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Planungsleistungen zur Wärme-Kälte-Infrastruktur im Klärwerk Gut Marienhof

Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer SüdbayernEching, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 64 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Die Landeshauptstadt München (Münchner Stadtentwässerung) beschafft umfassende Planungsleistungen für den Aufbau einer neuen Wärme-, Kühl- und Kälteinfrastruktur im Klärwerk Gut Marienhof (KLW II) in Eching. Das Klärwerk soll künftig möglichst klimaneutral aus eigenen Ressourcen (Faulgas, Abwärme) versorgt werden.

Was zu tun ist:

Der Auftragnehmer übernimmt die vollständige Objekt- und Fachplanung über alle HOAI-Leistungsphasen 1–8 (stufenweise Beauftragung) für folgende Bereiche:

Ingenieurbauwerke (inkl. Verkehrsanlagenplanung)TragwerksplanungTechnische Ausrüstung: Verfahrenstechnik/Anlagenbau/HLK, Elektrotechnik, ProzessleittechnikGesamtkoordination aller FachplanungenBauzeitliche ProvisorienInbetriebnahmeleistungen

Die Maßnahme gliedert sich in zwei Bauabschnitte: zuerst das Wärmenetz (Prozess- und Gebäudewärme, Heizzentrale, Großwärmespeicher, Wärmepumpen, Anbindung Abwärme aus BHKW), danach die Optimierung des Kühlwassersystems (Kühlwasserring, Absorptionskältemaschine, Rückkühler).

Wichtige Hinweise für Bieter:

Angebote sind ausschließlich elektronisch über die bayerische Vergabeplattform einzureichen.Angebotsfrist: 12.11.2026, 11:00 Uhr (Frist für Rückfragen: 06.11.2026, 11:00 Uhr).8 Referenzen sind nachzuweisen (Inbetriebnahme 2018 bis Angebotsfrist) – Nichterfüllung auch nur einer Referenz führt zum Ausschluss.Mindestumsatz: 750.000 €/Jahr (Durchschnitt der letzten 3 Jahre).Mindestpersonal: 1 Person Bautechnik, 3 Personen Maschinen-/Verfahrens-/HKLS-Technik, 2 Personen Elektrotechnik.Berufshaftpflicht: 3 Mio. € Personenschäden, 5 Mio. € sonstige Schäden.Auftrag wird erst nach BAFA-Förderbescheid (BEW-Modul 1) erteilt.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 64 Tage bis zur Angebotsfrist — 12. November 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Veröffentlichung4. Sep. 2026
Veröffentlichung6. Sep. 2026
Vor-Ort-Besichtigungca. 19. Okt. – 30. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist6. Nov. 2026
Angebotsfrist12. Nov. 2026
Angebotsöffnung12. Nov. 2026
Bindefristca. 12. Nov. 2026 – 11. Jan. 2027
Vertragsbeginn25. März 2027
Vertragslaufzeit25. März 2027 – 31. Dez. 2033
Förderzeitraum BEW Modul 1ca. 25. März 2027 – 25. März 2029
Ausführungsbeginnca. 1. Okt. – 31. Dez. 2030
Inbetriebnahmeca. 31. März 2034
Gewährleistungca. 31. März 2034 – 31. März 2039bis 2039
Projektabschlussca. 31. Dez. 2035
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität16 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Qualifikation Schlüsselpersonal99%
  • Verfügbarkeit Fachplaner*innen9%

    Persönliche Verfügbarkeit der Fachplaner*innen innerhalb von zwei Stunden vor Ort auf der Baustelle.

  • Ressourcenkonzept9%

    Darstellung der Personalauslastung der Projektbeteiligten.

  • Darstellung der Organisation der Aufgabenverteilung beim Bieter9%

    Darstellung der Aufgabenverteilung im Projektteam.

  • Darstellung der Projektabwicklung und -durchführung9%

    Darstellung der vorgesehenen Projektabwicklung und Durchführung.

  • Analyse der Aufgabenstellung durch den Bieter117%
  • Preis168%

    Nettopreis aus der nachgerechneten Wertungssumme des Angebots; der niedrigste Angebotspreis erhält 168 Punkte, höhere Preise werden linear abgestuft.

