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Nippesstraße 12, Übergangswohnheim - Brandschutztechnische Sanierung - Elektroinstallation und Brandmeldetechnik

Stadt Solingen42697 Solingen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Stadt Solingen saniert das Übergangswohnheim in der Nippesstraße 12 brandschutztechnisch. Dafür werden Elektroinstallations- und Brandmeldetechnik-Arbeiten öffentlich ausgeschrieben.

Was ist zu tun?

Austausch und Ergänzung der allgemeinen Beleuchtung (LED) sowie der Sicherheits- und Rettungszeichenbeleuchtung im gesamten Gebäude (Keller, Erdgeschoss, 1.–2. Obergeschoss, Dachgeschoss)Anpassung der bestehenden Elektroverteilungen, brandschutztechnische Ertüchtigung der UnterverteilungenAufbau einer komplett neuen Brandmeldeanlage (BMA) nach DIN 14675 mit Aufschaltung auf die Feuerwehr SolingenVerlegung zahlreicher Kabel und Leitungen (u. a. mit Funktionserhalt E30), inklusive Verlegesystemen, Durchbrüchen und BrandschutzabschottungenPlanung, Inbetriebnahme, Dokumentation sowie 1 Jahr Wartung für BMA und Sicherheitsbeleuchtung

Wichtig zu wissen:

Angebotsabgabe elektronisch über das Vergabeportal Deutsche eVergabeAngebotsfrist: 13.10.2026, 10:00 UhrAusführungszeitraum: KW 03/2027 bis KW 14/2027Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten PreisEs werden 3 vergleichbare Referenzen der letzten 5 Jahre sowie Sachkunde-/Fachkundenachweise (TRGS 519/521) verlangt
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 13. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPR
Angebotsfrist13. Okt. 2026
Bindefrist12. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 11. Jan. – 17. Jan. 2027
Fertigstellungca. 29. März – 4. Apr. 2027
Montageplanung FertigstellungDatum offen2 Wochen nach Beauftragung: Montageplanung muss fertiggestellt sein.
Prüfung MontageplanungDatum offen2 Wochen nach Vorlage der Montageplanung durch den AG.
Brandmelde- und AlarmierungskonzeptDatum offenÜbergabe spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung gemäß DIN 14675.
Antrag Anschaltung ÜEDatum offenUnmittelbar nach Auftragserteilung über den Konzessionär Siemens AG zu stellen.
DokumentationsübergabeDatum offen14 Tage vor Abnahme sind die vollständigen Unterlagen zu übergeben.
Wartungsvertrag BMADatum offenLaufzeit 1 Jahr ab Abnahme der Brandmeldeanlage.
Service/Wartung SicherheitsbeleuchtungDatum offenLaufzeit 1 Jahr (Pauschalposition im Leistungsverzeichnis).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis (einziges Zuschlagskriterium)

KI-Hinweis: Vollständig: Vergabeunterlagen (Kriterienkatalog S.98) und Bekanntmachung (Abschnitt r) benennen übereinstimmend den niedrigsten Preis als einziges Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine Rahmenbedingungen der Maßnahme

Erbringungsort: Übergangswohnheim Nippesstraße 12, 42697 Solingen (Bauwerk mit 5 Geschossen: KG, EG, O1, O2, DG)Ausführung: Im laufenden Betrieb des bestehenden Gebäudes, daher enge Abstimmung mit Projektleitung/Auftraggeber vor Beginn jeder Arbeit erforderlichAllgemeine Qualitätsanforderungen: Alle Komponenten fabrikneu, für den deutschen Markt zugelassen, mit aktuellem Hard- und Softwarestand; Einhaltung VDE-, DIN-, EN-Normen sowie europäische Bauprodukteverordnung (BauPVO/CPR)Ausführungszeitraum: Beginn KW 03/2027, Fertigstellung KW 14/2027; Montageplanung 2 Wochen nach Beauftragung (zzgl. 2 Wochen Prüfung); Antrag auf ÜE-Anschaltung unmittelbar nach AuftragserteilungWartung: 1 Jahr Service/Wartung Sicherheitsbeleuchtung (Pauschalposition) sowie 1 Jahr Wartungsvertrag BMA (Pauschalposition)Dokumentation: Technische Dokumentation gesamt 14 Tage vor Abnahme (2-fach Papier + USB-Stick: docx/xlsx/vsdx/dwg/pdf); Bautagebuch; Brandschotts-Dokumentation mit Fotos

