Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenRohbauarbeiten für den Neubau eines Wasserwerks der Stadt Wendlingen am Neckar.
Die Baumaßnahme umfasst drei Gebäude: eine Lager- und Fahrzeughalle, das eigentliche Wasserwerk und ein Verwaltungsgebäude. Die ausgeschriebenen Leistungen sind in 11 Lose aufgeteilt und reichen von Spezialtiefbau (Rammschotterpfähle) über Erdarbeiten, Entwässerung, Beton- und Sichtbetonarbeiten bis hin zu Asphaltbelägen.
Wichtige Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Vorgaben und Rahmenbedingungen
Die Leistungen sind in der Wasserschutzzone 2 in unmittelbarer Nähe zum Schäferhausener See zu erbringen. Verunreinigungen oder Beeinträchtigungen des Gewässers und Naturhaushalts sind auszuschließen. Es gelten WHG, Landeswassergesetze, AwSV sowie behördliche Auflagen.
Die Baustelle liegt im Einflussbereich einer elektrifizierten Eisenbahnanlage. Der Kran-Schwenkbereich darf Bahnanlagen nicht ohne Genehmigung überstreichen. Maßgeblich sind die Richtlinie 132 DB InfraGO AG und je nach Bedarf Betra, Sperrpausen, Bahnerdung und Sicherungsaufsicht (Sakra).
Kampfmittel: Der AG stellt das Ergebnis der Kampfmitteluntersuchung zur Verfügung. Bei Funden ist die Arbeit sofort einzustellen und eine Behinderungsanzeige gem. VOB/B § 6 zu stellen.
Baugrund: Maßgeblich ist das Baugrundgutachten BWU vom 12.01.2022, Gutachten Nr. 2-21-149-01cj. Erdarbeiten sind nach DIN 4124, DIN 18300, DIN 18301, DIN EN 1997, DIN 4020, DIN 18196 und DIN 18533 auszuführen. Belastetes Material ist nach LAGA, Ersatzbaustoffverordnung (EBV) und Deponieverordnung (DepV) zu entsorgen (AVV-Abfallschlüssel 17 05 04).
Wasserrechtliche Genehmigungen werden durch den AG bereitgestellt; Betrieb, Wartung und Dokumentation der Wasserhaltung liegen beim AN.
Sichtbeton ist in Klasse SB2 gem. DBV-/VDZ-Merkblatt, Schalhautklasse S2, mit symmetrischem Ankerbild und Dreikantleisten 15×15 mm an Außenkanten herzustellen.
Pflichtnachweise und Dokumentation durch den Auftragnehmer
Für jeden Rammschotterpfahl ist ein Pfahlprotokoll (Lage, Durchmesser, Tiefe, Material, Menge, CE-Nachweis, Verdichtungsenergie, Auffälligkeiten, Wasserzutritt, Abweichungen) zu erstellen und in den Formaten PDF, Excel, DWG-Lageplan, digitales Bohrprofil und Fotos zu übergeben.
Weiterhin zu erstellen bzw. vorzulegen sind: Prüfprotokolle (Druckfestigkeit, Plattendruckversuche), vollständige Revisionsunterlagen in Papier und digital, digitale Übergabe aller Bestands-, Mess- und Ausführungsdaten, Wasserhaltungsdokumentation (Betriebszeiten, Fördermengen, Trübung, Wartung), Dichtheitsprüfungen der Entwässerungsleitungen, TV-Inspektion und Bestandsvermessung, Nachweis der Tragschichtqualität (Ev2 sowie Ev2/Ev1-Verhältnis), Entsorgungsnachweise (Lieferscheine, Wiegescheine, eANV) sowie Schweißprotokolle für die HDPE-Druckleitung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde (gilt für alle Lose)
Vom Bieter wird der Nachweis der fachlichen Eignung und Erfahrung erwartet, insbesondere in:
Leistungsfähigkeit (gilt für alle Lose)
Der Bieter muss nachweisen, dass er über die erforderlichen Geräte (Rammgerät, Turmdrehkran, Mobilkran, Pumpen etc.) und das nötige Fachpersonal verfügt, um die termingerechte Ausführung ab dem geplanten Baubeginn am 16.12.2026 sicherzustellen.
Zuverlässigkeit und Gewässerschutz (gilt für alle Lose)
Der Auftragnehmer muss in der Lage sein, sämtliche Arbeiten so zu planen und durchzuführen, dass eine Verunreinigung oder nachteilige Beeinträchtigung des Schäferhausener Sees und des Naturhaushalts ausgeschlossen wird. Die Einhaltung von WHG, Landeswassergesetzen und AwSV sowie behördlicher Auflagen ist verpflichtend.
Verfahren, Zuschlag und Sprache
Verfahrenstyp: Offenes Verfahren (open procedure).
Zuschlagskriterium: Preis.
Auswahlkriterium: Standard (slc-stand-to-avg).
Bindefrist: 46 Tage ab Angebotsabgabe.
Sprache: Deutsch.
KMU-Eignung: Laut Stammdaten nicht als geeignet markiert.
Es sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen keine konkreten Referenzprojekt-Anforderungen (z. B. Anzahl, Zeitraum, Volumen) benannt.