Preispunkte = (niedrigster Angebotspreis / Angebotspreis des Bieters) × 168. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Addition der Punkte aller Kriterien und Unterkriterien; bei Punktgleichheit entscheidet die niedrigste Wertungssumme.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Unterkriterien, Punktgewichte, Bewertungsstufen, Preisformel und Tie-Break-Regel sind vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gesamtaufgabe & Koordination

Der Auftragnehmer erbringt die vollständige Objekt- und Fachplanung über alle HOAI-Leistungsphasen 1–8 (stufenweise Beauftragung) und koordiniert als Hauptplaner das Gesamtprojekt sowie alle beteiligten Fachdisziplinen.

Stufenweise Beauftragung (typische Stufung):

Stufe 1: LPH 1–2Stufe 2: LPH 3–4weitere Stufen je nach Projektfortschritt

Leistungsbilder nach HOAI:

Ingenieurbauwerke (LPH 1–9 inkl. örtlicher Bauüberwachung und Objektbetreuung)Tragwerksplanung (LPH 1–6 als Grundleistungen)Technische Ausrüstung (LPH 1–8, Anlagengruppen 1–8)Besondere Leistungen nach Anlage 14 § 51 Abs. 5, § 52 Abs. 2 HOAI für Tragwerk: entfallenBauzeitliche ProvisorienInbetriebnahmeleistungen

Übergeordnete Anforderungen:

Hohe Energieeffizienz, Optimierungspotenzial in Betriebszuständen, wirtschaftliche und umwelttechnische GesichtspunkteEinhaltung der MSE-Standards, Pflichtenhefte, Gestaltungshandbuch 'Klärwerksbau', Vorgaben zum klimaneutralen Bauen der Stadt MünchenEinhaltung einsetzter DIN-, EN-, VDI-, VDE-, DWA-Arbeitsblätter und allgemein anerkannter Regeln der TechnikErstellung von Erläuterungsberichten nach jeder Leistungsphase, laufende Termin- und Kostenplanung, regelmäßige Besprechungen3D-Modellierung (LoD 200–500), zusätzlich 2D-PläneSoftware: COMOS 10.4.2 (Siemens), Autodesk Revit 2025, PCS 7Kostenobergrenze: 13.000.000 € bruttoAuftrag erfolgt erst nach BAFA-Förderbescheid (BEW Modul 1), Förderzeitraum 1+1 Jahre (2 Jahre) ab Bewilligung

Wärmenetz (Bauabschnitt 1)

Aufbau eines Wärmenetzes für Prozesswärme (Faulbehälter) und Gebäudewärme (Nahwärmenetz) mit Übergabestationen und Einbindung der Abwärme aus Gas-Otto-Motoren (BHKW).

Varianten zu untersuchen (Vorzugsvariante gemäß Bedarfsprogramm):

Variante 1: Zentrale Wärmepumpe mit Pufferspeichern (2 × 100 m³)Variante 2a: Zentraler Großwärmespeicher (ca. 4.000 m³)Variante 2b: Dezentrale Großwärmespeicher (3.000 m³ + 900 m³ + 70 m³)Variante 3 (Vorzug): Großwärmespeicher (~1.000 m³) + dezentrale Beheizung Sandfiltration/Desinfektion + 200 kW Abwasser-Wärmepumpe (reversibel)

Heizzentrale: Untersuchung mehrerer Standorte (Sanierung Bestandsgebäude, Anbau Betriebs-/Verwaltungsgebäude, Integration neues Maschinenhaus, Neubau). Wärmespeicher (de-/zentral), Wärmepumpen, Pufferspeicher, Anbindung an Bestandswärmenetz (95/70 °C).

Bestehendes Wärmedefizit im Winter: bis 1.500 kW.

Kältenetz und Kühlwassersystem (Bauabschnitt 2)

Kältenetz: Neue Kältezentrale mit Adsorptionskältemaschine (max. 1.420 kW Kälteleistung), Kältenetz als Versorgungsleitung zur Kälteerzeugung.

