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PmW-Unterstützungsleistungen - Umbau Schleusenanlage Feudenheim

Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -Heidelberg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Das Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg sucht ein Ingenieurbüro, das den Auftraggeber bei der Projektsteuerung für den Umbau der Schleusenanlage Feudenheim (Eingangsschleuse vom Rhein in den Neckar) im Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW) unterstützt.

Gegenstand ist die fachliche Beratung und Begleitung in drei Projektphasen (Phase 0: Initiierung; Phase 1: integrierte Planung; Phase 2: Ausführung). Zunächst wird nur Phase 0 beauftragt; die weiteren Phasen können später abgerufen werden.

Der Auftraggeber ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg. Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU).

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristSEP2026 MÄR SEP MÄR SEP MÄR SEP
Veröffentlichung4. Sep. 2026
Teilnahmefrist30. Sep. 2026
Rügefrist Vergabeverstößeca. 30. Sep. – 10. Okt. 2026
Leistungsbeginn Phase 0ca. 28. Okt. 2026
Abruf Phase 1ca. 28. Okt. – 28. Nov. 2026
Abruf Phase 2ca. 28. Okt. 2026 – 28. Dez. 2027
Kündigungsfrist Auftragnehmerca. 28. Okt. – 11. Nov. 2026
Leistungszeitraumca. 11. Nov. 2026 – 11. Mai 2028
Vergabe Planungs- und Bauleistungenca. 15. Juni 2028
Erstmalige Fortschreibung Stundensätzeca. 28. Feb. – 31. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Preis30%

    Angebotspreis (Wertungssumme)

  • auftragsbezogene Verfügbarkeit des Personals (Personaleinsatzkonzept)30%

    Darstellung eines Personaleinsatzkonzeptes (1-2 Seiten DIN-A4), wie eine dauerhafte und zuverlässige Projektbearbeitung gewährleistet wird. Bewertet werden: Benennung PmW-Manager/Stellvertreter, Qualifikation, zugesicherte Reaktionszeiten, Kapazitätsdarstellung für den Projektzeitraum.

  • Konzeptdarstellung für die konkrete Auftragsbearbeitung, Auftragsverständnis (Beratungskonzept)40%

    Beratungskonzept (3-5 Seiten DIN A4): a) Darstellung der erwarteten Projektbedingungen, Zeitschiene, fachliche Beratung/Unterstützung des AG beim PmW-Verfahren, Aufwandsabschätzung und Risikoermittlung. b) Konkrete Handlungsempfehlungen für die Projektphase 0 zur zeitnahen Vergabe der PmW-Leistungen.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Preis 30%, Personaleinsatzkonzept 30%, Beratungskonzept 40%) sind mit Gewichtungen und Bewertungsmaßstäben vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

PmW-Manager – Rolle und Aufgabe

Der Auftragnehmer stellt einen PmW-Manager sowie eine Stellvertretung und unterstützt den Auftraggeber fachlich bei der Anwendung des Partnerschaftsmodells Wasserstraße (PmW). Dazu gehört die Beratung zu Verwaltungsstrukturen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), die Aufwandsabschätzung und Risikoermittlung sowie die Erarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, um die Vergabe der PmW-Leistungen in der weiteren Projektlaufzeit zügig zu ermöglichen.

Die Person übernimmt im Wesentlichen eine neutrale Moderations- und Beratungsfunktion gegenüber allen Projektbeteiligten und sorgt für eine strukturierte, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Phasen und Stundenvolumen

Die Leistung ist in drei Phasen (Stufen) gegliedert und wird stufenweise beauftragt:

Phase 0 (Initiierung): 430 Stunden – wird mit Vertragsschluss beauftragt; Leistungsbeginn 2 Wochen nach AuftragserteilungPhase 1 (integrierte Planung): 399 Stunden – optionaler Abruf, spätestens 1 Monat nach Fertigstellung von Phase 0Phase 2 (Ausführung): 1.411 Stunden – optionaler Abruf, spätestens 1 Monat nach Fertigstellung von Phase 1

Gesamtkontingent über alle Stufen: 2.240 Stunden. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der Stufen 1 und 2 besteht nicht.

Kontext – Umbau Schleusenanlage Feudenheim

Die Schleusenanlage Feudenheim ist die Eingangsschleuse vom Rhein in den Neckar und verfügt über drei Schleusenkammern. Geplant sind:

Wiederinbetriebnahme der linken Schleusenkammer durch Ersatzneubau (Pilotprojekt in Fertigteilbauweise, mit FuE-Begleitung durch die BAW)Umbau der alten Häupter der linken Kammer zu Kammerblöcken und Anschluss altes Unterhaupt an den Neubau (Lückenschluss)Sicherungs- und Sanierungsarbeiten an den denkmalgeschützten Hubtürmen der linken KammerMaschinenbau und Elektrotechnik der linken KammerErneuerung der Anlagentechnik für die linke SchleusenkammerVerfüllung und Abschottung der mittleren SchleusenkammerStatische Entkopplung der rechten Schleusenkammer (damit diese im laufenden Betrieb bleibt)Ausstellung eines halben HubtoresErrichtung eines neuen Technikgebäudes

