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Objektplanung, Tragwerksplanung und Geotechnik

Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer SüdbayernMünchen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Planungs- und Ingenieurleistungen für die Sanierung von 11 begehbaren Abwasserkanalhaltungen mit insgesamt ca. 540 m Länge im Bereich Museumsinsel/Meillerweg und in Untermenzing.

Beauftragt werden die Leistungsphasen 1–3 und 5–9 der Objektplanung, besondere Leistungen der Tragwerksplanung, die örtliche Bauüberwachung sowie Geotechnik. Die Beauftragung erfolgt stufenweise.

Das Angebot ist elektronisch in deutscher Sprache einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 25. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Referenzzeitraum1. Jan. 2017 – 25. Nov. 2026
Rügefrist Bekanntmachung22. Okt. – 25. Nov. 2026
Bekanntmachung22. Okt. 2026
Veröffentlichung24. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist19. Nov. 2026
Rügefrist Vergabeunterlagenca. 25. Nov. 2026
Angebotsfrist25. Nov. 2026
Angebotsöffnung25. Nov. 2026
Bindefrist25. Nov. 2026 – 24. Jan. 2027
Planungsbeginnca. 1. Feb. 2027
Abschluss Stufe 1ca. 1. Feb. – 1. Apr. 2027
Vertragslaufzeit1. Feb. 2027 – 29. Dez. 2028
Ausführungsende1. Feb. 2027 – 31. Dez. 2028
Sanierung Meillerwegca. 31. Dez. 2027
Sanierung Von-Kahr-Straßeca. 31. Dez. 2028
Sanierung Museumsinselca. 31. Dez. 2029
Sanierung übrige Haltungenca. 31. Dez. 2034
RügefristDatum offen10 Kalendertage ab Erkennen eines Vergaberechtsverstoßes.
NachprüfungsantragDatum offen15 Kalendertage ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.160%

    Die Qualität ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

  • Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.140%

    Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle (Unter-)Kriterien und deren Wichtung sind in den Vergabeunterlagen (Formblatt III.16.1) aufgeführt.

KI-Hinweis: Die Zuschlagskriterien stammen aus der Bekanntmachung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Objektplanung

Planung der Sanierung von 11 Kanalhaltungen mit 538,76 m Gesamtlänge in den Profilen NE 600/900, UE 600/1100, NE 700/1050, NE 800/1200, DN 1000 und DN 1500.

Beauftragt sind die Leistungsphasen 1–3 und 5–9. Im Rahmen der Grundlagenermittlung sind Bestandsinformationen, hydraulische Randbedingungen, Ortsbegehungen und Fotodokumentationen zu bearbeiten. Sanierungsvarianten wie GFK-Kurzrohrrelining, Schlauchlining, Wickelrohr, Erneuerung oder eigene Varianten sind nach Material, Hydraulik, Statik, Standsicherheit, Bauausführung, Arbeitssicherheit, Bauzeit, Verkehrsführung, Abwasserüberleitung, Grundwasser, Verfahrensrisiken, Kosten, Nutzungsdauer, Verformungsverhalten und Bogengängigkeit zu untersuchen und zu bewerten.

Für die gewählte Variante sind Ausführungsplanung, Bauzeitenplan, Kostenplan und Kostenberechnung, Abflusslenkung und Vorflutsicherung, Beweissicherung, Qualitätssicherung, Notfall- und Beräumungskonzept sowie Verkehrssicherung und Verkehrslenkung zu erarbeiten. Die Leistungsphasen 5–9 umfassen die Vorbereitung der Vergabe, die Mitwirkung bei der Vergabe, die Bauoberleitung, die örtliche Bauüberwachung und die Objektbetreuung.

Tragwerksplanung

Besondere Leistungen der Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1–6 und 8. Die statischen Grundlagen und Randbedingungen sind zu klären, die Reststandfähigkeit der vorhandenen Kanäle nachzuweisen und je Haltung zu bewerten. Bodenuntersuchungen und Bemessungsparameter sind festzulegen, Sanierungsvarianten, Verbauungen, Baubehelfe sowie Bau- und Zwischenzustände sind statisch zu bearbeiten.

