Neubau Zentralklinikum 2.BA Strahlenschutzplanung
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Universitätsklinikum Bonn sucht einen strahlenschutztechnischen Sachverständigen für den Neubau seines Zentralklinikums (2. Bauabschnitt). Der Auftrag umfasst die Erstellung eines Strahlenschutzkonzepts, Abschirmberechnungen, die Dimensionierung von Abschirmbauteilen sowie die baubegleitende Kontrolle – für ein Gebäude mit u. a. 16 OP-Sälen, Intensivpflege (48 Betten), Allgemeinpflege (130 Betten), CT-/MRT-Diagnostik und drei Röntgenaufnahmeräumen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise in vier Leistungsstufen (Vorplanung, Entwurfsplanung, Ausführungsplanung/Vergaben, baubegleitende Leistungen) plus einer optionalen Bedarfsposition. Zunächst wird nur die Leistungsstufe 1 (Vorplanung) verbindlich beauftragt – ein Anspruch auf die weiteren Stufen besteht nicht. Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot (Preis 70 %, Erfahrung des Personals 30 %).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorarangebot70%
Bewertet wird das wertbare Honorarangebot gemäß Preisblatt (Wertungssumme). Das niedrigste wertbare Honorar erhält 10 Punkte; die übrigen Angebote werden proportional in Relation zum niedrigsten Honorar gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix/Preiswertungsformel bewertet.
- Projektteam: Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%
Bewertet wird die Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung anhand der Angaben im Formblatt 'Projektteam' (Berufserfahrung in Jahren sowie Projekterfahrung als Projektleitung). Die Punktevergabe erfolgt gemäß der in den Vergabeunterlagen veröffentlichten Zuschlagsmatrix; für die Gesamtwertung wird der Mittelwert der Einzelbewertungen gebildet.
Preiswertung: Niedrigstes wertbares Honorar erhält 10 Punkte, übrige Angebote proportional in Relation zum niedrigsten Honorar (gemäß Zuschlagsmatrix/Preiswertungsformel). Qualität: Punktevergabe gemäß Zuschlagsmatrix; für die Gesamtwertung wird der Mittelwert der Einzelbewertungen (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung) gebildet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenStrahlenschutzrelevante Bereiche im Gebäude
Der Auftrag betrifft ein Gebäude mit Erdgeschoss, 4 Obergeschossen und Untergeschoss (Nutzfläche ca. 17.000 m²) und folgende strahlenschutzrelevante Bereiche:
Weitere Gebäudebereiche sind u. a. 16 OP-Säle, Intensivpflege (48 Betten), Allgemeinpflege (130 Betten) sowie CT-/MRT-Diagnostik.
Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt in vier Leistungsstufen plus einer optionalen Bedarfsposition:
Es besteht kein Anspruch auf Beauftragung der weiteren Stufen.
Konkret zu erbringende Leistungen
Nicht Gegenstand des Auftrags
TÜV-Abnahmen der Großgeräte sowie das Genehmigungs- bzw. Anzeigeverfahren sind nicht Bestandteil dieser Leistungen – diese werden vom Auftraggeber selbst erbracht.
Vergütung
Vergütung erfolgt über Pauschalpreise je Leistungsstufe und einen Einheitspreis je Einsatz. Es gibt keine HOAI-Regelung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenKO-Kriterien (Referenzen)
KO-Kriterium 1: Mindestens ein Referenzprojekt der strahlenschutztechnischen Planung bzw. Planungs- und Baubegleitung (mindestens Strahlenschutzkonzept und Abschirmberechnungen) für den Neubau oder wesentlichen Umbau eines Krankenhauses oder Klinikums mit mindestens fünf strahlenschutzrelevanten Räumen (z. B. CT, Röntgen, Angiographie, OP mit Röntgeneinrichtung).
KO-Kriterium 2: Mindestens ein Referenzprojekt der strahlenschutztechnischen Planung bzw. Planungs- und Baubegleitung für einen Hybrid-OP, einen Angiographie-Arbeitsplatz oder einen interventionellen CT-Arbeitsplatz in einem Krankenhaus oder Klinikum, einschließlich Abschirmberechnung und baubegleitender Kontrolle der Abschirmmaßnahmen.
Hinweis: Beide KO-Kriterien können über ein einziges Referenzprojekt nachgewiesen werden. Referenzen müssen im Wesentlichen abgeschlossen sein; die Fertigstellung darf nicht vor dem 01.01.2016 liegen.
Fachliche Eignung – Fachkunde Strahlenschutz
Die Projektleitung oder stellvertretende Projektleitung muss über die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz für den Anwendungsbereich Röntgendiagnostik / Interventionsradiologie verfügen. Nachweis durch Bescheinigung der zuständigen Stelle.
Ausschlussgründe (national)
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, u. a.:
Wirtschaftliche / finanzielle Eignung
Eine Sicherheitsleistung ist im Verfahren erforderlich. Eine Bieterkaution wird nicht gefordert. Weitere Nachweise zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Eignung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Das Verfahren ist ausdrücklich für KMU geeignet.
KO-Kriterium 1: Mindestens ein Referenzprojekt der strahlenschutztechnischen Planung bzw. Planungs- und Baubegleitung (mindestens Strahlenschutzkonzept und Abschirmberechnungen) für den Neubau oder wesentlichen Umbau eines Krankenhauses oder Klinikums mit mindestens fünf strahlenschutzrelevanten Räumen (z.B. CT, Röntgen, Angiographie, OP mit Röntgeneinrichtung)
Wesentlicher Abschluss; nachgewiesen über die Referenzliste (Vordruck 3). Beide KO-Kriterien können über dasselbe Referenzprojekt erfüllt werden.
KO-Kriterium 2: Mindestens ein Referenzprojekt der strahlenschutztechnischen Planung bzw. Planungs- und Baubegleitung für einen Hybrid-OP, einen Angiographie-Arbeitsplatz oder einen interventionellen CT-Arbeitsplatz in einem Krankenhaus oder Klinikum, einschließlich Abschirmberechnung und baubegleitender Kontrolle der Abschirmmaßnahmen
Wesentlicher Abschluss; nachgewiesen über die Referenzliste (Vordruck 3).
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenVerlauf dieser Vergabe
2 Bekanntmachungen- 10.10.2026Ausschreibungauf dieser Seite
- 05.10.2026Ausschreibung
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Erfüllungsort
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