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Planungsleistungen für den Neubau der Verbundschule am Tuniberg Freiburg mit 3-fach Sporthalle, Schulhof und Sport- und Außenanlagen

Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement | Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Freiburg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Planungswettbewerb für den Neubau einer sechszügigen Verbundschule mit knapp 12.000 m² Nutzfläche, Dreifach-Sporthalle, Schulhof sowie Sport- und Außenanlagen in Freiburg-Opfingen.

Gebäudeplanung führt das Verfahren. Die Leistungen umfassen außerdem Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Bauphysik und Freianlagenplanung. Leitprinzip ist das „Einfache Bauen“.

Der Teilnahmeantrag ist bis zum 24.11.2026, 10:00 Uhr, ausschließlich elektronisch über die Deutsche eVergabe einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist16. Nov. 2026
Teilnahmefrist24. Nov. 2026
Mitteilung Bewertungsergebnis Stufe 1ca. 11. Jan. 2027
Aufforderung Verhandlungsgespräch / Erstangebotca. 18. Jan. 2027
Abgabe Erstangebot Stufe 2ca. 7. Apr. 2027
Abgabe Modell Stufe 2ca. 14. Apr. 2027
Zwischenpräsentation / Bietergespräch 1ca. 24. Mai – 28. Mai 2027
Wertung und Reduktion 10 auf 3ca. 7. Juni – 11. Juni 2027
Aufforderung finaler Lösungsvorschlagca. 21. Juni – 25. Juni 2027
Abgabe finaler Lösungsvorschlag (Stufe 3, Abgabezeitpunkt 1)ca. 2. Aug. – 6. Aug. 2027
Prüfung indikativer Angeboteca. 9. Aug. 2027
Abgabe Modell Stufe 3ca. 17. Aug. – 21. Aug. 2027
Online-Verhandlung / Bietergespräch 2ca. 17. Aug. – 28. Aug. 2027
Aufforderung finales Honorarangebotca. 1. Sep. – 10. Sep. 2027
Abgabe finales Honorarangebot (Abgabezeitpunkt 2)ca. 4. Okt. – 10. Okt. 2027
Prüfung und Wertung finale Honorarangeboteca. 11. Okt. – 17. Okt. 2027
Abschlusspräsentation / Bietergespräch 3ca. 18. Okt. – 24. Okt. 2027
Mitteilung Nichtberücksichtigung Stufe 3ca. 25. Okt. – 7. Nov. 2027
Vertragsabschluss / Zuschlagca. 15. Nov. – 21. Nov. 2027
Vertragsbeginn / Planungsbeginnca. 15. Nov. 2027
Vertragslaufzeitca. 15. Nov. 2027 – 15. Nov. 2031bis 2031
Aufnahme der Planungca. 1. Jan. 2028
Ausschreibung der Bauleistungenca. 1. Juli – 31. Dez. 2029
Baugenehmigungca. 1. Jan. – 30. Juni 2030
Ausführungsbeginnca. 1. Jan. 2031
Rügefrist (Bekanntmachungs-/Vergabeunterlagenverstöße)Datum offenRüge erkennbarer Verstöße aus Bekanntmachung/Vergabeunterlagen bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (24.11.2026).
Rügefrist (erkannter Verstoß)Datum offenInnerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis des Verstoßes, § 160 Abs. 3 GWB.
Wartefrist vor Beauftragung (§ 134 GWB)Datum offen10 Kalendertage nach Mitteilung über Nichtberücksichtigung; blockiert vorzeitigen Zuschlag.
Mängelbeseitigungsüberwachung (1. Jahr nach Inbetriebnahme)Datum offenRelativ: Inbetriebnahme + 1 Jahr, je Bauabschnitt; Inbetriebnahmetermin offen.
GA-Optimierung (3 Jahre nach Inbetriebnahme)Datum offenRegelmäßige Optimierung der Gebäudeautomation in den ersten 3 Jahren nach Inbetriebnahme.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Honorarangebot30%

    Plausibilität/Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes (Stufe 3).

  • Lösungsvorschlag70%

    Beurteilung des Lösungsvorschlags (Stufe 3) anhand von: Herangehensweise an die Aufgabenstellung, Qualität und Umfang der vorgelegten Planung (insbesondere Gestaltung), Angemessenheit/Qualität/Plausibilität des Konzepts hinsichtlich stadträumlichem Gesamtkonzept, architektonischer Gestaltqualität, funktionaler Qualität, Umsetzung des Raumprogramms (inkl. Inklusion/Barrierefreiheit), Ökologie/Klimawandel/Nachhaltigkeit/Energiekonzeption, Funktionalität/Innovationskraft Konzept 'Einfaches Bauen', Außenraumqualität/Freiraumkonzept sowie Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit. In Stufe 2 wird dieses Kriterium zu 100% gewertet.

