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Neubau Wasserwerk TA - Verfahrens- und elektrotechnische Ausrüstung

Zweckverband Wasserversorgung Unteres Kochertal | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Neuenstadt-Langenbrettach-Hardthausen, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Zweckverband Wasserversorgung Unteres Kochertal schreibt im offenen Verfahren die verfahrens- und elektrotechnische Ausrüstung des neuen Wasserwerks FA 2 aus. Das Wasserwerk ist Teil einer Verbundlösung zur Trinkwasserversorgung der Gemeinden Neuenstadt am Kocher, Hardthausen am Kocher und Langenbrettach.

Gefordert wird die komplette Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Dokumentation einer mehrstufigen Trinkwasseraufbereitungsanlage (ca. 200 m³/h) mit Ultrafiltration, Niederdruckumkehrosmose, Entsäuerung, UV-/Chlordesinfektion, Druckerhöhung, sowie die gesamte Elektro-, MSR- und Prozessleittechnik.

Zusätzlich werden Wartungsarbeiten während der gesetzlichen Verjährungsfrist (mit Option auf weitergehende Wartung) angeboten. Bieter müssen umfangreiche Eignungsnachweise erbringen (mind. 3 vergleichbare Referenzen, Schlüssel- und Stammpersonal, Schweißzertifikate, Mindestumsatz).

Angebotsabgabe bis 26.10.2026, 10:00 Uhr, Bindefrist bis 29.12.2026.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 09. November 2026
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung18. Sep. 2026
Angebotsfrist26. Okt. 2026
Angebotsöffnung26. Okt. 2026
Bindefrist26. Okt. – 29. Dez. 2026
Angebotsgültigkeitca. 26. Okt. 2026 – 26. Jan. 2027
Baufristenplan vorlegenDatum offenVom Auftragnehmer 20 Werktage nach Auftragserteilung einzureichen (gem. KEV 116.2).
FestpreisbindungDatum offenFestpreise bis Fertigstellung der Leistung plus 3 Monate (kein festes Datum ableitbar).
ProbebetriebDatum offen4 Wochen unterbrechungsfreier Probebetrieb im Rahmen der Inbetriebnahme.
Vorhaltezeit verlängerte IBNDatum offenOptional bis zu 10 Monate Vorhaltezeit für eine zeitversetzte Inbetriebnahme.
VertragslaufzeitDatum offenGeplante Leistungs-/Vertragsdauer 27 Monate (laut Stammdaten), Start voraussichtlich nach Zuschlag.
NachbesserungsfristDatum offen5 Wochen nach Abnahme zur Mängelbeseitigung.
WartungslaufzeitDatum offenWartung während der Verjährungsfrist (i.d.R. 2 Jahre gem. VOB bzw. 5 Jahre gem. § 634a BGB) ab Abnahme.
Schulung LeitsystembedienungDatum offen3 nicht aufeinanderfolgende Tage à ca. 5 Stunden im Rahmen der Inbetriebnahme (Pos. 04.05.041).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 95%Qualität 5%
  • Preis95%

    Angebotspreis. Punkte = (niedrigster Preis / Angebotspreis) × 100.

  • Darstellung der verfügbaren Ressourcen5%

    Darstellung der verfügbaren Kapazitäten (Montage- und Werkstattkolonnen für VT und ET). Bewertet wird die verbindlich geplante Verfügbarkeit von Stammpersonal über den Projektzeitraum. 5-stufige Punktelogik (1-5 Punkte), Multiplikation mit 20. Nachweis: Ressourcenplan (Phasen, Mannwochen), Bindungserklärung der Kolonnen, Abgleich mit Termin-/Ablaufplan.

Gesamtpunkte = 0,95 · Preis + 0,05 · Ressourcen. Preis-Punkte = (niedrigster Preis / Angebotspreis) × 100. Ressourcen-Punkte = (1-5) × 20. Zuschlag = Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl (max. 100).