Nachweise für Verformung, Längsspannung, Wand- und Laminatstärke, Verdübelung und Auftriebssicherheit sowie für zeitweise Grundwasserabsenkung, Heberleitungen und Verbau sind zu erstellen. Genehmigungsfähige statische Berechnungen, Positions- und Detailpläne, Stücklisten, Rohrverlegepläne, Verdämmungs-, Schal- und Verlegekonzepte sowie bauüberwachende Kontrollen sind zu liefern.

Örtliche Bauüberwachung und Bauoberleitung

Tägliche Überwachung der Baustelle von Baubeginn bis zur Bauwerksabnahme, einschließlich Tages- und Nachtarbeit. Bauablauf, Verzögerungen, Behinderungen, Nachträge, Mängel und Restleistungen sind zu dokumentieren. Wochenweise Baustellenbesprechungen sind zu koordinieren, zu protokollieren und die Protokolle zu verteilen.

Ausführung, Materialien, Mengen, Terminplanung, Verkehrssicherung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Grundwasserhaltung, Abwasserüberleitung, Dichtheitsprüfungen und Standsicherheit sind zu kontrollieren. Bautagebuch, tägliche Fotodokumentation, Aufmaße und elektronische Bauabrechnung sind zu führen. Die örtliche Vertretung des Auftragnehmers ist vor Baubeginn schriftlich zu benennen.

Geotechnik, Altlasten und Wasserrecht

Aufbau und Beurteilung der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse sowie Erstellung eines geotechnischen Berichts nach DIN 4020. Dafür sind Erkundungskonzept, Bohransatz, Probe- und Laboruntersuchungen, Pumpversuche sowie ein Konzept für Grundwassermessstellen zu erarbeiten. Empfehlungen zur Grundwasserhaltung, zu Setzungen und zu Auswirkungen auf Nachbarbebauung sind zu erarbeiten und Grundwasserabsenkungsanlagen sowie Restwasserhaltung zu dimensionieren.

Altlasten- und gegebenenfalls Kampfmittelverdachtsflächen sind zu untersuchen. Unterlagen für das Wasserrechtsverfahren sind zusammenzustellen und das Verfahren durchzuführen. Wasserhaltung, Grundwasserabsenkung, Wasserableitung und Versickerung sind zu konzipieren und zu berechnen. Die hydrogeologische Bauleitung überwacht die Umsetzung des Wasserrechtsbescheides und die laufende Dokumentation der geförderten und versickerten Grundwassermengen.

Planunterlagen und digitaler Datenaustausch

Planunterlagen sind in den für die MSE vorgesehenen Formaten zu erstellen und zu übergeben. DWG-Dateien werden bevorzugt, DXF nur nach Absprache verwendet; die Übermittlung erfolgt als eTransmit-Paket. Layouts sind als PDF, Vermessungsdateien bei Bestandsaufnahmen als ASCII-Datei bereitzustellen. Maßstab, UTM32N mit drei Nachkommastellen, DHHN2016, Layer- und Plotsteuerung, Planstempel, Plankopf, Zeichnungsnummern und die Trennung in eigenständige Planungsabschnitte sind einzuhalten.

Abweichungen von den Vorgaben sind vorab mit der MSE abzustimmen und schriftlich zu dokumentieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Qualifikation und Berechtigung

Nachweis der beruflichen Qualifikation über einen verantwortlichen Berufsangehörigen, insbesondere Dipl.-Ing. TH/FH oder Bachelor/Master Bauingenieurwesen an Universität oder FH oder eine gleichwertige Qualifikation. Zusätzlich ist die Berechtigung zur Erstellung des Standsicherheitsnachweises nach Art. 62a Abs. 1 Nr. 1 und Art. 62 Abs. 3 BayBO nachzuweisen.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Eigenerklärung zum gemittelten Gesamtumsatz netto der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Ein Mindestumsatzbetrag ist nicht festgelegt.

