Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sucht einen Dienstleister für die Durchführung von Potenzialanalysen seiner Führungskräfte (Referatsleitungen) an den Standorten Bonn und Berlin. Im Rahmen einer Rahmenvereinbarung über zwei Jahre (mit Option auf Verlängerung um bis zu zwei weitere Jahre) sollen jährlich Potenzialanalysen für 10–25 Führungskräfte durchgeführt werden – bestehend aus psychometrischen Tests, Selbstpräsentation, Fallstudie, Rollenspiel, Interview und Feedback-Gespräch. Bieter müssen Erfahrung in Konzeption und Durchführung eignungsdiagnostischer Verfahren sowie mit öffentlichen Auftraggebern nachweisen und qualifiziertes Personal (Master Psychologie) einsetzen. Angebote werden ausschließlich nach dem niedrigsten Preis bewertet und müssen bis zum 17.09.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über evergabe-online eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- K1. Qualität des Konzeptes100%
Qualität des Konzeptes des Bieters; Mindestanforderung: mindestens 2 Punkte. Wird über sechs Unterkriterien ermittelt, deren gewichtete Punkte addiert die Leistungspunktzahl L ergeben. Formel: K1 = (0,1 x UK1.1) + (0,1 x UK1.2) + (0,5 x UK1.3) + (0,1 x UK1.4) + (0,1 x UK1.5) + (0,1 x UK1.6). Bewertung je Unterkriterium mit 0–5 Punkten.
Z = L / P (Kennzahl für Preis-Leistungsverhältnis), skaliert mit Faktor 1.000.000 und kaufmännisch gerundet auf zwei Nachkommastellen. Höchste Kennzahl Z = wirtschaftlichstes Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtbild und Programmkontext
Baustein 1 des PEKA-Programms (PotenzialEntwicklung – KompetenzAusbau) für das BMFTR an den Standorten Bonn und Berlin.
Einheitsleistung E1 – Konzeption (einmalig)
Erstellung des vollständigen Konzepts für die Potenzialanalyse, bestehend aus:
Terminliche Eckpunkte: Auftaktgespräch im Februar 2027, Konzeptgespräch im März 2027, Überarbeitung und finale Abstimmung innerhalb von 2 Wochen nach Konzeptgespräch. Vertragsmenge: 1 Konzeption (Mindest- und Höchstmenge = 1).
Einheitsleistung E2 – Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation der Potenzialanalyse
Pro Teilnehmendem ca. 5 Zeitstunden (ohne Vorab-Tests). Vertragsmenge: Mindestmenge 15, Höchstmenge 75 über die Gesamtlaufzeit.
Bestandteile:
1. Psychometrische Testverfahren (online vorab durch die Teilnehmenden, Bearbeitungszeitraum 3 Wochen bis 1 Woche vor der Analyse):
2. Selbstpräsentation (ca. 5 Min.) oder Twenty Statements Test (TST) – jährlicher Wechsel
3. Fallstudie „Rückschau auf ein Projekt, eine Aufgabe oder eine Herausforderung"
4. Gesprächssimulation/Rollenspiel mit wechselnden Szenarien (ab 2. Durchlauf neu erarbeitet, siehe E9)
5. Lebenslauf- und anforderungsorientiertes/biografisches Leitfadeninterview (ca. 90 Min.)
6. Mündliches Feedback-Gespräch (ca. 30 Min.)
7. Schriftlicher Entwicklungsbericht pro Teilnehmendem (8–12 Seiten DIN A4, Arial 12), ausgeliefert 4–8 Wochen nach Durchführung
Terminliche Lage: Vorbereitung im Q1 jedes Durchführungsjahres, Durchführung und Dokumentation im Q2.
Personal: 2 Berater pro Assessment, beide mit abgeschlossenen Master Psychologie; je ein Assessment muss eine weibliche Beraterin enthalten. Potenzialanalysen finden als Einzel-Assessments statt.
Einheitsleistung E3 – Regelmäßige Evaluation
Nach jedem Durchlauf durchzuführen:
Vertragsmenge: Mindestmenge 1, Höchstmenge 4. Terminliche Lage: Q3 jedes Durchführungsjahres.
Einheitsleistungen E4–E7 – Übergreifende Abschlussevaluation (optional)
Einmalige übergreifende Abschlussevaluation nach Ende des letzten Durchlaufs, abhängig von der Anzahl der durchgeführten Durchläufe:
Abschlussgespräch ca. 2 Stunden. Vertragsmenge je Position: Mindestmenge 0, Höchstmenge 1.
Einheitsleistung E8 – Überarbeitungsgespräch (optional)
Bei Bedarf: halbtägiger digitaler Workshop zur Umgestaltung des Konzepts.
Vertragsmenge: Mindestmenge 0, Höchstmenge 6.
Einheitsleistung E9 – Erarbeitung neuer Fallszenarien (optional)
Pro Durchlauf (ab dem 2. Durchlauf) Erarbeitung eines neuen Fallszenarios für die Gesprächssimulation/das Rollenspiel.
Vertragsmenge: Mindestmenge 0, Höchstmenge 3.
Rahmenbedingungen der Durchführung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (müssen NICHT vorliegen)
Keiner der folgenden Ausschlusstatbestände darf vorliegen:
Nachweis: Eigenerklärung im Bieterbogen (Ziff. 2.5).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis durch:
Zusätzlich: Eigenerklärung zur Einhaltung des Bundestariftreuegesetzes (BTTG) – Pflichten nach §§ 3, 4 Abs. 1 und 3, 9 BTTG; ggf. Nachweise über Maßnahmen zur Selbstreinigung nach § 14 BTTG i.V.m. § 125 GWB.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Qualifikation der leitenden Mitarbeiter:
Referenzen: Mindestens eine Referenz über in den letzten 3 Jahren erbrachte Aufträge mit:
Eine Referenz kann mehrere Erfahrungsbereiche abdecken. Angaben zu Kunde, Auftragsgegenstand, Auftragswert und Leistungszeitraum erforderlich (Bieterbogen Ziff. VI.2).
Verpflichtungserklärungen
Wissentlich falsche Erklärungen können zum Ausschluss von dieser und weiteren Ausschreibungen führen.
Verfahrensart und KMU-Eignung
Zuschlagskriterium
Der Zuschlag wird ausschließlich nach dem niedrigsten Preis vergeben.
Mindestens eine Referenz über in den letzten 3 Jahren abgeschlossene Aufträge, die alle drei Erfahrungsbereiche abdeckt: Konzeption eignungsdiagnostischer Verfahren, Durchführung eignungsdiagnostischer Verfahren und Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern (insb. Bundes-, Landes- oder Kommunalverwaltung). Eine Referenz kann mehrere Erfahrungsbereiche abdecken.
Im Bieterbogen (Ziff. VI.2) mit Projektbezeichnung, Kunde und Kontaktdaten, Beschreibung, Rolle des Bieters, Aufgaben, Methoden/Werkzeugen/technischem Umfeld, Projektdauer (MM/JJ – MM/JJ) und Umfang (Personentage oder Auftragsvolumen). Auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist vorzulegen.