KI-Hinweis: Kriterien, Gewichtungen (95% Preis, 5% Ressourcen) und Bewertungsformel sind in den Vergabeunterlagen (Erlaeuterung_Eignungs-Zuschlagskriterien) und in der Excel-Ausfuellcheckliste konsistent und vollstaendig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gemeinsame Pflichten für beide Gewerke (Verfahrenstechnik und Elektrotechnik)

Lieferung, betriebsfertige Montage, Inbetriebnahme, Funktionsprüfung und Probebetrieb (4 Wochen unterbrechungsfrei) der gesamten verfahrens- und elektrotechnischen Ausrüstung des Wasserwerks FA 2.

Pflichtleistungen ohne separate Vergütung: Kleinmaterialien, Bohrungen, Befestigungen, Nebenleistungen nach VOB/C, Mitbenutzung von Gerüsten durch Fremdfirmen, Erstellung der vollständigen technischen Dokumentation in 3-facher Ausfertigung (Papier + PDF), Einweisung des Betriebspersonals.

Vor Montagebeginn sind vollständige Planungsunterlagen (Kabel-, Stromlauf-, Aufbaupläne, Pflichtenheft) beim Auftraggeber zur Baufreigabe einzureichen. Etwaige Werkstatt-, Montage- und Detailzeichnungen für die Verfahrenstechnik sind vor Auftragserteilung vorzulegen.

Nach Auftragserteilung ist der Baufristenplan innerhalb von 20 Werktagen einzureichen. Die namentliche Liste der Baustellen-Arbeitskräfte ist vor Baubeginn unaufgefordert vorzulegen.

Bei Lieferfristen über 4 Wochen ist eine Auftragsbestätigung des Lieferanten vorzulegen. Vor Inbetriebnahme (mindestens 14 Tage vorher) ist ein detaillierter Prüfungs- und Inbetriebnahmeplan mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Sprache: Angebote und Schriftverkehr in Deutsch; Bauleiter, Poliere, Maschinenführer und Vorarbeiter müssen Deutsch sprechen.

Materialien mit Trinkwasserkontakt müssen KTW-/DVGW W270-/W347-Zulassung besitzen; CE-Kennzeichnung ist für alle relevanten Produkte nachzuweisen.

Bei Nachunternehmerleistungen über 20 % der Angebotssumme sind diese namentlich zu benennen – andernfalls droht Vergabeausschluss.

Festpreisbindung: bis 3 Monate nach Fertigstellung der Leistungen. Nachbesserungsfrist: 5 Wochen nach Abnahme. Optional verlängerte Inbetriebnahme bis 10 Monate Vorhaltezeit.

Baustelleneinrichtung und Hygienekonzept

Aufbau einer vollständigen Baustelleneinrichtung inklusive Baustromverteiler, Bauheizung, Material- und Personenschleuse, Flächengerüsten und Grundbeleuchtung.

Das Vorhaben liegt in einem Wasserschutzgebiet – die Trinkwasser-Hygienevorschriften (DVGW W 300, W 270, W 347) sowie ein abgestimmtes Hygienekonzept mit Hygienezonen A, B, C für die Trinkwasserspeicher sind verbindlich einzuhalten.

In den Angeboten sind Witterungseinflüsse (Frost, Regen, Winterpause) in Kalkulation und Terminplan zu berücksichtigen.

Wartung während der Verjährungsfrist (separates Angebot)

Ergänzend zur Herstellung wird die Wartung der verfahrens- und elektrotechnischen Ausrüstung des Wasserwerks FA 2 während der gesetzlichen Verjährungsfrist ausgeschrieben. Leistungen: regelmäßige Inspektionen und Wartungen gemäß Herstellervorgaben, Instandsetzungsarbeiten zur Wiederherstellung des Sollzustands, Störungsbeseitigung auch außerhalb betriebsüblicher Arbeitszeiten, Erstellung von Arbeitsberichten/Arbeitskarten (Vordruck KEV 149 (W) Arbeit).

In der Jahrespauschale sind abgegolten: Wartung, Instandsetzung mit Ersatzteilen bis 25 € je Wartung/Anlage, Hilfsmittel und -stoffe, Materialien, Fahrtkosten, Zuschläge. Teurere Ersatzteile werden separat vergütet. Es ist eine 24-h-Störungsbereitschaft Bestandteil des Angebots.