Kühlwassernetz: Aufbau eines geschlossenen Kühlwasserkreises (Rückkühlung max. 27 °C) mit Anbindung an:

AbsorptionskältemaschineTurboverdichterBHKW-Kühlung (ca. 400 kW)Wärmepumpen

Varianten der Wärmeabfuhr (Untersuchung): Kanalwärmetauscher, Kollektoren in Klärbecken, Wärmetauscher im Notauslasskanal (NAK).

Kühlwasserstation: Neue Station mit Hydraulik-/Pumpen-/Verteilerstation (ggf. Leichtbauhalle); Standort in Abstimmung mit dem Projekt 'Erweiterung des Klärwerks'.

Wärmeüberschuss im Sommer bis 1.000 kW soll für Kälteerzeugung genutzt werden.

Elektrotechnik, MSR und Leittechnik

Mittelspannungsring (20 kV), Niederspannungsverteilung (400 V), MSR-TechnikBeleuchtung (LED, KNX-Steuerung), Steckdosen, IT/EDV-VerkabelungErdung, Blitzschutz (Klasse II/III), PotentialausgleichProzessleit- und Automatisierungstechnik (PCS 7) – Einbindung in bestehendes Leitsystem, RedundanzenBuilding-Management-System (BACnet) für HLK, Beleuchtung, SicherheitstechnikSicherheitstechnik: Brandmeldeanlage, Sicherheitsbeleuchtung, USV-AnlageKabelschutzrohrtrassenPhotovoltaik-Dachanlagen gemäß Bayerischer BauordnungIntegration der PLT-IT-Sicherheitsvorgaben der MSE (z. B. Virtualisierung VMware vSphere, Hirschmann-Switche, Fortinet-Firewalls, Trendmicro, Greenbone-Scans)Software: R&I-Fließbilder in COMOS, 3D-Modelle, Schnittstellenmatrix, Not-Aus-/Not-Halt-Konzept

Bautechnik und Bauabschnitte

Bauabschnitt 1: Alle Maßnahmen des Wärmenetzes (Wärmenetz, Heizzentrale, Speicher, Wärmepumpen)Bauabschnitt 2: Maßnahmen zur Optimierung des Kühlwassersystems (Kühlwasserring, Kühlwasserstation, Absorptionskältemaschine, Rückkühlertechnik)

Bautechnik je Objekt:

Objekt 1 (Wärme-Kältesystem, Investitionsvolumen 5.530.000 €): Sanierung Maschinenhaus 1, Fundamente Speicher, AußenanlagenObjekt 2 (Kühlwassersystem, Investitionsvolumen 4.660.000 €): Neubau ggf. Leichtbauhalle, Fundamente Kühlwasserpumpwerk, Außenanlagen

Bau im laufenden Klärwerksbetrieb mit Schutz bestehender Bestandsanlagen, Schnittstellenkoordination mit anderen Baumaßnahmen (Erweiterung Klärwerk, 4. Reinigungsstufe, Neubau Betriebs-/Verwaltungsgebäude) und Kampfmittelräumung.

Schnittstellen, Abgrenzungen

Nicht im Auftrag enthalten (werden separat ausgeschrieben oder vom AG beigesteuert):

Abbruchplanung, Baugrundgutachten, SchadstoffuntersuchungBrandschutzplanung, LärmschutzgutachtenLandschaftsplanung (Freianlagenplanung – extern durch Landschaftsplaner des AG)SiGeKo (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination)Prüfstatik (statische Berechnungen werden grundsätzlich durch Prüfstatiker geprüft)Termin-/KostenplanerÖrtliche Bauüberwachung IngenieurbauKältemaschine (Leistungsanpassung ggf. im Verwaltungsgebäude)Baugrube KühlwasserpumpwerkBatteriespeicherBetriebswasser und Trinkwassernetz (Schnittstelle zur bestehenden Kühlung über Betriebswasser ist zu berücksichtigen)

Konfliktverbot: Der Auftragnehmer (inkl. ARGE-Mitglieder und Nachunternehmer aus Eignungsleihe) darf sich nicht an der parallel laufenden Ausschreibung der örtlichen Bauüberwachung für das Projekt 'Erweiterung der Wärme- und Kälteinfrastruktur im KLW I' beteiligen.

