Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Landeshauptstadt München (Baureferat) vergibt im offenen Verfahren Architektenleistungen für die Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums an der Weinbergerstraße 29 in München. Gegenstand ist die Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 6–9 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung).
Geplant sind ein viergeschossiges Lernhausgebäude mit Fachklassen und Mensa (BGF ca. 14.000 m²), eine teilunterkellerte Zweifachsporthalle (BGF ca. 2.100 m²), der Abriss stillgelegter Gebäudeteile sowie der Erhalt denkmalgeschützter Bauteile. Die Baumaßnahme findet während des laufenden Schulbetriebs statt.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise (zunächst LPH 6, optional weitere Stufen). Vertragslaufzeit ca. 06.11.2026 bis 07.05.2030.
Hinweise zur Einreichung:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%
Bewertet werden Organisation des Bieterbüros, Vorstellung der Projektleitung und des Projektteams (Funktion, Berufserfahrung, Qualifikation, Personal-Kapazitäten-Planung, Aufgabenverteilung, Entscheidungsbefugnisse, Vertretungsregelungen) sowie Berufserfahrung anhand von Referenzprojekten.
- Qualität40%
Auftragsbezogene Analyse der Leistungsanforderungen und Beschreibung der Herangehensweise des Bieters mit prinzipiellen Lösungsansätzen unter Berücksichtigung projektspezifischer Besonderheiten (enger Terminrahmen, Anbindung an denkmalgeschützten Bestand, Wegeführung).
- Preis30%
Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme (nachgerechnete Summe) des Angebotes ermittelt. Günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0× günstigstes Honorar und mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle.
Qualitätskriterien: Bewertung mit 0-5 Punkten je Unterkriterium (0=nicht erfüllt, 5=sehr gut). Endpunktzahl = Punkte × Gewichtung. Preis: günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0× günstigstes Honorar oder mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle. Zuschlag auf Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl; bei Punktgleichheit erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt der Beauftragung
Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 6–9 für die Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums, Weinbergerstraße 29, 81241 München.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise:
1. Stufe: Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe)
2. Stufe: Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe)
3. Stufe: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung)
4. Stufe: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung)
Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gesamtbeauftragung. Die Option auf Anschlussbeauftragungen weiterer Leistungen (auch LPH 1–5) läuft bis 24 Monate nach Fertigstellung der jeweils zuletzt übertragenen Leistungen.
Honorarzone IV gemäß § 35 HOAI; geschätzte anrechenbare Kosten (netto) für das Gebäude: ca. 56.185.200 EUR. Kostenobergrenze Gesamtprojekt (brutto): ca. 106.331.000 EUR.
Bauvorhaben im Überblick
Inhalte der Leistungsphasen 6–9
LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe:
LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe:
LPH 8 – Objektüberwachung:
LPH 9 – Objektbetreuung:
Übergreifende Pflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Qualifikation
Berufshaftpflichtversicherung
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Referenzen
Ausschlussgründe und Eignungsleihe
Bietergemeinschaften und sonstige Erklärungen
Zuschlagskriterien (Wertung)
Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot mit folgenden Gewichtungen:
Mindestens 2 geeignete Referenzen: Ref. 1 – Objektplanung §34 HOAI, LPH 6–8, Honorarzone IV, Bauwerkskosten KG 300+400 ≥ 40 Mio. EUR brutto, Neubau/Erweiterungsbau; Ref. 2 – Objektplanung §34 HOAI, LPH 6–8, Honorarzone III, Bauwerkskosten KG 300+400 ≥ 20 Mio. EUR brutto, Baustelle im laufenden Schulbetrieb (oder vergleichbar). LPH 6–8 müssen selbst und vollständig erbracht worden sein.
Vergleichbare Objektplanung §34 HOAI; Nachweis über Formblatt III.10a „Liste geeigneter Referenzen" inkl. Kontaktdaten Auftraggeber, Handelsregisternummer, Rolle des Bieters, kurzer Projektbeschreibung sowie Bestätigung der Mindestkriterien (Ja/Nein). Ein Projekt kann für beide Referenzen verwendet werden, wenn es alle Kriterien erfüllt.