Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Staatsbetrieb Sachsenforst schreibt einen Jahres-Rahmenvertrag für die Pflege und Unterhaltung von Waldbrandschutzstreifen (WBS) im Revier Königsbrück / NSG Königsbrücker Heide (PLZ 01936, Sachsen) aus.
Gefordert wird die Bearbeitung der Streifen mittels Kreiselegge oder Bodenfräse (Herstellung von Rohboden) sowie zusätzliche Mulcharbeiten mit Forstmulcher. Die Streifen sind im Mittel 8–10 m breit und befinden sich an mehreren Standorten (Horkenbusch, Glauschnitz, Walschken, Rohnaer Wald). Die Abrufung erfolgt per Einzelauftrag durch den Revierleiter.
Wertung erfolgt ausschließlich nach Preis (100 %).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
100% Preis / Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssummen)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPflege- und Bodenbearbeitungsarbeiten
Auf den Waldbrandschutzstreifen ist je nach Vegetationsentwicklung Rohboden herzustellen. Das geschieht durch Bearbeitung mit Kreiselegge oder Bodenfräse (Bearbeitungsbreite im Mittel 8,0 m, bis 10,0 m).
Für Teilflächen ist zusätzlich eine Beseitigung der ca. 5-jährigen Naturverjüngung mittels Forstmulcher vorgesehen (Bearbeitungsbreite im Mittel 4,0 m).
Vorgesehene Pflichtmengen (alle Standorte):
Preiseinheit: 1 lfdm.
Standorte und Zusatzpositionen
Die Streifen liegen in den Revierteilen Horkenbusch, Glauschnitz, Walschken und Rohnaer Wald (WBS-Breite i.M. 8–10 m).
Zusätzlich sind optionale Mehrmengen für Kreiselegge/Bodenfräse und Forstmulcher je 1 lfdm im Leistungsverzeichnis als angebotsrelevante Positionen enthalten.
Organisation und Rahmenvertragslogik
Es handelt sich um einen Jahres-Rahmenvertrag; die einzelnen Arbeiten werden durch schriftliche Einzelaufträge des Revierleiters abgerufen (kein Pauschalauftrag).
Regel-Ausführungsfrist je Einzelauftrag: 14 Kalendertage nach Aufforderung.
Der Auftragnehmer organisiert die Arbeitsabläufe eigenständig, stellt alle Arbeitsmittel, Geräte und Materialien selbst und muss zeitlich flexibel einsatzbereit sein (diskontinuierlicher Arbeitsanfall).
Der Auftraggeber stellt jährlich bis 31.05. das aktualisierte Leistungsverzeichnis bereit und kündigt den Arbeitsbeginn mind. 2 Wochen vorher an; eine Einweisung vor Ort erfolgt.
Maschinelle und sicherheitstechnische Anforderungen
Eingesetzte Forstmaschinen und Geräte müssen die technischen Mindestanforderungen gemäß QA-TECH 2.0 erfüllen, darunter insbesondere:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlusskriterien (A-Kriterien) – Eigenerklärungen
Der Bieter muss mit dem Angebot standardmäßig u. a. erklären:
Leistungsfähigkeit (F-Kriterien) und Unternehmensangaben
Im Fragebogen zur Eignung sind anzugeben: Anzahl der Beschäftigten, Unternehmenssitz, ggf. Zweigniederlassungen, KMU-Klassifikation, Information ob ausländisches Unternehmen (dann ggf. Anmeldung bei Zollbehörde und Mindestlohnversicherung).
Zusätzlich ist anzugeben, ob die Leistung im eigenen Betrieb erbracht wird oder ob Nachunternehmer zum Einsatz kommen (mit Anlage A08).
Fachliche Eignung für die konkrete Leistung
Wirtschaftliche/finanzielle Eignung und Personal
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe zu Versicherer, Versicherungsnummer, Gültigkeit und Deckungssummen (P/S/V).
Die Versicherung muss für die Dauer des Rahmenvertrages bestehen.
Außerdem: praktische Erfahrung im Umgang mit Kreiselegge oder Bodenfräse, uneingeschränkte Arbeitskapazität in den geforderten Arbeitsblöcken, bevollmächtigter Vertreter mit Deutschkenntnissen in Wort und Schrift, jederzeit verfügbarer Vor-Ort-Einsatzleiter, gültige Arbeitserlaubnisse und Sozialversicherungsausweise der eingesetzten Mitarbeiter, Havarieset auf allen eingesetzten Maschinen, Nachweis der Fachkenntnis der Arbeitskräfte.
Nachunternehmer und Präqualifizierung
Nachunternehmer dürfen maximal 50 % des Auftragswertes ausführen; ihr Einsatz bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers im Einzelfall.
Eingesetzte Nachunternehmer müssen ein von PEFC-Deutschland anerkanntes Zertifikat vorlegen.
Eintrag in der PQ-VOL-Datenbank gilt als Erfüllung der Eignungskriterien; gleichwertige Einzelnachweise sind zulässig.