Allgemeine Beleuchtung (Austausch/Ergänzung LED)

Bestandsaufnahme/Datenerhebung vor Ort in allen 5 GeschossenLichtberechnung der Flure (5 Geschosse) nach DIN EN 12464-1; prüffähiger LichtberechnungsberichtKonformitätsbewertung Bestand vs. PlanungszustandLiefern und Montieren von 33 LED-Anbaudeckenleuchten für Flurbereiche (MultiLumen 1.400–4.000 lm, Ra>80, IP40, UGR≤24)Rückbau und Entsorgung der 20 bestehenden LeuchtenOptionale allgemeine Beleuchtung Hinterhof (optional)Nachweis der Beleuchtungsstärke in Bauunterlagen

Sicherheitsbeleuchtung und Rettungswegbeleuchtung

Autarkes Einzelbatteriesystem, Bemessungsbetriebsdauer 8 Stunden (oder alternativ 3h mit Dauerschaltung)Lichtberechnung Rettungswege (5 Geschosse), hervorzuhebende Stellen, Sicherheitszeichen sowie 2. Rettungsweg Außenbereich (Montagehöhe 9 m)Zentrale Test- und Überwachungseinrichtung nach DIN EN 62034 (Controller für mind. 60 adressierbare Einzelbatterieleuchten), z. B. Eaton CGLine+ oder gleichwertigInsgesamt 60 Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten: 16 Rettungszeichenleuchten Wand-/Deckenmontage, 13 asymmetrische Sicherheitsleuchten, 14 symmetrische/antipanik Sicherheitsleuchten, 15 Sicherheitsleuchten für hervorzuhebende Stellen, 1 Außenleuchte IP65 (2. Rettungsweg, 9 m Montagehöhe)6 Netzüberwachungsmodule für AllgemeinbeleuchtungsstromkreiseNetzwerkanbindung Controller (Kat. 6A S/FTP bis 30 m), Aufschaltung Sammelstörung/Sammelalarm (bis 50 m)Beschriftung aller 60 Sicherheits-/RettungszeichenleuchtenInbetriebnahme, 8h-Betriebsdauertest, Erstprüfung, Einweisung Betreiberpersonal (mind. 3 Personen, mind. 2 Stunden)Prüfbuchordner/Dokumentation; Service und Wartung 1 Jahr

Elektroverteilung und sonstige ELT-Arbeiten

2× Brandschutz-Wandaufsatztür F306 m ELT-Verteilung Leitungen spachtelnAnschlussarbeiten an 4 bestehenden ELT-Verteilungen4 Abzweigkästen IP44, 5 Abzweigkästen IP65Umbau von 10 Stromkreisen im Bestand10 Leitungsschutzschalter B10APotentialausgleich Metall-/KabelkanäleElektrische Erstprüfung/Messprotokoll nach DIN VDE 0100-600Brandschutztechnische Kapselung der ELT-Unterverteilungen in Treppenräumen (F30-A Promat-Einhausungen)Ertüchtigung Technikräume auf Treppenabsätzen (T30/RS-Türen)Kabelkanäle in notwendigen Treppenräumen: Ersatz von Kunststoffkanälen durch nichtbrennbare Kabelkanäle/Unterputz; Behandlung vorhandener Leitungen in notwendigen Fluren gemäß MLAR