Besondere Randbedingung: Die Baumaßnahme erfolgt im laufenden Betrieb der rechten Schleusenkammer; Betriebsunterbrechungen oder -störungen sind nicht zulässig. Mit dem Bieter soll im Verhandlungsverfahren auch ein Konzept für die kombinierte Vergabe von Planungs- und Bauleistungen (funktionale Leistungsbeschreibung) erarbeitet werden; die Vergabe dieser Planungs- und Bauleistungen wird Mitte 2028 erwartet.

Angestrebtes Ergebnis

Ziel ist eine zügige Vergabe der PmW-Planungs- und Bauleistungen und ein strukturierter Projektablauf über alle drei Phasen. Die PmW-Beratung soll insbesondere für Phase 0 konkrete, zeitnahe Handlungsoptionen liefern und die Grundlage für die spätere Phase 1 schaffen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage – Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen, insbesondere keine rechtskräftigen Verurteilungen wegen Straftaten (z. B. Korruption, Betrug), keine erheblichen Steuer- oder Sozialversicherungsschulden und kein Insolvenzverfahren. Maßgeblich sind die Ausschlussgründe nach §§ 123 ff. GWB (standardisiert über das Formblatt EEE).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Jährlicher Mindestumsatz: 450.000 € netto in den letzten 3 Geschäftsjahren.Nachweis einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 1.500.000 € je Schadenfall und 1.500.000 € insgesamt.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen über Projektmanagement/Projektsteuerung von Bauprojekten mit PmW-, IPA- oder vergleichbarer Struktur (Anlage B2.2). Nach B2.1 ist eine Mindestanzahl von fünf Referenzen vorgesehen; das Bezugsdokument B2.2 erlaubt ab mindestens 1 Referenz.Pro Referenz: Projektbezeichnung, Leistungsbeschreibung, Auftraggeber inkl. Kontaktdaten, Auftragswert netto, Leistungszeiträume je Projektphase, Leistungsumfang mit eigenem Personal, durchschnittliche Personenzahl, Besonderheiten.Eigenerklärung, dass die nicht an Unterauftragnehmer vergebenen Leistungen im eigenen Betrieb erbracht werden.

Formale Anforderungen und Bewerbergemeinschaften

Verwendung der vorgegebenen Formblätter; Abgabe in deutscher Sprache (mit beglaubigter Übersetzung bei fremdsprachigen Bescheinigungen).Eignungsleihe ist zulässig: Bei finanzieller/wirtschaftlicher Eignungsleihe gesamtschuldnerische Haftung; pro beigezogenem Unternehmen Formblatt 393-L/F (Verpflichtungserklärung).Bewerbergemeinschaften sind zulässig unter Angabe aller Mitglieder, eines bevollmächtigten Vertreters und gesamtschuldnerischer Haftung.Auf Verlangen der Vergabestelle sind Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zu belegen.

Auswahl der Bewerber

Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (EU). Es werden mindestens 3 und maximal 5 Bewerber nach Eignungsprüfung zur Angebotsabgabe zugelassen. Eignungsprüfungstyp: leistungsbezogene Eignung (slc-stand-to-spec). Zuständig für Nachprüfungsverfahren: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt.

Referenzprojekte
mindestens 1 (Formblatt B2.2), nach Formblatt B2.1 vermutlich 5 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 3 Geschäftsjahre (laut EEE); Bezugsdokument B2.2 spricht von bis zu 5 abgeschlossenen KalenderjahrenVolumen: nicht spezifiziert; jährlicher Mindestumsatz des Unternehmens 450.000 € netto in den letzten 3 Geschäftsjahren

Projektmanagement / Projektsteuerung von Bauprojekten mit Partnerschaftsmodell Wasserstraße (PmW), integrierter Projektabwicklung (IPA) oder vergleichbarer Projektstruktur

Eintragung in Anlage Referenzen (Formblatt B2.2) mit Projektbezeichnung, Leistungsbeschreibung, Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail, Ansprechpartner), Auftragswert netto, Leistungszeitraum pro Phase (Vorbereitung / Preconstruction / Ausführung), Leistungsumfang mit eigenem Personal, durchschnittliche Personenzahl, Besonderheiten

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 35%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Teilnahmeantrag – Pflichtformulare
Eignungsnachweise
Zuschlagskriterien – Angebotsinhalt
Sprache, Format und Formalitäten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserstraßen-Neubauamt Heidelberg | Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Anschrift
69115 Heidelberg
Ort
69115 Heidelberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.wna-heidelberg.wsv.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
69115 Heidelberg
Baden-Württemberg

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