Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) beschafft im Rahmen der Küstenschutz-Regiemaßnahme 2026 vier Radlader, aufgeteilt in 4 Lose für die Fachbereiche 52, 53 und 55.
Was zu tun ist: Die Lieferung der Radlader soll schnellstmöglich nach Auftragsvergabe erfolgen, spätestens bis zur 51. Kalenderwoche 2026. Angebote sind elektronisch über das BI-Medien-Portal bis zum 08.09.2026 um 11:00 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis40%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlassen.
- TW (Technische Wertung)60%
Technische Wertung gemäß Formblatt 'Gewichtung der Wertungskriterien'. Details zu Unterkriterien sind im Formblatt enthalten, das im Kontext nicht lesbar ist.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung und Anlieferung
Pro Los ist ein Radlader zu liefern. Die Anlieferung erfolgt an die im jeweiligen Leistungsverzeichnis genannte Anlieferungsstelle.
Im Preis enthalten sind Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur Anlieferungsstelle und Abladen. Packstoffe sind vom Auftragnehmer zurückzunehmen und ggf. auf eigene Kosten zu beseitigen.
Abnahme und Gefahrübergang
Die Leistung wird förmlich abgenommen. Die Gefahr geht bei Übernahme an der Anlieferungsstelle über.
Mängelansprüche richten sich nach § 14 VOL/B; die Verjährungsfrist beginnt mit der Abnahme.
Sonstige Leistungsbedingungen
Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind durch den Leistungspreis abgegolten.
Art und Spezifikation der Radlader ergeben sich aus den jeweiligen Leistungsverzeichnissen (4 Lose, 4 Seiten).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGewerberechtliche Voraussetzungen
Der Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllen.
Sanktionsvorschriften Russland (VO (EU) 2022/576)
Der Bieter muss erklären, dass kein Bezug zu sanktionierten Personen/Unternehmen besteht.
Leistungen von Eignungsverleihern, Nachunternehmern und Lieferanten mit Russlandbezug dürfen jeweils 10 % der Auftragssumme nicht überschreiten. Ausnahmetatbestände (Artikel 5k Absatz 2 VO (EU) 2022/576) sind ggf. zu erklären.
Eignungsnachweis (EEE / Eigenerklärung)
Eigenerklärungen gemäß Auftragsbekanntmachung oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) sind als vorläufiger Eignungsnachweis mit dem Angebot vorzulegen.
Auf gesondertes Verlangen sind Bescheinigungen zur Bestätigung der Eigenerklärungen nachzureichen.
Nachunternehmen und Eignungsleihe
Werden Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen, sind diese im Angebot zu benennen. Auf Verlangen sind Verfügbarkeit und Geeignetheit sowie Name, gesetzlicher Vertreter und Kontaktdaten nachzuweisen.
Bei finanzieller Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung mit gemeinsamer Haftung vorzulegen. Unternehmen mit Ausschlussgründen oder fehlender Eignung sind innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist zu ersetzen.
Bietergemeinschaften
Mindestlohn und Wettbewerbsrecht
Verpflichtung zur Zahlung von mindestens 9,99 EUR brutto pro Stunde an in Deutschland für die Leistungserbringung eingesetzte Beschäftigte gemäß § 4 VGSH. Dies gilt auch für Nachunternehmer und Verleiher.
Angebote mit unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen werden ausgeschlossen; bei Verstoß gegen § 4 VGSH kann ein pauschaler Schadensersatz von 15 % der Bruttoabrechnungssumme verlangt werden. Auf Verlangen sind Auskünfte über wirtschaftliche/rechtliche Verbindungen zu anderen Unternehmen zu erteilen.
Sprache und Registerauskunft
Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, sind mit deutscher Übersetzung einzureichen.
Ab einer Auftragssumme über 30.000 EUR wird das Gewerbezentralregister durch die Vergabestelle direkt beim Bundesamt für Justiz für den Bieter angefordert, der den Zuschlag erhalten soll.