Brandmeldeanlage (BMA) Kategorie 3 nach DIN 14675

Brandmeldezentrale (BMZ) für 1 Ringleitung/Loop, im E30-BrandschutzgehäuseLinien-/Loopkarte, Sicherungs-/Verteileinheit, Feuerwehr-Interface/PeripheriekarteNotstromversorgung mit Akkumulatoren (2×12 V/38 Ah)Feuerwehr-Informationszentrale (FIZ) A3 mit Schließung „Feuerwehr Solingen" inkl. Feuerwehr-Anzeigetableau (FAT) und Feuerwehr-Bedienfeld (FBF)Feuerwehrschlüsseldepot (FSD) Typ 3 (VdS-anerkannt), Freischaltelement (FSE), Blitzleuchte rot, 2 Schließzylinder ProfilhalbzylinderÜbertragungseinrichtung (ÜE) mit Aufschaltung auf die ÜAG der Feuerwehr Solingen über den Konzessionär Siemens AG25 automatische Mehrkriterienmelder (optisch-thermisch, Betriebsart TM) inkl. Meldersockel; 9 Druckknopfmelder (nichtautomatisch) gemäß TAB Solingen7 akustische Alarmgeber adressierbar (mind. 75 dB(A)) inkl. Sirenen-SockelBeschilderung DIN 4066 (8 Stück), Feuerwehrlaufkarten (10 Stück, 2 Sätze)Brandmelde- und Alarmierungskonzept nach DIN 14675 (spätestens 4 Wochen nach Auftragserteilung)Programmierung, Inbetriebnahme, Abnahme durch Feuerwehr SolingenFeuerwehrplan nach DIN 14095; Betriebsbuch der BMAWartungsvertrag BMA 1 Jahr; Rückbau/Demontage und Entsorgung Bestands-BMAZusätzlich: autarke 10-Jahres-Rauchwarnmelder in Bewohnerzimmern; Brandfallsteuerungen

Kabel, Leitungen und Verlegesysteme

Kabel und Leitungen (Funktionserhalt E30 / FE180 wo gefordert):

780 m J-2Y(ST)H für BMA-Peripherie120 m JE-H(St)H 2×2×0,8 mm mit Funktionserhalt E30280 m Busleitung Test- und Überwachungssystem10 m JE-H(St)H.Bd FE180 4×0,75 mm² für FSD; 10 m JE-H(St)H.Bd FE180 10×2×0,8 mm² für FSE50 m NHXH-J E30 3×1,5 mm² halogenfrei180 m NHXH-J 3×1,5 mm² halogenfrei41 m NHXH-J E30 3×2,5 mm² halogenfrei20 m H07V-K grün/gelb 6 mm² (Potentialausgleich); 40 m H07V-K grün/gelb 16 mm² (Anbindungsleiter)Kabelkennzeichnung

Verlegesysteme, Durchbrüche und Brandschottung:

Kabelsammelhalter Metall E30 (10× max. 1 kg; 10× max. 6 kg)Elektroinstallationsrohr PVC 20 mm (3 m); Kupa-Steckrohr M 20 (5 m)Leitungsführungskanäle LFH: 50×35 mm (5 m), 60×40 mm Metall (253 m + 253 m Trennsteg), 30×20 mm Metall (75 m), 20×20 mm Metall (80 m); Austausch 150×60 mm (6 m); Rückbau 4 m KunststoffkabelkanäleMauerschlitz für Unterputz (4 m); Revisionsöffnung 60×60 cm (1 Stück); PE-Abdeckfolie Inventarschutz30 Einzelbohrungen bis 32 mm (Tiefe 10–40 cm), 1 Einzelbohrung bis 32 mm (100 cm); 16 Kernbohrungen bis 120 mm; 2 Durchbrüche bis 500×500 mm MauerwerkEventualpositionen: 49× Zuschlag Asbestbelastung TRGS 519; 49× Zuschlag SchadstoffbelastungBrandschutzabschottung S90: 8× bis 0,01 m², 4× 0,01–0,1 m², 2× 0,1–0,2 m², 2× 0,2–0,3 m²; 60 EinzelkabeldurchführungenWerks- und Montageplanung; Mitwirkung Sachverständigenabnahmen; technische Dokumentation gesamtStundenlohnarbeiten (Helfer, Monteur, Fachtechniker, Fachingenieur)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Eigenerklärungen und rechtliche Nachweise

