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Neugestaltung des Schrangen – Nichtoffener einphasiger freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Anteil nach RPW 2013

Der Bürgermeister – Fachbereich 5 – Planen und Bauen – 5.061 – FACHBEREICHSDIENSTE (Submission) | Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Lübeck, Schleswig-HolsteinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Hansestadt Lübeck sucht für die Neugestaltung des Schrangen ein Planungsteam aus Landschaftsarchitektur und Architektur.

Es geht um die Umgestaltung eines rund 100 Meter langen Platzraums (ca. 2.600 m²) in der Lübecker Altstadt zwischen Breite Straße und Königstraße – inklusive des angrenzenden Straßenraums der Königstraße. Zusätzlich soll die Einhausung/Überdachung der Zufahrtsrampe zum geplanten öffentlichen Fahrradparkhaus hochbaulich gestaltet werden.

Das Verfahren ist ein nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem EU-weitem Teilnahmewettbewerb. Maximal 20 Teams werden zur Teilnahme ausgewählt. Im Anschluss folgt ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern, bei dem die tatsächliche Planung (Leistungsphasen nach HOAI) stufenweise beauftragt wird.

Geschätzte Baukosten für die Freiflächen: ca. 1,34 Mio. € netto. Realisierungsbeginn: ab 2028.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Bieterfragen-Frist27. Aug. 2026
Teilnahmefrist4. Sep. 2026
Preisrichtervorbesprechung15. Sep. 2026
Veröffentlichung5. Okt. 2026
Rückfragenkolloquium12. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist23. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist29. Okt. 2026
Angebotsfrist11. Jan. 2027
Angebotsöffnung3. Feb. 2027
Vertragsbeginn3. Mai 2027
Vertragslaufzeitca. 3. Mai 2027 – 31. Dez. 2029
Ausführungsbeginnca. 1. Jan. 2028
Ausführungsendeca. 30. Juni 2028
Ausführungsbeginnca. 31. Dez. 2028
Vertragsendeca. 31. Dez. 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 15%Qualität 85%
  • Wettbewerbsergebnis50%

    Bepunktung nach Wettbewerbsranking: 1. Preis = 250 Punkte, 2. Preis = 200 Punkte, 3. Preis = 150 Punkte, weitere Preise je 50 Punkte weniger. Insgesamt bis zu 500 Punkte im Verfahren.

  • Weitere Auftragskriterien35%

    Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams / Arbeitsaufteilung; Beschreibung der internen Arbeitsweise (Arbeitsabläufe, Arbeitsinstrumente) und der Herangehensweise/Methodik zur Erfüllung des Auftrags; Umgang mit terminlichen Anforderungen, Terminmanagement, Arbeitsweise bei terminlichen Störungen; Umgang mit Kostenanforderungen, Kostenmanagement, Arbeitsweise bei ungewollten Kostensteigerungen; Überarbeitungspotential.

  • Honorar (Preis)15%

    Honorar für Grundleistungen inkl. Zu-/Abschlag, ggf. Besondere Leistungen, Nebenkosten und Pauschalen der angegebenen Stundensätze für die zu beauftragenden Leistungsbilder insgesamt.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen sind in der EU-Bekanntmachung (Ziff. 5.1.10) und in Anlage A vollständig angegeben (Wettbewerb 50%, weitere Auftragskriterien 35%, Preis 15%).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Wettbewerbsgebiet und Rahmenbedingungen

Der Schrangen ist ein öffentlicher Platz von ca. 100 m Länge in der Lübecker Altstadt. Er verbindet die Breite Straße (Fußgängerzone) mit der Königstraße (u.a. Bushaltestelle) und dient vorwiegend dem Aufenthalt sowie der fußläufigen Verbindung.

Wettbewerbsgebiet gesamt: ca. 2.600 m² – Platzraum des Schrangen plus östlich angrenzender Straßenraum der Königstraße.Lage: innerhalb der Pufferzone des UNESCO-Welterbebereichs „Lübecker Altstadt", mit direkter Sicht auf die denkmalgeschützten Kirchen- und Kanzleigebäude.Erweiterte Betrachtungsräume: Königstraße zwischen Fleischhauerstraße und Dr.-Julius-Leber-Straße.