Bewertung Honorarangebot: günstigstes Honorarangebot erhält 5 Punkte, weitere Angebote linear in Relation: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 5 Punkte, Zwischenwerte auf eine Dezimalstelle interpoliert. Bewertung Lösungsvorschlag: je Beurteilungskriterium 0-5 Wertungspunkte nach Bewertungsschema (5=übertrifft, 4=erfüllt voll und ganz, 3=erfüllt im Wesentlichen mit Potenzial, 2=erfüllt im Wesentlichen mit anderen Herausforderungen, 1=erfüllt in Teilen, 0=gar nicht). Punkte werden in Bewertungsmatrix mit Gewichtung multipliziert. Zuschlag auf höchste Gesamtpunktzahl; bei Gleichstand: bessere Bewertung Lösungsvorschlag, dann Honorar, dann Los.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien und Gewichtungen sind in den Vergabeunterlagen (Anlage 1 Verfahrensbeschreibung, Abschnitt 5.6 und 5.7) und in der Bekanntmachung übereinstimmend und vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektumfang und Planungsansatz

Geplant wird eine sechszügige Verbundschule mit knapp 12.000 m² Nutzfläche für rund 1.200 Schülerinnen und Schüler auf einem etwa 3,4 ha großen Plangebiet. Enthalten sind eine neue 3-fach-Sporthalle, Schulhof, Freianlagen sowie Sport- und Außenanlagen. Der planerische Ansatz folgt dem Leitprinzip des „Einfachen Bauens“.

Planungsbereiche

Die Planung umfasst Gebäudeplanung und Innenräume, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1 bis 8, Bauphysik und Freianlagenplanung. Die Gebäudeplanung hat die Federführung. Für die fünf Fachrichtungen sind getrennte Verträge vorgesehen; zunächst werden die Leistungsphasen 1 bis 3 und gegebenenfalls Teile besonderer Leistungen beauftragt, weitere Phasen können stufenweise folgen.

Gebäudeplanung und Innenräume

Leistungen nach §§ 33 ff. HOAI 2021 für Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung sowie Objektbetreuung. Berücksichtigt werden das pädagogische Konzept, Clusterstrukturen, Inklusion, Barrierefreiheit und das Konzept „Einfaches Bauen“.

Tragwerksplanung

Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI 2021 einschließlich Grundlagenermittlung, Planung, Nachweisen, Kostenbeiträgen und Mitwirkung an Vergabe, Objektüberwachung und Objektbetreuung. Die 3D-Planung dient der Kollisionsprüfung; BIM wird nicht erwartet.

Technische Ausrüstung

Planung der Technischen Ausrüstung nach §§ 53 ff. HOAI 2021 für Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgung, Raumlufttechnik, Elektrotechnik, Kommunikations-, Sicherheits- und Informationstechnik, Förderanlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Gebäudeautomation. Die Leistungen umfassen die HOAI-Leistungsphasen 1 bis 9 sowie insbesondere GA-Lastenheft, Raumbuchteil, Zählerkonzept, Schnittstellenkoordination, Brandfallsteuermatrix, Funktionsprüfung, Live-Test und Optimierung der GA in den ersten drei Jahren nach Inbetriebnahme.

Bauphysik

Bauphysikalische Mitwirkungsleistungen der HOAI-Phasen 1 bis 7 für Wärmeschutz, Energiebilanzierung, Bau- und Raumakustik. Zusätzlich sind ein Energiekonzept für Klimaneutralität, ein Luftdichtigkeitskonzept, ein Bauteilkatalog, hygrothermische Berechnungen, Tageslicht- und thermische Simulationen, Blower-Door-Messungen sowie Baustellenkontrollen vorgesehen.

Freianlagenplanung

Freianlagenplanung nach §§ 38 ff. HOAI 2021 für Schulhof, integrierte Sportflächen, weitere Sport- und Außenanlagen, Erschließung, Fahrrad- und PKW-Stellplätze, Grün-, Versiegelungs-, Entwässerungs-, Baum- und Spielflächen. Barrierefreiheit ist durchgängig zu berücksichtigen.

Besondere Leistungen und Koordination

Alle Teilleistungen aus der Vertragsanlage „Vertrag Grundleistungen und Besondere Leistungen“ sind anzubieten. Dazu gehören unter anderem vertiefte Kostenschätzungen nach DIN 276, Raumbücher, Brandfall- und Brandfallsteuermatrizen, Servicepläne, 3D-Kollisionsprüfungen ohne BIM, Kosten- und Terminplanung, Förderprogrammzuarbeit, Abnahme- und Funktionsprüfungen sowie Mängelverfolgung. Ein separates Fachplanungsbüro erstellt das Barrierefreiheits-Konzept; die Planung muss dieses koordinieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufsqualifikation

Für Gebäudeplanung muss mindestens eine verantwortliche Person als Architektin oder Architekt in einer deutschen Architektenkammer eingetragen oder zur Tätigkeit in Deutschland zugelassen sein. Für Freianlagenplanung gilt ein anerkannter Befähigungsnachweis, etwa ein einschlägiges Studium oder eine Qualifikation im Garten- und Landschaftsbau. Für Tragwerksplanung, TGA und Bauphysik ist mindestens eine Person mit Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieurin oder Ingenieur oder entsprechender Listeneintragung erforderlich. Juristische Personen müssen einen verantwortlichen Berufsangehörigen mit passender Qualifikation benennen.