Inbetriebnahme, Dokumentation und Standards

Inbetriebsetzung und Inbetriebnahme (IBS/IBN): Übergeordnete IBS, Organisation und Leitung, IBN-Handbuch, Vorbereitung IBS, Kalte IBS, Heiße IBS/Probebetrieb, Erstellen Anleitungen, Übergabedokumentation (As-Built)IBS muss im laufenden Klärwerksbetrieb gestaffelt in enger Abstimmung mit dem Betreiber erfolgenBautagebuch wöchentlich an AG; Baubüro-Präsenz durchgängig während Bauausführung (kostenfreie Räume, AN trägt laufende Telefon-/Internetkosten)Dokumentation gemäß MSE-Standard MT_11 (Dokumentationsstandard), einschließlich Dokumentenaustauschliste und DokumentenstrukturPflichtenheft MSE-2 (R&I-Schemata, Grundrisse)RDS-WP-KennzeichnungssystemTechnische Standards MSE z. B. MT_1 (Dammplattenverschlüsse), MT_3 (Korrosionsschutz), HLK_5 (Lüftung) verbindlichPLT-IT-Sicherheitshinweise der MSE für Fremdfirmen (Verpflichtungs- und Vertraulichkeitserklärung) verbindlichBerufsbezeichnung: Dipl.-Ing./Dipl.-Ing. (FH)/Master/Bachelor Bau- oder Maschinenbauingenieurwesen mit mind. 5 Jahren Baustellenpraxis für BaustellenpersonalVerjährungsfrist Mängelansprüche: max. 5 Jahre ab Abnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung zur Berufsausübung (§ 44 VgV)

Eintragung im Berufs- oder Handelsregister (Ort und Nummer)Berufliche Qualifikation: Dipl.-Ing. TH/FH bzw. Master/Bachelor an Universitäten/Fachhochschulen in Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Umwelt- und Verfahrenstechnik, HLKS oder Elektrotechnik (oder gleichwertig)EU/EWR-equalized Berufsbezeichnungen zulässigBei juristischen Personen: der benannte verantwortliche Berufsangehörige muss die Anforderungen erfüllenPersonelle Anforderungen für die Projektabwicklung (Projektbevollmächtigte Person, Bauüberwachung mind. 3 Jahre Baustellenpraxis, IBN-Leitung) – Prüfung analog zu den Eignungskriterien

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)

Gemittelter Gesamtjahresumsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: mindestens 750.000 € pro JahrBerufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen mindestens 3.000.000 € Personenschäden und 5.000.000 € sonstige Schäden; Ersatzleistung mindestens 2-fach der Deckungssummen pro JahrBei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied separat + Erklärung des Versicherers zur ARGE-HaftungEigenerklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl (letzte 3 Jahre)

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) – Personal

Mindestpersonal in den letzten 3 Jahren (relevante Berufsgruppen):

Bautechnik: ≥ 1 PersonMaschinen-/Verfahrens-/HKLS-Technik: ≥ 3 PersonenElektrotechnik: ≥ 2 Personen

Zusätzlich benötigt: Aufstellung der für die Ausführung verantwortlichen Personen (Name, Nachweise beruflicher Qualifikation).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV) – Referenzen

Nachweis durch mindestens 3 Referenzen (besser: 8, weil alle 8 Kriterien erfüllt werden müssen) aus dem Zeitraum 2018 bis Ende Angebotsfrist (12.11.2026). Eine Referenz kann mehrere Kriterien erfüllen, muss aber eindeutig zuordenbar sein. Nichterfüllung auch nur eines Kriteriums führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.

