Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg sucht ein Ingenieurbüro, das den Auftraggeber bei der Projektsteuerung für den Umbau der Schleusenanlage Feudenheim (Eingangsschleuse vom Rhein in den Neckar) im Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW) unterstützt.
Gegenstand ist die fachliche Beratung und Begleitung in drei Projektphasen (Phase 0: Initiierung; Phase 1: integrierte Planung; Phase 2: Ausführung). Zunächst wird nur Phase 0 beauftragt; die weiteren Phasen können später abgerufen werden.
Der Auftraggeber ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg. Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Angebotspreis (Wertungssumme)
- auftragsbezogene Verfügbarkeit des Personals (Personaleinsatzkonzept)30%
Darstellung eines Personaleinsatzkonzeptes (1-2 Seiten DIN-A4), wie eine dauerhafte und zuverlässige Projektbearbeitung gewährleistet wird. Bewertet werden: Benennung PmW-Manager/Stellvertreter, Qualifikation, zugesicherte Reaktionszeiten, Kapazitätsdarstellung für den Projektzeitraum.
- Konzeptdarstellung für die konkrete Auftragsbearbeitung, Auftragsverständnis (Beratungskonzept)40%
Beratungskonzept (3-5 Seiten DIN A4): a) Darstellung der erwarteten Projektbedingungen, Zeitschiene, fachliche Beratung/Unterstützung des AG beim PmW-Verfahren, Aufwandsabschätzung und Risikoermittlung. b) Konkrete Handlungsempfehlungen für die Projektphase 0 zur zeitnahen Vergabe der PmW-Leistungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPmW-Manager – Rolle und Aufgabe
Der Auftragnehmer stellt einen PmW-Manager sowie eine Stellvertretung und unterstützt den Auftraggeber fachlich bei der Anwendung des Partnerschaftsmodells Wasserstraße (PmW). Dazu gehört die Beratung zu Verwaltungsstrukturen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), die Aufwandsabschätzung und Risikoermittlung sowie die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, um die Vergabe der PmW-Leistungen in der weiteren Projektlaufzeit zügig zu ermöglichen.
Die Person übernimmt im Wesentlichen eine neutrale Moderations- und Beratungsfunktion gegenüber allen Projektbeteiligten und sorgt für eine strukturierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Phasen und Stundenvolumen
Die Leistung ist in drei Phasen (Stufen) gegliedert und wird stufenweise beauftragt:
Gesamtkontingent über alle Stufen: 2.240 Stunden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Stufen 1 und 2 besteht nicht.
Kontext – Umbau Schleusenanlage Feudenheim
Die Schleusenanlage Feudenheim ist die Eingangsschleuse vom Rhein in den Neckar und verfügt über drei Schleusenkammern. Geplant sind:
Besondere Randbedingung: Die Baumaßnahme erfolgt im laufenden Betrieb der rechten Schleusenkammer; Betriebsunterbrechungen oder -störungen sind nicht zulässig. Mit dem Bieter soll im Verhandlungsverfahren auch ein Konzept für die kombinierte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen (funktionale Leistungsbeschreibung) erarbeitet werden; die Vergabe dieser Planungs- und Bauleistungen wird Mitte 2028 erwartet.
Angestrebtes Ergebnis
Ziel ist eine zügige Vergabe der PmW-Planungs- und Bauleistungen und ein strukturierter Projektablauf über alle drei Phasen. Die PmW-Beratung soll insbesondere für Phase 0 konkrete, zeitnahe Handlungsoptionen liefern und die Grundlage für die spätere Phase 1 schaffen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Ausschlussgründe
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen Straftaten (z. B. Korruption, Betrug), keine erheblichen Steuer- oder Sozialversicherungsschulden und kein Insolvenzverfahren. Maßgeblich sind die Ausschlussgründe nach §§ 123 ff. GWB (standardisiert über das Formblatt EEE).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Formale Anforderungen und Bewerbergemeinschaften
Auswahl der Bewerber
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU). Es werden mindestens 3 und maximal 5 Bewerber nach Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe zugelassen. Eignungsprüfungstyp: leistungsbezogene Eignung (slc-stand-to-spec). Zuständig für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt.
Projektmanagement / Projektsteuerung von Bauprojekten mit Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW), integrierter Projektabwicklung (IPA) oder vergleichbarer Projektstruktur
Eintragung in Anlage Referenzen (Formblatt B2.2) mit Projektbezeichnung, Leistungsbeschreibung, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Ansprechpartner), Auftragswert netto, Leistungszeitraum pro Phase (Vorbereitung / Preconstruction / Ausführung), Leistungsumfang mit eigenem Personal, durchschnittliche Personenzahl, Besonderheiten