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Personenbefreiung (Aufzugsanlagen)

Deutscher Bundestag, Referat ZR 3 - VergabenBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 16 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Deutsche Bundestag schreibt einen Personenbefreiungsdienst für alle Aufzugsanlagen und Behindertenhubbühnen in seinen Berliner Liegenschaften aus.

Der Auftragnehmer stellt rund um die Uhr (24/7, 365 Tage im Jahr) eine eigene Notrufzentrale bereit und sorgt dafür, dass eingeschlossene Personen innerhalb von maximal 20 Minuten befreit werden. Dafür müssen jederzeit mindestens vier qualifizierte Mitarbeiter gleichzeitig verfügbar sein, die alle eine positive Sicherheitsüberprüfung durch den Bundestag durchlaufen haben.

Vertragslaufzeit: 01.01.2027 – 31.12.2030 (4 Jahre). Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot nach dem Kriterium „niedrigster Preis". Keine Lose, keine Nebenangebote.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 16 Tage bis zur Angebotsfrist — 06. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Veröffentlichung8. Sep. 2026
Ortsbesichtigungca. 8. Sep. – 5. Okt. 2026
Bieterfragen-Fristca. 8. Sep. – 29. Sep. 2026
Angebotsfrist6. Okt. 2026
Bindefrist6. Okt. – 15. Dez. 2026
Sicherheitsüberprüfung bisca. 6. Okt. – 31. Dez. 2026
Vertragsbeginn1. Jan. 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2030
Kündigung zum Ende 2. Vertragsjahrca. 1. Okt. 2027
Kündigung zum Ende 3. Vertragsjahrca. 1. Okt. 2028
Preisanpassung möglich ab1. Jan. 2029
Vertragsende31. Dez. 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis (Gesamtangebotssumme über die Vertragslaufzeit von 4 Jahren).

KI-Hinweis: Aus den Vergabeunterlagen geht klar hervor, dass ausschließlich der Preis Zuschlagskriterium ist (Standard-Wertungsschema mit Kriterium Preis).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Notrufzentrale und Erreichbarkeit

Einrichtung und Betrieb einer eigenen, ständig besetzten Notrufzentrale (24 Stunden an 7 Tagen die Woche, 365 Tage im Jahr, einschließlich Feiertage) gemäß DIN EN 81-28.

Entgegennahme und Bearbeitung von Störungsmeldungen, die telefonisch durch den Polizei- und Sicherungsdienst des Deutschen Bundestages übermittelt werden.Sicherstellung, dass nach Übermittlung des Notrufs innerhalb von maximal 20 Minuten eine beauftragte Person am Aufzug eintrifft.

Personenbefreiung und Störungsbeseitigung

Befreiung eingeschlossener Personen aus Aufzugsanlagen und Behindertenhubbühnen gemäß Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) durch befähigte Personen nach TRBS 3121 und TRBS 2181.

Einmaliger Versuch der Wiederinbetriebnahme durch fachkundige Betätigung von aufzugsspezifischen Schaltern (keine Reparaturen).Nach jeder Alarmierung ist unverzüglich eine schriftliche Mitteilung per E-Mail an den Auftraggeber zu übersenden.Eintragung jedes Einsatzes in das Betriebsbuch mit Ursachenbericht, Unterschrift und Uhrzeit; Dokumentationsart einvernehmlich vor Vertragsbeginn mit dem AG zu klären.

Personal und Sicherheitsanforderungen

Der Auftragnehmer muss jederzeit mindestens vier Mitarbeiter zeitgleich einsetzen können.

Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen sich einer Sicherheitsüberprüfung durch den Deutschen Bundestag unterziehen; nur nach positiver Prüfung ist der Zutritt zu den Liegenschaften gewährleistet.Einweisung der Mitarbeiter in Brandmeldeanlagen (Rauchmelder können bei geringer Staub- oder Wärmeentwicklung auslösen).Bei erhöhter Staub-, Wärmeentwicklung oder Lärmbelästigung ist der Auftraggeber rechtzeitig zu informieren.Beauftragung von Unterauftragnehmern ist ausgeschlossen.

Leistungspositionen (Leistungsverzeichnis)

Die Leistung wird über folgende Positionen abgerechnet (Mengen pro Vertragsjahr):

Pos. 1.1.10: Jahrespauschale Notrufzentrale (24/7/365) inkl. aller Nebenleistungen (1 psch).Pos. 1.1.20: Vorhaltepauschale beauftragte Personen, Mo–So 0–24 Uhr (1 psch).Pos. 1.1.30: Einsatzvergütung pro Notrufeinsatz (Schätzung 10 Stck pro Jahr).Pos. 1.1.40: Mehr-/Minderkosten pro Anlage bei Erweiterung oder Stilllegung (Schätzung 5 Stck pro Jahr).

Höchstmenge: 40 Einsätze über die gesamte Vertragslaufzeit von 4 Jahren; bei Erreichen verliert die Rahmenvereinbarung ihre Wirkung.

Geplante Erweiterung: 5 Anlagen pro Jahr (insgesamt 20 während der Vertragslaufzeit).

