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Planungsleistung FWGH Bierbach und Blickweiler

Stadt Blieskastel | Vergabekammern des Saarlandes - beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des SaarlandesBlieskastel, SaarlandVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Blieskastel sucht ein Architekturbüro für die Objektplanung (Leistungsphasen 2–8 nach HOAI) von zwei baugleichen Feuerwehrgerätehäusern in den Stadtteilen Bierbach und Blickweiler.

Das beauftragte Büro übernimmt die komplette Planung: Vorentwurf, Baugenehmigung (Einreichung bis spätestens 14.02.2027), Werkplanung und die gesamte Bauleitung. Die Planungen laufen parallel, Bierbach soll im Sommer 2027 starten, Blickweiler ein Jahr später.

Verfahren: EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig). Erst Teilnahmeantrag, dann Angebot.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Veröffentlichung18. Juni 2026
Rügefrist18. Juni – 21. Juli 2026
Bieterfragen-Frist14. Juli 2026
Teilnahmefrist21. Juli 2026
Einladungsfrist14. Aug. 2026
Vertragsbeginn7. Dez. 2026
Vertragslaufzeit7. Dez. 2026 – 31. Dez. 2028
Abruffrist Folgebeauftragungca. 7. Dez. 2026 – 7. Juni 2027
Bauantrag muss gestellt sein14. Feb. 2027
Ausführungsbeginnca. 1. Juli 2027
Gesamtfertigstellung FWGH Bierbachca. 1. März – 31. März 2028
Gewährleistungca. 1. März 2028 – 1. März 2033bis 2033
Ausführungsbeginnca. 1. Juli 2028
Vertragsende31. Dez. 2028
Gesamtfertigstellung FWGH Blickweilerca. 1. Juni – 30. Juni 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität4 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Vergütung500%

    Bewertung der Vergütung inkl. Gesamthonorar (max. 450 Punkte) und Stundensätze für zusätzlich beauftragte Leistungen (max. 50 Punkte).

  • Organisationskonzept250%

    Darstellung der Organisation des Projekts, Personaleinsatz, Qualifikation der Projektleitung, Kommunikation mit dem Auftraggeber und Präsenz vor Ort. Relative Angebotswertung: bestes Angebot erhält 250 Punkte (Skala: 250/200/150/100/50/0).

  • Projektumsetzungskonzept250%

    Darstellung der planerischen Herangehensweise, Maßnahmen zur Kosten- und Termineinhaltung, Nachhaltigkeit der Planung (Unterhaltungs-/Folgekosten, Erweiterbarkeit) sowie Berücksichtigung von Energieeffizienz und Klimaschutz. Relative Angebotswertung: bestes Angebot erhält 250 Punkte (Skala: 250/200/150/100/50/0).

Preis-Formel (Gesamthonorar): Punktzahl = 450 × (2 - Gesamthonorar/Niedrigstes Gesamthonorar); Angebote mit 2-fachem oder höherem Niedrigstpreis erhalten 0 Punkte. Preis-Formel (Stundensätze): Punktzahl = 50 × (2 - Durchschnittswert/Niedrigster Durchschnittswert); Angebote mit 2-fachem oder höherem Niedrigstwert erhalten 0 Punkte. Qualitätskriterien: Relative Angebotswertung; bestes Angebot erhält Maximalpunktzahl (250 für Organisationskonzept, 250 für Projektumsetzungskonzept), weitere Angebote erhalten geringere Punktzahlen (250/200/150/100/50/0).

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien (Anlage A03) mit Gesamtpunktzahl 1000 sind vollständig dokumentiert: Vergütung (500 Pkt. inkl. Unterkriterien), Organisationskonzept (250 Pkt.), Projektumsetzungskonzept (250 Pkt.).

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Gebäudetyp

Es werden zwei baugleiche Feuerwehrgerätehäuser (Sonderbauten nach DIN 14092-1) geplant. Beide Standorte (Bierbach und Blickweiler) werden parallel geplant, um Synergieeffekte zu nutzen.