Referenzen und technische Leistungsfähigkeit

Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird anhand der sechs beschriebenen Referenzarten nachgewiesen: Gebäudeplanung, nachhaltige und innovative Baukonzepte, TGA, Tragwerksplanung, Bauphysik und Freianlagenplanung. Die Referenzen werden in Stufe 1 zur Eignungsprüfung herangezogen und nicht wertend berücksichtigt.

Versicherung

Eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung muss über den gesamten Leistungszeitraum bestehen. Erforderliche Mindestdeckungssummen sind für Gebäudeplanung und Ingenieurleistungen 3 Mio. € für Personenschäden und 5 Mio. € für sonstige Schäden, für Freianlagenplanung jeweils 3 Mio. €. Vorzulegen ist ein aktueller Versicherungsnachweis, der zum Bekanntmachungszeitpunkt höchstens 12 Monate alt ist.

Erklärungen und Ausschlussgründe

Erforderlich sind Erklärungen zur Unabhängigkeit der Leistungserbringung, zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, zur Tariftreue und Mindestentgeltverpflichtung nach dem LTMG Baden-Württemberg, zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen und zur Einhaltung der EU-Sanktionen gegen russische Unternehmen, Personen und Lieferanten. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Erklärungen grundsätzlich je Mitglied vorzulegen.

Organisation und Verfahrensanforderungen

Die Bewerbung muss vollständig, fristgerecht, elektronisch und in deutscher Sprache eingereicht werden. Wertungsrelevante Angaben und Nachweise können nicht nachgereicht werden. Die Leistungen werden zunächst für die HOAI-Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt; eine Bereitschaft zur stufenweisen Beauftragung der weiteren Phasen und zu getrennten Fachverträgen ist erforderlich. In Stufe 2 werden bis zu zehn, in Stufe 3 drei Bewerber zugelassen.

Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 3.500 m² BGF

Gebäudeplanung: Neubau oder Sanierung eines Bauwerks für Bildung, Lehre, Jugend oder vergleichbare Nutzung; mindestens HZ III und 3.500 m² BGF; vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der HOAI-Phasen 2 bis 5.

Beauftragung durch einen öffentlichen Auftraggeber nach § 99 GWB; Leistungen des erbringenden Büros nachweisen.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 2.500 m² BGF; Honorarzone mindestens HZ III

Nachhaltige und innovative Baukonzepte: mehrgeschossiger Neubau oder Anbau mit nachweisbarer Erfahrung im ressourcen- und kostenbewussten Bauen, beispielsweise Holz- oder Hybridbau, Vorfertigung, Rückbau, LCA/LCC, Ressourcenpass, DGNB/BNB/QNG oder reduzierte TGA.

Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der HOAI-Phasen 2 bis 5.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 3.500 m² BGF

Technische Gebäudeausrüstung: Fachplanung für Neubau oder Sanierung im Hochbau mit Erfahrung in den wesentlichen Anlagengruppen nach § 53 HOAI.

Bildungs-, Verwaltungs-, Kultur-, Gesundheits- oder vergleichbare nutzungsintensive Nutzung; vollständig selbst erbrachte HOAI-Phasen 2 bis 5.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 3.500 m² BGF

Tragwerksplanung: Fachplanung für einen Neubau im Hochbau.

Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der HOAI-Phasen 2 bis 5.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 3.500 m² BGF

Bauphysik: Fachplanung für einen Neubau im Hochbau mit BNB-, DGNB- oder QNG-Zertifizierung oder Lebenszykluskostenbetrachtung.

Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der HOAI-Phasen 2 bis 5.

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Objekt spätestens ab 2016 im Bau oder zur Übergabe an die Nutzenden gewesenVolumen: mindestens 1 ha; Honorarzone mindestens HZ III

Freianlagenplanung: Schulfreianlagen sowie Sport-, Spiel- oder Freizeitflächen.

Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der HOAI-Phasen 2 bis 5.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 53%4–10 · 44%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Teilnahmeantrag
Formale Erklärungen
Fachliche Eignung
Versicherung und Unternehmensangaben
Abgabe und Rückfragen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement | Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
79106 Freiburg im Breisgau
Ort
79112 Freiburg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
—

Erfüllungsort

Ort der Leistung
79112 Freiburg
Baden-Württemberg

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