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Objektplanung LPH 6-9

Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 38 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Landeshauptstadt München (Baureferat) vergibt im offenen Verfahren Architektenleistungen für die Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums an der Weinbergerstraße 29 in München. Gegenstand ist die Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 6–9 (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung).

Geplant sind ein viergeschossiges Lernhausgebäude mit Fachklassen und Mensa (BGF ca. 14.000 m²), eine teilunterkellerte Zweifachsporthalle (BGF ca. 2.100 m²), der Abriss stillgelegter Gebäudeteile sowie der Erhalt denkmalgeschützter Bauteile. Die Baumaßnahme findet während des laufenden Schulbetriebs statt.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise (zunächst LPH 6, optional weitere Stufen). Vertragslaufzeit ca. 06.11.2026 bis 07.05.2030.

Hinweise zur Einreichung:

Angebotsfrist: 23.09.2026, 11:00 UhrEinreichung: elektronisch über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de / iTWO tender)Bindefrist: 60 Tage nach Angebotsabgabe
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 38 Tage bis zur Angebotsfrist — 23. September 2026
HEUTE
Termin / FristJAN2017 JUL JAN2018 JUL JAN2019 JUL JAN2020 JUL JAN2021 JUL JAN2022 JUL JAN2023 JUL JAN2024 JUL JAN2025 JUL JAN2026 JUL JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL JAN2030
Referenzzeitraum1. Jan. 2017 – 23. Sep. 2026
Veröffentlichung11. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist16. Sep. 2026
Angebotsfrist23. Sep. 2026
Angebotsöffnung23. Sep. 2026
Bindefrist23. Sep. – 22. Nov. 2026
Vertragsbeginn6. Nov. 2026
Vertragslaufzeit6. Nov. 2026 – 7. Mai 2030
Ausführungsbeginn LPH 6ca. 6. Nov. 2026
Fertigstellung LPH 6ca. 1. Juli – 31. Juli 2027
Frist Anschlussbeauftragungca. 1. Juli 2027 – 31. Juli 2029
Inbetriebnahme Projektca. 1. Apr. – 30. Juni 2030
Vertragsende7. Mai 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%

    Bewertet werden Organisation des Bieterbüros, Vorstellung der Projektleitung und des Projektteams (Funktion, Berufserfahrung, Qualifikation, Personal-Kapazitäten-Planung, Aufgabenverteilung, Entscheidungsbefugnisse, Vertretungsregelungen) sowie Berufserfahrung anhand von Referenzprojekten.

  • Qualität40%

    Auftragsbezogene Analyse der Leistungsanforderungen und Beschreibung der Herangehensweise des Bieters mit prinzipiellen Lösungsansätzen unter Berücksichtigung projektspezifischer Besonderheiten (enger Terminrahmen, Anbindung an denkmalgeschützten Bestand, Wegeführung).

  • Preis30%

    Der Preis (in €, netto) wird aus der Wertungssumme (nachgerechnete Summe) des Angebotes ermittelt. Günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0× günstigstes Honorar und mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle.

Qualitätskriterien: Bewertung mit 0-5 Punkten je Unterkriterium (0=nicht erfüllt, 5=sehr gut). Endpunktzahl = Punkte × Gewichtung. Preis: günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0× günstigstes Honorar oder mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle. Zuschlag auf Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl; bei Punktgleichheit erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme den Zuschlag.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungen, Unterkriterien und Bewertungsformel sind vollständig im Dokument III.16.1 angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art der Beauftragung

Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Leistungsphasen 6–9 für die Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums, Weinbergerstraße 29, 81241 München.

Die Beauftragung erfolgt stufenweise:

1. Stufe: Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe)

2. Stufe: Leistungsphase 7 (Mitwirkung bei der Vergabe)

3. Stufe: Leistungsphase 8 (Objektüberwachung)

4. Stufe: Leistungsphase 9 (Objektbetreuung)

Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gesamtbeauftragung. Die Option auf Anschlussbeauftragungen weiterer Leistungen (auch LPH 1–5) läuft bis 24 Monate nach Fertigstellung der jeweils zuletzt übertragenen Leistungen.