Gebäudemerkmale je Standort:

Bruttogeschossfläche (BGF): ca. 555 m²Bruttorauminhalt (BRI): ca. 2.590 m³Nutzungsfläche (NUF): ca. 514 m²

Bauteile:

Funktions-, Aufenthalts- und Umkleideräume, Sanitärbereiche: MassivbauFahrzeughalle: Stahlkonstruktion mit SandwichpaneelenDachform: versetztes Pultdach (andere wirtschaftliche Formen möglich)

Planungsleistungen nach HOAI (LPH 2–8)

Beauftragt werden die Leistungsphasen 2 bis 8 der Objektplanung Gebäude nach HOAI (§ 34, Anlage 10.1). Die Beauftragung erfolgt stufenweise:

Stufe 1: LPH 3 (Entwurfsplanung) + LPH 4 (Genehmigungsplanung)

Stufe 2: LPH 5 (Ausführungsplanung) + LPH 6 (Vergabevorbereitung) + LPH 7 (Mitwirkung bei Vergabe) + LPH 8 (Objektüberwachung/Bauleitung)

Ein Anspruch auf Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht.

Im Rahmen der Leistungen sind insbesondere zu erbringen:

Erstellung und Einreichung des Bauantrags (Frist: bis spätestens 14.02.2027)WerkplanungVollumfängliche Bauleitung nach HOAIBauabschnitte und Zwischenbauzustände planenTerminpläne und Baustelleneinrichtungspläne erstellenÄnderungs- und Alternativplanungen auf Anordnung des AuftraggebersEinarbeitung bereitgestellter Gutachten und Vorgaben (z. B. Kampfmittelvorerkundung)

Anrechenbare Kosten und Budget

Die anrechenbaren Kosten (Kostengruppen 300 + 400 nach DIN 276) werden auf rund 1.060.504 EUR netto geschätzt.

Das beauftragte Büro ist verpflichtet, das vorgegebene Kostenbudget als verbindliches Kostenziel einzuhalten und alle Einsparungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Einzuhaltende Vorschriften und Normen

Die Planung muss unter anderem folgende Vorgaben berücksichtigen:

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)Landesbauordnung SaarlandGebäudeenergiegesetz (GEG)VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen)HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure)DIN 14092 (Feuerwehrhäuser)DIN ISO 12944-4 oder gleichwertig (Korrosionsschutz von Stahlbauten)GWB, VgV, UVgO (Vergaberecht)

Zeitplan und Meilensteine

Geplanter Ablauf:

Vertragsbeginn: 07.12.2026Bauantrag muss spätestens vorliegen: 14.02.2027Baubeginn Bierbach: Sommer 2027 (nach erteilter Baugenehmigung)Baubeginn Blickweiler: ca. 1 Jahr nach BierbachAusführungsdauer je Gebäude: maximal 12 MonateGesamtfertigstellung Bierbach: März 2028Gesamtfertigstellung Blickweiler: Juni 2029

Vertragsende der Planerleistungen: 31.12.2028

Bereits durchgeführte Vorarbeiten

Für den Standort Bierbach wurde bereits eine Kampfmittelvorerkundung beauftragt und ausgewertet (Anlagen B02/B03). Ergebnis: Im Bereich Parkstraße/Pfalzstraße gibt es keine Hinweise auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg; für nicht auswertbare Flächen wird bei Bedarf eine technische Untersuchung empfohlen.

Diese Ergebnisse sind als Planungsgrundlage in die weitere Arbeit einzuarbeiten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Eignung

Jahresumsatz: Durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) 2023–2025 aus Objektplanung Gebäude/Innenräume mit mindestens Honorarzone III muss durchschnittlich bei mindestens 300.000 EUR liegen.

Haftpflichtversicherung: Nachweis einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung mit Versicherungssummen von mindestens 3.000.000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, jeweils mindestens zweifach im Jahr verfügbar. Die Eintrittspflicht muss durchgehend bestehen.

Fachliche Eignung – Projektleitung

Projektleitung: Namentliche Benennung einer Projektleiterin/eines Projektleiters und einer Stellvertretung mit Qualifikation und Berufserfahrung.

Nachweis der Berufszulassung als Architektin/Architekt nach dem jeweiligen LandesrechtStellvertretung muss ebenfalls vorlagenberechtigt seinMitgliedschaft in einer Architektenkammer erforderlich

Berufserfahrung Projektleitung/Stellvertretung: Wird in der Auswahlphase bewertet (Punktvergabe nach Erfahrungsjahren: ≤5 J. = 5 Pkt., ≤10 J. = 10 Pkt., ≤15 J. = 15 Pkt., >15 J. = 20 Pkt.).