8 Referenz-Kriterien (jeweils Mindestanforderung):

1. Ingenieurbau – LPH 1–8, ≥ 1.000 m³ umbauter Raum

2. Tragwerksplanung – LPH 1–6, > 500 T€

3. Anlagen- und Rohrleitungsbau – LPH 1–8, > 600 kW

4. Energieoptimierung / Energiekonzepte thermisch (Wärme/Kühlung/Kälte) – > 600 kW

5. Technische Ausrüstung – LPH 1–8

6. Mittel-/Niederspannungsanlagen (Industriemaßstab) – LPH 1–8, > 0,5 Mio. €

7. Prozessautomation / Gebäudeautomation (Industriemaßstab) – LPH 1–8, > 0,5 Mio. €

8. Bauüberwachung/Objektüberwachung – mehrere Gewerke/Schnittstellen, mind. 3 Jahre Projekterfahrung, > 2 Mio. €

Je Referenz erforderlich: Name/Anschrift Auftraggeber, Ansprechpartner (Telefon, E-Mail), Kurzbeschreibung Projekt + erbrachte Leistung (Aufgaben, besondere Anforderungen, Leistungsbilder/-phasen, Schwierigkeit, Vertragsverhältnis), Wert der Leistung, erbrachte Leistungsphasen, Eigenleistungsanteil, Bestätigung der Erfüllung des jeweiligen Kriteriums (Ja/Nein).

Hinweis Bietergemeinschaft: Gesamtreferenzen müssen nur so viele vorgelegt werden wie ein Einzelbewerber; jede Referenz muss eindeutig einem Kriterium der Matrix zuordenbar sein – 'Überlappung' bei Einzelkriterien nicht zulässig.

Ausschlussgründe und sonstige Erfordernisse

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (oder gesonderte Erklärung inkl. ggf. Selbstreinigung nach § 125 GWB)Keine Verurteilungen/Strafen gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, § 21 AEntG, § 19 MiLoG, § 98c AufenthG (letzte 2 Jahre) bzw. keine Bußgelder > 2.500 € / Freiheitsstrafe > 3 Monate / Geldstrafe > 90 TagessätzeKeine Geldbußen gemäß Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) in den letzten 3 JahrenErklärung Bezug Russland (Formblatt III.27)Keine Interessenkollision (Nr. 4.3.8 Bewerberbogen)Abschlusserklärung (Nr. 5.1.1) – Zustimmung zur Richtigkeit und zur Beschaffung weiterer NachweiseKonfliktverbot: Nichtbeteiligung an der parallelen Ausschreibung der örtlichen Bauüberwachung 'Erweiterung Wärme- und Kälteinfrastruktur KLW I'
Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: ≥ 1.000 m³ umbauter Raum

Planungsleistungen im Ingenieurbau – mindestens LPH 1–8

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: Auftragswert > 500 T€

Planungsleistungen der Tragwerksplanung – mindestens LPH 1–6

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: > 600 kW

Planungsleistungen im Anlagen- und Rohrleitungsbau – mindestens LPH 1–8

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: > 600 kW

Planungsleistungen für Energieoptimierung / Energiekonzepte thermisch (Wärme/Kühlung/Kälte)

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026

Planungsleistungen Technische Ausrüstung – LPH 1–8

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: > 0,5 Mio. €

Planungsleistungen Mittel- und Niederspannungsanlagen im Industriemaßstab – LPH 1–8

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: > 0,5 Mio. €

Planungsleistungen Prozessautomation / Gebäudeautomation im Industriemaßstab – LPH 1–8

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Inbetriebnahme zwischen 2018 und 12.11.2026Volumen: > 2 Mio. €; mind. 3 Jahre Projekterfahrung

Bauüberwachung / Objektüberwachung (Ingenieurbau + technische Ausrüstung, mehrere Gewerke/Schnittstellen)

Kurzbeschreibung, Leistungsphasen, Ansprechpartner Auftraggeber

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 31%11+ · 42%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Pflicht-Angebotsunterlagen (Formblätter III.x)
Bewerberbogen & Nachweise zur Eignung
Referenzen (8 Kriterien – alle müssen erfüllt sein)
Sprache & Form
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt München, Baureferat | Vergabekammer Südbayern
Anschrift
81671 München
Ort
85386 Eching
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
85386 Eching
Bayern

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