Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDas Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) schreibt im offenen Verfahren eine Rahmenvereinbarung über Programmierleistungen für den Zeitraum 01.01.2027 bis 31.12.2030 aus.
Der Auftrag umfasst die Weiterentwicklung, Anpassung und Pflege von IT-Verfahren des BMAS in den Bereichen gesetzliche Sozialversicherung (Statistikverfahren), Widerspruchsverfahren (SGB II/III) und zentrale Verwaltung.
Einsatzort ist ausschließlich Bonn (Rochusstraße 1), Leistung wird vor Ort erbracht, kein Remotezugriff.
Gefordert wird ein Team aus 3–5 Personen mit drei Qualifikationsprofilen (MS .Net/Access/VBA/SQL-Server; Access/VBA/SQL-Server; Micro Focus Cobol/SAS/Java). Vergütung über einheitlichen Tagessatz, jährliche Mindestabnahme 300 Personentage, Höchstmenge 2.000 Personentage über 4 Jahre.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- KHG 1: Projektmanagement und Allgemeines Personal150%
Kriterienhauptgruppe zur Bewertung von Projektmanagement, Leistungssteuerung, Personaleinsatzkonzept, Datenschutz und allgemeiner Personalthemen. Mindestpunkte: 750.
- KHG 2: Personalqualifikation700%
Kriterienhauptgruppe zur Bewertung der Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Programmierer anhand von Profilreferenzen. Mindestpunkte: 3.500.
- KHG 3: Programmierleistungen150%
Kriterienhauptgruppe zur Bewertung der konzeptionellen Vorgehensweise bei Programmierleistungen. Mindestpunkte: 750.
Z = L/P (einfache Richtwertmethode nach UfAB), wobei Leistung und Preis jeweils zu 50% berücksichtigt werden. L = Summe der Leistungspunkte (max. 10.000), P = Bewertungspreis aus Preisblatt. Das Angebot mit der höchsten Kennzahl Z erhält den Zuschlag. Bei Gleichstand entscheidet der niedrigste Preis.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Rahmenbedingungen
Werkleistungen (Softwareentwicklung)
Weiterentwicklung und Anpassung der IT-Verfahren (Individualsoftware) an verändernde rechtliche, organisatorische, funktionale und technische Anforderungen.
Anpassung und Weiterentwicklung neuer, fremdrealisierter Verfahren auf Basis vorhandener Programmier-/Datenbanksysteme.
Durchführung von Standard- und Sonderauswertungen.
Migration von Access-Datenbanken auf SQL-Server (MS Access bleibt Frontend, MS SQL-Server wird Backend).
Erstellung kleinerer neuer Verfahren (max. 100 Personentage) auf Basis vorhandener Systeme (keine SAS- oder Cobol-Neuerstellung).
Dienstleistungen/Unterstützung
Unterstützung der fachlich zuständigen Fachreferate (telefonisch, per E-Mail oder vor Ort in Bonn).
Beseitigung von Störungen und Fehlern außerhalb Gewährleistung/Funktionsprüfung.
Unterstützung bei IT-Sicherheitskonzepten (Schutzbedarfsfeststellung, Umsetzung von IT-Sicherheitsmaßnahmen).
Durchführung der Produktion für Statistikverfahren der gesetzlichen Sozialversicherungen (Datenannahme, Konvertierungen, Plausibilitätsprüfungen, Einlesen in Datenbank, Archivierung).
Einarbeitung und Wissenstransfer vor Vertragsende.
Produktionsleistungen Statistikverfahren (Beispiele)
Überwachung der Liefertermine, Datenannahme und Sichtung, Import über Import-Programme, Plausibilitätsprüfung, Kontaktaufnahme bei Fehlern, Archivierung.
Beispiele (gem. Anlage L7): AdL (quartalsweise), AUSTAT/AFG/REAUS/RM (monatlich), PERSTAT/RBS/UV (jährlich) – verschiedene Lieferanten (DRV Bund, DGUV, SVLFG, Deutsche Post AG, ITSG, Länder).
Verfahren der zentralen Verwaltung (Auszug)
Qualifikationsprofile des Teams
Profil 1 (2 Personen): MS .Net, MS Access, MS VBA, MS SQL-Server, Anforderungsanalyse/Konzeption/Design.
Profil 2 (1 Person): MS Access, MS VBA, MS SQL-Server, Anforderungsanalyse/Konzeption/Design (kein MS .Net).
Profil 3 (2 Personen): Micro Focus Cobol, SAS System for Windows, Java.
Mindestens 1 Mitarbeiter täglich vor Ort mit Profil 1 oder 2.
Teamgröße: mindestens 3, maximal 5 Personen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung / Vorvertragliche Verpflichtungen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Allgemeine Ausschlusskriterien
Persönliche Eignung / Vorvertragliche Verpflichtungen
Alle eingesetzten Mitarbeiter müssen:
Persönliche Voraussetzungen je Mitarbeiter
Mindestens eine der folgenden Bedingungen je Mitarbeiter:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Nachweis von Firmen-Referenzen (Anlage E8) – je genannter Anforderung mindestens 1 Referenz, max. 3 Jahre alt:
Eine Referenz kann mehrere Anforderungen abdecken; je Referenz Ansprechpartner beim Auftraggeber angeben.
Allgemeine Ausschlusskriterien
MS .Net-Entwicklung
Ansprechpartner beim Auftraggeber; A1 Bewerbungsbedingungen verlangt E8 Firmen-Referenzen, Profilreferenzen über L2 für eingesetzte Mitarbeiter
Weiterentwicklung/Anpassung/Realisierung von MS Access-Verfahren
Ansprechpartner beim Auftraggeber; kann auch mehrere Anforderungen abdecken
MS VBA-Programmierung
Ansprechpartner beim Auftraggeber
Weiterentwicklung/Anpassung/Realisierung von Verfahren mit MS SQL-Server
Ansprechpartner beim Auftraggeber
Weiterentwicklung/Anpassung von Micro Focus Cobol-Verfahren
Ansprechpartner beim Auftraggeber
Weiterentwicklung/Anpassung/Realisierung von SAS-System for Windows-Lösungen
Ansprechpartner beim Auftraggeber
Java-Entwicklung
Ansprechpartner beim Auftraggeber