Fachliche Eignung – Referenzen

Mindestens 2 abgeschlossene Referenzprojekte mit folgenden Anforderungen:

Leistungsumfang: mindestens Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI Anlage 10.1Alter: höchstens 15 Jahre (bezogen auf Abschluss der Leistungen)Baukosten: mindestens 1.000.000 EUR netto je Projekt (Kostengruppen 300–400)Sonderbau: mindestens 1 Referenz muss ein Sonderbau mit mindestens durchschnittlichen Anforderungen sein (Honorarzone III nach HOAI)Vorlage auf Anlage D01 mit Angabe von Honorarzone, Baukosten und Sonderbau-Status

Persönliche Lage – Ausschlussgründe

Bewerber dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB aufweisen. Dazu zählen insbesondere:

Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten (z. B. Korruption, Betrug, Geldwäsche)Verletzung der Pflicht zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder SozialversicherungsbeiträgenSchwere Verfehlungen, Insolvenz, Wettbewerbsverstöße, Täuschung, Verstöße gegen AEntG/ArbErtG/MiLoG/SchwarzArbG

Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB sind möglich. Ausschlussgründe nach EU-Verordnung 2022/576 (Russland-Sanktionen) dürfen ebenfalls nicht vorliegen.

Weitere Anforderungen

Teilnahmeberechtigt sind ArchitekturbürosVerpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach STFLG (Saarländisches Tariftreue- und Fairer-Lohn-Gesetz)Angabe, ob und welche Leistungen an Nachunternehmer übertragen werden sollenBei Nachunternehmereinsatz: Nachunternehmer müssen vergleichbare Eignung mitbringen

Auswahlphase (bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern)

Wenn mehr als 5 Bewerber die Eignungsanforderungen erfüllen, wird eine Rangfolge nach Punkten gebildet (max. 100 Punkte). Kriterien:

Anzahl Referenzen mit Sonderbauten (1–2 = 5 Pkt., 3–4 = 10 Pkt., 5–6 = 15 Pkt., >6 = 20 Pkt.)Anzahl Referenzen mit Bauvolumen > 1 Mio. EUR (gleiche Punktstaffel)Berufserfahrung Projektleitung (5/10/15/20 Punkte)Berufserfahrung stellv. Projektleitung (5/10/15/20 Punkte)

Die 3–5 am besten bewerteten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Zuschlagskriterien (für spätere Angebotsphase)

In der Angebotsphase werden 1.000 Punkte nach folgenden Kriterien vergeben:

Gesamthonorar: 450 PunkteStundensätze für zusätzliche Leistungen: 50 PunkteOrganisationskonzept (Projektorganisation, Personaleinsatz, Kommunikation, Präsenz vor Ort): 250 PunkteProjektumsetzungskonzept (planerische Herangehensweise, Kosten-/Termintreue, Nachhaltigkeit, Energieeffizienz, Klimaschutz): 250 Punkte
Referenzprojekte
Mindestens 2 ReferenzenZeitraum: Nicht älter als 15 JahreVolumen: Jeweils mind. 1.000.000 EUR netto Baukosten (Kostengruppen 300–400); durchschnittliche Anforderungen Honorarzone III

Abgeschlossene Referenzprojekte im Bereich Objektplanung Gebäude (Leistungsphasen 2–8 nach HOAI), Sonderbau

Mindestens 1 Referenz muss ein Sonderbau sein (z. B. Feuerwehrgerätehaus); Nachweis auf Anlage D01 mit Angabe von Honorarzone, Baukosten und Sonderbau-Status

Beliebig, je mehr desto besser (Punktbewertung) ReferenzenZeitraum: Max. 15 JahreVolumen: Jeweils mind. 1 Mio. EUR netto

Optional (für Auswahl bei mehr als 5 Bewerbern): Zusätzliche Referenzen

Zusätzliche Punkte für mehr Sonderbau-Referenzen und mehr Projekte über 1 Mio. EUR

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 37%11+ · 21%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Teilnahmeantrag – Pflichtformulare
Eignungsnachweise
Fragen und Rügen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Blieskastel | Vergabekammern des Saarlandes - beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes
Anschrift
66440 Blieskastel
Ort
66440 Blieskastel
Kategorie
Saarland
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
66440 Blieskastel
Saarland

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