Wichtig: Der untere Teil des Schrangen dient seit Januar 2026 als Baustelleneinrichtungsfläche für das angrenzende Projekt „Bildungshaus" und bleibt dies voraussichtlich bis Anfang 2028. Die Neugestaltung kann in diesem Bereich erst danach beginnen.

Geschätzte Baukosten für die Freiflächen (Kostengruppe 500 nach DIN 276): ca. 1,34 Mio. € netto.

Finanzierung: Städtebauförderung (StBauFR 2026 SH) – mit entsprechenden Anforderungen an Zielgruppen, Klima-/Umweltschutz und Vergabevorschriften.

Inhaltliche Aufgabenstellung

Die Neugestaltung umfasst:

Freiraumplanerische Gesamtgestaltung des Platzraums (Nutzungszonen, Erschließung, Barrierefreiheit, Materialien, Begrünung, Entwässerung, Möblierung, Höhen, klimatische Aspekte).Hochbauliche Gestaltung einer Einhausung/Überdachung der Zufahrtsrampe zum künftigen öffentlichen Fahrradparkhaus (geplant im unterirdischen Bauteil C des ehemaligen Karstadt-Warenhauses).Aspekte wie Klimaanpassung, Regenwasserbewirtschaftung, Inklusion, Aufenthalts-/Spiel-/Veranstaltungsflächen.

Nicht zum Auftrag gehört: Planung, Umsetzung und Herrichtung des Fahrradparkhauses selbst (Rohbau, Ausbau, technische Ausstattung) – das erfolgt separat im Rahmen des Projekts „Bildungshaus".

Anzustrebende Wettbewerbsleistung (bei Auswahl)

Nach der Auswahl zum Wettbewerb sind folgende Wettbewerbsleistungen einzureichen (Auszug):

1. Lageplan 1:500 – freiraumplanerisches Gesamtkonzept, genordet

2. Entwurfsplan 1:200 – Freiflächengestaltung, Nutzungszonen, Erschließung, Barrierefreiheit, Materialien, Begrünung, Entwässerung, Möblierung, Höhen

3. Schnittansicht N-S 1:200

4. Schnittansicht O-W 1:200

5. 2 räumliche Darstellungen (mind. DIN A3) – Fußgängerperspektiven von Breite Straße und Königstraße

6. Systemschnitt Eingang Fahrradtiefgarage 1:20

7. Vermasste Prüfpläne (1 Satz, gefaltet)

8. Erläuterungsbericht (max. 4 × DIN A4)

9. Baubeschreibung DIN 276, KG 300 + 500, 10er-Schritte

10. Kostenschätzung KG 300 + 500, DIN 276, 2. Gliederungsebene

11. Verzeichnis der eingereichten Unterlagen

12. Verfassererklärung

13. 2 × DIN-A0-Pläne (Hochformat) für die Hängefläche

Beauftragung nach Wettbewerb (HOAI-Leistungsphasen)

Nach dem Wettbewerb folgt ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern. Die Beauftragung erfolgt stufenweise (kein Rechtsanspruch auf alle Stufen):

Objektplanung Freianlagen (HOAI § 38 ff.) – Stufe 1: LPH 2–4, Stufe 2: LPH 5–9 (nur bei haushaltsrechtlichen Voraussetzungen).Objektplanung Gebäude (HOAI § 33 ff., Einhausung) – Stufe 1: LPH 2–4, Stufe 2: LPH 5–7 sowie künstlerische Oberleitung, ggf. optional LPH 8.Zwei getrennte Verträge (Freianlagen + Gebäude).

Vertragszeitraum (geschätzt): ca. 33 Monate ab Vertragsbeginn (voraussichtlich 03.05.2027 bis 31.12.2029), ohne Ausführungszeit für LPH 9.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekten, Architekten und bauvorlageberechtigte Ingenieure. Zugelassen werden:

Einzelbewerber (Landschaftsarchitekturbüro als Federführer), oderBewerbergemeinschaften aus Büros der Landschaftsarchitektur und Architektur.

Mehrfachbeteiligungen sind unzulässig.

Berufliche Befähigung:

Natürliche Person: Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/in bzw. Architekt/in (oder bauvorlageberechtigte/r Ingenieur/in) in Deutschland.Juristische Person: Benennung eines/einer verantwortlichen Berufsangehörigen im Auftragsfall.Bewerbergemeinschaft: Mindestens ein Mitglied muss die o.g. Berechtigung haben oder im Auftragsfall benennen.Nachweis: Kammermitgliedschaft (Kopien der Kammereintragung).

Berufshaftpflichtversicherung

Architekten müssen eine Berufshaftpflichtversicherung nachweisen:

Personenschäden: mind. 1,5 Mio. € je SchadensfallSonstige Schäden: mind. 0,5 Mio. €Maximierung: mind. das Zweifache der DeckungssummeAufrechterhaltung für die gesamte VertragsdauerBei Bewerbergemeinschaften: für jedes Mitglied einzeln nachzuweisen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Netto-Jahresumsatz Ø der letzten 3 Jahre (2023, 2024, 2025) im Leistungsbild Objektplanung Freianlagen (HOAI §39):Mindestanforderung: ≥ 100.000 € pro Jahr (netto)Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Umsätze aller Mitglieder (zzgl. ggf. Eignungsverleiher).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Vollzeitäquivalent festangestellter Beschäftigter (Landschaftsarchitekten inkl. Büroinhaber) im Leistungsbild Objektplanung Freianlagen (HOAI §39):Mindestanforderung: ≥ 2 Mitarbeiter pro Jahr mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahre – Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2023, 2024, 2025).Bei Bewerbergemeinschaften: Summe der Mitglieder (zzgl. ggf. Eignungsverleiher).Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1 VgV ist zulässig.

Ausschlussgründe

Bewerber dürfen nicht ausgeschlossen sein:

Keine rechtskräftige Verurteilung nach § 123 Abs. 1, 2, 4 GWB.Keine Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB.Keine Geldbuße/Freiheitsstrafe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG.Keine Teilnahmehindernisse nach § 4 Abs. 2 RPW 2013 (z.B. Beteiligung an der Auslobung oder Einfluss auf das Preisgericht).

Nicht fristgerechte oder formlose Anträge werden nicht berücksichtigt. Fehlende Unterlagen können nachgefordert werden; eine nicht fristgerechte Nachreichung führt zum Ausschluss.

Auswahlverfahren

Mindestanzahl teilnehmender Teams: 10Maximalanzahl teilnehmender Teams: 20Auswahl durch ein unabhängiges Beratungsgremium (Vertreter der auslobenden Institution und Landschaftsarchitekten).Auswahlkriterium: Qualifikation der Teilnehmer/innen.Max. Gesamtpunktzahl je Bewerbung: 48 Punkte (Bewertung 0–4 Punkte je Kriterium; Referenz 3.1 mit 2-facher Wertung).Kein Anspruch auf Kostenerstattung/Aufwandsentschädigung für Bewerber.
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: 08/2016 – 07/2026 (Referenzzeitraum 10 Jahre)Volumen: Baukosten KG 500 ≥ 500.000 € netto pro Referenz

Genau 2 Referenzprojekte aus dem Leistungsbild Objektplanung Freianlagen (HOAI §39) – Neuanlage im Sinne HOAI §2; LPH 2–5 durchgehend erbracht; Abschluss LPH 5 im Zeitraum 08/2016–07/2026; Baukosten KG 500 nach DIN 276 ≥ 500.000 € netto

Zusatzanforderungen (beliebig kombinierbar über beide Projekte): mind. 1× Abschluss LPH 8 (08/2016–07/2026, realisiert), mind. 1× Honorarzone ≥ IV (HOAI §40), mind. 1× öffentlicher Auftrag (GWB §103), mind. 1× Frei-/Grünfläche im innerstädtischen/urbanen Kontext. Nachweis als JPG-Referenzblatt; bei Bewerbergemeinschaften nicht zwingend von jedem Mitglied. Bewertung: freiraumplanerische Qualität (2-fache Wertung) und Qualität der Ausführung (1-fache Wertung), je 0–4 Punkte.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 28%11+ · 30%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Formale Bewerbungsunterlagen
Anlagen / Formblätter
Eignungsnachweise
Referenzprojekte
Optional
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Auf einen Blick

Auftraggeber
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Anschrift
23552 Lübeck
Ort
23552 Lübeck
Kategorie
Schleswig-Holstein
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.luebeck.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
23552 Lübeck
Schleswig-Holstein

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