Anzuwendende Normen und Vorschriften

Aufzugsrichtlinie 2014/33/EUEN 81-20/50 und EN 81-28Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), § 15TRBS 1201 Teil 4, TRBS 2121, TRBS 3121, TRBS 2181Maschinenrichtlinie 2006/42/EGDGUV-Vorschriften sowie allgemeine arbeits- und beschäftigungsrechtliche Vorschriften

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende Teilnahme an der Ortsbesichtigung

Die Teilnahme an einer zwingenden Ortsbesichtigung ist Pflicht. Der Termin ist individuell mit dem Sachbereich 50 (Tel. 030 227-35674 / 32399) zu vereinbaren. Der Nachweis der Teilnahme ist als Anlage zum Angebot einzureichen – ohne Nachweis ist das Angebot unzulässig.

Fachliche Eignung – Aufzugstechnik

Der Bieter muss Fachunternehmen für Aufzugstechnik sein.

Mindestens ein Fachmonteur für Aufzugstechnik muss als befähigte Person (gemäß TRBS 3121 und TRBS 2181) beschäftigt werden.Es dürfen ausschließlich befähigte Personen für die Personenbefreiung eingesetzt werden.Die Mitarbeiter müssen über die erforderlichen beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen verfügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Jahresumsatz im relevanten Tätigkeitsbereich: mindestens 50.000 € pro Jahr in den letzten drei Geschäftsjahren (2023–2025).Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckung von 2.000.000 € für Personenschäden und 1.000.000 € für Sachschäden. Der Nachweis kann bis zur Zuschlagserteilung nachgereicht werden.

Persönliche Eignung und Sicherheit

Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß § 123/124 GWB vorliegen (Eigenerklärung; bei Bietergemeinschaft jedes Mitglied).Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen sich einer Sicherheitsüberprüfung durch den Deutschen Bundestag unterziehen. Nur nach positiver Prüfung ist der Zutritt gewährleistet.Die Mitarbeiter müssen persönliche Zuverlässigkeit und Eignung mitbringen.

Personelle Leistungsfähigkeit

Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl 2023–2025: mindestens zwei Elektriker.

Darüber hinaus muss jederzeit sichergestellt sein, dass mindestens vier Mitarbeiter zeitgleich für Notrufeinsätze verfügbar sind.

Referenzen

Mindestens eine vergleichbare Referenz aus den Jahren 2023–2025 (Personen-/Notfallbefreiungs- oder Instandhaltungsdienst für Aufzugsanlagen). Die Referenz darf nicht für ein mit dem Bieter konzernmäßig oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen erbracht worden sein. Kontaktdaten zur Überprüfung sind anzugeben.

Registrierung und Tariftreue

Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder im Berufsregister (sofern eintragungspflichtig).Abgabe der Tariftreueerklärung mit dem Angebot: Verpflichtung zur Einhaltung von Mindestlohn, allgemeinverbindlichen Tarifverträgen, Arbeitsschutz- und Sicherheitsvorschriften, Sozialversicherungsbeiträgen und Vorgaben gegen Schwarzarbeit.Spätestens zwei Monate nach Zuschlagserteilung sind Tarifvertrag/Tarifgebiet und eine detaillierte Urkalkulation der Lohnkosten vorzulegen.

Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer

Bietergemeinschaften: Alle Mitglieder müssen die geforderten Eigenerklärungen und Nachweise einzeln erbringen; Mindestanforderungen können gemeinsam erfüllt werden.Unterauftragnehmer: Einsatz ist im Angebot zu erklären (Name, Anschrift, Leistungsbeschreibung, Anteil in Prozent). Laut Leistungsbeschreibung ist die Beauftragung von Unterauftragnehmern jedoch grundsätzlich ausgeschlossen.
Referenzprojekte
1 ReferenzenZeitraum: 2023–2025Volumen:

Mindestens eine vergleichbare Referenz über erbrachte Leistungen in den Jahren 2023–2025 (Personen-/Notfallbefreiungs- oder Instandhaltungsdienst für Aufzugsanlagen)

Leistung muss mit dem ausgeschriebenen Dienst vergleichbar sein (Umfang, Komplexität, Art der Anlagen); Referenzauftrag darf nicht für ein mit dem Bieter konzernmäßig oder wirtschaftlich verbundenes Unternehmen erbracht worden sein; Kontaktdaten des Auftraggebers zur Überprüfung erforderlich. Auftraggeber, Art der Leistung, Ansprechpartner, Leistungszeitraum und Auftragsvolumen in Euro anzugeben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 48%11+ · 27%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 25 erledigt
Angebotsformulare
Eignungsnachweise
Versicherungen und Sicherheit
Ortsbesichtigung
Tariftreue und Arbeitsrecht
Vertragsdurchführung (nach Zuschlag)
Bei Bietergemeinschaft / Unterauftragnehmern
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Deutscher Bundestag, Referat ZR 3 - Vergaben
Anschrift
11011 Berlin
Ort
11011 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bundestag.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
11011 Berlin
Berlin

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