Vertragslaufzeit: ab Abnahme der Anlage, Dauer in Jahren noch festzulegen. Mängelansprüche: 2 Jahre Verjährungsfrist. Preisgleitklausel mit Allgemeinkostenanteil A=0 und Lohnkostenanteil L=1,0 – maßgebender Tarifvertrag und maßgebende Lohngruppe sind anzugeben.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung (Referenzen)

Mindestens 3 erfolgreich abgeschlossene Bauvorhaben vergleichbarer Wasserwerke in den letzten 5 Jahren (bezogen auf das Abnahmedatum). Jede Referenz muss den Bau eines Wasserwerks mit Ultrafiltration ≥ 50 m³/h, Niederdruckumkehrosmose ≥ 50 m³/h, physikalischer Entsäuerung und Pumpwerk ≥ 150 m³/h bei 5 bar umfassen. Pflichtangaben je Referenz: Bezeichnung Vorhaben, Bauherr, Ansprechpartner mit Kontaktdaten, Bauzeit, Auftragswert. Auch Nachunternehmer müssen Referenzen nachweisen. Nichterfüllung führt zum Ausschluss.

Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (keine schwerwiegenden Pflichtverletzungen, Kartellvergehen oder Qualitätsmängel in den letzten 3 Jahren) auf Formblatt 124 bzw. EU-Standardformularen. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Erklärung separat abgeben.Angaben gemäß KEV 179 mit verpflichtenden Angaben a, d, e, f; nachzuweisen ist u.a. ein Mindestumsatz > 500.000 € für vergleichbare Projekte. Bei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied separat.Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme 500.000 € je Schadensfall (Personen-, Sach- und Vermögensschäden).

Sprach- und allgemeine Pflichten

Angebote und Schriftverkehr in deutscher SpracheBauleiter, Poliere, Maschinenführer und Vorarbeiter müssen Deutsch sprechenMehrjährige Erfahrung der Bauleitung in der Art der ausgeschriebenen Leistung; namentliche Benennung im AngebotQualifizierter Polier (namentliche Benennung)Nachunternehmerleistungen > 20 % der Angebotssumme: namentliche Benennung, sonst VergabeausschlussEigene Leistung mindestens 70 % mit Stammarbeitskräften (Stammpersonalklausel kommt nicht zur Anwendung)Verpflichtungserklärung Mindestlohn (LTMG-BW / MiLoG / AEntG) inkl. Verpflichtung der Nach- und Verleihunternehmen
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 5 Jahre (bezogen auf Abnahmedatum)Volumen: nicht beziffert; Auftragswert ist als Pflichtangabe je Referenz einzureichen

Mindestens 3 erfolgreich abgeschlossene Bauvorhaben vergleichbarer Wasserwerke in den letzten 5 Jahren (bezogen auf Abnahmedatum). Jede Referenz muss Bau eines Wasserwerks mit Ultrafiltration ≥ 50 m³/h, Niederdruckumkehrosmose ≥ 50 m³/h, physikalischer Entsäuerung und Pumpwerk ≥ 150 m³/h bei 5 bar umfassen. Pflichtangaben je Referenz: Bezeichnung Vorhaben, Bauherr, Ansprechpartner mit Kontaktdaten, Bauzeit, Auftragswert.

Vergleichbarkeit über die genannten Verfahrenskomponenten (UF, UO, Entsäuerung, Pumpwerk). Auch für Nachunternehmer sind Referenzen nachzuweisen. Referenzbestätigungen sind als Anlage beizufügen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 45%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 36 erledigt
Angebotsschreiben und Preisblätter
Eignungsnachweise
Formblätter und Erklärungen
Technische Unterlagen mit dem Angebot
Nach Auftragserteilung / vor und während Bauausführung

Verlauf dieser Vergabe

2 Bekanntmachungen
  1. 06.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
    • Abgabefrist: 26.10.2026 → 09.11.2026
  2. 18.09.2026Ausschreibung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Zweckverband Wasserversorgung Unteres Kochertal | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
74196 Neuenstadt a. K.
Ort
74196 Neuenstadt-Langenbrettach-Hardthausen
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
74196 Neuenstadt-Langenbrettach-Hardthausen
Baden-Württemberg

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