Rahmenvertrag LB 636 - Abdichtungsarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Zentrale Vergabestelle Germersheim – Bellheim – Jockgrim – Rülzheim schreibt einen Rahmenvertrag für Abdichtungsarbeiten (LB 636) an allen Liegenschaften der Stadt Germersheim öffentlich aus.
Was zu tun ist: Abdichtungsarbeiten als Zeitvertragsarbeiten über die Vertragslaufzeit 2027 bis 2028, mit Option auf Verlängerung um ein Jahr (bis Ende 2029). Dazu gehören Abdichtungen an erdberührten Bauteilen, in Innenräumen, an Behältern/Becken, an Balkonen/Loggien/Laubengängen sowie an Dächern – jeweils nach den einschlägigen DIN-Normen (DIN 18531, 18533, 18534, 18535).
Wichtige Fristen und Modalitäten:
Einzureichen: Angebotsschreiben, Leistungsverzeichnis mit Preisen, Eigenerklärung zur Eignung (bzw. PQ-Nachweis), Tariftreueerklärung, Erklärung zur Organisation (Reaktionszeiten), ggf. Nachunternehmerverzeichnis und Bietergemeinschaftserklärung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (wirtschaftlichstes Angebot, Angebotssumme)100%
Zuschlagskriterium ist ausschliesslich der Preis (100 %). Die Wertungssumme ergibt sich aus dem geschätzten Auftragsvolumen mit angebotenem Auf- bzw. Abschlag zuzüglich der geschätzten Stundenmengen x Verrechnungssätze.
Zu wertende Angebotssumme = geschätztes Auftragsvolumen netto x (1 + angebotener prozentualer Auf- bzw. Abschlag) + Summe(geschätzte Stundenmengen x angebotener Verrechnungssatz). Beispiele laut Bieterfrage: Aufschlag 10 % bei 100.000 EUR und Stunden 10 h x 60 EUR + 10 h x 40 EUR ergibt 111.000 EUR; Abschlag 5 % ergibt 96.000 EUR.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Geltungsbereich
Rahmenvereinbarung für Unterhaltungsarbeiten in den Liegenschaften der Stadtverwaltung Germersheim – Leistungsbereich 636 (Abdichtungsarbeiten).
Art und Umfang der Abdichtungsarbeiten
Im Rahmen der Rahmenvereinbarung können je nach Bedarf insbesondere folgende Abdichtungsarbeiten abgerufen werden:
Zusätzliche und vorbereitende Leistungen
Ausführung und Reaktionszeiten
Vertragslaufzeit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung (Fachkunde, Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit)
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweisungen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen mit dem Angebot die ausgefüllte „Eigenerklärung zur Eignung" vorlegen, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweisungen.
Alternativ kann die Eignung über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nachgewiesen werden.
Nachunternehmer und Eignungsleihe
Werden Leistungsteile an Nachunternehmer vergeben, ist auf Verlangen der Vergabestelle deren Präqualifikation oder eine entsprechende Eigenerklärung vorzulegen. Im Fall der Präqualifikation ist die Registriernummer im Verzeichnis anzugeben.
Im Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen (VHB 233) sind die vorgesehenen Nachunternehmer bereits bei Angebotsabgabe namentlich zu benennen (OZ/Leistungsbereich, Beschreibung, Firmenname, Eignung des Betriebs).
Engere Wahl / Bestätigung der Erklärungen
In der engeren Wahl sind die abgegebenen Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen (z. B. Behörden, Kammern, Sozialkassen). Fremdsprachige Bescheinigungen ist auf Verlangen eine deutsche Übersetzung beizufügen.
Tariftreue und Mindestentgelt (RLP)
Auftragnehmer müssen bei Angebotsabgabe eine gültige Tariftreue- oder Mindestentgelterklärung nach dem rheinland-pfälzischen Landestariftreuegesetz (LTTG) abgeben. Für Bauleistungen greift die Pflicht nach § 4 Abs. 1 LTTG (AEntG-Branche, „Mustererklärung 1").
Bei Einsatz von Nachunternehmern oder Verleihern sind entsprechende Erklärungen auch für diese vorzulegen, sofern das Auftragsvolumen 10.000 EUR übersteigt.
Das Fehlen einer gültigen Erklärung führt zum Ausschluss des Angebots von der Wertung.
Organisatorische Leistungsfähigkeit (Reaktionszeiten)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Organisation (VHB 125) abzugeben, in der dargelegt wird, wie der Bieter die geforderten Bereitschafts- und Reaktionszeiten (3 Wochen / 5 Werktage / 1 Werktag) sicherstellt.
Auf Verlangen nachzureichende Eignungsnachweise
Folgende Nachweise können von der Vergabestelle nach Angebotsabgabe angefordert werden:
Ausschluss wettbewerbswidriger Absprachen
Bieter dürfen sich nicht an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen beteiligen. Auf Verlangen ist über wirtschaftliche und rechtliche Verbindungen Auskunft zu erteilen. Verstöße lösen eine Vertragsstrafe in Höhe von 15 % der Bruttoabrechnungssumme als Pauschalschadensersatz aus.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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