Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenPlanungsleistungen für zwei Bauvorhaben der Universität Stuttgart: die Erschließung des Telekom-Areals (Universitätsstraße 28–34) mit einem neuen Versorgungskanal für Fernwärme/Fernkälte sowie den Bau eines Versorgungskanals am Standort LCRL (Pfaffenwaldring 25).
Gefordert werden Objektplanung für Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Fachplanung Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung (Wärme-, Lüftungs- und Starkstromanlagen) – jeweils zunächst in den Leistungsphasen 2 und 3 gemäß HOAI, mit Option auf stufenweise Beauftragung der weiteren Phasen 4–9.
Auftraggeber ist das Vermögen und Bau Baden-Württemberg (Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim). Es handelt sich um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb: Zunächst wird die Eignung anhand von Referenzen geprüft, danach werden ausgewählte Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals sowie deren Auslastung und Verfügbarkeit50%
Bewertung des vorgesehenen Projektteams hinsichtlich Qualifikation, Erfahrung und Verfügbarkeit
- Projektabwicklung30%
Bewertung der Herangehensweise an die Projektabwicklung
- Honorar20%
Zum Beispiel Zuschläge, Besondere Leistungen, Nebenkosten. Das Angebot mit der niedrigsten geprüften Honorarsumme erhält die Höchstpunktzahl. Null Punkte erhält ein Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten geprüften Honorarsumme. Alle Angebote darüber erhalten ebenfalls null Punkte. Die Punktebewertung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation.
Preis: Niedrigste geprüfte Honorarsumme erhält Höchstpunktzahl (100 Punkte), doppelte Honorarsumme erhält 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation. Qualität: Schulnotenskala 1+ bis 6.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLeistungsort und Projektkontext
Standorte:
Auftraggeber: Vermögen und Bau Baden-Württemberg – Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim.
Die Leistungen werden für zwei räumlich getrennte Vorhaben an einem Auftragnehmer vergeben; die Verträge sind separat (Telekom-Areal und LCRL).
Vorgehensweise und Verfahrensrahmen
Zweistufiges Verhandlungsverfahren:
1. Stufe: Teilnahmewettbewerb (Eignungsprüfung anhand von Referenzen)
2. Stufe: Aufforderung zur Angebotsabgabe (qualifizierte Bieter), inkl. Auftragsgespräch mit Präsentation des Projektteams.
Stufenweise Beauftragung: Zunächst werden die Leistungsphasen 2 (Vorplanung) und 3 (Entwurfsplanung) beauftragt. Weitere Leistungsphasen (4–9) können innerhalb von 36 Monaten nach Fertigstellung der bisher beauftragten Leistungen stufenweise übertragen werden.
Geltende Vorschriften/Normen: HOAI, VDI 6026, AMEV-Richtlinien, Landesbauordnung BW.
Übergeordnete Leistungsbestandteile (für alle Lose)
Folgende drei Leistungsbereiche werden in beiden Vorhaben (Telekom-Areal und LCRL) parallel geplant:
a) Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen (HOAI Teil 3 Abschnitte 3 & 4):
b) Fachplanung Tragwerksplanung (HOAI Teil 4 Abschnitt 1)
c) Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI Teil 4 Abschnitt 2):
Hinweis zur Übergabe: Digitale Übergabe aller Unterlagen gemäß Anlage 9 DAW; Kommunikation über PlanTeam-SPACE (PTS); Bautagebuch ist zu führen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Qualifikation
Nachweis der Berechtigung zur Berufsausübung nach geltendem Landesrecht (Architekt/Architektin oder vergleichbar). Bei juristischen Personen: namentliche Benennung eines verantwortlichen Berufsangehörigen. Maßgeblich ist die Landesbauordnung Baden-Württemberg.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Die Versicherung ist während der gesamten Vertragszeit vorzuhalten. Angaben zur durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten der letzten 3 Geschäftsjahre sind einzureichen.
Technische Leistungsfähigkeit
Referenzen (3 Referenzen erforderlich)
Drei vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren (vor Fertigstellung), eine je Leistungsbereich:
Pro Referenz anzugeben: Auftraggeber, Bauwerkskosten/anteilige Kosten (EUR netto), Fertigstellungszeitpunkt, bearbeitete Leistungsphasen, Fotos, Planauszüge, genaue Beschreibung.
Bewertungsmatrix Eignungsprüfung
Die Eignung wird anhand folgender gewichteter Kriterien bewertet:
Punkteskala Fertigstellungszeitpunkt: bis 2020 (1–3 P.), 2020–2024 (4–7 P.), ab 2024 (8–10 P.). Maßnahmenspezifische Eignung wird nach Schulnoten (ungenügend bis sehr gut) bewertet.
Ausschlussgründe und sonstige Eignungshindernisse
Zuschlagskriterium und Verfahrensart
Vergleichbare Referenz für Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Verkehrsanlagen
Auftraggeber, anteilige Bauwerkskosten (EUR netto), Fertigstellungszeitpunkt, bearbeitete Leistungsphasen (LPH 2–9 inkl. Örtliche Bauüberwachung), Fotos, Planauszüge; Bezug zu unterirdischen Versorgungsbauwerken, Bauen im Bestand/öffentlichen Raum, Hochschul- oder Industriebau von Vorteil.
Vergleichbare Referenz für Fachplanung Tragwerksplanung
Auftraggeber, anteilige Bauwerkskosten (EUR netto), Fertigstellungszeitpunkt, bearbeitete Leistungsphasen (LPH 2–9), Fotos, Planauszüge.
Vergleichbare Referenz für Fachplanung Technische Ausrüstung (Anlagengruppen Wärme/Lüftung/Starkstrom)
Auftraggeber, anteilige Bauwerkskosten (EUR netto), Fertigstellungszeitpunkt, bearbeitete Leistungsphasen (LPH 2–9); Schwerpunkt: Versorgungsleitungen (Wärme und Kälteleitungen) in unterirdischen Versorgungsbauwerken.