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Pruefung der ortsveraenderlichen elektrischen Betriebsmittel

Bezirk Schwaben86152 Augsburg, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 12 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Bezirk Schwaben schreibt die regelmäßige Sicherheitsprüfung (E-Check) seiner ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel öffentlich aus.

Es handelt sich um einen einzigen Auftrag ohne Losaufteilung mit einer Laufzeit vom 19.10.2026 bis 31.10.2029 (ca. 3 Jahre). Innerhalb dieses Zeitraums müssen mindestens 20.000 Geräte geprüft werden – verteilt auf verschiedene Liegenschaften in Augsburg und mehreren Außenstellen (Höchstädt, Kaufbeuren, Kempten, Krumbach, Gessertshausen, Salgen).

Angebote werden elektronisch über die Vergabeplattform (meinauftrag.rib.de / iTWO tender) eingereicht. Abgabefrist: 21. September 2026, 10:00 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 12 Tage bis zur Angebotsfrist — 21. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung27. Aug. 2026
Angebotsfrist21. Sep. 2026
Bindefrist21. Sep. – 15. Okt. 2026
Vertragslaufzeit19. Okt. 2026 – 31. Okt. 2029
Prüfung Augsburg Stadtgebiet 2026ca. 2. Nov. – 22. Nov. 2026
Prüfung Außenstellen 20271. Apr. – 30. Juni 2027
Prüfung Augsburg Stadtgebiet 2027ca. 8. Nov. – 28. Nov. 2027
Prüfung Außenstellen 20281. Apr. – 30. Juni 2028
Prüfung Augsburg Stadtgebiet 2028ca. 6. Nov. – 26. Nov. 2028
Prüfung Kunst_Raum Weiherhof 20291. Apr. – 30. Juni 2029
Prüfung Augsburg Stadtgebiet 2029ca. 5. Nov. – 25. Nov. 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität2 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Preis30%

    Preisangebot darf die Obergrenze von 160.000,00 Euro (brutto) nicht übersteigen. Das günstigste Angebot erhält 30 Wertungspunkte, weitere Angebote werden prozentual im Verhältnis dazu bewertet.

  • Geprüfte Betriebsmittel70%

    Anzahl der im Vertragszeitraum geprüften ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel (Mindestanzahl 20.000, Höchstschätzmenge 23.000). Das Angebot mit der Höchstschätzmenge erhält 70 Wertungspunkte, die Mindestanzahl wird mit 0 Punkten bewertet.

Das günstigste Preisangebot erhält 30 Wertungspunkte (=100%), weitere Angebote werden prozentual im Verhältnis dazu bewertet. Das Angebot mit der höchsten Anzahl geprüfter Betriebsmittel (Höchstschätzmenge 23.000) erhält 70 Wertungspunkte (=100%), Angebote mit 20.001–23.000 Betriebsmitteln werden prozentual bewertet. Die Wertungspunkte beider Kriterien werden addiert; der Bieter mit dem höchsten Punktewert erhält den Zuschlag.

KI-Hinweis: Beide Zuschlagskriterien (Preis 30%, Geprüfte Betriebsmittel 70%) sind mit Gewichtung und Bewertungsformel vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand der Leistung

Geprüft werden alle ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmittel des Bezirks Schwaben. Dazu gehören Geräte mit 230 Volt (z. B. Bürogeräte, Geräte in Werkstatt, Kantine und Fischzucht) und Geräte mit 400 Volt (z. B. Ladekabel für E-Dienstfahrzeuge).

Die Prüfung erfolgt nach den geltenden technischen Regeln für den E-Check. Die genauen Prüfschritte, Messverfahren und Grenzwerte sind in der Leistungsbeschreibung (BS_2026_026_Leistungsbeschreibung_FINAL) festgelegt, die dem Auftrag beiliegt.

Es handelt sich um eine wiederkehrende Prüfung – die Geräte werden in mehreren Zyklen über die Vertragslaufzeit hinweg erneut geprüft.

Prüforte und Mengen

Stadtgebiet Augsburg (ca. 10.155 Betriebsmittel pro Prüfzyklus):

Haus A – Hauptverwaltung (Hafnerberg 10): 1.416 GeräteHaus B – Hauptverwaltung, Justitiariat (Hafnerberg 14): 964 GeräteHaus C – IT, Digitalisierung (Hafnerberg 8): 635 GeräteHaus D – Kultur, Sozialverwaltung (Im Thäle 21): 594 GeräteHaus E – Heimatpflege EG (Prinzregentenstr. 8): 222 GeräteHaus LU – Europabüro, Rechnungsprüfung 1.–2. OG (Ludwigstr. 34): 149 GeräteHaus L1 – Sozialverwaltung 1.–4. OG (Leonhardsberg 1): 1.046 GeräteHaus L1 – Kantine EG und UG (Leonhardsberg 1): 33 GeräteHaus L3 – Sozialverwaltung 2.–4. OG (Leonhardsberg 3): 562 GeräteHaus M – Bau, Umwelt und Energie 3. OG (Martin-Luther-Platz 5): 250 GeräteHaus S – Sozialverwaltung (Karolinenstr. 28): 4.101 GeräteWerkstatt/Lager/Archiv EG und UG (Ludwigstr. 26): 150 GeräteAußenlager (Am Exerzierplatz 50): 35 Geräte

Außenstellen (insgesamt ca. 1.318 Betriebsmittel pro Zyklus):

Höchstädt: Sozialverwaltung (70), Schloss Höchstädt (30)Kaufbeuren: Bezirksarchiv (70)Kempten: Sozialverwaltung EG/1. OG (150)Krumbach: Trachtenberatungsstelle (143), Volksmusikberatungsstelle (102)Gessertshausen: Museum Oberschönenfeld Sammlungszentrum (150)Salgen: Schwäbischer Fischereihof – Fischereifachberatung (169), Fischzucht (184)Gessertshausen: Kunst_Raum Weiherhof (250) – nur 2029

Mindestmenge im Vertragszeitraum: 20.000 Prüfungen, geschätzt maximal ca. 23.000.

