Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Nürnberg (Hochbauamt) schreibt im offenen Verfahren (EU) nach VOB die Rohbauarbeiten für den 1. Bauabschnitt des Neubauprojekts an der Reutersbrunnenstraße 34 in Nürnberg aus. Es entstehen zwei Neubauten (Ost und West) für den Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) sowie das Kinder- und Jugendhilfezentrum (KJHZ).
Wesentliche Leistungen:
Wichtige Fristen:
Hinweis: Die Ausschreibung wird als einheitliches Gesamtlos ohne Aufteilung in Teillose vergeben. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform Deutsche eVergabe einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Es werden mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Kalenderjahren verlangt.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Materialökologische Anforderungen (DGNB ENV1.2, ENV1.3 und QNG Schadstoffvermeidung)100%
Einhaltung der materialökologischen Anforderungen an Bauprodukte gemäß DGNB-Qualitätsstufe 4 (Silber-Zertifizierung, Gesamterfüllungsgrad mind. 50%) und QNG-Plus. Betrifft Inhaltsstoffe (SVHC, VOC, Schwermetalle, Halogene, Biozide), Ressourcengewinnung, Dokumentation und Freigabe aller Bauprodukte über die Conpli-Plattform sowie Nachweise gemäß Kriterienmatrix (Beschichtungen, Bodenbeläge, Kleb-/Dichtstoffe, Holz-/Beton-/Metall-/Kunststoffbauteile, Dämmstoffe, Haustechnik).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Konstruktion
Standort: Reutersbrunnenstraße 34, 90429 Nürnberg
Bauherr/Auftraggeber: Stadt Nürnberg, Hochbauamt
Gebäude: Zwei Neubauten – Ost (NO, 7 Geschossebenen + Dach, Gebäudeklasse 5) und West (NW, Untergeschoss + 2 Obergeschosse + Dach, Gebäudeklasse 3); zusätzlich Generalsanierung des Bestandsgebäudes (Gebäudeklasse 5) und Teilabriss (eigenes Gewerk, nicht Bestandteil).
Konstruktion: Stahlbeton-Fertigteil-Fachwerkkonstruktion mit Lehmziegel-Ausfachung, Holzverbunddecken (HBV/BSH), Sichtbetonflächen SB2/SB3. Bestandteil des 1. Bauabschnitts sind die Rohbauarbeiten für die zwei Neubauten NO und NW.
Zertifizierungen: DGNB-Silber (mind. 50 % Gesamterfüllungsgrad) und QNG-Plus angestrebt.
Erdarbeiten, Baugrube und Schadstoffsanierung
Grundleitungen, Schächte und Entwässerung
Nahwärme-Anschlussleitung
Erd- und Oberflächenarbeiten (Tiefbau)
Beton- und Stahlbetonarbeiten (Ortbeton)
Fertigteile und Holz-Beton-Verbunddecken
Mauerwerk, Dämmung, Abdichtung, Durchbrüche
Erdungsanlage und Elektroleerrohre
Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Dokumentation, DGNB/QNG und Materialökologie
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Befähigung
Eintragung in Berufs-/Handelsregister oder Handwerksrolle des Sitzes/Wohnsitzes. Alternativ: Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis Bau e.V. (PQ) – dann entfallen weitere Eignungsnachweise. Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle- oder IHK-Eintragung sind vorzulegen (bzw. 'PQ'-Angabe).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Ausschlussgründe und Eignungserklärungen
Sanktionen / Russland-VO (EU) 2022/576
Erklärung, dass kein Bezug zu Russland besteht – weder direkt als Bieter noch indirekt durch Eignungsverleiher/Nachunternehmer/Lieferanten mit mehr als 10 % Auftragswert (Staatsangehörigkeit, Niederlassung, >50 % Beteiligung, Handeln im Auftrag).
Versicherungen und Registerabfragen
Formale Vorgaben und Nachreichung
Anforderungen Schadstoffsanierung
Personal für Asbest-/KMF-Arbeiten:
Vergleichbare Rohbauarbeiten (z. B. Neubau/Errichtung mehrgeschossiger Gebäude mit Erdarbeiten, Grundleitungen, Betonfertigteilen, HBV-Geschossdecken, Kanal- und ggf. Nahwärme-Anschlussarbeiten)
Inhalt der Referenzbescheinigung u. a.: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit ausgeführten Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Haupt-ARGE-/NU), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.