Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Halle (Saale) für Landschaftspflegearbeiten im Naturschutzgebiet „Brandberge" im Stadtteil Kröllwitz. Auf einer Gesamtfläche von ca. 2,65 ha werden in drei Losen Gehölzrückschnitt, Entbuschung (u. a. Brombeere, Weißdorn, Hundsrose) und Mahd durchgeführt. Bieter können sich auf ein einzelnes Los oder mehrere Lose bewerben. Zuschlag erfolgt nach dem Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Wichtig zu wissen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Bewertet wird der Gesamtpreis des Angebots einschließlich Umsatzsteuer. Die Wertungssumme berücksichtigt nachgerechnete Angebotssummen und Nachlässe; bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent gewährt, und bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhalten diese bevorzugt den Zuschlag.
Punkte = (günstigster Angebotspreis inkl. USt. / Angebotspreis inkl. USt. des Bieters) × 100; das günstigste Angebot erhält 100 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Pflichten für alle Lose
Alle Arbeiten sind mit dem Auftraggeber (AG) und mit Flächennutzern, Eigentümern, Pächtern und Jagdpächtern eigenverantwortlich und rechtzeitig abzustimmen. Vor Beginn der Pflegearbeiten erfolgt eine Einweisung durch den AG. Regelmäßige Rücksprachen mit den fachlichen Begleitern sind Pflicht – teils vor Ort. Seltene Arten sind zu schonen.
Maschineneinsatz (z. B. Traktoren) ist nur in wenigen Bereichen möglich und muss mit dem AG abgesprochen werden. Mähraupentechnik ist in einzelnen Losen gestattet (siehe Losbeschreibungen); die Fläche ist anschließend nachzuberäumen.
Leistungszeitraum für alle Lose: 01.10.2026 bis 18.12.2026.
Pflegeinhalte – Schwerpunkte
Durchgeführt werden Entbuschung und Mahd auf Grünlandflächen. Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Brombeerranken, Weißdorn und Hundsrose. Anfallendes Schnittgut ist aus dem NSG zu entfernen und fachgerecht zu entsorgen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignungsanforderungen
Bieter müssen die für die Leistungsausführung erforderlichen gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124_LD) oder alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE/ESPD) einzureichen.
Gleichwertige Nachweise sind:
Eine vorhandene Präqualifizierung/ULV Halle (Saale) wird anerkannt.
Bei Bietergemeinschaften ist eine Textform-Erklärung aller Mitglieder erforderlich (bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldner-Haftung). Beim Einsatz von Nachunternehmern müssen diese mindestens die gleichen Arbeitsbedingungen erhalten wie der Hauptauftragnehmer (§ 14 Abs. 2 TVergG LSA); bevorzugt sind kleine und mittlere Unternehmen (§ 14 Abs. 4 Nr. 1 TVergG LSA).
Auf gesondertes Verlangen
Die Vergabestelle kann vom Bestbieter (bzw. nachrangigen Bietern auf Anforderung) weitere Bescheinigungen zuständiger Stellen nachfordern – in elektronischer Textform gemäß § 126b BGB innerhalb von 3 Tagen nach Absendung der Aufforderung.
Bei einer Auftragssumme über 30.000 € wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachgefordert. Fremdsprachige Bescheinigungen müssen in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorgelegt werden.
Sprache und Formalien
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzugeben. Vorgegebene Vordrucke der Vergabestelle sind zu verwenden, alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Preisangaben in Euro, max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer. Preisnachlässe nur ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme.