Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landeshauptstadt München (Baureferat) sucht ein Architekturbüro für die Objektplanung eines neuen Ausweichquartiers für die Grundschule Hirschbergstraße 33 (80634 München).
Das Gebäude soll als dreigeschossiger Neubau in Holz-Systembauweise (ca. 4.050 m² BGF) entstehen und auf den Außensportflächen der Grundschule errichtet werden. Es dient zunächst als Ausweichraum für die ortsansässige Grundschule und später als Teil-Auslagerung für ein benachbartes Gymnasium.
Gefragt sind Architektenleistungen gemäß § 34 HOAI über alle neun Leistungsphasen (Grundlagenermittlung bis Objektbetreuung). Die Beauftragung erfolgt stufenweise – es besteht kein Anspruch auf Gesamtbeauftragung.
Das Projekt wird über das offene EU-weite Verfahren vergeben.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%
- Qualität40%
- Preis30%
Preis aus der Wertungssumme (nachgerechnete Summe) des Angebotes. Bewertung: günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0 x günstigstes Honorar und mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle genau.
Preis: niedrigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0 x günstigstes Honorar und mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle genau. Qualitätskriterien: Bewertung mit 0-5 Punkten je Erfüllungsgrad. Endpunktzahl = Punkte × Gewichtung.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Standort: Hirschbergstraße 33, 80634 München (Stadtteil Neuhausen), auf den Außensportflächen der Grundschule Hirschbergstraße.
Gebäude: Dreigeschossiger Baukörper in Holz-Systembauweise, ca. 4.050 m² BGF (max. 1.350 m² BGR), errichtet durch einen Generalunternehmer.
Grundstück: MRE-Grundstück ca. 3.550 m² + ca. 600 m² öffentliche Grün- und Spielfläche; Gesamtgrundstück ca. 12.870 m².
Nutzung: Flurschule (kein Lernhauskonzept). Zunächst Auslagerung der ortsansässigen Grundschule (während deren Generalinstandsetzung mit Erweiterungsbau), später temporäre Teilauslagerung eines benachbarten Gymnasiums.
Anrechenbare Kosten (geschätzt): 10.685.000 EUR netto. Kostenobergrenze: 19.820.000 EUR brutto (KG 200–700 DIN 276:2008-12). Honorarzone III.
Besondere Anforderungen: Klimagerechtes Bauen; Lärmschutzmaßnahmen (Fenster, Lüftung, Grundrissorganisation mit Räumen zur lärmabgewandten Seite) wegen innerstädtischer Lage und Verkehrslärm; Baumerhalt/Baumschutz (Baumfällungen vermeiden, Abstand zu Baumkronen); Baustelleneinrichtung und -logistik bei beengten Verhältnissen; Freiflächennutzung teilweise unter Bäumen.
Planungs-/Bauzeit: Voraussichtlicher Leistungsbeginn 12/2026; Fertigstellung LPH 1–2 voraussichtlich 06/2027; stufenweise Beauftragung weiterer Leistungen innerhalb 24 Monaten nach jeweils zuletzt übertragener Leistung; geschätzter Leistungszeitraum insgesamt 01.12.2026 – 28.06.2030.
Leistungsphasen (Grundleistungen)
Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß § 34 i.V.m. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI, Leistungsphasen 1–9. Prozentuale Verteilung gemäß Vertrag:
Details zu den Grundleistungen:
Besondere Leistungen (sofern vertraglich vereinbart)
Koordination, Schnittstellen und Vorgaben
Der Auftragnehmer koordiniert alle Fachplaner und Sonderfachleute und prüft deren Arbeitsergebnisse auf Mängelfreiheit und Widerspruchsfreiheit.
Weil das Hauptgewerk (Errichtung der MRE) durch einen Generalunternehmer ausgeführt wird, sind die Grundleistungen in LPH 3, 5, 6, 7 und 8 gegenüber dem vollen HOAI-Bild reduziert.
Dokumentation / CAD: Dokumentationspflichten gemäß Anlage 4; CAD-Vorgaben in dwg, pdf und plt. Nutzung der Austauschplattform und Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de.
Personal: Bereitstellung eines Projektteams bestehend aus Projektleitung, stellvertretender Projektleitung und Projektmitarbeitern. Erstellung eines Kapazitäten- und Terminplans bei Vertragsbeginn; personelle Änderungen nur mit Zustimmung des Auftraggebers.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Qualifikation
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fachliche / technische Eignung (Referenzen)
Rechtliche / organisatorische Anforderungen
Verfahren und Form
Objektplanung gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 2–8 selbst erbracht; mehrgeschossiger Neu- oder Erweiterungsbau in Systembauweise mit mind. Holzhybridbauweise (überwiegender Holzanteil; keine Minimal-Hybridbauweise mit Stahlbetonskelett und Holzfassade)
Vergleichbarkeit nach Projektart und -größe, betrauten Leistungsphasen, Leistungszeitraum und Aufgabenstellung; gefordert: Ansprechpartner Auftraggeber (Name, Adresse, Telefon, E-Mail), Leistungsbeschreibung, Wert der erbrachten Leistung, Leistungsphasen, Eigenleistungsanteil (oder Angabe Nachunternehmer/Kooperation)