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Ausschreibungen Bayern

REZ Bayern_45Akt3mV_AA Ansbach-Weißenburg

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Bayern, (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen) | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Roth, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 30 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht: Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Bayern) sucht einen Träger, der im Bezirk der Agentur für Arbeit Ansbach-Weißenburg am Standort Roth ein Aktivierungsprogramm für langzeitarbeitslose Menschen durchführt.

Was zu tun ist: Rund 60 Teilnehmende sollen über einen Zeitraum von ca. 14 Monaten (22.02.2027 – 16.04.2028) individuell aktiviert und in Arbeit vermittelt werden. Dazu gehören Bewerbungscoaching, intensive Einzelförderung, sozialpädagogische Begleitung und – wenn möglich – die Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit anschließender 6-monatiger Stabilisierungsphase.

Was Sie dafür brauchen: Eine gültige Trägerzulassung nach AZAV (§ 178 SGB III), vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren sowie ein überzeugendes Konzept zu Zusammenarbeit, Strategie, Methodik und Personaleinsatz.

Wie und bis wann: Das Angebot muss elektronisch über die e-Vergabe-Plattform des Bundes (evergabe-online.de) **bis spätestens 15.09.2026

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 30 Tage bis zur Angebotsfrist — 15. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV FEB
Veröffentlichung10. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 3. Sep. 2026
Angebotsfrist15. Sep. 2026
Bindefrist1. Dez. 2026
Nachprüfungsfristca. 1. Dez. – 16. Dez. 2026
Vertragsbeginn22. Feb. 2027
Vertragslaufzeit22. Feb. 2027 – 16. Apr. 2028
Zuweisungskorridor22. Feb. 2027 – 21. Feb. 2028
Verlängerung 122. Feb. 2028 – 17. Apr. 2029bis 2029
Vertragsende16. Apr. 2028
Verlängerung 222. Feb. 2029 – 17. Apr. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt10%

    Wertungsbereich zur Bewertung der auftragsbezogenen Zusammenarbeit auf dem regionalen Arbeitsmarkt

  • II - Strategische Vorgehensweise und inhaltliche Ausgestaltung sowie Organisation50%

    Wertungsbereich zur Bewertung der strategischen Vorgehensweise, inhaltlichen Ausgestaltung und Organisation

  • III - Personal10%

    Wertungsbereich zur Bewertung des Personaleinsatzes

  • IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%

    Wertungsbereich zur Bewertung bisheriger Erfolge und Qualität der Vertragsausführung

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor aus Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden nach Gesamtpunkzahl der Entscheidungskriterien II.1, II.2 und IV.1 rangordnet; bei Gleichstand gilt das preisgünstigere Angebot. Ausschluss, wenn Summe der Punkte in Wertungsbereichen I-III weniger als 85% der Gesamtpunktzahl bei Wertungsstufe 2 beträgt.

KI-Hinweis: Alle Wertungsbereiche, Kriterien, Gewichtungspunkte, Relevanzfaktoren und das Bewertungsverfahren (Erweiterte Richtwertmethode) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand

Konzeption und Durchführung der Maßnahmekombination Aktivierung – Modul „LAVA" nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III im Bezirk des REZ Bayern. Die Leistung wird als Gesamtpaket vergeben – es kann nur für die vollständige Leistung ein Angebot abgegeben werden.

Bedarfsträger: Agenturen für Arbeit (AA) und Jobcenter (gE und zkT)Maßnahmeort: Roth (Landkreis Roth, Bayern)Zielgruppe: ca. 60 Teilnehmende pro Maßnahme; arbeitslose Leistungsempfänger und Nichtleistungsempfänger, mindestens 6 Monate arbeitslos, mit Aktivierungsdefiziten und betreuungsintensivem Unterstützungsbedarf

Pflichtinhalte der Maßnahme (B.2.1)

1. Auftakt-/Kennenlerngespräch am ersten Tag

2. Informationen zum regionalen/bundesweiten/europäischen Arbeitsmarkt (Branchen: Industrie, Handwerk, Pflege, Wirtschaft/Verwaltung, Hotel/Gaststätten, Dienstleistung/Handel)

3. Analyse und Aufarbeitung des Bewerberprofils

4. Bewerbungscoaching und Unterstützung der Eigenbemühungen

5. Elemente der intensiven Aktivierung

6. Informationen zur Arbeitswelt 4.0 (Digitalisierung, neue Medien, Zukunftskompetenzen)

7. Informationen über Künstliche Intelligenz

8. Informationen über Online-Angebote der BA (BundID, eServices, BA-mobil-App, Jobsuche, Videokommunikation – max. 2 Stunden)

Zusätzlich zu fördernde Schlüsselkompetenzen: persönliche, soziale, methodische, ökologische, IT-/Medien-, Gender-/Diversity-Kompetenzen sowie Lernmotivation.