Berufshaftpflichtversicherung

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit mindestens 2.000.000 Euro Deckung für Personenschäden und mindestens 1.500.000 Euro für sonstige Schäden. Der Versicherungsschutz ist während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten. Bei einer Arbeitsgemeinschaft muss jedes Mitglied versichert sein.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Mindestens drei vergleichbare Referenzen aus dem Zeitraum 2017 bis Ende der Angebotsfrist. Jede Referenz muss Profilgrößen von 600–1500 mm und die Objektplanung der Leistungsphasen 1–3 und 5–8 abdecken. Je Referenz sind Projekt, Leistungsumfang, erbrachte Leistungsphasen, Referenznehmer und erreichbare Auftraggeberangaben anzugeben. Die Leistungsphasen dürfen auf mehrere Referenzprojekte verteilt sein.

Personelle Anforderungen

Als Eignungskriterium wird die Qualifikation des eingesetzten Personals bewertet. Für die örtliche Bauüberwachung wird eine abgeschlossene Fachausbildung, insbesondere Dipl.-Ing. TU/FH oder gleichwertig, sowie in der Regel mindestens drei Jahre Baustellenpraxis verlangt. Der örtliche Vertreter des Auftragnehmers ist vor Beginn der Arbeiten schriftlich zu benennen.

Bietergemeinschaften und Eignungsleihe

Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden; sämtliche Mitglieder haften als Gesamtschuldner. Jedes Mitglied hat die erforderlichen Eignungsangaben und Eigenerklärungen einzureich. Werden Unterauftragnehmer oder Eignungsleihe einbezogen, sind Art und Umfang der Teilleistungen sowie das eingesetzte Unternehmen zu benennen und gegebenenfalls Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

Ausschlussgründe und Interessenkonflikte

Es sind Erklärungen zu den in der Bekanntmachung genannten Ausschlussgründen sowie zu Verurteilungen oder Bußgeldern nach den aufgeführten Gesetzen abzugeben. Zudem ist zu erklären, dass keine Interessen bestehen, die der Auftragsausführung widersprechen.

Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: 2017 bis Ende der Angebotsfrist; maßgeblich ist der Abschluss der geforderten LeistungsphasenVolumen: Profilgröße 600–1500 mm

Referenz 1: Nachweis eines der Verfahren A bis E – GFK-Einzelrohrlining, Wickelrohr-Lining, Rohrsegment-Lining, Lining mit fest verankerter Kunststoffauskleidung oder Lining mit Beschichtungsverfahren – mit Objektplanung der Leistungsphasen 1–3 und 5–8.

Projektbezeichnung, erbrachte Leistungen und Leistungsphasen sowie gegebenenfalls besondere Leistungen und Schwierigkeiten darstellen; Handelsregisternummer und erreichbare Auftraggeberangaben angeben.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: 2017 bis Ende der Angebotsfrist; maßgeblich ist der Abschluss der geforderten LeistungsphasenVolumen: Profilgröße 600–1500 mm

Referenz 2: Renovierungsverfahren SF-Schlauchliner, warmwasserhärtend, mit Objektplanung der Leistungsphasen 1–3 und 5–8.

Projektbezeichnung, erbrachte Leistungen und Leistungsphasen sowie gegebenenfalls besondere Leistungen und Schwierigkeiten darstellen; Handelsregisternummer und erreichbare Auftraggeberangaben angeben.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: 2017 bis Ende der Angebotsfrist; maßgeblich ist der Abschluss der geforderten LeistungsphasenVolumen: Profilgröße 600–1500 mm

Referenz 3: Renovierungsverfahren GFK-Schlauchliner mit Objektplanung der Leistungsphasen 1–3 und 5–8.

Projektbezeichnung, erbrachte Leistungen und Leistungsphasen sowie gegebenenfalls besondere Leistungen und Schwierigkeiten darstellen; Handelsregisternummer und erreichbare Auftraggeberangaben angeben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 49%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Angebotsformulare
Eignungsnachweise
Zuschlagskriterien und Projektkompetenz
Bietergemeinschaften und Dritte
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern
Anschrift
81671 München
Ort
80538 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80538 München
Bayern

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