Honorarzone IV gemäß § 35 HOAI; geschätzte anrechenbare Kosten (netto) für das Gebäude: ca. 56.185.200 EUR. Kostenobergrenze Gesamtprojekt (brutto): ca. 106.331.000 EUR.

Bauvorhaben im Überblick

Neubau Lernhausgebäude mit Fachklassen und Mensa (Versammlungsstätte): viergeschossig, teilunterkellert, Massivbau mit Flachdach, Gebäudeklasse 5, BGF ca. 14.000 m², BRI ca. 57.200 m³, Anbindung an denkmalgeschützten BestandNeubau Zweifachsporthalle: teilunterkellert, Mischbauweise Massivbau + Holzdachstuhl, Flachdach, Gebäudeklasse 3, BGF ca. 2.100 m², BRI 13.400 m³Abriss stillgelegter Schulgebäudeteile und Pavillons (Vorbereitung durch externen Abbruchplaner bereits erfolgt)Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden BestandsteileBEG-Förderung (Bundesförderung effiziente Gebäude) wird beantragt; QNG-/BNB-Zertifizierung avisiertInterimspavillon steht bereits für die befristete Nutzung während der Bauphase zur VerfügungBaumaßnahme im laufenden Schulbetrieb (Lärm-/Staubschutz, Zugangsregelungen)

Inhalte der Leistungsphasen 6–9

LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe:

Erstellung der Vergabe- und Vertragsunterlagen für die GewerkeTerminplan (Balkenplan)Übergabe zwischen zwei Planern ab LPH 6Anteil: 9 v. H. des Honorarsatzes

LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe:

Angebotswertung, Mitwirkung bei AuftragserteilungKostenanschlag nach DIN 276Anteil: 3,5 v. H. des Honorarsatzes

LPH 8 – Objektüberwachung:

Bauüberwachung, Qualitäts- und Kostenkontrolle, BaudokumentationFühren von BaubesprechungsprotokollenAnteil: 31,5 v. H. des Honorarsatzes

LPH 9 – Objektbetreuung:

Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der VerjährungsfristenAnteil: 2 v. H. des Honorarsatzes

Übergreifende Pflichten

Koordination und Prüfung der Beiträge aller Fachplaner und Sonderfachleute auf Mängelfreiheit und WiderspruchsfreiheitKostenermittlung nach DIN 276, Flächen-/Rauminhalte nach DIN 277VOB-konforme LeistungsbeschreibungenErstellung und Übergabe der Gesamtunterlagen in Papierform (zweifach) und digital (CAD normgerecht, dwg-/PDF-/PLT-Format)Nutzung der Controlling-Plattform SBOC zur DokumentationNutzung der elektronischen Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de) für LPH 6–74-stufige Gliederungsstruktur für die DokumentationBei Bedarf Übernahme weiterer Besonderer Leistungen wie z. B. Bestandsaufnahmen, Machbarkeitsstudien, qualifizierte Kostenschätzung/-berechnung, besondere Brandschutznachweise, Bauvoranfragen, alternative Lösungsansätze, Kunst am Bau, Übergabe zwischen Planern, Mängelbeseitigungsüberwachung, Erstellung von Bestandsplänen

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Qualifikation

Nachweis als Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universität/Fachhochschule mit Fachrichtung ArchitekturBei juristischen Personen: der benannte verantwortliche Berufsangehörige muss die Anforderungen erfüllenEU/EWR-Bürger mit gleichwertigen Qualifikationen sind zugelassenNennung von Projektleitung, Stellvertretung und Projektmitarbeitern mit Qualifikation und BerufserfahrungKapazitäten- und Terminplan bei Vertragsbeginn vorzulegen

Berufshaftpflichtversicherung

Mindestens 2.000.000 EUR für PersonenschädenMindestens 3.000.000 EUR für sonstige SchädenErsatzleistung mind. 2-fach der Deckungssummen pro JahrVersicherungsschutz muss während der gesamten Vertragszeit bestehenBei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss nachweisen; zusätzlich Erklärung des Versicherers für die ARGE-Partnerschaft

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Gemittelter Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: mindestens 1.000.000 EUR pro Jahr