Optionale Zusatzmodule (B.2.2)

Je nach Festlegung im Losblatt können folgende Module Bestandteil sein:

B.2.2.1 Vermittlung und Stabilisierung: gezielte Akquise freier Arbeitsplätze, Zusammenführung Arbeitgeber/Teilnehmende, Unterstützung im Bewerbungsprozess, Vermittlungsquote gemäß Losblatt, Stabilisierung in den ersten 6 Monaten der BeschäftigungB.2.2.2 Sozialpädagogische Begleitung: bedarfsorientiert über die gesamte Maßnahmedauer, Motivationssteigerung, Alltagshilfen, Krisenintervention, ggf. SuchtpräventionB.2.2.3 Maßnahmeteile bei einem Arbeitgeber: max. 30 % der Zuweisungsdauer, max. wöchentlicher Kontakt, betriebliche Phasen nur mit BetreuungB.2.2.4 Begleitung des Übergangs in SGB II: 2 Wochen vor Ende der Zuweisungsdauer für Teilnehmende, die voraussichtlich nicht integriert werden könnenB.2.2.5 Dezentrale Module: z. B. Modul 1 „LAVA" – rentenrechtliche Informationen, Gesundheitsprävention, Pflege/Betreuung, Motivationscoaching

Durchführungsform und -rahmen

Durchführungsform: hybrid (Mischung aus Präsenz und digitalen Elementen), sofern im Losblatt gewähltWöchentliche Arbeitszeit Vollzeit: 39 Zeitstunden à 60 MinutenMaximale tägliche Präsenzzeit: 9 Zeitstunden à 60 Minuten inkl. PausenPersonalschlüssel: 1:5 (Jobcoach : Teilnehmende); mindestens 1,0 Jobcoach je Maßnahme (39 Std./Woche)Barrierefreiheit: nicht erforderlichMaßnahmefreie Tage: 24.–31. Dezember (nicht nachzuholen, nicht vergütet)Mindestzuweisungsdauer: 6 WochenMaximale Zuweisungsdauer: 8 WochenDurchschnittliche Verweildauer (Kalkulationsgrundlage): 7 Wochen (35 Tage)Vermittlungszeitraum: mindestens 6 Wochen ununterbrochene Beschäftigung für VermittlungserfolgStabilisierung: 6 Monate nach Beschäftigungsaufnahme

Dokumentations- und Berichtspflichten

Während der Maßnahme fortlaufend:

Vordruck T.16 – tägliche Anwesenheitsliste mit Unterschrift der Teilnehmenden (für eigene Prüfzwecke)Vordruck T.18 – monatliche Anwesenheitsmeldung an den Bedarfsträger (Fälligkeit Tagespauschale 30 Kalendertage nach Eingang)Vordruck F.5.13 – teilnahmebezogener Bericht über VerBIS (PDF): bei Nichtantritt sofort, bei Abbruch innerhalb 1 Woche, spätestens am letzten Tag der individuellen ZuweisungsdauerVordruck F.6.1 – Fahrkosten und Kinderbetreuungskosten (monatlich)Fehltage-Mitteilung bei Verlängerung der Teilnahme: 1 Woche vor Ende der individuellen TeilnahmedauerÄnderungsmitteilungen (Personal, Räumlichkeiten, Kontaktperson) unverzüglich an REZ und BedarfsträgerGesamtbericht Maßnahme: 4 Wochen nach MaßnahmeendeVermittlungsvergütung: 1. Rate (50 %) nach 6 Wochen ununterbrochener Beschäftigung – Vordruck F.3.1a innerhalb 6 Monaten nach Teilnahmeende (Ausschlussfrist); 2. Rate (Restbetrag) nach 6 Monaten – Vordruck F.3.1b innerhalb 10 Monaten (Ausschlussfrist)

Räumlichkeiten, Ausstattung und Erreichbarkeit

Räumlichkeiten müssen ArbStättV, Brandschutz und Landesbauordnung erfüllen; bei Bedarf barrierefrei; Vordruck R.1 ist 4 Wochen vor Maßnahmebeginn einzureichenTechnische Ausstattung: PC-Arbeitsplätze mit Internet, Office-Software, HTML5-fähigem Browser, mindestens 24-Zoll-Bildschirm, Kamera, Drucker, Scanner, VideotelefoniesoftwareIT-Sicherheit und Datenschutz: DSGVO-Konformität, Serverstandort BRD/EWR, Cloud-Nutzung nur unter strengen Auflagen; ggf. Überlassungsvereinbarung Laptop und Datenschutz-Schulungsnachweis bei hybrider DurchführungErreichbarkeit: Mo–Do 8:00–17:00 Uhr, Fr 8:00–15:00 Uhr; feststehende Sprechzeiten (mind. 2 Stunden/Woche); Nachweis 2 Wochen vor MaßnahmebeginnVersicherungsschutz: Unfall- und Haftpflichtversicherung (außer grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz)Masernschutz-Nachweis (falls § 33 IfSG relevant)

Vergütung

Tagespauschale je teilnehmender Person (= Angebotspreis)Vermittlungsvergütung (sofern im Losblatt vorgesehen)Mindestabnahme: 70 % der Gesamtzahl Teilnehmende; kein Anspruch auf Mehrabrufe darüber hinausKonzeptberatung durch Bedarfsträger ist nicht zulässig; Teilnahme ausschließlich durch Bedarfsträger veranlasst (kein Mitwirkungsrecht des Auftragnehmers)

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung

Gültige Zulassung nach § 178 SGB III (AZAV) ist erforderlich; bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied über die Zulassung verfügen. Der Nachweis ist spätestens 5 Arbeitstage vor Maßnahmebeginn einzureichen.