Eigenerklärung nach § 16 (2) VOB/A (Ausschlussgründe): keine Insolvenzverfahren, keine Liquidation, keine schwere Verfehlung, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern/Abgaben/Sozialversicherung, Mitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftErklärung gemäß § 19 Mindestlohngesetz (MiloG): kein Bußgeld ab 2.500 € wegen Mindestlohn-VerstößenErklärung gemäß § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG): kein Bußgeld ab 175.000 € wegen LkSG-VerstößenErklärung zum Nachunternehmereinsatz (ob geplant und welche Leistungsanteile betroffen sind)Bei Bietergemeinschaft: gesamtschuldnerische Haftung mit benanntem verantwortlichem Vertreter

Hinweis: VOB/A-Eigenerklärung, MiloG- und LkSG-Erklärung fließen zu je 16,67 % in die Eignungsbewertung ein.

Fachliche Eignung – Referenzen, Umsatz und Personal

Mindestens 3 vergleichbare Referenzprojekte der letzten 5 Jahre, nachzuweisen über den beigefügten Referenz-Fragebogen (Stadt Solingen) mit Angaben zu Objekt, Anschrift, Bauherr, erbrachter Leistung, Ansprechpartner, Telefon – alternativ Angabe einer PQ-Vereins-NummerUmsatz der letzten 3 GeschäftsjahreDurchschnittliche Zahl der Mitarbeiter der letzten 3 Jahre, aufgeschlüsselt nach Qualifikation: Ingenieur/Dipl.-Ing., Meister, Techniker, Techn. Zeichner, Facharbeiter, Auszubildende, ungelernte HilfskräfteRegistereintragung: Handwerkskarte oder Handelsregisterauszug oder gleichwertiger BelegNachweis der Berechtigung zur fachgerechten Durchführung der ausgeschriebenen Gewerke

Technische Qualifikation und Fachkompetenz

Sachkundenachweis nach TRGS 519 (Asbest) – erforderlich für Arbeiten in asbestbelasteten BereichenFachkundenachweis nach TRGS 521 (sonstige Gefahrstoffe)Akkreditierungsnachweis Planer und Errichterfirma für die Brandmeldeanlage (BMA-Fachkompetenz nach DIN 14675)Befähigungsnachweis für Personen, die Brandschutzmaßnahmen ausführenSchriftliche Erklärung bei Einsatz von Schussbolzen (DGUV Vorschrift 56)Nachweis Qualitätsmanagementsystem (z. B. DIN EN ISO 9001)Verantwortlicher Bauleiter mit erforderlicher Sachkunde und Erfahrung, weisungsbefugtGgf. zertifizierter Fachbetrieb für Brandschutzabschottungen oder Eignung der Unterlieferanten (mind. 5 Jahre Nachlieferbarkeit)

Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Jahre (nicht älter als 5 Jahre)

Vergleichbare Referenzprojekte (vermutlich im Bereich Elektroinstallation/Brandmeldetechnik im Bestand bzw. bei öffentlichen/gewerblichen Gebäuden) der letzten 5 Jahre

Nachweis über beigefügten Referenz-Fragebogen (Stadt Solingen) mit Angaben zu Objekt, Anschrift, Bauherr, erbrachter Leistung, Ansprechpartner, Telefon – alternativ PQ-Vereins-Nummer.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 68%4–10 · 31%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 38 erledigt
Formale Angebotsunterlagen
Eignungsnachweise und Erklärungen
Referenzen und Unternehmensangaben
Technische Nachweise und Dokumentation
Preisblätter und Anlagen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Solingen
Ort
42697 Solingen, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
42697 Solingen
Nordrhein-Westfalen

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