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Objektplanung – Max-Planck-Gymnasium, Weinbergerstraße, Erweiterung

Landeshauptstadt München, BaureferatKreisfreie Stadt München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 38 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Landeshauptstadt München, Baureferat, schreibt im offenen Verfahren (EU) Architektenleistungen für die Erweiterung des Max-Planck-Gymnasiums (Weinbergerstr. 29, 81241 München) aus. Gesucht wird ein Objektplaner für die Leistungsphasen 6–9 nach § 34 HOAI (Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung, Objektbetreuung). Geplant sind ein viergeschossiger Lernhaus-Neubau mit Mensa (ca. 14.000 m² BGF) und eine teilunterkellerte Zweifachsporthalle (ca. 2.100 m² BGF); Bauen bei laufendem Schulbetrieb, Anbindung an denkmalgeschützten Bestand.

Angebote müssen bis zum 23.09.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform www.vergabe.bayern.de eingereicht werden. Es sind mindestens zwei geeignete Referenzen nachzuweisen; gewertet wird nach Qualität (40 %), Organisation/Personal (30 %) und Preis (30 %).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 38 Tage bis zur Angebotsfrist — 23. September 2026
HEUTE
Termin / FristJAN2017 JUL JAN2018 JUL JAN2019 JUL JAN2020 JUL JAN2021 JUL JAN2022 JUL JAN2023 JUL JAN2024 JUL JAN2025 JUL JAN2026 JUL
Referenzzeitraum1. Jan. 2017 – 23. Sep. 2026
Veröffentlichung11. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist16. Sep. 2026
Angebotsfrist23. Sep. 2026
Angebotsöffnung23. Sep. 2026
Bindefrist23. Sep. – 22. Nov. 2026
Zuschlagca. 6. Nov. 2026
Vertragsbeginnca. 6. Nov. 2026
Vertragslaufzeitca. 6. Nov. 2026 – 7. Mai 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%

    Bewertung der Organisation des Bieterbüros sowie der Qualifikation, Berufserfahrung und Referenzen des eingesetzten Personals. Bewertung mit 0-5 Punkten je Unterkriterium, Multiplikation mit Gewichtung ergibt die Punktzahl.

  • Qualität40%

    Bewertung der Konzeptqualität mit 0-5 Punkten, Multiplikation mit Gewichtung ergibt die Punktzahl.

  • Preis30%

    Bewertung des Honorars (Wertungssumme, netto) aus dem Angebot: günstigstes Honorar = 5 Punkte, 2,0 x günstigstes Honorar und mehr = 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation auf eine Kommastelle genau.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsmethoden sind im Formblatt III.16.1 vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauvorhaben und Projektrahmen

Standort: Max-Planck-Gymnasium, Weinbergerstr. 29, 81241 MünchenMaßnahme: Erweiterung des bestehenden Gymnasiums auf 6 Züge inkl. einer 2-fach Sporthalle mit MensaVorgesehene Bauten:Neubau eines viergeschossigen Lernhausgebäudes mit Fachklassen und Mensa (Versammlungsstätte), Massivbau mit Flachdach, Gebäudeklasse 5, Teilunterkellerung, Anbindung an den Bestandstrakt; BGF ca. 14.000 m², BRI ca. 57.200 m³Neubau einer teilunterkellerten Zweifachsporthalle; Dachtragwerk teilweise auf massiven Holzstützen, Flachdach in Mischbauweise (Massivbau mit Holzdachstuhl), Gebäudeklasse 3; BGF ca. 2.100 m², BRI ca. 13.400 m³Besondere Rahmenbedingungen: Bauen bei laufendem Schulbetrieb, Wegeführung auf dem Gelände während der Bauzeit, Anbindung in Teilen an denkmalgeschützten Bestand, geplante BEG-Förderung sowie QNG/BNB-ZertifizierungKostenrahmen (aus Honorarangebots-Vorgabe): Honorarzone IV; anrechenbare Kosten §1 Ziff. 2.1: 56.185.200 EUR netto; Kostenobergrenze brutto: 106.331.000 EUR (KG 200–700 nach DIN 276)Übergang von zwei Vörgänger-Planern: Einarbeitung in laufende Ausführungsplanung (LPH 5) beim ProjekteinstiegBereits separat beauftragt: Abbruchplaner und Baulogistiker – nicht Teil dieses Auftrags; Koordination mit ihnen ist jedoch Aufgabe des Objektplaners

Leistungsbild Objektplanung (LPH 6–9 gem. § 34 HOAI)

Die Leistung wird stufenweise beauftragt: 1. Stufe = LPH 6, 2. Stufe = LPH 7, 3. Stufe = LPH 8, 4. Stufe = LPH 9. Innerhalb von 24 Monaten nach Fertigstellung der jeweils zuletzt übertragenen Phase können weitere Leistungsphasen (LPH 1–5) beauftragt werden.