Prüfzeiträume

Augsburg Stadtgebiet: jeweils Oktober in den Kalenderwochen 45–47 (2026, 2027, 2028 und 2029).

Außenstellen: jeweils April bis Juni in den Jahren 2027 und 2028.

Kunst_Raum Weiherhof: einmalig April bis Juni 2029.

Der Vertrag läuft vom 19.10.2026 bis 31.10.2029 (ca. 3 Jahre).

Preisstruktur

Im Angebotsblatt sind drei Einheitspreise anzubieten:**

1.1) Einheitspreis pro Betriebsmittel 230V (Büroumgebung und alle Prüforte außer 1.2)1.2) Einheitspreis pro Betriebsmittel 230V (nur Werkstatt/Kantine/Fischzucht)1.3) Einheitspreis pro Betriebsmittel 400V

Zusätzlich ist die voraussichtliche Anzahl geprüfter Geräte im Vertragszeitraum anzugeben (Mindestangabe: 20.000).

Anforderungen an Personal und Ausstattung

Personal: Mindestens zwei der eingesetzten Prüfungspersonen müssen die geforderte Qualifizierung nachweisen (Details in Punkt 5.1 der Leistungsbeschreibung).

Technische Ausstattung: Die beim Auftraggeber verwendeten Prüf- und Messgeräte müssen die Anforderungen nach Punkt 5.2 der Leistungsbeschreibung erfüllen.

Vertragsgrundlage

Es gelten die VOL/B – Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen, Ausgabe 2003. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis – Wahlmöglichkeit

Der Bieter muss eine der folgenden Erklärungen abgeben:

Eigenerklärung zur Eignung (Formular L 124) oderEinheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) oderEintrag im Amtlichen Verzeichnis präqualifizierter Unternehmen (AVPQ)

Finanzielle und wirtschaftliche Eignung

Nachweis des Umsatzes des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf vergleichbare Leistungen. Bei Generalunternehmer-/Gemeinschaftsverhältnissen ist auch der jeweilige Umsatzanteil anzugeben.

Fachliche Eignung – Referenzen

Bei engerer Wahl sind drei Referenzen aus den letzten 3 Jahren vorzulegen, mit:

AnsprechpartnerArt der ausgeführten LeistungAuftragssummeAusführungszeitraum

Konkrete Mindestanforderungen (z. B. Mindestauftragswert, bestimmte Branchen) sind in den vorliegenden Unterlagen nicht definiert.

Versicherung

Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung. Die vom Auftraggeber geforderte Mindesthöhe ist im Formular L 124 noch nicht ausgefüllt und wird vom Auftraggeber ergänzt.

Persönliche Lage – Ausschlussgründe

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 oder § 124 GWB vorliegen. Gegebenenfalls ist ein Selbstreinigungsnachweis zu erbringen.

Zudem darf kein Insolvenzverfahren anhängig sein, und es müssen Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß gezahlt werden.

Die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft ist nachzuweisen, sofern beitragspflichtig.

Register und Zuverlässigkeit

Eintragung im Handelsregister, sofern gesetzlich verpflichtend (ansonsten Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht).

Ab einem geschätzten Auftragswert von ≥ 30.000 € netto erfolgt eine Abfrage beim Wettbewerbsregister (gem. § 6 Abs. 1 WRegG). Im Formular L 124 ist zusätzlich die Schwelle ≥ 50.000 € netto für die Wettbewerbsregister-Abfrage beim Bundeskartellamt genannt.

Bietergemeinschaften

Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung aller Mitglieder mit Formular L 234 erforderlich. Es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen; die Gemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.

Eignungsleihe und Unterauftragnehmer

Eingesetzte Unterauftragnehmer sind im Angebot zu benennen (Formular L 235).

Für Unterauftragnehmer ist auf Verlangen die Verpflichtungserklärung L 236 vorzulegen.

Bei wirtschaftlicher oder finanzieller Eignungsleihe ist eine gemeinsame Haftungserklärung abzugeben.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 3 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Drei Referenzen aus den letzten 3 Jahren – nur bei engerer Wahl nachgefordert (Mindestangaben: Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Ansprechpartner)

Keine konkreten Mindestanforderungen an Art, Umfang oder Vergleichbarkeit in den vorliegenden Unterlagen definiert

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 14 erledigt
Pflicht-Unterlagen zum Angebot
Unterlagen auf gesondertes Verlangen
Zusicherungen im Angebotsblatt
Sonstige Angaben im Angebotsschreiben
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirk Schwaben
Ort
86152 Augsburg, Bayern
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
86152 Augsburg
Bayern

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