Referenzen

Mindestens 2 geeignete Referenzen auf Formblatt III.10aRef. 1: LPH 6–8 §34 HOAI, Honorarzone IV, KG 300+400 ≥ 40 Mio. EUR bruttoRef. 2: LPH 6–8 §34 HOAI, Honorarzone III, KG 300+400 ≥ 20 Mio. EUR brutto, Baustelle im laufenden BetriebLPH 6–8 müssen selbst und vollständig erbracht worden seinReferenzzeitraum: 01.01.2017 bis Ende AngebotsfristAngabe von Kontaktdaten des Auftraggebers, Handelsregisternummer und Rolle des Bieters je ReferenzZusätzlich für die Wertung: bis zu 2 Referenzprojekte pro Teammitglied in vergleichbarer Position (Kriterien: Projektart/-größe, betraute LPH, Leistungszeitraum, Aufgabenstellung, persönliche Verantwortlichkeiten)

Ausschlussgründe und Eignungsleihe

Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123–126 GWBKeine Verstöße gegen § 21 Abs. 1 SchwarzArbG, AEntG, MiLoG, § 98c AufenthG in den letzten 2 JahrenKeine Geldbuße nach LkSG in den letzten 3 JahrenEignungsleihe bei anderen Unternehmen ist möglich; Formblätter III.7 und III.8 erforderlich; bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe gesamtschuldnerische Haftung

Bietergemeinschaften und sonstige Erklärungen

Bietergemeinschaften müssen als ARGE mit Gesamtschuldner-Haftung auftretenBevollmächtigter Vertreter vertritt alle Mitglieder rechtsverbindlichJedes Mitglied gibt eigene Eigenerklärung abVerpflichtungserklärung nach Verpflichtungsgesetz (§ 1 Verpflichtungsgesetz i. V. m. § 11 Abs. 1 Nr. 4 StGB) für Auftragnehmer und verantwortliche MitarbeiterEigenerklärung Bezug Russland (III.27) – zwingend, auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten/Eignungsverleiher >10% AuftragswertErklärung zum Masernschutzgesetz (§ 20 Abs. 9 IfSG) – eingesetzte Personen müssen Anforderungen vor Tätigkeitsbeginn erfüllen

Zuschlagskriterien (Wertung)

Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot mit folgenden Gewichtungen:

Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Personals: 30 %Organisation des Bieterbüros (Einzelbieter/Bietergemeinschaft): 15 %Berufserfahrung Projektleitung/Team (Referenzprojekte): 15 %Qualität: 40 %Projektbezogene Analyse und Herangehensweise (enger Terminrahmen Q2 2030, Anbindung an denkmalgeschützten Bestand, Wegeführung im laufenden Schulbetrieb)Preis: 30 %Günstigstes Honorar = 5 Punkte; das 2,0-fache des günstigsten Honorars = 0 Punkte; dazwischen lineare Interpolation
Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: 01.01.2017 bis Ende Angebotsfrist (23.09.2026)Volumen: Ref. 1: ≥ 40 Mio. EUR brutto KG 300+400; Ref. 2: ≥ 20 Mio. EUR brutto KG 300+400

Mindestens 2 geeignete Referenzen: Ref. 1 – Objektplanung §34 HOAI, LPH 6–8, Honorarzone IV, Bauwerkskosten KG 300+400 ≥ 40 Mio. EUR brutto, Neubau/Erweiterungsbau; Ref. 2 – Objektplanung §34 HOAI, LPH 6–8, Honorarzone III, Bauwerkskosten KG 300+400 ≥ 20 Mio. EUR brutto, Baustelle im laufenden Schulbetrieb (oder vergleichbar). LPH 6–8 müssen selbst und vollständig erbracht worden sein.

Vergleichbare Objektplanung §34 HOAI; Nachweis über Formblatt III.10a „Liste geeigneter Referenzen" inkl. Kontaktdaten Auftraggeber, Handelsregisternummer, Rolle des Bieters, kurzer Projektbeschreibung sowie Bestätigung der Mindestkriterien (Ja/Nein). Ein Projekt kann für beide Referenzen verwendet werden, wenn es alle Kriterien erfüllt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 34%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Formulare und Angebotsschreiben
Eignungsnachweise
Referenzen
Zuschlagskriterien – Projektbezogene Unterlagen
Verpflichtungserklärungen und Nachweise Dritter
Spezielle Erklärungen und Formblätter
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
81671 München
Ort
81241 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
81241 München
Bayern

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