LPH 6 – Vorbereitung der Vergabe: Erstellung der Leistungsverzeichnisse (60-%- und 40-%-Pakete für Hochbau und TGA); Mengenermittlung; Mitwirkung beim XHL/XAL-Datenaustausch. Besondere Leistung in diesem Vertrag: Terminplan erstellen, Übergabe zwischen zwei Planern.LPH 7 – Mitwirkung bei der Vergabe: Prüfung und Wertung der Angebote; Preisspiegel; Vergabevorschlag für die Pakete Hochbau 60 % / TGA 60 %, KG 300 (40 %), KG 400/KG 500 (40 %). Besondere Leistung: Kostenanschlag nach DIN 276.LPH 8 – Objektüberwachung: Bauüberwachung, Koordination der Fachplaner und Sonderfachleute, Rechnungsprüfung, Kostenkontrolle, Abnahme, Dokumentation. Bauausführung des Lernhauses und der Sporthalle inkl. Inbetriebnahme; Koordination der Außenanlagen; Freimessen; Übergabe an RBS.LPH 9 – Objektbetreuung: Mängelbewertung, Objektbegehung, Überwachung der Mängelbeseitigung (Besondere Leistung), Freigabe von Sicherheitsleistungen (bis 5 Jahre nach Abnahme).

Koordinationspflicht: Der Auftragnehmer koordiniert alle Fachplaner und Sonderfachleute und ist zentraler Ansprechpartner des Auftraggebers für die Baumaßnahme.

Honorar und Preisbildung (Grundlage für Angebot)

Honorar nach HOAI in der zum Zuschlagszeitpunkt gültigen FassungAnrechenbare Kosten enthalten mitzuverarbeitende BausubstanzZuschlagssätze für Umbauten/Modernisierungen und Instandhaltungen/InstandsetzungenZu-/Abschlag auf Gesamthonorar der GrundleistungenBesondere Leistungen (Terminplan, Planerübergabe, Kostenanschlag nach DIN 276, Mängelüberwachung) als Pauschale oder prozentualStundensätze in drei Kategorien (im Formular vorgesehen: 80 / 140 / 120 EUR)Nebenkosten in v.H. vom Nettohonorar

Planlieferung, Dokumentation und Projekttools

Planlieferung: CAD-Zeichnungen in den Formaten dwg, pdf und plt; zusätzlich in Papierform in ausreichender AnzahlDokumentation: zweifach in Papier (Aktenordner), digital als PDF, einzelne Unterlagen zusätzlich in bearbeitbarer digitaler Form; Gliederung nach 4-stufiger, vom AG vorgegebener StrukturProjektdokumentation: Nutzung der Controlling-Plattform 'SBOC'Austausch-/Vergabeplattform: www.vergabe.bayern.deKapazitäten- und Terminplan: bei Vertragsbeginn zu übergeben; Terminplan als besondere Leistung

Materialökologische und sozialrechtliche Anforderungen (übergreifend)

Für die vom Objektplaner zu erstellenden Leistungsverzeichnisse und Vergabeunterlagen gelten zusätzlich folgende Rahmenanforderungen, die in den LV-Positionen umzusetzen sind:

Materialökologie (Bauleitfaden München): Ausschluss bzw. Beschränkung von SVHC-Stoffen (REACH), PVC, Bioziden und chlorchemischen Produkten; VOC-Grenzwerte je nach Anwendung; Verwendung von Umweltzeichen (Blauer Engel, Emicode EC1plus, natureplus, GuT etc.); zertifizierte Hölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC, PEFC, Holz-von-Hier); Nachweis pflichten (Sicherheitsdatenblätter, Prüfzeugnisse, Herstellererklärungen) vor Ausführung; Aktualität der Nachweise; bei Produktänderungen während Ausführung erneute Vorlage und FreigabeKinderarbeit / Natursteine: Keine Natursteine verwenden, die in Afrika, Asien oder Lateinamerika unter ausbeuterischer Kinderarbeit (ILO-Kernarbeitsnorm Nr. 182) hergestellt wurden; andernfalls Zertifikat eines unabhängigen Dritten (z. B. Xertifix, Win=Win Fair Stone) vorlegen (Formblatt FB 2491)Masernschutz: Alle eingesetzten Personen müssen die Anforderungen gem. § 20 Abs. 9 IfSG erfüllenBauleitfaden für städtische Hochbauprojekte: ist zu beachtenVerpflichtungsgesetz: Verpflichtung gem. § 1 Verpflichtungsgesetz / § 11 Abs. 1 Nr. 4 StGB

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage / Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWBKeine Verurteilungen/Geldbußen nach § 21 SchwarzArbG, AEntG, MiLoG, AufenthG (letzte 2 Jahre)Keine Geldbußen nach LkSG (letzte 3 Jahre)Keine Interessenkonflikte, die der Auftragsausführung entgegenstehenErklärung Bezug Russland gem. VO (EU) 2022/576 (Formblatt III.27)

Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV)

