Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum geht es?
Die Handwerkskammer für München und Oberbayern sucht ein Projektmanagement-Büro, das den Neubau eines Bildungszentrums in Weilheim in Oberbayern steuert. Das Vorhaben wird von Bund und Land gefördert. Gebraucht werden Projektsteuerung, Fördermittelmanagement und BIM-Management.
Wie läuft das Verfahren?
Was müssen Sie tun?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Persönliche Erfahrung des Projektteams20%
Bewertet wird die persönliche Erfahrung des Projektteams mit bis zu 20,00 qualitativen Leistungspunkten.
- Ausführungskonzept50%
Das Ausführungskonzept wird anhand mehrerer Unterkriterien mit jeweils 0 bis 5 Bewertungspunkten bewertet; die Summe wird mit dem Faktor 50/15 multipliziert, sodass maximal 50,00 qualitative Leistungspunkte erreicht werden.
- Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto)30%
Bewertet wird die Gesamt-Angebotssumme in EUR brutto gemäß Leistungs- und Vergütungskatalog. Das günstigste Angebot erhält 30,00 preisliche Leistungspunkte; die übrigen Angebote erhalten entsprechend ihrem Verhältnis zum günstigsten Preis weniger.
Z = L + P. L ist die Summe der qualitativen Leistungspunkte, P die preislichen Leistungspunkte. Die preislichen Leistungspunkte werden berechnet als 30,00 × (wertungsrelevanter Preis des günstigsten Angebots / wertungsrelevanter Preis des Angebots des Bieters). Das Angebot mit dem höchsten Z erhält den Zuschlag; bei Gleichstand entscheiden zunächst die qualitativen Leistungspunkte, danach das Los.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftrag und Struktur
Auftraggeber: Handwerkskammer für München und Oberbayern
Vorhaben: Neubau eines Bildungszentrums in Weilheim in Oberbayern (Narbonner Ring, 82362)
Art der Beauftragung: Rahmenvereinbarung (max. 2 Teilnehmer, max. 4 Jahre Laufzeit)
Förderung: Zuwendungsbaumaßnahme, gefördert durch Bund und Land (überbetriebliche Berufsbildungsstätte)
Rechtsrahmen: VgV, GWB, HOAI, VOB, RZBau, BHO, ANBest-P Bund sowie Förderauflagen der Zuwendungsgeber
Erfüllungsort: Grundstücke Fl.Nr. 2321/3, 2321/4, 2321/5, 2322, 2323 und 2323/2, Gemarkung Weilheim
Drei Teilprojekte
Das Gesamtvorhaben gliedert sich in drei zeitlich auseinanderliegende Teilprojekte, die in mehrere Leistungspakete unterteilt werden können:
1. Erarbeitung Gesamtkonzept
2. Baurechtschaffung
3. Realisierung Bildungszentrum (Planung und Bau)
Initialabruf (mit Zuschlag beauftragt)
Diese Leistungen werden mit Zuschlagserteilung sofort beauftragt und sind nicht gesondert abzurufen:
Einzelabrufe während der Laufzeit
Alle weiteren Leistungen aus dem Leistungs- und Vergütungskatalog (Anlage 801) werden während der Vertragslaufzeit per Einzelabruf beauftragt.
Kalkulationsgrundlage (Anlage 801)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB)
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Eignungsleihe (§ 47 VgV)
Bietergemeinschaften
Unternehmensbezogene Referenzprojekte: Neubau oder Erweiterungsbau, Projektmanagement gem. AHO Heft Nr. 9, Projektstufen 1–5, Handlungsbereich D in Stufe 5, NUF ≥ 8.000 m², Baukosten (KG 200–700) ≥ 80 Mio. EUR brutto
Art der Nutzung und Name des Auftraggebers angeben; bei mehr als 4 geeigneten Bewerbern Auswahl über Punktesystem (NUF, Baukosten, Schul-/Hochschulgebäude)
Persönliche Referenzprojekte für Projektleiter und stellv. Projektleiter: gleiche Mindestanforderungen wie Unternehmensreferenzen, jeweils in dieser Rolle geleitet
Referenzprojekt muss ein nach § 99 Nr. 4 GWB zu mehr als 50 % öffentlich gefördertes Bauvorhaben sein