stellflächen zur Waldbrandabwehr an zwei Standorten im Stadtwald Warburg (PLZ 33014 Bad Driburg), ca. 3 km Luftlinie voneinander entfernt.
Auftraggeber: Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Regionalforstamt Hochstift (Stiftsstraße 15, 33014 Bad Driburg).
Ausführungszeitraum: 01.10.2026 – 30.11.2026 (Verlängerungsoption bis 31.03.2027 bei widrigen Bodenverhältnissen auf Veranlassung des Auftraggebers).
Die Standorte liegen in einem Naturschutzgebiet mit besonderem Schutzstatus; ein Befreiungsbescheid der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Höxter liegt vor. Die Arbeiten sind naturschonend durchzuführen. Arbeits- und Lagerflächen außerhalb der Bauflächen sind nach Abschluss wiederherzustellen.
Vor Maschineneinsatz werden aufstockende Bäume durch das Gemeindeforstamt Willebadessen gefällt.
Allgemeine Bauleistungen je Standort
Pro Standort sind folgende Teilleistungen identisch auszuführen:
Die Anforderung an die Ebenheit: Pumpenstellflächen sollen kein Gefälle aufweisen; Logistikflächen dürfen ein Gefälle von max. 3 % nicht überschreiten.
Die Abrechnung erfolgt nur nach tatsächlich anfallendem Umfang; mit Stern gekennzeichnete Mengen sind voraussichtliche Angaben.
Standort 1 – Klingelbach
Trapezförmige Logistikfläche: ca. 40 m × 10 m = 300 m².
Zuwegung: 3,5 m Breite, ca. 110 m².
Pumpenstellfläche: 4 × 4 m am vorhandenen Feuerlöschteich.
Tragschicht 0/100: 250 t + 60 t.
Deckschicht 0/45: 60 t + 50 t.
Mobilbagger: 2 h.
Standort 2 – Pölinxer Bach / Pölinxer Grund
Trapezförmige Logistikfläche: ca. 40 m × 10 m = 300 m².
Zuwegung: 3,5 m Breite, ca. 65 m².
Pumpenstellfläche: 4 × 4 m am vorhandenen Feuerlöschteich.
Tragschicht 0/100: 250 t + 35 t.
Deckschicht 0/45: 60 t + 30 t.
Mobilbagger: 2 h.
Abfallentsorgung und Umweltschutz
Der Auftragnehmer übernimmt die Pflichten als Abfallerzeuger und Besitzer der Bau- und Abbruchabfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG). Abfälle sind nach Möglichkeit zu vermeiden, ansonsten zu verwerten und nur zu beseitigen, wenn eine Verwertung technisch nicht möglich oder nicht zumutbar ist. Getrennte Erfassung und Haltung sowie Vorlage aller Entsorgungsnachweise gemäß Nachweisverordnung (NachwV) beim Auftraggeber sind erforderlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 6e VOB/A bzw. §§ 123, 124 GWB vorliegen (z. B. Insolvenz, Liquidation, schwere Verfehlung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze in den letzten zwei Jahren, Einträge im Gewerbezentral- oder Wettbewerbsregister). Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € fragt der Auftraggeber das Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt ab.
Eintragung im Handelsregister und/oder Gewerbeanmeldung sowie ggf. in der Handwerksrolle (HwK) oder bei der IHK ist erforderlich (soweit pflichtig).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen sind:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachzuweisen sind:
Präqualifikation und Formulare
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch Angabe der PQ-Nummer im Angebotsschreiben nachweisen; die Eignungsnachweise werden dann aus dem Präqualifikationsverzeichnis entnommen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen füllen die Eigenerklärung zur Eignung (VVB 124, Fassung 2022) aus.
Bei Bietergemeinschaften müssen alle genannten Formulare von ALLEN Mitgliedern eingereicht werden; bei Einsatz von Nachunternehmern müssen die einschlägigen Formulare auch durch die Nachunternehmer eingereicht werden.
Einhaltung des Mindestlohngesetzes ist über die Eigenerklärung 522 nachzuweisen.
Nicht-Erfüllen der Eignungskriterien und Anforderungen führt zum Angebotsausschluss.
Drei vergleichbare Referenzen: Neubau Forstwege im Wald, Neubau Wendeplätze im Wald oder Anlage Kranstellflächen im Wald
Pro Referenz: Auftraggeber, Ansprechpartner mit Telefon, Liefer-/Ausführungszeitraum, Auftragswert (netto), Auftragsgegenstand; bei Nachforderung zusätzlich Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung, durchschnittliche Arbeiterzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptunternehmer/ARGE/Nachunternehmer). Auftraggeber kann auf Referenzen verzichten, wenn Bieter dort bereits bekannt ist.