Eintragung im Berufs- oder HandelsregisterBerufsqualifikation Architektur: Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Bachelor/Master an Universität oder Fachhochschule, Fachrichtung Architektur. Bei juristischen Personen: der benannte verantwortliche Berufsangehörige muss diese Anforderung erfüllen. Gleichstellung für EU-/EWR-Berechtigte gem. Richtlinie 2005/36/EG möglich.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)

Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre: mindestens 1.000.000 EUR/Jahr (Eigenerklärung)Berufshaftpflichtversicherung: Mindestdeckungssummen 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden; Ersatzleistung mindestens 2-fach pro Jahr. Bei Bietergemeinschaften: Nachweis je Mitglied; Versicherung muss auch ARGE-Partner abdecken.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) – Referenzen

Mindestens zwei Referenzen über Objektplanung gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 6, 7 und 8, selbst erbracht im Referenzzeitraum 2017 bis Ende Angebotsfrist (23.09.2026). Pro Referenz sind Auftraggeber-Kontaktdaten, Kurzbeschreibung, Leistungswert, erbrachte Leistungsphasen, Eigenleistungsanteil sowie die Bestätigung aller Mindestkriterien mit 'Ja' anzugeben. Bei Nichterfüllung auch nur eines Mindestkriteriums erfolgt Ausschluss des Angebots.

Referenz 1:

LPH 6, 7 und 8 gem. § 34 HOAI selbst erbrachtNeubau oder ErweiterungsbauHonorarzone IV gem. § 35 HOAIBauwerkskosten KG 300+400 nach DIN 276 (brutto): mindestens 40 Mio. EUR

Referenz 2:

LPH 6, 7 und 8 gem. § 34 HOAI selbst erbrachtNeubau oder ErweiterungsbauHonorarzone III gem. § 35 HOAIBauwerkskosten KG 300+400 nach DIN 276 (brutto): mindestens 20 Mio. EURBaustelle im laufenden Betrieb

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit – Projektteam

Benennung von Projektleitung, Stellvertretung und Projektmitarbeitern mit Funktion, Berufserfahrung (Jahre), Qualifikation, Personal-Kapazitäten-Planung (%), aktuellen und geplanten Projektbindungen, Aufgabenverteilung, Entscheidungsbefugnissen, Verantwortlichkeiten und Vertretungsregelungen (Urlaub/Krankheit)Einsatz der benannten Personen über die gesamte Vertragsdauer bzw. Leistungsphase; Austausch nur mit Zustimmung des AG und gegen gleichwertige QualifikationBis zu 2 Referenzprojekte je Teammitglied mit Darlegung der Vergleichbarkeit (Projektart/-größe, betraute LPH, Leistungszeitraum, persönliche Verantwortung); Bezug zu (auch stufenweise) ausgeschriebenen LPH 6–9

Eignungsleihe, Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Eignungsleihe zulässig (§ 47 VgV); jedes in Anspruch genommene Unternehmen muss eigene Eigenerklärung abgeben. Bei Eignungsleihe für wirtschaftliche/finanzielle Kriterien: gemeinsame Haftung (Formblatt III.8).Bietergemeinschaften: jedes Mitglied eigene Eigenerklärung; gesamtschuldnerische Haftung; bevollmächtigter Vertreter erforderlich. Federführung ist anzugeben.Unterauftragnehmer: Angaben zu Leistungsumfang und Eignungsleihe möglich.
Referenzprojekte
2 (ein Projekt kann beide Mindeststandards erfüllen) ReferenzenZeitraum: 2017 bis 23.09.2026 (Projekt muss in diesem Zeitraum abgeschlossen worden sein)Volumen: Referenz 1: Baukosten KG 300+400 nach DIN 276 brutto mind. 40 Mio. EUR; Referenz 2: Baukosten KG 300+400 nach DIN 276 brutto mind. 20 Mio. EUR

Mindestens 2 Referenzen über Objektplanung gem. § 34 HOAI, Leistungsphasen 6, 7 und 8 (Vorbereitung/Mitwirkung Vergabe und Objektüberwachung), selbst erbracht im Referenzzeitraum 2017 bis Ende Angebotsfrist (23.09.2026).

Referenz 1: Neubau oder Erweiterungsbau, Honorarzone IV; Referenz 2: Neubau oder Erweiterungsbau, Honorarzone III, zusätzlich Baustelle im laufenden Betrieb. Pro Referenz: Auftraggeber-Kontaktdaten, Kurzbeschreibung, Leistungserbringung (Einzelbieter/ARGE/Eignungsleihe), Leistungswert, erbrachte Leistungsphasen, Eigenleistungsanteil, Bestätigung aller Mindestkriterien mit 'Ja' (sonst Ausschluss).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Pflichtformblätter (immer einreichen)
Eignungsnachweise
Zuschlagskriterien – Projektbezogene Unterlagen
Bei Bietergemeinschaft / Eignungsleihe / Unteraufträgen
Hinweise zu Form und Sprache
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat
Anschrift
81671 München
Ort
81241 Kreisfreie Stadt München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.muenchen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
81241 Kreisfreie Stadt München
Bayern

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