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis früher ausgeführter, vergleichbarer Leistungen innerhalb der letzten 3 Jahre. Vergleichbar sind insbesondere:

Maßnahmekombinationen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III mit Vermittlung in versicherungspflichtige BeschäftigungSonstige Maßnahmen, die überwiegend auf Eingliederung von Arbeitslosen/erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in den ersten Arbeitsmarkt zielen

Formular D.3 verwenden, max. 6 Referenzen sind ausreichend. Eignungsleihe ist zulässig: Unterauftragnehmer können für fehlende Leistungsfähigkeit herangezogen werden; bei Bietergemeinschaften muss die Leistungsfähigkeit bei mindestens einem Mitglied vorliegen. Art und Umfang der auszuführenden Leistungsteile durch Unterauftragnehmer sind in D.2 zu benennen.

Ausschlussgründe und Ethikklausel

Keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB (z. B. strafrechtliche Verurteilung, Insolvenz, schwerwiegende Verfehlungen, kartellrechtliche Verstöße) – Erklärung in D.2 (Abschnitte II.1–II.8)Keine Ausschlussgründe nach Art. 5k EU-VO 833/2014 (Russland-Sanktionen) – Erklärung in D.5Ethikklausel (D.2.2): keine Tätigkeit als Berater für die BA innerhalb von 18 Monaten vor Veröffentlichung (gleicher Bereich) bzw. 6 Monaten vor Veröffentlichung (unabhängig vom Bereich)Fehlende Unterlagen können nach § 56 VgV nachgereicht werdenSprache: Deutsch

Personalqualifikation

Jobcoach (Pflicht):

Berufs- oder Studienabschluss und mindestens 1 Jahr BerufserfahrungKenntnisse in Personalauswahlsystemen, Office-/Anwendersoftware, Internet/Portal BAErfahrung im Bewerbungscoaching und in der Erstellung von BewerbungsunterlagenMentorregelung möglich (2 Jahre Berufserfahrung)

Sozialpädagoge/-in (ggf.):

Abgeschlossenes Studium Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik oder Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Diplom, Bachelor, Master)Oder gleichwertig anerkannte Ergänzungsfächer; bei anderen Abschlüssen mindestens 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 JahrenErsatzweise: staatlich anerkannte Erzieherberufe mit Zusatzqualifikation (mind. 640 UE) oder mindestens 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA (letzte 3 Jahre)

Vertretung: professiongerechte Vertretung bei Ausfall > 1 Woche; bei Krankheit spätestens am 2. Tag

Personaleinsatznachweis: Vordruck F.1 mit täglich namentlicher Erfassung, 4 Wochen vor Maßnahmebeginn einzureichen.

Mindestqualifikation im Angebot

Angebote müssen mindestens 85 % der Maximalpunktzahl in den Wertungsbereichen I–III (Konzept: Zusammenarbeit, Strategie/Methodik/Inhalt, Personal) erreichen, sonst Ausschluss. Die Bewertung jedes Konzeptkriteriums erfolgt mit 0–3 Punkten.

Bevorzugter Bieter (Inklusionsbetrieb)

Bei bevorzugten Bietern (Inklusionsbetrieb) kann der Zuschlag auch bei bis zu 15 % höherem Preis im Unterschwellenbereich (UVgO) erfolgen; bei gleicher Punktzahl im Entscheidungskriterium sind sie gegenüber nicht bevorzugten Bietern vorrangig zu berücksichtigen.

Referenzprojekte
max. 6 (ausreichend) ReferenzenZeitraum: letzte 3 JahreVolumen: vergleichbarer Umfang (ca. 60 Teilnehmende)

Vergleichbare Leistungen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III – Maßnahmenkombinationen zur Aktivierung/Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung oder vergleichbare Eingliederungsmaßnahmen für Arbeitslose/erwerbsfähige Leistungsberechtigte

pro Referenz: Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung (inkl. §§-Angaben), ggf. Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum und -ort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stunden, Auftraggeber inkl. Kontaktperson und Telefonnummer; Kontaktpersonen freiwillig, aber ohne sie keine Prüfung möglich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 18%4–10 · 66%11+ · 16%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Pflichtformulare der Angebotsabgabe
Fachliche Nachweise
Preis und Leistungsverzeichnis
Konzept und Bewertung
Formales
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Bayern, (mit Zuständigkeit für Bayern und Sachsen) | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
90478 Nürnberg
Ort
90478 Roth
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
90478 Roth
Bayern

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